Schrift verkleinern Schrift vergrößern
Schwäbischhall Shop

Gebäudeverzeichnis

Am Säumarkt 12 - Württembergisches Wachhaus, zuvor Stätt-Tor und Schöntaler Kapelle

Westansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09454) Ansicht vergößern
Adresse: Am Säumarkt 12
Primärkatasternummer: 246
Besitzer 1827
Die Stadtgemeinde


Besitzerliste

1827: Die Stadtgemeinde

Haustafel

Anstelle des früheren „Städttors“ baute das junge Königreich Württemberg 1811 als neuer Herrscher über die ehemalige Reichsstadt ein neues Wachgebäude im Stil des Klassizismus. Charakteristisch dafür ist die dorische Säulenvorhalle - damals wie heute ein auffallender Fremdkörper zwischen den Bürgerhäusern und den mittelalterlichen Türmen.

Beschreibungen

1827: Wachtstube mit 9 Ruten und Vorhof mit 3,6 Ruten, insgesamt 12,6 Ruten Grundfläche

Ehem. Württembergisches Wachhaus, klassizistischer Bau mit jonischer Vorhalle und Walmdach, 1811. Eingetragen ins Landesverzeichnis der Baudenkmale in Württemberg seit 08.10.1925. (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, Stand 10/1982, S. 84)

Am Säumarkt 12 (Flst.Nr. 0-90/7). Ehem. württembergisches Wachhaus, klassizistischer Bau, ionische Vorhalle, Walmdach, 1811. § 28 (aus: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Das Stätt-Tor

Der Bau des Stätt-Tores wird von Eduard Krüger auf etwa 1200 geschätzt. Es handelte sich ursprünglich um einen hinter der Stadtmauer stehenden, rechteckigen Steinturm, dessen Dimensionen etwa dem Malefiztum (Am Säumarkt 9) entsprochen haben dürften. Von der Stadt aus führte das Portal durch den Torturm in den Zwinger, von dem aus eine Brücke (ursprünglich sicher eine Zugbrücke, später eine Steinbrücke) den hier etwa 5 m tiefen "Kurzen Graben" überquerte. Die massive Befestigung der Nordostseite der Altstadt ist damit zu erklären, dass die Gelbinger Gasse erst später, um die Mitte des 14. Jahrhunderts, ummauert wurde. Vermutlich in spätgotischer Zeit (im 15. oder frühen 16. Jahrhundert) kam ein Vortor ähnlich dem des Weilertors (Im Weiler 6) hinzu. Auf der Außenseite war das Vortor links und rechts mit Darstellungen zweier Ritter dekoriert, die Stadtwappenschilde trugen, über dem Torbogen war St. Michael als Seelenwäger zu sehen. Vermutlich parallel zum Bau des Vortores erhielt das Haupttor einen Fachwerkaufsatz mit Krüppelwalmdach, der wohl als Wohnung des Torwächters diente. Unmittelbar östlich an das Tor angebaut war die 1296 erstmals erwähnte Schöntaler Kapelle (s. unten), die zusammen mit dem "Schöntaler Hof" (s. Marktstraße 10) dem Zisterzienserkloster Schöntal an der Jagst gehörte.

Ursprünglich war die Bezeichnung "Gelbinger Tor" üblich, so z.B. in der ersten urkundlichen Nennung 1341. 1380 ist einmal vom "Tor am Schöntaler Hof" die Rede, 1395 vom "Gelbinger inneren Tor" zu Unterscheidung von dem neueren Gelbinger Tor am Nordende der Gelbinger Vorstadt. Georg Widman spricht in seiner 1550 beendeten Chronik vom "Capellthor".  Die Bezeichnung Stätt-Tor scheint erst im 16. Jahrhundert gebräuchlich geworden zu sein (erste derzeit bekannte, datierte Bezeichnung 1574). 

Glaubt man den Chronisten Widman und Herolt, so wurden im 15. Jahrhundert vor dem Tor (laut Widman "im Stättgraben zue Hall bey dem Capellthor") gelegentlich Hinrichtungen vollzogen. Die Korrektheit der vagen und teilweise widersprüchlichen Angaben muss jedoch offen bleiben.

Nach dem Ende der Reichsstadt Hall wurde das Stätt-Tor zusammen mit der unmittelbar östlich davon angebauten Schöntaler Kapelle 1807/08 abgerissen, womit die "unheilvolle Zeit der Abbrüche" (E. Krüger) begann. Das an Stelle des Tores nördlich von dessen Standort errichtete württembergische Wachhaus im klassizistischen Stil stammt von 1811.

