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Gebäudeverzeichnis

Am Markt 1 - Evangelische Stadtkirche St. Michael: Romanik und Gotik

Gesamtansicht von der Kunsthalle Würth aus 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00148) Ansicht vergößern
Adresse: Am Markt 1
Primärkatasternummer: 942
Besitzer 1827
Kirche


Haustafel

Der Bischof von Würzburg weihte 1156 die romanische Basilika dem Erzengel Michael. Aus jener Zeit steht heute noch der Turmunterbau. Genau 300 Jahre später war die gotische Hallenkirche aufgerichtet, 1525 der hochragende Chor. Seine Fertigstellung fiel in die Zeit der Reformation, die der Prediger Johannes Brenz schon 1522 in Hall eingeführt hat. Er sorgte dafür, dass die wertvollen Kunstwerke in den Kirchen erhalten blieben.

Befunde aus Bauforschung

Kirche St. Michael. Dendrochronologisch datiert: Langhaus Dach auf 1457/58; Umbau Langhaus 1642/43; Chor Dach 1515/16; Glockenstuhl 1427/28. (BF Lohrum/Bleyer)

Vom ursprünglichen, 1156 geweihten Bau stehen noch die 4 untersten Geschosse des romanischen Westturms mit der Vorhalle. Das Langhaus war als dreischiffige romanische Basilika ausgebildet. Fundamente wurden teilweise archäologisch nachgewiesen. Umbau 1427-1456 zur gotischen Hallenkirche mit Rundsäulen, aus dieser Zeit noch 2-3% der Ziegel. Der größte Teil stammt aus dem 16./17.Jh. und weiterer, geringer Teil aus dem 18./19. Jh. Gebälk überwiegend aus der Bauzeit. 1495-1525 Bau des Chores mit spätgotischem Netzgewölbe. Gebälk wahrscheinlich noch aus dieser Zeit. 1573 Erhöhung des Turms durch zwei achteckige Turmgeschosses mit Kuppeldach und Glockenlaterne. Vgl. Datenbank Bauforschung Baden-Württemberg.

Befunde aus Bauakten

1912: Einbau einer "Circulations-Luftheizungsanlage für die St. Michaelskirche". Die Heizanlage wird in einem außerhalb des Kirchengrundrisses gelegenen, neu angelegten Keller untergebracht, die warme Luft von  dort über Leitungen in das Kircheninnere transportiert. 

1931: Kunstschmied Emil Schmidt sen. entfernt im Juli 1931 das "Chorgitter" außen hinter dem Chor der Kirche. Es soll umgearbeitet und am Garten der Kleinkinderschule St. Katharina angebracht werden.

1942: Nach einer Ortsbegehung moniert das Landesamt für Denkmalpflege, dass die Maßnahmen zum Luftschutz der Kunstwerke in der Michaelskirche ungenügend seien. Figuren und Tafeln aus den Altären seien im Westturm und im Kirchenschiff nicht feuersicher untergebracht, außerdem wären einige Epitaphien, die enfernt werden könnten, noch an ihrem ursprünglichen Ort. Landeskonservator Schmidt schlägt vor, alle demontierbaren Figuren, Altäre, Epitapien usw. in einem feuersicheren Raum (Sakristei) oder in der "alten Bastion in der Nähe des Bahnhofs" (Pulverturm) unter zu bringen. Ortsfeste Epitaphien (Arnold, Haspel v.Palmenburg, Drechsler, Sanwald, 2 x Bonhöffer) sowie der "Kern-Altar" und das Sakramentshaus sollten durch Vermauern "mit einer Backsteinmauerstärke von mindestens 50 cm" gesichert werden. Weiiterhin wird beklagt, dass in der Urbanskirche keinerlei Sicherungsmaßnahmen ergriffen worden seien (Stellungsnahme vom 2.7.1942). 

1947: Instandsetzung der teilweise eingestürzten nördlichen Stützmauer beim Classgebäude (Am Markt 14).

1961: Aufbau einer neuen Einfriedungsmauer südlich des Chores von St. Michael nach Entwurf von Dr. Eduard Krüger.

