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Die Ehrenbürger der Stadt Schwäbisch Hall

Adolf von Daniel (1816-1891)

Adolf von Daniel (1816-1891)

Adolf Daniel wurde am 8. September 1816 in Großgartach geboren und studierte in Tübingen die Rechts- und Kameralwissenschaft. 1849 erhielt er das Amt des Oberamtmanns (Vorläufer des Landrats) in Schwäbisch Hall, das er bis zu seiner Pensionierung 1883 inne hatte. Daneben wirkte er in den 1850er Jahren als Regierungsrat bei der Bereinigung der Grenze zwischen Württemberg und Bayern, 1859 leitete er die Grundstücksankäufe für die Eisenbahnlinie Heilbronn-Schwäbisch Hall in der Region. Zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum verlieh der Gemeinderat ihm und seiner Familie am 25. April 1874 wegen seiner "ausgezeichneten und ersprießlichen Wirksamkeit als Oberamtmann" die Ehrenbürgerwürde von Schwäbisch Hall. Die ihm entgegengebrachte Wertschätzung zeigt sich auch in der Verleihung mehrerer Orden und des Personaladels durch den württembergischen König. Adolf von Daniel starb am 2. Januar 1893 in Stuttgart.

Dr. Wilhelm Ludwig Wullen (1806-1890)

Dr. Wilhelm Ludwig Wullen (1806-1890)

Wilhelm Ludwig Wullen wurde am 25.Oktober 1806 in Buttenhausen als Sohn eines Verwaltungsbeamten geboren. Er studierte Theologie, wirkte als Privatdozent für Philosophie in Basel, lehrte acht Jahre am Gymnasium in Öhringen und erhielt 1841 die Stelle des Pfarrer in Gelbingen, wo er 1842 die aus einer alten Haller Bürgerfamilie stammende Elisabeth Rosine Beckh heiratete. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Stuttgart war er von 1853 bis zu seiner Pensionierung 1877 Dekan in Schwäbisch Hall. Zum Eintritt in den Ruhestand verliehen im Gemeinderat und Bürgerausschuss am 20. Dezember 1877 das Ehrenbürgerrecht "in Anerkennung der mehr als 24-jährigen treuen Wirksamkeit in unserer Stadt-Gemeinde". Wilhelm Ludwig Wullen engagierte sich insbesondere für die Armenfürsorge und gilt als geistiger Urheber und unermüdlicher Fürsprecher der Töchterschule, dem Vorgänger des Mädchengymnasiums (heute Erasmus Widman-Gymnasium), deren Gründung er gegen erhebliche Widerstände durchsetzte. Dr. Wilhelm Ludwig Wullen starb am 11. März 1890 in Schwäbisch Hall.

Friedrich Helber (1829-1899)

Friedrich Helber wurde am 22. Juni 1839 in Nagold geboren. Von 1861 bis 1864 wirkte er als Notariatsassistent in Steinbach, kurzzeitig als "Güterabfertigungsgehilfe" in Hall und von 1865 bis 1881 als Stadtschultheiß in Ilshofen. 1881 erhielt er das Amt eines Stadtpflegers (heute Kämmerer) in Schwäbisch Hall. Bei der Stadtschultheißenwahl von 1882 bekam er die meisten Stimmen, ohne kandidiert zu haben, nahm aber die Wahl nicht an. Nach dem Rückritt von Stadtschultheiß Otto Wunderlich kandidierte er und wurde 1887 zum Stadtschultheißen gewählt. Bis zu einer Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1899 führte er sein Amt mit "Eifer, Treue und Sachkenntnis". In Anerkennung seiner Leistungen wurde ihm am 30. Juni 1899 als erstem Stadtoberhaupt die Ehrenbürgerwürde zugesprochen. Friedrich Helber starb am 5. Oktober 1909 in Stuttgart.

Wilhelm Freiherr von Hügel (1828-1908)

Wilhelm Freiherr von Hügel (1828-1908)

Wilhelm Freiherr von Hügel wurde als Sohn eines Generals am 19. November 1828 in Ludwigsburg geboren und schlug eine Karriere in der könglichen Forstverwaltung ein, die ihn als Oberforstrat nach Schwäbisch Hall brachte. Hier erwarb er sich Verdienste um die Verbesserung des Forstwesens und um die Einrichtung einer Gartenanlage auf dem Friedensberg. Darüber hinaus war er in vielen Vereinen aktiv und in mehreren Vorstand, darunter im Verschönerungsverein. Die Ehrenbürgerwürde erhielt er am 11. September 1901 in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Stadt Hall während seiner 25-jährigen Tätigkeit als Vorstand des hiesigen Forstamtes. Er starb am 24. Juni 1908 in Schwäbisch Hall.