Die Schöntaler Kapelle

Die neben dem Stätt-Tor liegende Schöntaler Kapelle wurde erstmals 1296   erwähnt, als in Rom zur Förderung des Besuchs und zu ihrer Unterstützung ein 40tägiger Ablass gewährt wurde. Die chronikalisch überlieferte Geschichte einer Stiftung der Kapelle durch Walter von Bachenstein und Walter Senft im Jahr 1364 muss als Legende gelten. Die Kapelle bildete zusammen mit dem 1365 erstmals erwähnten "Schöntaler Hof" ein aus mehreren Gebäuden bestehendes Anwesen, das dem Zisterzienserkloster Schöntal an der Jagst gehörte. Die Kapelle war direkt an das Stätt-Tor und an die Stadtmauer angebaut, deren Wehrgang dürfte durch das Gebäude verlaufen sein. Aufgrund bildlicher Darstellungen hat E. Krüger einen einschiffigen romanischen Ursprungsbau vermutet. Ein später ergänztes, gotischen Seitenschiff auf der Südseite wird auf etwa 1500 geschätzt.

1341 amtierte an der "Frauenkapelle zu Hall am Gelwinger Tor" ein Kaplan, ab der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts sind einzelne Stiftungen an die Kapelle durch Haller Stadtbürger belegt. Die Einkünfte der Pfründe stammten meist aus Gebäuden und Grundstücken in der Stadt und im Umland. Nach der Einführung der Reformation wurde der katholische Gottesdienst auch in der Kapelle eingestellt. Versuche des Klosters, 1638 in der Kapelle wieder die Messe lesen zu lassen, unterband der Haller Rat, über ein kaiserliches Reskript zugunsten Schöntals setzte man sich hinweg. 1718 schließlich verkaufte Schöntal seine gesamten lokalen Besitzungen an die Reichsstadt Hall. Die noch in der Kapelle befindlichen geistlichen Bilder und der Altarstein wurden nach Schöntal gebracht, die Kapelle dürfte in der Folge als Lagerraum genutzt worden sein. Im Gegensatz zum Schöntaler Hof überstand die Kapelle zusammen mit dem Stätt-Tor den großen Stadtbrand von 1728. 

Nach dem Ende der Reichsstadt Hall 1802 waren Tor und Kapelle 1807/08 die ersten Teile der Stadtbefestigung, die abgebrochen wurden. 

Bilder

Westansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09454) Ansicht vergößern

Westansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09454)

Säulengang aus Richtung Norden, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09448) Ansicht vergößern

Säulengang aus Richtung Norden, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09448)

Nordwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09449) Ansicht vergößern

Nordwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09449)

Nordwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09450) Ansicht vergößern

Nordwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09450)

Ostansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09451) Ansicht vergößern

Ostansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09451)

Südwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09452) Ansicht vergößern

Südwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09452)

Südwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09453) Ansicht vergößern

Südwestansicht, Januar 2017. Foto: Dietmar Hencke (StadtA Schwäb. Hall DIG 09453)

Nordostseite der Stadtbefestigungen mit Klingenturm (6), Stätt-Tor (7), Säumarktturm (8) und Malefizturm (9). Plan aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 16. Ansicht vergößern

Nordostseite der Stadtbefestigungen mit Klingenturm (6), Stätt-Tor (7), Säumarktturm (8) und Malefizturm (9). Plan aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 16.

Frontalansicht der Nordostseite der Stadtbefestigungen mit Klingenturm (6), Stätt-Tor (7), Säumarktturm (8) und Malefizturm (9). Rekonstruktionszeichnung aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 16. Ansicht vergößern

Frontalansicht der Nordostseite der Stadtbefestigungen mit Klingenturm (6), Stätt-Tor (7), Säumarktturm (8) und Malefizturm (9). Rekonstruktionszeichnung aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 16.

Vogelperspektive der Nordostseite der Stadtbefestigungen nach 1324 mit Klingenturm (6), Stätt-Tor (7), Säumarktturm (8) und Malefizturm (9). Rekonstruktionszeichnung aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 50. Ansicht vergößern

Vogelperspektive der Nordostseite der Stadtbefestigungen nach 1324 mit Klingenturm (6), Stätt-Tor (7), Säumarktturm (8) und Malefizturm (9). Rekonstruktionszeichnung aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 50.

