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Pressearchiv 2010

07.12.10

Handelsdialog - Das Angebot steht

Stadt und Handel werden ihren Dialog weiter fortsetzen, um den Handelsstandort Schwäbisch Hall gemeinsam weiter zu entwickeln. Dies war das Ergebnis eines Gesprächs, zu dem die Erste Bürgermeisterin Bettina Wilhelm die Haller Einzelhändlerinnen und Einzelhändler eingeladen hatte.

„Das Kocherquartier kommt, die Werbekampagne zur Neueröffnung von Schwäbisch Hall läuft. Es wird aller höchste Zeit, dass wir jetzt noch mit einer gemeinsamen Aktion die Innenstadtgeschäfte ins Gespräch bringen,“ wirbt Harald Barg. Er ist Vorsitzender von Schwäbisch Hall aktiv, der Dachorganisation des Haller Handels. Zusammen mit Steffen Krauth (Schumacher Herrenmode), Jochen Möhrle (Mode Wanner), Sascha Sporowski (Zeitungsverlag) und Hans Henning Vogelmann (Vogelmann-Hörakustik, HHV-Immobilen) sitzt er am Tisch mit der Ersten Bürgermeisterin Bettina Wilhelm und der Leiterin der TM Janine Leonberger. „Ich will hören, wo der Schuh drückt,“ sagte Wilhelm zur Begrüßung. Noch sind es vier Monate bis zur Eröffnung des Kocherquartiers. Die gut 12.000 qm zusätzliche Handelsflächen sind für den Handel gleichermaßen Chance wie Herausforderung. Die Zeit um abzuwarten, gehe definitiv zu Ende. Vom Kocherquartier könne die ganze Stadt profitieren. Aber der Handel müsse diese Chance auch ergreifen. „Es war ein gutes Gespräch. Wir haben viele Anknüpfungspunkte, die wir auf der Agenda haben, angesprochen wie die Weihnachtsbeleuchtung, Shoppingnight, Öffnungszeiten, Sanierung Parkhaus Landratsamt, Werbeaktionen, Marketing­strategie, Unterstützungsleistungen der TM Touristik und Marketing oder die Werbung für die Erstattung von Parkgebühren durch die Handelsgeschäfte in allen Parkhäusern“, resümierte die Erste Bürgermeisterin.

Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Aktionen
„Die neue Treppe und der Aufzug schaffen eine hervorragende Anbindung der Gelbinger Gasse. So attraktiv muss auch die Wegeverbindung in die Altstadt gestaltet werden“, weist Jochen Möhrle auf die kleinen Torbögen am Froschgraben hin. „Wie soll hier das Lichtkonzept aussehen? Und was wird aus den Kornhausscheunen? Hier war doch eine Öffnung angedacht. ,“ fragte Hanns Henning Vogelmann nach dem Stand der Planungen. „Die Gelbinger Gasse zeigt, dass Zusammenhalt und gemeinsame Aktionen etwas bewegen,“ wirbt Harald Barg für mehr „Wir-Gefühl“ und Unterstützung der Handeltreibenden. „Wir müssen den Blick nach vorne richten. Schau mer mal, reicht nicht. Die Grundidee der Neueröffnung ist gut, wird aber noch zu wenig mitgetragen“, so sein Appell. Die Erste Bürgermeisterin unterstütze dies mit dem Hinweis, dass über die Beteiligung die Schwerpunktsetzung entschieden werde und die Geschäftsleute im Kocherquartier sich zu 100 % an der Marketingaktion zur Eröffnung beteiligen würden. „So eine Großflächenwerbung im Umkreis von 40 Kilometern, das könnte allein niemand finanzieren“, wies Janine Leonberger auf einen ganz praktischen Vorteil der gemeinsamen Marketingstrategie hin. Steffen Krauth warb dafür, noch stärker die vielfältigen Erfahrungen der Handelsgeschäfte bei Marketingaktionen zu nutzen.

Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation
„Wenn der Verkehr nicht wie gewohnt rollt, wenn Parkplätze umgebaut werden, dann schlagen bei uns die Probleme zuerst auf. Ist der Handel nicht informiert, stößt er leicht ins gleiche Horn“, bat Jochen Möhrle um eine frühzeitige Information. Als Sofortmaßnahme sagte der Leiter der städtischem Pressestelle Thomas Gerstenberg zu, künftig alle handelsrelevanten Pressemitteilungen vorab über Hall aktiv an die Handelstreibenden weiter zu leiten. Vereinbart wurde auch, das Gespräch weiter zu führen und im neuen Jahr eine gemeinsame Veranstaltung für und mit dem Handel anzubieten. Zudem sollen die monatlichen Treffen von Hall akitv inhaltlich aufgewertet werden.