Professor Dr. Georg Fehleisen (1855-1934)

Professor Dr. Georg Fehleisen (1855-1934)

Der am 21. Dezember 1855 in Esslingen geborene Georg Fehleisen wurde 1884 Professor am Schwäbisch Haller Gymnasium. Von 1895 bis zu seinem Wegzug 1915 war er Vorsitzender des Historischen Vereins für Württembergisch Franken, organisierte die Ausgrabung der Burgruine Limpurg, initiierte die Einrichtung eines ersten Museums des Vereins im "Gräterhaus" in der Gelbinger Gasse und den Einbau eines Festsaals im "Neubau". Am dauerhaften Wiederaufleben des Salzsiederbrauchtums war er maßgeblich beteiligt; für die Pfingstfestspiele verfasste er ein historisches Theaterstück. Darüber hinaus trat er mit zahlreichen Vorträgen und Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte an die Öffentlichkeit. Der Gemeinderat verlieh im am 26. November 1924 die Ehrenbürgerwürde. Er starb am 5. Februar 1934 in Tübingen. Auf der Burgruine Limpurg wurde zur Erinnerung an ihn eine Gedenktafel angebracht.

Max Kade (1882-1967)

Max Kade (1882-1967)

Max Kade wurde am 13. Oktober 1882 in Steinbach geboren. 1904 wanderte er nach Nordamerika aus, ließ sich 1907 in New York nieder und erwarb mit einem Arzneimittelunternehmen ein Vermögen. Zusammen mit seiner Ehefrau Annette Kade begann er ab den 1920er Jahren, umfangreiche Stiftungen für soziale Zwecke zu machen, in deren Genuss auch Steinbach bzw. nach der Eingemeindung 1930 die Stadt Schwäbisch Hall kam. Die Ehrenbürgerwürde von Steinbach hatte er bereits 1929 erhalten, am 12. Juni 1935 erfolgte die Verleihung derjenigen von Schwäbisch Hall. Stiftungen von Max Kade ermöglichten z.B. den Bau des Schenkensee-Freibads und der Max-Kade-Halle in Steinbach. 1944 übertrug er den größten Teil seines Vermögens an die Max Kade Foundation, über die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs seine Spendentätigkeit fortsetzte. In den ersten Nachkriegsjahren konzentrierte sich die Stiftung auf die Hilfe für Kriegsopfer sowie den Wiederaufbau zerstörter Kulturdenkmäler. Später verlagerte sich der Schwerpunkt in den universitären Bereich, wo Forschungseinrichtungen, Studentenwohnheime, Mensen und Bibliotheken gegründet oder unterstützt wurden. Max Kade starb am 15. Juli 1967 in Davos und wurde in Steinbach beerdigt.
Seit 2005 erinnert in Schwäbisch Hall auch das Max-Kade-Wohnheim für Studenten im ehemaligen Gasthof zum "Grünen Baum" in der Gelbinger Gasse an den Ehrenbürger. Seine Einrichtung wurde durch eine Spende der Max-Kade Foundation ermöglicht.

Emil Schmidt sen. (1871-1959)

Emil Schmidt sen. (1871-1959).

Der Kunstschlossermeister Emil Schmidt wurde am 14. August 1871 in Schwäbisch Hall geboren. In seinem Handwerk erwarb er sich weit über die Grenzen Schwäbisch Halls hinaus Ansehen. Viele Arbeiten für die Stadt und die Turnhalle der TSG führte er kostenlos aus. Ein Werk von ihm ist z.B. die schmiedeeiserne Krone auf dem nach 1945 wieder hergestellten Rathaus. Für die Michaelskirche stiftete er ein farbiges Fenster. Als Haalhauptmann stand er viele Jahre an der Spitze der Siederschaft, der Turn- und Sportgemeinde diente er 40 Jahre lang als Fahnenträger. Aktiv war er auch bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Gewerbeverein, dem Verein Alt Hall und dem Historischen Verein für Württembergisch Franken. Die Ehrenbürgerwürde verlieh ihm der Gemeinderat anlässlich seines 80. Geburtstags am 14. August 1951. Emil Schmidt starb am 25. Februar 1959.

