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Gebäudeverzeichnis

Am Spitalbach 4, vor - Reste eines Gewölbekellers

Der angegrabene Teil des Kellers vor dem Haus Am Spitalbach 4 mit der westlichen Stirnwand. In der Grube erkennbar ist ein kleineres Gewölbe aus Ziegelsteinen, vermutlich Rest einer Wasserleitung. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3403) Ansicht vergößern
Adresse: Am Spitalbach 4, vor
Primärkatasternummer: --
Besitzer 1827
--


Befunde aus Bauforschung

Dieser gut erhaltene und nur teilweise verfüllte Keller wurde bei den Bauarbeiten zur Sanierung des Spitalbachs im Mai 2012 entdeckt. Im Zuge der Arbeiten wurde das Gewölbe aus statischen Gründen abgetragen, der Rest verfüllt. Der Keller gehört vermutlich zu einer Häuserzeile am Spitalbach, die durch den Großen Stadtbrand vom 31. August 1728 zerstört und in der Folge nicht wieder aufgebaut bzw. in Richtung Norden zurück versetzt wurde. Diese Häuser sind auf einer vor 1728 entstandenen Skizze des Bereichs deutlich zu erkennen. Möglicherweise gehören die hier aufgedeckten Reste und die Kellerreste vor dem Haus Am Spitalbach 2 zu demselben (dann sehr großen) Keller.Bei dem flachen Ziegelsteingewölbe, das unterhalb des eigentlichen Kellers angegraben wurde, könnte es sich um den Rest einer alten Wasserleitung handeln.

Bilder

Der angegrabene Teil des Kellers vor dem Haus Am Spitalbach 4 mit der westlichen Stirnwand. In der Grube erkennbar ist ein kleineres Gewölbe aus Ziegelsteinen, vermutlich Rest einer Wasserleitung. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3403) Ansicht vergößern

Der angegrabene Teil des Kellers vor dem Haus Am Spitalbach 4 mit der westlichen Stirnwand. In der Grube erkennbar ist ein kleineres Gewölbe aus Ziegelsteinen, vermutlich Rest einer Wasserleitung. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3403)

Blick in das Kellergewölbe Richtung Osten – der Keller scheint nur teilweise verfüllt gewesen zu sein. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3406) Ansicht vergößern

Blick in das Kellergewölbe Richtung Osten – der Keller scheint nur teilweise verfüllt gewesen zu sein. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3406)

Reste der westlichen Stirnwand, der nördlichen Seitenwand (mit Fenster- oder Türöffnung?) und des Gewölbeansatzes. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3404) Ansicht vergößern

Reste der westlichen Stirnwand, der nördlichen Seitenwand (mit Fenster- oder Türöffnung?) und des Gewölbeansatzes. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3404)

Südliche Seitenwand. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 3437) Ansicht vergößern

Südliche Seitenwand. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 3437)

Detailaufnahme des kleinen Gewölbes unter dem Keller. Gut erkennbar ist die flache Wölbung und die Verwendung von Ziegelsteinen. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3402) Ansicht vergößern

Detailaufnahme des kleinen Gewölbes unter dem Keller. Gut erkennbar ist die flache Wölbung und die Verwendung von Ziegelsteinen. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Thomas Thamm, Stadtplanungsamt (StadtA SHA DIG 3402)

Blick auf die Baugrube, aus dem die Lage des Kellers geschlossen werden kann. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA FS 03442) Ansicht vergößern

Blick auf die Baugrube, aus dem die Lage des Kellers geschlossen werden kann. Bild vom 25. Mai 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA FS 03442)

Plan des Bereichs um den Spitalbach vor dem Großen Stadtbrand vom 31. August 1728. Die nicht wieder aufgebaute Häuserzeile, zur der die Keller vor den Anwesen Am Spitalbach 2 und 4 vermutlich gehört haben, sind mit einem Pfeil markiert  (StadtA SHA 5/1665) Ansicht vergößern

Plan des Bereichs um den Spitalbach vor dem Großen Stadtbrand vom 31. August 1728. Die nicht wieder aufgebaute Häuserzeile, zur der die Keller vor den Anwesen Am Spitalbach 2 und 4 vermutlich gehört haben, sind mit einem Pfeil markiert (StadtA SHA 5/1665)