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Gebäudeverzeichnis

Am Markt - Freitreppe

Blick aus Richtung Südwesten, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03261) Ansicht vergößern
Adresse: Am Markt
Primärkatasternummer: ----
Besitzer 1827
Geistliche Verwaltung


Besitzerliste

1827: Geistliche Verwaltung

Befunde aus Bauakten

(Quelle: Soweit nicht anders angegeben Bauakten im Baurechtsamt)

1933: Bürgermeister Dr. Wilhelm Prinzing regt an, ob die "meines Erachtens störende Wirkung der Kirchentreppen-Geländer dadurch beseitigt werden kann, daß entweder die mittleren Treppengeländer ganz entfernt werden und nur noch die Seitengeländer bleiben, oder mindestens die mittleren Geländer nicht wie jetzt auf einem Sandsteinsockel angebracht, sondern direkt in der Treppe verankert werden (Schr. v. 21.7.1933). Der Vorschlag wird vom Kirchengemeinderat abgelehnt.

1935: Ein erneuter Vorstoß von Bürgermeister Prinzing zur Entfernung der "Steinwangen" auf der Treppe wird vom Kirchengemeinderat - wenn auch "sehr ungern" - akzeptiert (Schr. v. 21.10.1935).

1936: Nach einem Kostenvoranschlag von Regierungsbaumeister Weiler vom 27.3.1936 werden die mittleren Geländer und "Steinwangen" enfernt. Hierbei werden durch die Firma Gebr. Vogelmann 52 neue Stufenteile eingesetzt. Die Kosten betragen 535,60 RM. Die schmiedeeisernen Geländerpfosten werden zunächst im Heizungskeller eingelagert, später aber vom Mesner einem Alteisenhändler übergeben (Hönes: St. Michael).

1974: Zeitweilige Sperrung der Treppe, da die Stufen "vielfach abgetreten und erneuerungsbedürftig sind" (Schr. v. 5.3.1974).

1985/86:Instandsetzung des Plattenbelags oberhalb der Freitreppe.

1986: Instandsetzung der Freitreppe: defekte Stufen werden durch die Firma Herzig, Rot am See, ersetzt, die schmiedeeisernen Ständer für die Geländer werden durch Kunstschlosser Emil Schmidt repariert, ergänzt und offenbar auch ersetzt (siehe Fotos). Weiterhin wird die südliche Kirchhofmauer repariert.

Beschreibungen

Treppe 1507 angelegt und 1830 erweitert. Eingetragen ins Landesverzeichnis der Baudenkmale in Württemberg seit 08.10.1925 (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, S. 62) Quellen zu Bau und Reparaturen der Freitreppe Bau 1507-1509

"Kirchenplatz gemacht. Anno domini 1507 brach man zue Hall bey St. Michaels Pfarrkirchen Kirchenthurn in der Hohe ein schönnen grünen Platz mit einer Linden ab undt machte eittel steinerne Staffel an die Statt, wie sie dann noch stehen" (Widman, S. 116)

"Margtstaffell. Es ist von altherr unnden, da itzo die Staffel hinauff zu Sant Michels Kirchen gien, das drittheil und mittel der Staffel nit Staffel gewesen, sonnder zu End der altenn Staffel, die vil lenger hinab uff den Marckht gangen, dann die itzigen. ist fur sich uffgemaurt geweszen, oben einen Plan gehapt, daruff ein grosze Lind gestanden (unden aber sind etliche Kramläden und die Schmaltzwag gestanten), aber uff beeden Seiten Staffel, unnd an der vordern Staffel uff  dem Halbthail der Brannger ann der Maur gestanden. Aber ongeverlich Anno 1507 diese Krem [= Kramläden], Maur und Plan abgebrochen unnd nachvolgend dise Rottunde der Staffel gemacht, denn Marckht erweittert und denn Brannger zu dem Vischprunnen gestelt." (Herolt, S. 141)

"Feldtnerin cappell. Anno domini 1344 haben die Edelleuth Feldner und Geyer genandt, ... eine Cappell zueHall uff die linckhe Handt gebaueth, vier Pfröndte darein gestiefftet. Diesze Cappell ist anno domini 1509 wiederumb abgebrochen undt diese Pfröndt in St. Michaelis Pfarrkirchen gezogen worden" (Widman, S. 211).
Anm.: Abbruch erfolgte, wenn die Datumsangabe Widmans stimmt, im Zusammenhang mit der Anlage der großen Freitreppe. Allerdings gibt Herolt (S. 49) an, der Abbruch sei bereits 1493 auf Bewilligung des Papstes Julius II. geschehen, da der Friedhof wegen des Chorneubaus von St. Michael zu klein gewesen sei und erweitert wurde.

