Pressearchiv 2009
Ansteckung erwünscht - Oberbürgermeister Pelgrim würdigt Blutspenderinnen und Blutspender
„Blutspenderinnen und Blutspender sind Lebensretter! Ohne Blutspenden könnten viele Menschenleben nicht gerettet werden“, begrüßte OB Hermann-Josef Pelgrim am Donnerstag 27 Haller Bürgerinnen und Bürger. Er dankte den Geehrten, die 10, 20, 50 oder 75 Mal Blut gespendet haben, für ihren Einsatz und ihr Engagement für die Mitmenschen.„Hilfe auf Gegenseitigkeit, dieses Grundprinzip unseres Zusammenlebens muss in unserem Gemeinwesen noch mehr Gewicht erhalten,“ warb der Oberbürgermeister bei den Geehrten, als Botschafterinnen und Botschafter in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz oder im Verein ansteckend zu wirken. Durchschnittlich beteiligen sich weniger als drei Prozent der Bevölkerung an den Blutspendeaktionen. In Schwäbisch Hall kamen zu den vier Spendeterminen des Deutschen Roten Kreuzes 1118 Bürgerinnen und Bürger, von denen 114 zum ersten Mal Blut gespendet haben.
Für die Kreisärzteschaft dankte Dr. Hans-Peter Klostermann den Geehrten. Trotz aller Fortschritte in der Medizin und Wissenschaft seien Blutspenden wichtiger denn je. Bei Unfällen, Operationen und zahlreichen anderen medizinischen Behandlungen, bei denen kein Eigenblut verwendet werden kann, seien Blutpräparate freiwilliger Spenderinnen und Spender überlebenswichtig.
Ulrich Stückle, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes Schwäbisch Hall, hob den hohen wissenschaftlichen Standard der Transfusionsforschung und die Sicherheit der Blutpräparate in Deutschland hervor. Der hohen Ausbildungsstand des Haller DRK spiegele sich in ersten Plätzen bei Leistungsvergleichen auf Landes- und Bundesebene wieder. Er dankte den Blutspenderinnen und Blutspendern. Mit Blick auf die demografische Entwicklung appellierte er an die Geehrten „Bitte bleiben Sie dem Blutspenden treu“.
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