1963: Dipl.-Ing. K. Thier stellt in einem Gutachten vom 13.8.1963 fest, "daß das nordwestliche Turmfundament nach unten absinkt." Durch diese Setzungen seien an Steinen im unteren Bereich des Turms Spalten und Risse entstanden.

1963: Einbau einer neuen, mit Öl betriebenen Warmuftheizung in der Kirche. Zur Unterbringung der Heizungsanlage und des Öltanks wird der alte, durch die südliche Stützmauer zugängliche Heizkeller genutzt.

1968: Anbringung von Geländern zur Sicherung der (zu niedrigen) Mauerbrüstungen der Kirchhofmauern.

1971: Erneuerung der Heizkellerdecke.

1971-1972: Instandsetzung und teilweiser Neuaufbau des oberen, achteckigen Turmteils. Grund sind starke Schäden am für den Bauteil verwendeten lokalen Sandstein, als deren Grund "Luftverschmutzung" vermutet wird. Bei den Bauarbeiten wird der achteckige Turmaufbau komplett abgetragen und als "Vormauerung mit Hinterbetonierung" neu errichtet. Beim Abbruch des alten Dachstocks wird an einer Bugstrebe die Jahreszahl 1576 entdeckt. Die bisherigen Holzdecken werden durch Betondecken der Fa. Härer ersetzt. Die Reparatur und Renovierung des auf 1718 datierten Geländers am Turmungang führt der Kunstschmied Emil Schmidt jun. aus. Für Maurerarbeiten wird Heuchelberger Sandstein verwendet.

1979: Umbau der Orgelempore.

1983: Umbau bzw. Verstärkung der nördlichen Stützmauer durch das Einbringen von im anstehenden Fels verankerten Pfählen hinter dem Mauerwerk. 

1986: Einbau eines Lufterhitzers, teilweise Anderung bzw. Neueinrichttung von Luftkammern, Einbau einer neuen Regelanlage.

Beschreibungen

Evangelische Stadtkirche St. Michael, 1156 Einweihung der romanischen Basilika mit Westturm, 1427-56 Neubau des Langhauses, 1495-1527 Chorneubau, Treppe 1507 angelegt und 1830 erweitert. Eingetragen ins Landesverzeichnis der Baudenkmale in Württemberg seit 08.10.1925 (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, Stand 12/1982, S. 62)

Am Markt 1 (Flst.Nr. 0-7/1). Ev. Stadtkirche St. Michael, urspr. romanische Basilika, Westturm von 1156; gotisches Schiff und gotischer Chor. § 28 (aus: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Bilder

Gesamtansicht von der Kunsthalle Würth aus 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00148) Ansicht vergößern

Gesamtansicht von der Kunsthalle Würth aus 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00148)

Vom Marktplatz aus gesehen, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00164) Ansicht vergößern

Vom Marktplatz aus gesehen, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00164)

Chor, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00146) Ansicht vergößern

Chor, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00146)

St. Michael als Seelenwäger. Spätgotische Skulptur am Chor von Hans Beuscher, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00161) Ansicht vergößern

St. Michael als Seelenwäger. Spätgotische Skulptur am Chor von Hans Beuscher, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00161)

Das sog. Brauttor an der Südseite des Chores, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00147) Ansicht vergößern

Das sog. Brauttor an der Südseite des Chores, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00147)

Grundstein des Chores von 1495 mit Gedenkstein von 1995, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00149) Ansicht vergößern

Grundstein des Chores von 1495 mit Gedenkstein von 1995, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00149)

Grundstein des Langschiffs von 1427, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00150) Ansicht vergößern

Grundstein des Langschiffs von 1427, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00150)

Südseite des Langschiffs, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00152) Ansicht vergößern

Südseite des Langschiffs, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00152)

1506 durch die Stadtadelsfamilie Senft gestifteter Ölberg an der Nordseite des Langschiffs mit schmiedeeisernem Gitter von 1684. Er zeigt den im Garten Gethsemane betenden Jesus, die schlafenden Jünger und die von Judas zur Verhaftung von Jesus geführten Soldaten. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00155) Ansicht vergößern