Reparatur 1676-1677

1676-1677 wurde die Kirchenstaffel zu St. Michael von 44 auf 53 Stufen erweitert (Hönes).

Einträge in das Ratsprotokoll 1676 (4/283)

12. Mai 1676: Der Rats stimmt der Reparatur der Kirchenstaffel grundsätzlich zu und überträgt alles weitere den Baudeputierten.
7. Juni 1676: Der Rat verwilligt den an der Kirchenstaffel schaffenden Maurern und anderen Personen wegen der großen Hitze täglich zur Vesperzeit eine halbe Maß Bier und für einen Kreuzer Brot

Einträge in das Ratsprotokoll 1677 (4/284)

5. Mai 1677. Die Maurer, die an der Kirchenstaffel gearbeitet hatten, halten um ein „Niederfallen“ an. Beschluss: Man verwilligt ihnen einen schlechten Eimer Wein und bedürftiges Brot dazu (fol. 408)

Einträge in der Baurechnung 1696//97 (4/1196)

23. April 1677: Zum Neubau der großen Kirchenstaffel wurden in allem (fernd und heuer) verbraucht 422 Viertel Kalk (fol. 132R)
23. April 1677: Für die Dole unter der Kirchenstaffel wurden 250 Backsteine verbaut (fol. 135V)

Einträge in der Stadtrechnung 1675/76 (4/a 138)

26. Mai 1676: Beginn der Arbeiten an der Kirchenstaffel von St. Michael: 10 fl 6 ß (fol. 109V)
26. Mai 1676: Zimmerleute schlagen die Hütte für die Steinbrecher auf dem Markt auf (fol. 109V)
2. Juni 1676: Den sämtlichen Arbeitern an der Kirchstaffel zu St. Michael für einen Trunk bei Legung des ersten Steins: 1 fl, item den Baudeputierten und dem Bauschreiber, die diesem beigewohnt: 1 fl 15 ß, und dann dem Baumeister Hans Jacob Ehemand zu einem Andenken 1 fl 15 ß (fol. 109R)
9. Juni 1676: 8 Maurer: 14 fl 24 ß (fol. 109R)
16. Juni 1676: 8 Maurer: 16 fl 12 ß (fol. 110V)
23. Juni 1676: 8 Maurer: 14 fl 20 ß (fol. 110R)
30. Juni 1676: 8 Maurer: 10 fl 28 ß (fol. 111V)
7. Juli 1676: 8 Maurer: 16 fl 2 ß (fol. 111V-R)
14. Juli 1676: 10 Maurer: 18 fl 1 ß (fol. 111R-112V)
21. Juli 1676: 10 Maurer: 17 fl 2 ß (fol. 112C)

Einträge in der Stadtrechnung 1676/77 (4/a 139)

