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Insekten

Bienen, Wespen und Hornissen

Hornissen am Flugloch eines Nistkastens
Feuerwehrman im Schutzanzug und Fallsicherung
Vespennest an Giebelseite

In den Sommermonaten steht das Telefon der Feuerwehr (bitte auch die "112" anrufen) kaum still. Viele besorgte Mitbürger bitten die Feuerwehr um Hilfe, weil sie sich von Bienen, Wespen oder Hornissen bedroht fühlen.

Einige Fälle können unsere Insektenspezialisten bereits am Telefon klären, denn vielen Anrufer hilft es schon eine Beratung zu bekommen. Sollte eine Beratung am Telefon nicht ausreichen, dann kommen unsere Spezialisten selbstverständlich vor Ort und beseitigen die „Gefahr“. Hornissen und Bienen werden in der Regel „umgesiedelt“, Nester der „normalen“ Wespen (die gemeine und die deutsche Art), die laut Bundesartenschutzgesetz nicht geschützt sind, werden in den meisten Fällen abgetötet.

Solche Einsätze sind grundsätzlich keine „Blaulichteinsätze“ und werden bei uns terminiert. Das heißt, es kann je nach Auftragslage bis zu einer Woche dauern, bis ein Spezialist der Feuerwehr ihren „Arbeitsauftrag“ abarbeitet. Bei „Gefahr im Verzug“ kommen wir natürlich noch am selben Tag zu ihnen. Die Feuerwehr Schwäbisch Hall ist in Sachen Bienen, Wespen und Hornissen auch für das Einsatzgebiet der Gemeinde Michelbach/Bilz und für die Städte Gaildorf  und Vellberg zuständig.

Insekteneinsätze gehören nicht zu den Pflichtaufgaben der Feuerwehr und sind deshalb kostenpflichtig. Was ein Einsatz kostet, hängt von der Einsatzdauer, den eingesetzten Gerätschaften, den gefahrenen Kilometern und der Anzahl der eingesetzten Kräfte ab. Genauere Angaben finden sie in der Satzung über den Kostenersatz bei Inanspruchnahme der Feuerwehr.

Bienenschwarm an einem Baum
Entfernung eines Wespennestes über die Drehleiter
Umgesiedeltes Volk ohne Nesthülle