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bei St. Michael

Gymnasium bei St. Michael

Gymnasium St. Michael / Foto: Stadt

Schulleiter: Frank Nagel


Das im Haller Osten gelegene Gymnasium bei St. Michael ist mit einem sehr breit gefächerten Unterrichtsangebot die größte der Schulen in städtischer Trägerschaft. Das Gymnasium befand sich bis zum Bezug des "Neubaus" im Jahre 1966 tatsächlich in unmittelbarer Nähe zur Kirche St. Michael, daher der Name. Der aktuelle Standort, der 2002 wesentlich baulich erweitert wurde, war die Keimzelle des Schulzentrums Ost.

Der Schuleinzugsbereich erstreckt sich von Braunsbach, Untermünkheim, Kupferzelll, Bühlertann, Bühlerzell, Obersontheim, Ilshofen, Eckartshausen, Wolpertshausen, Vellberg, Michelbach bis zu den östlichen Wohngebieten der Stadt Sulzdorf, Breitenstein, Kreuzäcker, Langer Graben und Hessental. Es werden aber vereinzelt auch Kinder aus anderen Bezirken aufgenommen.

Rund 920 Schülerinnen und Schüler, die sich auf 38 Klassen verteilen (2016/17), besuchen derzeit das Gymnasium bei St. Michael.

Leitgedanken und Profil

Skulptur St. Michael von Hermann Koziol, entstanden 1982, Material: Bronze und Muschelkalk / Foto: Stadt

Tradition trifft Moderne:
Das Gymnasium bei St. Michael ist die älteste höhere Schule im Kreis Schwäbisch Hall und wurde 1655 als Gymnasium illustre gegründet. Schon 1231 wurde zum ersten Mal eine Lateinschule in Hall erwähnt. Damit kann unser Gymnasium als die "Mutterschule" der anderen Gymnasien, die inzwischen in unserem Raum entstanden sind, gelten. Unsere Tradition verpflichtet uns zur Qualität; die aber erreichen wir nur durch stetige Reformen und kritische Evaluation dessen, was wir tun. Schule muss nicht jeden Tag neu erfunden, aber jeden Tag neu gestaltet werden und mit diesen Leitgedanken sind wir auf einem guten Weg.

Das Gymnasium bei St. Michael bietet zwei Profile an:

  1. ein sprachlich orientiertes Profil mit den Sprachen Englisch (ab Klasse 5) und Französisch oder Latein (ab Klasse 6) und Latein oder Französisch (ab Klasse 8) sowie

  2. ein naturwissenschaftlich orientiertes Profil mit den Sprachen Englisch (ab Klasse 5) und Französisch oder Latein (ab Klasse 6) und dem Fach Naturwissenschaft und Technik (NWT) (ab Klasse 8).

In den beiden letzten zum Abitur führenden Jahrgangsstufen treffen sich diese unterschiedlichen Laufbahnen wieder, denn in der gymnasialen Oberstufe gelten für alle Schülerinnen und Schüler, die aus dem sprachlichen und die aus dem naturwissenschaftlichen Profil, die gleichen Bedingungen.

Besondere Angebote

Bei zahlreichen Arbeitsgemeinschaften und außerunterrichtlichen Aktivitäten bleibt eine klare Priorität: der tägliche Unterricht.

Die Schule bietet an den Tagen Montag bis Donnerstag eine flexibel wählbare Ganztagesbetreuung an. Hierfür werden keine Gebühren erhoben.

Ein zentrales Anliegen der Schule ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe an einem Austausch teilnehmen sollen, wenn möglich mit Osteuropa. Die Partnerschulen sind in Zamosc (Polen), Mediasch (Rumänien), Zrenjanin (Serbien), Budapest (Ungarn). Dazu treten Partner in Italien und gelegentlich Finnland. Jährlich wird darüber hinaus optional ein klassenübergreifender vierwöchiger Austausch mit zwei Partnerschulen in Indien, im Raum Delhi geboten.

Das Gymnasium ist mehrfach ausgezeichnet worden; darunter namhafte Auszeichnungen wie „Schule des Jahres“, „Klima&Co“, „MINT-freundliche Schule". Sie nimmt u.a. teil an „Jugend debattiert“ und ist Partner der Fair-Trade-Bewegung.

Außenansicht mit Schriftzug und Uhr / Foto: Schule