28. Juli 1676: Neun Maurer (Conrad Gauch, Gottfried Schirmer, Peter Schirmer, Stefan Wüest, Christian Müller, Friedrich Mühlthaler, Christian Schneller, Hans Wildbolz, Jacob Lasaro), die an der Kirchenstaffel von St. Michael wieder 4 Tage gearbeitet haben, erhalten11 fl 18 ß (fol. 83V)
4. August 1676: weitere 17 fl 12 ß für sechs Tage Arbeit an die genannten Maurer (fol. 83R)
11. August 1676: 10 Maurer mit unterschiedlicher Zahl von Arbeitstagen erhalten 16 fl 17 ß (fol. 83R-84V
18. August 1676: 10 Maurer erhalten 13 fl 6 ß (fol. 84R)
25. August 1676: 10 Maurer erhalten 13 fl 19 ß (fol. 84R)
1. September 1676: 10 Maurer erhalten 15 fl 18 ß (fol. 85V)
8. September 1676: 10 Maurer erhalten 16 fl 6 ß (fol. 85V)
15. September 1676: 10 Maurer erhalten 17 fl 22 ß (fol. 85R)
22. September 1676: 9 Maurer erhalten 13 fl 23 ß (fol. 86V)
29. September 1676: 9 Maurer erhalten 13 fl 12 ß (fol. fol. 86V)
6. Oktober 1676: den Maurer, die die Arbeit an der Kirchenstaffel beendigt haben und in der Kalkofenhütte eine Schwelle untermauert haben: 7 fl 2 ß (fol. 86R)
6. Oktober 1676: Maurern und Handlangern, die an der Verfertigung und Legung zweier Teil an der großen Kirchenstaffel bei St. Michael sich gebrauchen ließen, vom 7. Juni bis 3. Oktober 1676 täglich ½ Maß Bier und für 1 Kreuzer Brot zum Abendtrunk gereicht worden. Das erfordert auf 18 Personen und 1158 Tage: 48 fl 7 ß 6 h (fol. 87V-R)
16. März 1677: für Arbeiten im Steinbruch und für drei Tage Abräumen der Kirchenstaffel bei St. Michael: 7 fl 18 ß (fol. 95R)
23. März 1677: 10 Maurer, die an der neuen Kirchenstaffel von St. Michael arbeiten (Namen und Tage genannt): 15 fl 16 ß (fol. 95R-96V)
30. März 1677: 9 Maurer an der Kirchenstaffel: 16 fl 8 ß (fol. 96V)
6. April 1677: 8 Maurer: 14 fl 18 ß (fol. 96R)
13. April 1677: 10 Maurer: 10 fl 11 ß (fol. 97V)
20. April 1677: 10 Maurer: 14 fl 21 ß (fol. 97V)
27. April 1677: 10 Maurer (Staffel, Examiniationsstube und Neuer Turm): 19 fl 16 ß (fol. 97V-R)
4. Mai 1677: 10 Maurer: 16 fl 15 ß (fol. 97R)
11. Mai 1677: 10 Maurer: 17 fl 4 ß (fol. 98V)
18. Mai 1677: 10 Maurer: 17 fl 16 ß (fol. 98V)
25. Mai 1677: 6 Maurer: 9 fl 15 ß (fol. 98R)
1. Juni 1677: 5 Maurer, die die Arbeit an der Kirchenstaffel geendiget und am neuen Roten Steg arbeiteten: 9 fl (fol. 98R-99V)
20. Juli 1677: Erhielten sämtliche Personen, die an der Kirchenstaffel von St. Michael gearbeitet hatten, Wein und Brot: 3 fl 15 ß (fol. 100R)
20. Juli 1677: Vom 14. März bis zum 26. Mai 1677 erhielten sämtliche Personen, die an der Kirchenstaffel arbeiteten, ½ Maß Bier und 1 Kreuzer Brot täglich: 31 fl 5 ß (fol. 100R)
Baumeister der Stadt war 1677 Johann Jacob Ehemand. Er erhielt 130 fl Besoldung im Jahr (fol. 261R-262V).

Reparatur 1747

aus 5/1901

18. April 1747: Bericht des Bauamts über Schäden an der Treppe: "E. hochlöblichen Steuer-Stuben hat man ihne machende weitläuffige Umstände, in deme der tägl. Augenschein es genugsam zeiget, gehor. einzuberichten nicht ermanglen sollen, was Maßen die Michaelis Kirchenstaffel sehr ruinose und weilen gar viele Treppen ausgewichen, auch der Stein an denen gangbarsten Orthen ausgetretten, mithin zumahlen Winters Zeit sehr gefährlich darauff zu gehen, und dieserhalben allerdings eine Haubt-Reparation an dieser großen Staffel, welche die mehiste [= meisten] Reysende für eine sonderliche Zierde der Haubtkirche und deß Marckts halten, vorzunehmen ist.So ist man von Bau Ambts wegen deß ohnvorschreibl. Darfürhaltens, man wolte diesen Sommer über den mittleren so genannten Hochzeitgang mit neuen Sandsteinen, worzu 800 bis 1000 Schu erfordert werden mögten, belegen und von dem Abgang die besten nehmen, und beede Seiten mit ausbeßern zu lassen, solte die gantze Staffel in diesem Jahr nicht können geferttigt werden, so müßte künfftiges Jahr der Rest sauber hergestellt werden. Hall, den 18. April 1747. Bau Ambt."

