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07.11.2018

Freude über Bekenntnis des Bundes zur Murrbahn

Schwäbisch Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim begrüßt die Hochstufung der Ausbaustrecke Nürnberg-Stuttgart in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans durch das Bundesverkehrsministerium und die damit verbundene Festlegung der Streckenführung über Backnang und Schwäbisch Hall. 255 Millionen Euro sollen in die Ertüchtigung der Strecke fließen, um den Einsatz von Neigetechnikzügen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h zu ermöglichen.

„Dieses klare Bekenntnis des Bundes zur Murrbahn ist eine gute Nachricht für die Stadt Schwäbisch Hall und die Region. Wir haben immer deutlich gemacht, dass zur Verkürzung der Fahrtzeit zwischen Nürnberg und Stuttgart die Streckenführung über Backnang und Schwäbisch Hall aus unserer Sicht die vorteilhafteste Alternative darstellt", so Pelgrim. Er hoffe, dass diese positive Entwicklung nun auch der Forderung nach einem zweigleisigen Ausbau der Murrbahn zwischen Backnang und Schwäbisch Hall neuen Auftrieb geben wird.

Doch schnelle, gut getaktete Verbindungen seien nur ein Aspekt bei der Weiterentwicklung des Schienenverkehrs. "Um den Umstieg auf die Bahn für die Reisenden attraktiv zu machen, sind auch barrierefreie und kundenfreundliche Bahnhöfe notwendig", zeigt sich Pelgrim überzeugt. Deshalb wünsche er sich, dass der Bahnhof in Schwäbisch Hall-Hessental in das 2019 startende Bahnhofsmodernisierungsprogramm II des Landes und der Bahn aufgenommen wird. Mit dem geplanten Ausbau der Murrbahn habe man dafür nun die allerbesten Argumente.