1506 durch die Stadtadelsfamilie Senft gestifteter Ölberg an der Nordseite des Langschiffs mit schmiedeeisernem Gitter von 1684. Er zeigt den im Garten Gethsemane betenden Jesus, die schlafenden Jünger und die von Judas zur Verhaftung von Jesus geführten Soldaten. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00155)

Detail des Ölbergs: schlafender Jünger, im Hintergrund die sich nähernden Soldaten (StadtA Schwäb. Hall DIG 00154) Ansicht vergößern

Detail des Ölbergs: schlafender Jünger, im Hintergrund die sich nähernden Soldaten (StadtA Schwäb. Hall DIG 00154)

Romanisches Portal, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00156) Ansicht vergößern

Romanisches Portal, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00156)

St. Michael als Drachentöter, frühgotische Skulptur um 1290 in der Vorhalle. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00166) Ansicht vergößern

St. Michael als Drachentöter, frühgotische Skulptur um 1290 in der Vorhalle. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00166)

Aufwendig dekoriertes romanisches Kapitell in der Vorhalle. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00159) Ansicht vergößern

Aufwendig dekoriertes romanisches Kapitell in der Vorhalle. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00159)

Am Portal befindet sich eine Inschrift mit dem Namen Bertholt, hinter dem der Baumeister des ursprünglichen Kirchenbaus von 1156 vermutet wird. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00158) Ansicht vergößern

Am Portal befindet sich eine Inschrift mit dem Namen Bertholt, hinter dem der Baumeister des ursprünglichen Kirchenbaus von 1156 vermutet wird. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00158)

Blick aus dem Chor auf das nach 1427 gebaute Langschiff. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00189) Ansicht vergößern

Blick aus dem Chor auf das nach 1427 gebaute Langschiff. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00189)

Heiliges Grab von etwa 1456 in der Südwand des Langschiffs. Die geschnitzten Flügel (hier nur teilweise zu sehen) wurden um 1510 ergänzt, die Platte mit den Grabwächtern (unten) entstammt der Frührenaissance und kam 1866 von Tüngental hierher. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00179) Ansicht vergößern

Heiliges Grab von etwa 1456 in der Südwand des Langschiffs. Die geschnitzten Flügel (hier nur teilweise zu sehen) wurden um 1510 ergänzt, die Platte mit den Grabwächtern (unten) entstammt der Frührenaissance und kam 1866 von Tüngental hierher. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00179)

Gotische Kanzel aus dem 15. Jahrhundert. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00186) Ansicht vergößern

Gotische Kanzel aus dem 15. Jahrhundert. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00186)

Epitaph der Sibilla Egen von 1538 an der Nordwand des Langschiffs, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00176) Ansicht vergößern

Epitaph der Sibilla Egen von 1538 an der Nordwand des Langschiffs, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00176)

Blick in den spätgotischen Chor, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00174) Ansicht vergößern

Blick in den spätgotischen Chor, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00174)

Netzgewölbe des spätgotischen Chors, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00173) Ansicht vergößern

Netzgewölbe des spätgotischen Chors, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00173)

Gotisches Sakramentshäuschen im Chor, der Engel links stammt vom Epitaph des Stättmeisters  Dr. Johann Friedrich Bonhöffer d.Ä. (1697-1770), im Hintergrund sind das Kruzifix und der Hauptaltar zu sehen, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00172) Ansicht vergößern

Gotisches Sakramentshäuschen im Chor, der Engel links stammt vom Epitaph des Stättmeisters Dr. Johann Friedrich Bonhöffer d.Ä. (1697-1770), im Hintergrund sind das Kruzifix und der Hauptaltar zu sehen, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00172)

Chorgestühl aus der Renaissancezeit, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00175) Ansicht vergößern

Chorgestühl aus der Renaissancezeit, 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00175)

Der Hauptaltar. Er gibt in sieben Szenen die Passion Christi wieder. Die beiden gemalten Tafeln links zeigen das Verhör vor Pilatus und die Handwaschung des Pilatus, die drei geschnitzten Szenen die Kreuztragung, die Kreuzigung und die Kreuzabnahme. Rechts sind die Auferstehung und die sog. Höllenfahrt Christi dargestellt, letzeres eine in der Bibel nicht überlieferte Geschichte aus dem apokryphen Evangelium des Nikodemus. Der Altar entstand wahrscheinlich um 1460 in den Niederlanden, vermutlich in Antwerpen. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00180) Ansicht vergößern