25. April 1747: Nach erfolgtem Ratsbeschluss zur Reparatur fragt das Bauamt nach: "Weilen aber beede Staffeln am Rathauß nach der neüen Bauarth mit einem Rundstaab gemacht, als hat man gehors, anfragen sollen, ob die Kirchenstaffel beeden Rathhauß Staffeln gleichauch mit einem Rundstaab gemacht oder nac hderalten Arth wieder hergestellt werden solle. Nach der neuen Bauarth würde freylich die Staffel viel säuberer und zierlicher, doch muß man auch eingestehen, daß die Kosten etwas höher ansteigen, zumal von denen alten Treppen keiner mehr zur Kirchenstaffel kann verbraucht werden..."

24. September 1750: Stellungsnahme von Baumeister Johann Michael Roscher: "Nachdeme anjetzo die Staffelstücken zur Belegung des mittleren Gangs derer Kirchenstaffeln complet gehauen und zum Versetzen parat ligen, habe hiervon die behörige gehorsamste Nachricht ertheilen [wollen], dabey aber die nöthige Vorstellung thun sollen, daß es nicht wohl angehet, solche zwischen denen alten Staffeln zu versetzen, ohne eine sehr in die Augen fallende Deformitaet zu machen und zwar aus folgenden Ursachen:
1. Es sind diejenigen Cirkel, wornach die Staffeln bey der ersten Anlage sind ordinirt worden, anjetzo an allen Orten verruckt und verschoben, da man nun bey diesen jetzigen neuen Anlagen die Steine nach dem richtigen Zirckel gehauen, so können solche bey der Versetzung ohnmöglich mit denen alten bey dem Zusammenstoß übereintreffen ...
2. Die alte Staffeln sind theils sehr ausgetretten, theils durch das Einflicken, Umwenden etc. auß der Setzwaag kommen, da nun dies neue durchauß reguliret, nach einerley Höhe gehauen und nach der Setzwaag müssen gelegt werden, so ist leicht zu begreiffen, daß solche ohnmöglich mit denen alten können zusammen treffen und also eine Deformitaet verursachen, die sehr ins Gesicht fallen wird.Weilen nun auf solche Art nichts förmliches herauß kommen kan, so habe gehorsamst anrathen wollen, auch die übrige beyde Seiten neu her zu stellen, in deme dieses das beste Mittel ist, die gesuchte Accuratesse und Zierde zu erhalten. Die alte abgängige Staffelstücke können wider zur Reparation derer vielen, so wohl in als ausserhalb der Statt befindlichen, sehr ausgetrettenen Staffeln mit gutem Nutzen emploirt werden..."

30. Juni 1753: Zur Gestaltung der Geländer werden drei Modelle angefertigt: "Auf Hochedelgebohrn Magistrats unterm 23. dieses Grg. abgefaßtes Conclusum crafft deßen wegen der Kirchenstaffelstangen noch ein compendieuses Modell auffgestellt werden solle, hat man von Bau  Ambts wegen ohnermangelt dreyerley ferttigen zu laßen, welche man hiermit gehorsamst übergeben ... wollen."
Beschluss des Rats vom 30. Juni 1752: "Die Stangen an die Kirchen-Staffel laßt man von Holtz mit Eyßen Farb angestrichen: die Träger aber, nach dem wohlfeilsten Modell von Eyßen, und die mößenen Knopf darauf, nach dem mittleren Modell machen."