Rudolf Popp (1892-1972)

Rudolf Popp (1892-1972)

Rudolf Popp wurde am 27. November 1892 in Schwäbisch Hall als Sohn des Gutsbesitzers Ernst Popp geboren. 1919 übernahm er das Hofgut Reifenhof, das er bis 1966 bewirtschaftete. Große Verdienste erwarb er sich um den Reit- und Fahrverein, dem er 1956 Stall, Wiese und Scheune auf seinem Anwesen zur Verfügung stellte. Nach der altersbedingten Auflösung des Hofs übereignete er 1967 dem Hospital zum Heiligen Geist Grundstücke und Gebäude im damaligen Wert von 1,2 Mio. DM, die seinem Wunsch gemäß zum Bau des nach dem Stifter benannten Seniorenwohnheims "Rudolf Popp" eingesetzt wurden. Eine weitere Stiftung mit einem Kapitalwert von 600.000 DM folgte 1972. Sie sollte zur Einrichtung eines Hallenbads im Schulzentrum West verwendet werden. Bereits 1967 ehrte die Stadt den Stifter mit der Verleihung der Goldenen Rathausmedaille, am 2. August 1971 folgte die Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Rudolf Popp starb am 24. April 1972 in Schwäbisch Hall. Die für ein Hallenbad vorgesehenen Stiftungsgelder flossen in den Bau des 1982 eröffneten Solebads beim Hotel "Hohenlohe".

Dr. Wilhelm Dürr (1887-1979)

Oberbürgermeister Theodor Hartmann (rechts) überreicht Dr. Wilhelm Dürr (1887-1979) die Ehrenbürgerurkunde

Dr. Wilhelm Dürr wurde am 3. Oktober 1887 in Schwäbisch Hall als Sohn einer alten Haller Ärztefamilie geboren, besuchte das Gymnasium, studierte in Tübingen und nahm bei der Marine am Ersten Weltkrieg teil. Er wirkte ab 1923 als Chirurg, von 1933 bis 1961 als Chefarzt der chirurgischen Abteilung im Diakoniekrankenhaus. Von 1934 bis 1965 gehörte er dem Kirchengemeinderat, von 1956 bis 1968 für die CDU dem Gemeinderat an. Von 1953 bis 1972 war er Vorsitzender des Historischen Vereins für Württembergisch Franken, der ihn 1972 zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Sein besonderer Augenmerk galt dem Ausbau und der Erneuerung des Vereinsmuseums in der "Keckenburg". Aus Anlass seines 85. Geburtstages und aufgrund seiner Verdienste als Arzt, Gemeinderat und Vorstand des Historischen Vereins verlieh ihm der Gemeinderat am 18. April 1972 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Schwäbisch Hall. Dr. Wilhelm Dürr starb am 25. September 1979.

Professor Dr. Dr. h. c. mult. Erhard Eppler (geb. 1926)

Erhard Eppler / Foto: Ufuk Arslan

Erhard Eppler wurde am 9. Dezember 1926 in Ulm geboren und wuchs in Schwäbisch Hall auf. Ab 1946 studierte er Englisch, Deutsch und Geschichte in Frankfurt am Main, Bern und Tübingen. 1951 absolvierte er das erste Examen für das höhere Lehramt und wurde promoviert (Dr. phil.). 1953 erfolgte das zweite Examen für das höhere Lehramt . Bis 1961 arbeitete er als Lehrer am Gymnasium in Schwenningen/Neckar. 1956 trat er in die SPD ein und war von 1961 bis 1976 Mitglied des Bundestages. Zwischen 1968 und 1974 gehörte Eppler als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit der Bundesregierung an. Als Mitglied des baden-württembergischen Landtags (1976 bis 1982) war er von 1976 bis 1980 zugleich Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Dem Bundesvorstand der SPD gehörte Erhard Eppler von 1970 bis 1991 an, 1973 bis 1981 war er Landesvorsitzender der SPD. Von 1981 bis 1983 und von 1989 bis 1991 war er Evangelischer Kirchentagspräsident. Erhard Eppler war und ist Autor einer Vielzahl an Publikationen, die sich oft auch mit seiner Heimatstadt Schwäbisch Hall auseinandersetzen. Er war und ist neben seinen politischen Ämtern auch anderweitig gesellschaftlich engagiert, u.a. im PEN-Zentrum Deutschland und in der Evangelischen Akademikerschaft. Ebenso Erhard Eppler lebt in Schwäbisch Hall.