Rekonstruktonsvorschlag von Eduard Krüger für den Schöntaler Hof um 1600 (2-3) mit dem Stätt-Tor (4), der Schöntaler Kapelle (1), dem Säumarktturm (6) und dem Malefizturm (7). (StadtA SHA S22/0020) Ansicht vergößern

Rekonstruktonsvorschlag von Eduard Krüger für den Schöntaler Hof um 1600 (2-3) mit dem Stätt-Tor (4), der Schöntaler Kapelle (1), dem Säumarktturm (6) und dem Malefizturm (7). (StadtA SHA S22/0020)

Auf der Ansicht der niedergebrannten Stadt nach dem Brand von 1728 ist zu erkennen, dass das mit der Nr. 24 bezeichnete Stätt-Tor das Feuer unbeschadet überstanden hat. Ausschnitt aus dem Kupferstich von A. Nunzer nach J. P. Meyer (StadtA SHA FS 36334) Ansicht vergößern

Auf der Ansicht der niedergebrannten Stadt nach dem Brand von 1728 ist zu erkennen, dass das mit der Nr. 24 bezeichnete Stätt-Tor das Feuer unbeschadet überstanden hat. Ausschnitt aus dem Kupferstich von A. Nunzer nach J. P. Meyer (StadtA SHA FS 36334)

Das Vortor des Stätt-Tores mit seinem Skulpturenschmuck. Zeichnung aus der Chronik des Johann Marius Bühl, um 1820 (StadtA SHA HV HS 92) Ansicht vergößern

Das Vortor des Stätt-Tores mit seinem Skulpturenschmuck. Zeichnung aus der Chronik des Johann Marius Bühl, um 1820 (StadtA SHA HV HS 92)

Das Stätt-Tor von der Gelbinger Gasse aus gesehen vor dem Abbruch 1807/08. Zeichnung von Peter Koch nach einer älteren Vorlage, 1868 (StadtA SHA S10/300) Ansicht vergößern

Das Stätt-Tor von der Gelbinger Gasse aus gesehen vor dem Abbruch 1807/08. Zeichnung von Peter Koch nach einer älteren Vorlage, 1868 (StadtA SHA S10/300)

Stätt-Tor und Schöntaler Kapelle vor dem Abbruch 1807/1808. Zeichnung von Major W. Gaupp, aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 68. Ansicht vergößern

Stätt-Tor und Schöntaler Kapelle vor dem Abbruch 1807/1808. Zeichnung von Major W. Gaupp, aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 68.

Abbruch des Stätt-Tores und der zugehörigen Schöntaler Kapelle, 1808. Zeichnung von Peter Koch nach einer älteren Vorlage, 1875 (StadtA SHA S10/299) Ansicht vergößern

Abbruch des Stätt-Tores und der zugehörigen Schöntaler Kapelle, 1808. Zeichnung von Peter Koch nach einer älteren Vorlage, 1875 (StadtA SHA S10/299)

Bild um 1900 (StadtA SHA 03271) Ansicht vergößern

Bild um 1900 (StadtA SHA 03271)

Bild zwischen 1911 und 1924 (StadtA SHA 46333) Ansicht vergößern

Bild zwischen 1911 und 1924 (StadtA SHA 46333)

Bild nach 1933. Das Wachhaus diente während der NS-Zeit als Sitz der Schwäbisch Haller SA (StadtA SHA 46328) Ansicht vergößern

Bild nach 1933. Das Wachhaus diente während der NS-Zeit als Sitz der Schwäbisch Haller SA (StadtA SHA 46328)

Bild aus den 1930er oder 1940er Jahren (StadtA SHA FS 05942) Ansicht vergößern

Bild aus den 1930er oder 1940er Jahren (StadtA SHA FS 05942)

Bild aus den 1950er Jahren, nun als Sitz eines Friseurgeschäfts (StadtA SHA 46332) Ansicht vergößern

Bild aus den 1950er Jahren, nun als Sitz eines Friseurgeschäfts (StadtA SHA 46332)

Bild von 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Bild von 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon)

Bei Bauarbeiten freigelegte Fundamente, die vielleicht zur Schöntaler Kapelle oder zum Schöntaler Hof gehören (Bildmitte), 31.3.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7488) Ansicht vergößern

Bei Bauarbeiten freigelegte Fundamente, die vielleicht zur Schöntaler Kapelle oder zum Schöntaler Hof gehören (Bildmitte), 31.3.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7488)

Bei Bauarbeiten freigelegte Reste der Stadtmauer im Bereich des Säumarkts, in der Verlängerung des noch bestehenden Stadtmauerabschnitts beim Säumarktturm, 31.3.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7490) Ansicht vergößern

Bei Bauarbeiten freigelegte Reste der Stadtmauer im Bereich des Säumarkts, in der Verlängerung des noch bestehenden Stadtmauerabschnitts beim Säumarktturm, 31.3.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7490)

Bei Bauarbeiten freigelegte Reste der Stadtmauer im Bereich des Säumarkts, in der Verlängerung des noch bestehenden Stadtmauerabschnitts beim Säumarktturm, 31.3.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7495) Ansicht vergößern

Bei Bauarbeiten freigelegte Reste der Stadtmauer im Bereich des Säumarkts, in der Verlängerung des noch bestehenden Stadtmauerabschnitts beim Säumarktturm, 31.3.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7495)