Besonderheiten

Daten zur Treppe

Anzahl der Stufen: 53

Höhe: 9 m

Breite (weiteste Stelle): 50 m

Bilder

Blick aus Richtung Südwesten, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03261) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Südwesten, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03261)

Blick aus Richtung Süden, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03262) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Süden, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03262)

Blick aus Richtung Westen, vom Rathaus aus, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03263) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Westen, vom Rathaus aus, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03263)

Blick aus Richtung Nordwesten, vom „Café am Markt“ aus, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03264) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Nordwesten, vom „Café am Markt“ aus, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03264)

Blick von der Nordbastion auf die Treppe, im Hintergrund das Clausnizerhaus (Am Markt 2), Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03265) Ansicht vergößern

Blick von der Nordbastion auf die Treppe, im Hintergrund das Clausnizerhaus (Am Markt 2), Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03265)

Detailaufnahme der Treppe, Blick Richtung Norden, im Hintergrund der „Goldene Adler“ und das „Café am Markt“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03266) Ansicht vergößern

Detailaufnahme der Treppe, Blick Richtung Norden, im Hintergrund der „Goldene Adler“ und das „Café am Markt“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03266)

Detailaufnahme der Treppe, Blick Richtung Süden, im Hintergrund Clausnizerhaus, Löwenapotheke, Widmanhaus und Stellwaghaus, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03267) Ansicht vergößern

Detailaufnahme der Treppe, Blick Richtung Süden, im Hintergrund Clausnizerhaus, Löwenapotheke, Widmanhaus und Stellwaghaus, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03267)

Blick von der Südbastion auf die Treppe in Richtung Norden, im Hintergrund der „Goldene Adler“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03268) Ansicht vergößern

Blick von der Südbastion auf die Treppe in Richtung Norden, im Hintergrund der „Goldene Adler“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03268)

Schmiedeeiserne Geländer auf der Treppe, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03269) Ansicht vergößern

Schmiedeeiserne Geländer auf der Treppe, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03269)

Detail des schmiedeeisernen Geländers mit Signatur des Kunstschmieds Emil Schmidt und Datum „1987“,  Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03270) Ansicht vergößern

Detail des schmiedeeisernen Geländers mit Signatur des Kunstschmieds Emil Schmidt und Datum „1987“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03270)

Geländerpfosten der südlichen Reihe, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03280) Ansicht vergößern

Geländerpfosten der südlichen Reihe, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03280)

Detailaufnahme des Geländerpfosten mit Signatur „J M Bubinger“ und Jahreszahl „1753“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03282) Ansicht vergößern

Detailaufnahme des Geländerpfosten mit Signatur „J M Bubinger“ und Jahreszahl „1753“, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03282)

Ansatz des Handlaufs an diesem Geländerpfosten, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03283) Ansicht vergößern

Ansatz des Handlaufs an diesem Geländerpfosten, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03283)

Unterer Teil des Bubinger’schen Geländerpfostens, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03284) Ansicht vergößern

Unterer Teil des Bubinger’schen Geländerpfostens, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03284)

Gedenkstein mit der Jahreszahl „1517“ an der Südwand der Südbastion, vermutlich ein Verweis auf den Abschluss der Bauarbeiten für die Treppe und die Bastionen, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03286) Ansicht vergößern

Gedenkstein mit der Jahreszahl „1517“ an der Südwand der Südbastion, vermutlich ein Verweis auf den Abschluss der Bauarbeiten für die Treppe und die Bastionen, Februar 2013. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 03286)

Ausschnitt aus einer kolorierten Federzeichnung der Stadt in einer Haller Chronik um 1600, die vermutlich erste bildliche Darstellung der Treppe (StadtA SHA 4/4, Bl. 2 Vs.) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer kolorierten Federzeichnung der Stadt in einer Haller Chronik um 1600, die vermutlich erste bildliche Darstellung der Treppe (StadtA SHA 4/4, Bl. 2 Vs.)