Der Gemeinderat entschied am 12. November 2014, das Ehrenbürgerrecht an Erhard Eppler zu verleihen. In einem Festakt am 8. Januar 2015, bei dem der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Laudatio hielt, wurde ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen. In der Urkunde zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts heißt es: „Die Stadt Schwäbisch Hall verleiht mit Beschluss des Gemeinderates der Stadt vom 12. November 2014 Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Erhard Eppler, Bundesminister a. D. als mit seiner Heimatstadt eng verbundenem Bundes- und Landespolitiker auf Grund seines jahrzehntelangen politischen Wirkens in Wort und Schrift sowie als Impulsgeber zentraler gesellschaftlicher Diskussionen das Ehrenbürgerrecht.“

Professor Dr. h. c. mult. Reinhold Würth (geb. 1935)

Reinhold Würth / Foto: Ufuk Arslan

Reinhold Würth wurde am 20. April 1935 in Öhringen geboren. Der heutige Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe baute als Unternehmer das 1945 gegründete Handelsunternehmen seines Vaters zum internationalen Marktführer in der Befestigungs- und Montagetechnik auf. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit hat sich Reinhold Würth als außergewöhnlich großer Förderer der Region Hohenlohe (u.a. als Inititator der Bürgerinitiative Pro Region) sowie von Kunst, Kultur, Sozialem, Sport, Forschung/Wissenschaft und Bildung/Erziehung engagiert.

Reinhold Würth und die Unternehmensgruppe Würth sind mit Schwäbisch Hall lange Jahre intensiv und auf vielfältigste Weise verbunden. Der Adolf Würth Airport in Schwäbisch Hall-Hessental wurde durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau und Betrieb durch die Unternehmensgruppe Würth zu einem überaus bedeutenden Standortfaktor für den Wirtschaftsraum Schwäbisch Hall/Hohenlohe.

Zu Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würths Verdiensten zählen unter anderem die wiederholte wohltätige Unterstützung von über 20 sozialen Einrichtungen in Schwäbisch Hall in den zurückliegenden Jahren. Spenden oder Sponsoring erhielten auch zahlreiche weitere Haller Vereine und Einrichtungen aus unterschiedlichen Bereichen. Im kulturellen Bereich ist die regelmäßige Unterstützung von Ausstellungen im Hällisch-Fränkischen Museum sowie insbesondere von Baumaßnahmen im Hohenloher Freilandmuseum zu nennen. Darüber hinaus wurde der Bau des Globe-Theaters (2000) großzügig finanziell unterstützt (ca. 100.000 €). Die Freilichtspiele erhielten Sponsoring durch die Stiftung Würth. Herausragende und nachhaltige Verdienste um die Bildungsstadt Schwäbisch Hall und damit auch um den Wirtschaftsstandort Schwäbisch Hall erwarb Reinhold Würth durch die fortgesetzte großzügige Unterstützung der Entwicklung des Campus Schwäbisch Hall der Hochschule Heilbronn sowie zuvor der ehemaligen Hochschule für Gestaltung. Die Kunst- und Kulturstadt Schwäbisch Hall und nachgelagert damit auch die Tourismusdestination ist durch den Bau der Kunsthalle Würth (2001, Bausumme: ca. 15 Mio. Euro) heute Ziel von jährlich etwa 200.000 Besucherinnen und Besuchern aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Eine weitere Einrichtung von unschätzbarem Wert für das Selbstverständnis und die Reputation von Schwäbisch Hall ist die bis 2008 erfolgte und von der Adolf Würth GmbH & Co. KG getragene denkmalgerechte Generalsanierung (Kosten: ca. 6 Mio. €) der erweiterten und säkularisierten Johanniterkirche mit ihren Kunstwerken von weltweitem Rang.

Der Gemeinderat entschied am 12. November 2014, das Ehrenbürgerrecht an Reinhold Würth zu verleihen. In einem Festakt am 8. Januar 2015, bei dem der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Laudatio hielt, wurde ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen. In der Urkunde zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts heißt es: „Die Stadt Schwäbisch Hall verleiht mit Beschluss des Gemeinderates der Stadt vom 12. November 2014 Herrn Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth auf Grund seines jahrzehntelangen unternehmerischen Wirkens und seiner herausragenden Verdienste für Schwäbisch Hall als Kunst- und Kulturstadt sowie als Hochschul- und Wirtschaftsstandort das Ehrenbürgerrecht.“

Sonstiges:

Die während der Zeit des Nationalsozialismus erfolgten Verleihungen des Ehrenbürgerrechts an den württembergischen Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter Wilhelm Murr, den württembergischen Ministerpräsidenten Christian Mergenthaler, den stellvertretenden Gauleiter Friedrich Schmidt (alle 12. Juni 1935) sowie an den 1946 als Kriegsverbrecher hingerichteten Reichsinnenminister Dr. Wilhelm Frick (8. September 1937) wurden durch Gemeinderatsbeschluss vom 11. Juni 1945 gelöscht.