Bei Bauarbeiten entdeckte Fundamente des Stätt-Tors (links), der Stadtmauer und der davor (rechts) verlaufenden Zwingermauer nach Freilegung durch Mitarbeiter des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg. Längs des Grabens verlaufen die Fundamente der östlichen Seitenmauer eines dem eigentlichen Torturm vorgelagerten Vortors. Blick aus Richtung Osten vom Wachhaus aus. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7533) Ansicht vergößern

Bei Bauarbeiten entdeckte Fundamente des Stätt-Tors (links), der Stadtmauer und der davor (rechts) verlaufenden Zwingermauer nach Freilegung durch Mitarbeiter des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg. Längs des Grabens verlaufen die Fundamente der östlichen Seitenmauer eines dem eigentlichen Torturm vorgelagerten Vortors. Blick aus Richtung Osten vom Wachhaus aus. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7533)

Blick aus Richtung Westen auf Zwingermauer (links) und Stadtmauer (rechts) sowie die parallel zum Graben verlaufende östliche Seitenwand des Vortors, 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7534) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Westen auf Zwingermauer (links) und Stadtmauer (rechts) sowie die parallel zum Graben verlaufende östliche Seitenwand des Vortors, 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7534)

Blick aus Richtung Osten auf die Fundamente des Stätt-Tors. Sichtbar ist lediglich der Rand der östlichen Fundamentmauer des Torturms. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7538) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Osten auf die Fundamente des Stätt-Tors. Sichtbar ist lediglich der Rand der östlichen Fundamentmauer des Torturms. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7538)

Blick aus Richtung Osten auf die östliche Seitenmauer des dem Torturm vorgelagerten Vortores, das im Bereich zwischen der eigentlichen Stadtmauer (links) und der Zwingermauer (rechts) stand. Die Erdfüllung des Vortores ist deutlich dunkler und besteht vermutlich aus Brandschutt von 1728. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7539) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Osten auf die östliche Seitenmauer des dem Torturm vorgelagerten Vortores, das im Bereich zwischen der eigentlichen Stadtmauer (links) und der Zwingermauer (rechts) stand. Die Erdfüllung des Vortores ist deutlich dunkler und besteht vermutlich aus Brandschutt von 1728. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7539)

Blick aus Richtung Süden auf die freigelegten Mauerreste. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7541) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Süden auf die freigelegten Mauerreste. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7541)

Weiterer Blick aus Richtung Süden auf die freigelegten Mauerreste. Links vorne das Fundament des Torturms, davor die Stadmauer, die östliche Seitenmauer des Vortors und die Zwingermauer. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7544) Ansicht vergößern

Weiterer Blick aus Richtung Süden auf die freigelegten Mauerreste. Links vorne das Fundament des Torturms, davor die Stadmauer, die östliche Seitenmauer des Vortors und die Zwingermauer. 12.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7544)

Einige Tage später wurden in der Verlängerung des Stätt-Tores die Reste des von diesem aus über den Graben zwischen Altstadt und Gelbinger Gasse führenden Steinbrücke aufgedeckt. Blick auf die östliche Seitenmauer. 18.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7547) Ansicht vergößern

Einige Tage später wurden in der Verlängerung des Stätt-Tores die Reste des von diesem aus über den Graben zwischen Altstadt und Gelbinger Gasse führenden Steinbrücke aufgedeckt. Blick auf die östliche Seitenmauer. 18.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7547)

Die Reste der Brücke liegen, wie hier erkennbar ist, direkt in der Verlängerung des Torbaus, dessen Fundamente links erkennbar sind. 18.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7548) Ansicht vergößern

Die Reste der Brücke liegen, wie hier erkennbar ist, direkt in der Verlängerung des Torbaus, dessen Fundamente links erkennbar sind. 18.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7548)

Blick aus Richtung Süden (vom Stätt-Tor aus) auf die Reste der Brücke. 18.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7549) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Süden (vom Stätt-Tor aus) auf die Reste der Brücke. 18.4.2016. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 7549)


Quellen

Archivalien:

  • StadtA SHA 14/0068 (Inventur des Philipp Holderbusch, 1574 - hier derzeit älteste Bezeichnung als "Stätt-Tor")

Literatur:

  • Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 49ff
  • Andreas Maisch, Daniel Stihler: Schwäbisch Hall. Geschichte einer Stadt, Künzelsau 2006, S. 61.
  • Friedrich Pietsch (Bearb.): Die Urkunden des Archivs der Reichsstadt Schwäbisch Hall, Bd. 1-2, (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg; Bd. 21-22), Stuttgart (Kohlhammer) 1967, 1972 (hier die urkundlichen Nennungen des Stätt-Tors und der Schöntaler Kapelle)

Pläne und Ansichten vor 1827:

  • StadtA SHA S10/0804 (1728, Ausschnitt)