Ausschnitt aus einer kolorierten Federzeichnung der Stadt anlässlich der Tagung der „Union“ der protestantischen Reichsstände in Schwäbisch Hall, 1610 (StadtA Schwäbisch Hall HV HS 88) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer kolorierten Federzeichnung der Stadt anlässlich der Tagung der „Union“ der protestantischen Reichsstände in Schwäbisch Hall, 1610 (StadtA Schwäbisch Hall HV HS 88)

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Matthäus Merian nach Vorlage von Leonhard Kern, 1643 (kolorierter Kupferstich) (StadtA SHA S10/506) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Matthäus Merian nach Vorlage von Leonhard Kern, 1643 (kolorierter Kupferstich) (StadtA SHA S10/506)

Ausschnitt aus einer farbigen Zeichnung zum Brand der Gelbinger Gasse 1680 (StadtA SHA HV HS 68) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer farbigen Zeichnung zum Brand der Gelbinger Gasse 1680 (StadtA SHA HV HS 68)

Ausschnitt aus der Flurkarte von Schwäbisch Hall, 1710 (StadtA SHA 16/40) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Flurkarte von Schwäbisch Hall, 1710 (StadtA SHA 16/40)

Ausschnitt aus einer Ansicht der Michaelskirche, Kupferstich erschienen bei G. M. Mayer, 1717 (StadtA SHA HV HS 88) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Ansicht der Michaelskirche, Kupferstich erschienen bei G. M. Mayer, 1717 (StadtA SHA HV HS 88)

St. Michael und die Freitreppe umgeben von Flammen. Ausschnitt aus einer Ansicht des Großen Stadtbrands vom 31. August 1728 (StadtA SHA HA B 0935) Ansicht vergößern

St. Michael und die Freitreppe umgeben von Flammen. Ausschnitt aus einer Ansicht des Großen Stadtbrands vom 31. August 1728 (StadtA SHA HA B 0935)

Ausschnitt aus der Ansicht der durch den Großen Stadtbrand 1728 zerstörten Stadt, Kupferstich von A. Nunzer nach Vorlage von J. Ph. Meyer (StadtA SHA FS 36334) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Ansicht der durch den Großen Stadtbrand 1728 zerstörten Stadt, Kupferstich von A. Nunzer nach Vorlage von J. Ph. Meyer (StadtA SHA FS 36334)

Die Treppe nach dem Bau des Rathauses. Nachzeichnung eines heute verlorenen Wandgemäldes von J. M. Roscher im Rathaus, nach 1735 (StadtA SHA 16/156) Ansicht vergößern

Die Treppe nach dem Bau des Rathauses. Nachzeichnung eines heute verlorenen Wandgemäldes von J. M. Roscher im Rathaus, nach 1735 (StadtA SHA 16/156)

Ausschnitt aus einer Entwurfzeichnung für den Wasserleitungsplan von 1740 (StadtA SHA FS 4/1136a) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Entwurfzeichnung für den Wasserleitungsplan von 1740 (StadtA SHA FS 4/1136a)

Ausschnitt aus der 1747 als Beigabe zu den „Uffenheimischen Nebenstunden“ von J. J.  Enderes in Schwabach veröffentlichten Stadtansicht (StadtA SHA Alte Dr./271) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der 1747 als Beigabe zu den „Uffenheimischen Nebenstunden“ von J. J. Enderes in Schwabach veröffentlichten Stadtansicht (StadtA SHA Alte Dr./271)

Ausschnitt aus einer Vignette zur Stadtansicht von Johann Conrad Körner von 1755 (StadtA SHA S10/0791) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Vignette zur Stadtansicht von Johann Conrad Körner von 1755 (StadtA SHA S10/0791)

Ausschnitt aus einem Gesellenbrief mit eingedruckter Stadtansicht, 1786 (StadtA SHA S10/2248) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einem Gesellenbrief mit eingedruckter Stadtansicht, 1786 (StadtA SHA S10/2248)

Marktplatz, Treppe und Michaelskirche, Ausschnitt aus einem Stadtplan von 1816 (StadtA SHA 16/0069) Ansicht vergößern

Marktplatz, Treppe und Michaelskirche, Ausschnitt aus einem Stadtplan von 1816 (StadtA SHA 16/0069)

Feierliche Einholung des ersten Erntewagens nach der Hungersnot 1817 (StadtA SHA S10/713) Ansicht vergößern

Feierliche Einholung des ersten Erntewagens nach der Hungersnot 1817 (StadtA SHA S10/713)

