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Deutsch@Beruf

Tischler und Schreinerin arbeiten gemeinsam / Foto: Kzenon, Fotolia.com

Rund 3.000 Menschen haben seit letztem Jahr im Landkreis Schwäbisch Hall Zuflucht gefunden. Nach der Notfallversorgung in den vergangenen Monaten hat nun die zweite Phase der Flüchtlingshilfe begonnen: die langfristige Integration der Menschen, die in Deutschland bleiben können. Der Wunsch und das Interesse der Menschen ist groß, möglichst schnell Arbeit zu finden um für sich und ihre Familien selbst sorgen zu können. Für die Unternehmen der Region ist dies eine Chance, hoch motivierte Arbeitskräfte zu gewinnen, die zusätzlich interkulturelle Erfahrungen, Mehrsprachigkeit und Flexibilität vorweisen können. Der schnelle Erwerb fundierter deutscher Sprachkenntnisse ist eine zentrale Grundvoraussetzung für ihre berufliche und gesellschaftliche Integration.

Landrat Gerhard Bauer und Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim haben die Schirmherrschaft für das Projekt „Deutsch@Beruf“ übernommen, das beispielhaft Spracherwerb und berufliche Integration miteinander verbindet. Hier kooperieren Volkshochschule, Bildungsregion und Mehrgenerationentreff sowie der Freundeskreis Asyl in Schwäbisch Hall.

Im ersten Jahr steht zentral der Spracherwerb an der Volkshochschule im Vordergrund. Hospitationen, Praktika und Trainings ermöglichen parallel das Kennenlernen der Arbeitswelt. Die beteiligten Unternehmen übernehmen die Patenschaft für eine Projektteilnehmerin oder einen Projektteilnehmer, die im zweiten Jahr einen befristeten Jahresvertrag von den Unternehmen erhalten sollen. Ziel für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist danach in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.

Im Downloadbereich finden Sie den aktuellen Flyer zum Projekt mit den Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartner.