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10.01.2017

Hällisch-Fränkisches Museum: Besucherzahlen stark gestiegen

Was in London schon seit Jahren gang und gäbe ist, freien Eintritt in staatliche und städtische Museen zu gewähren, wird derzeit in Berlin und anderen deutschen Städten diskutiert und allmählich auch umgesetzt.

Schwäbisch Hall ist einen Schritt voraus. Zu Beginn des Jahres 2015 wurde noch heftig über eine Erhöhung des Eintritts für das Hällisch-Fränkische Museum (HFM) um 100 Prozent debattiert. Letztendlich beschloss der Gemeinderat, den Eintritt 2016 abzuschaffen, da auch die Kunsthalle Würth, Johanniterkirche, St. Michael und die Galerie am Markt kostenfrei zugänglich sind. Für Schwäbisch Hall bedeutet das, dass seit dem Beschluss kein Museum in der Innenstadt mehr Eintrittsgebühren verlangt.

Wie sich zum Jahresende 2016 zeigte, war die Entscheidung, im HFM auf den Eintritt zu verzichten, richtig. Zählte das Museum 2015 insgesamt 32 000 Besucherinnen und Besucher, so kamen bis Weihnachten 2016 schon über 44 000 Personen ins Museum. Dabei ist kaum ein Rückgang der Einnahmen zu verzeichnen, denn viele Gäste entrichten freiwillig einen Obolus und kaufen vermehrt im Museumsshop ein. Vielleicht gelingt es im Jahr 2017, an die Marke von 50 000 Besucherinnen und Besuchern heranzukommen.