Ausschnitt aus dem Primärkataster  von 1827 (StadtA SHA S13/0583) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Primärkataster von 1827 (StadtA SHA S13/0583)

Liederfest am 4. Juni 1838. Lithographie von W. Haaf nach Vorlage von F. Bonhöfer. Aus: K. Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 80 Ansicht vergößern

Liederfest am 4. Juni 1838. Lithographie von W. Haaf nach Vorlage von F. Bonhöfer. Aus: K. Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 80

Ausschnitt aus einer Vignette zu einer Stadtansicht um 1850. Lithographie von W. Haaf nach Vorlage von F. Bonhöfer (StadtA SHA S10/712) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Vignette zu einer Stadtansicht um 1850. Lithographie von W. Haaf nach Vorlage von F. Bonhöfer (StadtA SHA S10/712)

Liederfest am 16. Mai 1853. Lithographie von W. Haaf. Aus: K. Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 85 Ansicht vergößern

Liederfest am 16. Mai 1853. Lithographie von W. Haaf. Aus: K. Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 85

Marktplatz um 1862. Lithographie von G. Herdtle jun. Aus: K. Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 90 Ansicht vergößern

Marktplatz um 1862. Lithographie von G. Herdtle jun. Aus: K. Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 90

Ausschnitt aus einer Sammlung Schwäbisch Haller Ansichten, undat., nach 1862, erschienen im Verlag C. Zimmer, Hall (S12/625) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Sammlung Schwäbisch Haller Ansichten, undat., nach 1862, erschienen im Verlag C. Zimmer, Hall (S12/625)

St. Michael mit Treppe. Druck nach Zeichnung von F. Reik. Aus: J. J. Hausser: Schwäbisch Hall und seine Umgebung. Ein Führer für Fremde und Einheimische, Schwäbisch Hall 1877, angeb. nach S. 58 (StadtA SHA HV 1144b) Ansicht vergößern

St. Michael mit Treppe. Druck nach Zeichnung von F. Reik. Aus: J. J. Hausser: Schwäbisch Hall und seine Umgebung. Ein Führer für Fremde und Einheimische, Schwäbisch Hall 1877, angeb. nach S. 58 (StadtA SHA HV 1144b)

Feierliche Weihe des „Königsbanners“ am 18. Mai 1891 im Rahmen des 10. württembergischen Kriegertags in Schwäbisch Hall (StadtA SHA FS 06467) Ansicht vergößern

Feierliche Weihe des „Königsbanners“ am 18. Mai 1891 im Rahmen des 10. württembergischen Kriegertags in Schwäbisch Hall (StadtA SHA FS 06467)

Im Zusammenhang mit Erneuerungsarbeiten erstellter, detaillierter Plan der Treppe mit zahlreichen Aufmaßen, 1894. Original im Baurechtsamt SHA (StadtA SHA DIG 3287) Ansicht vergößern

Im Zusammenhang mit Erneuerungsarbeiten erstellter, detaillierter Plan der Treppe mit zahlreichen Aufmaßen, 1894. Original im Baurechtsamt SHA (StadtA SHA DIG 3287)

Ausschnitt aus einer Postkarte mit einer Nachtansicht von St. Michael, 1898 (StadtA SHA Seyboth PK 0075) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Postkarte mit einer Nachtansicht von St. Michael, 1898 (StadtA SHA Seyboth PK 0075)

Ausschnitt aus einer Postkarte, 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0056) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Postkarte, 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0056)

Ausschnitt aus einer Postkarte um 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0073) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Postkarte um 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0073)

Ausschnitt aus einer Postkarte um 1905 (StadtA SHA Seyboth PK 0051) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Postkarte um 1905 (StadtA SHA Seyboth PK 0051)

Ausschnitt aus einer Postkarte um 1910 (StadtA SHA Seyboth PK 0039) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Postkarte um 1910 (StadtA SHA Seyboth PK 0039)

Gruppenbild einer Kompanie des in Schwäbisch Hall aufgestellten III. Bataillons des Reserve-Infanterieregiments 121 am 10. August 1914 (StadtA SHA FS 35646) Ansicht vergößern

Gruppenbild einer Kompanie des in Schwäbisch Hall aufgestellten III. Bataillons des Reserve-Infanterieregiments 121 am 10. August 1914 (StadtA SHA FS 35646)

Abmarsch des Bataillons am 11. August 1914 nach einem Feldgottesdienst auf dem Marktplatz (StadtA SHA FS 26407) Ansicht vergößern

Abmarsch des Bataillons am 11. August 1914 nach einem Feldgottesdienst auf dem Marktplatz (StadtA SHA FS 26407)

Undatierte Werbekarte für die „Jedermann“-Festspiele, vermutlich 1927 (StadtA SHA PK 1438) Ansicht vergößern

Undatierte Werbekarte für die „Jedermann“-Festspiele, vermutlich 1927 (StadtA SHA PK 1438)

„Jedermann“-Festspiele 1932 (StadtA SHA AL-0029) Ansicht vergößern

„Jedermann“-Festspiele 1932 (StadtA SHA AL-0029)

Kundgebung zum 1. Mai 1935. Die Nationalsozialisten nutzten Marktplatz und Freitreppe häufig für ihre Massenaufmärsche. Fotograf unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS  15079) Ansicht vergößern

Kundgebung zum 1. Mai 1935. Die Nationalsozialisten nutzten Marktplatz und Freitreppe häufig für ihre Massenaufmärsche. Fotograf unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 15079)

Konfirmandengruppe, vermutlich Mitte 1950er Jahre. Foto: Ruth Balluff (StadtA SHA Balluff Ng 0897) Ansicht vergößern

Konfirmandengruppe, vermutlich Mitte 1950er Jahre. Foto: Ruth Balluff (StadtA SHA Balluff Ng 0897)

Festzug zur Einweihung des wieder aufgebauten Rathauses am 30. April 1955, an der Spitze der damalige Bürgermeister Theodor Hartmann. Fotograf unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 14805) Ansicht vergößern

Festzug zur Einweihung des wieder aufgebauten Rathauses am 30. April 1955, an der Spitze der damalige Bürgermeister Theodor Hartmann. Fotograf unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 14805)

Besuch von Königin Elizabeth II. von Großbritannien in Schwäbisch Hall am 24. Mai 1965. Foto: Hans Kubach (StadtA Schwäb. Hall FS 01638) Ansicht vergößern

Besuch von Königin Elizabeth II. von Großbritannien in Schwäbisch Hall am 24. Mai 1965. Foto: Hans Kubach (StadtA Schwäb. Hall FS 01638)

Besuch von Königin Elizabeth II. von Großbritannien in Schwäbisch Hall am 24. Mai 1965. Foto: Paul Swiridoff (StadtA Schwäb. Hall Kub Ng 00042) Ansicht vergößern

Besuch von Königin Elizabeth II. von Großbritannien in Schwäbisch Hall am 24. Mai 1965. Foto: Paul Swiridoff (StadtA Schwäb. Hall Kub Ng 00042)


Quellen

Literatur:

  • Hans Werner Hönes: Dem Himmel entgegen. Kleine Geschichte der Großen Treppe, in: Haller Tagblatt Zum Sonntag v. 11.02.2006, S. I
  • Hans Werner Hönes: St. Michael Schwäbisch Hall. Baugeschichtliche Dokumentationen, Schwäbisch Hall 2005, v.a. S. 4ff.
  • Christian Kolb (Hrsg.): Herolts Chronica (Württembergische Geschichtsquellen; Bd. 1), Stuttgart 1894
  • Christian Kolb (Hrsg.): Widmans Chronica (Württembergische Geschichtsquellen; Bd. 6), Stuttgart 1904
  • Karl Wimmenauer: Der Marktplatz in Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 64 (1980), S. 63-72

Archivalien:

  • Baurechtsamt, Bauakten Am Markt 1
  • Stadtarchiv Schwäb.Hall 4/283 (Ratsprotokoll 1676); 4/284 (Ratsprotokoll 1677); 4/1196 (Baurechnung 1676/77); 4/a138 (Stadtrechnung 1676/77); 4/a139 (Stadtrechnung 1677/78); 5/1901 (Reparatur der Treppe);