Der Hauptaltar. Er gibt in sieben Szenen die Passion Christi wieder. Die beiden gemalten Tafeln links zeigen das Verhör vor Pilatus und die Handwaschung des Pilatus, die drei geschnitzten Szenen die Kreuztragung, die Kreuzigung und die Kreuzabnahme. Rechts sind die Auferstehung und die sog. Höllenfahrt Christi dargestellt, letzeres eine in der Bibel nicht überlieferte Geschichte aus dem apokryphen Evangelium des Nikodemus. Der Altar entstand wahrscheinlich um 1460 in den Niederlanden, vermutlich in Antwerpen. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00180)

Gotisches Kruzifix von Michel Erhart, datiert auf 1494. Es ist die einzige datierte Arbeit Erharts und gilt als Hauptwerk der schwäbischen Gotik. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00187) Ansicht vergößern

Gotisches Kruzifix von Michel Erhart, datiert auf 1494. Es ist die einzige datierte Arbeit Erharts und gilt als Hauptwerk der schwäbischen Gotik. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00187)

Im Chor von St. Michael aufgehängter, 1605 bei Neunbronn im Bühlertal gefundener Mammutzahn, März 2017 (StadtA Schwäb. Hall DIG 09988) Ansicht vergößern

Im Chor von St. Michael aufgehängter, 1605 bei Neunbronn im Bühlertal gefundener Mammutzahn, März 2017 (StadtA Schwäb. Hall DIG 09988)

Das 1774 vollendete Epitaph des Stättmeisters Johann Lorenz Sanwald (1711-1778), eine Arbeit von Johann Andreas Sommer. Das noch zu Lebzeiten Sanwalds errichtete Denkmal erinnerte auch an die Vorfahren des Stifters, mit dem die Familie im Mannesstamm ausstarb. Symbolisch für das Ende des Geschlechts steht unten der Tod, der den Stammbaum der Sanwald ausreißt. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00195) Ansicht vergößern

Das 1774 vollendete Epitaph des Stättmeisters Johann Lorenz Sanwald (1711-1778), eine Arbeit von Johann Andreas Sommer. Das noch zu Lebzeiten Sanwalds errichtete Denkmal erinnerte auch an die Vorfahren des Stifters, mit dem die Familie im Mannesstamm ausstarb. Symbolisch für das Ende des Geschlechts steht unten der Tod, der den Stammbaum der Sanwald ausreißt. Bild von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00195)

Der Annenaltar, wahrscheinlich kurz nach 1500 in der Werkstatt des Haller Künstlers Hans Beuscher entstanden. Der (eigentlich nach rechts gehörende) linke Flügel zeigt St. Antonius. Die Retabel (Altarschrein) ist auf 1509 datiert. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00168) Ansicht vergößern

Der Annenaltar, wahrscheinlich kurz nach 1500 in der Werkstatt des Haller Künstlers Hans Beuscher entstanden. Der (eigentlich nach rechts gehörende) linke Flügel zeigt St. Antonius. Die Retabel (Altarschrein) ist auf 1509 datiert. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00168)

Das Epitaph des Handelsmanns Peter Firnhaber (1570-1620), eine Arbeit des Haller Künstlers Johann Schreyer, zeigt nicht nur Firnhaber selbst und seine Frau, sondern auch seine 120 Kinder und Enkel. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00177) Ansicht vergößern

Das Epitaph des Handelsmanns Peter Firnhaber (1570-1620), eine Arbeit des Haller Künstlers Johann Schreyer, zeigt nicht nur Firnhaber selbst und seine Frau, sondern auch seine 120 Kinder und Enkel. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00177)

Sakristei mit dem Michaelsaltar von etwa 1520. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00191) Ansicht vergößern

Sakristei mit dem Michaelsaltar von etwa 1520. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00191)

Der Zwölfbotenaltar von etwa 1520/21. Er zeigt (Mitte) die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten, den Einzug Jesu in Jerusalem (links oben), den ungläubigen Thomas (rechts oben), die Himmelfahrt Christi (links unten) und den Marientod (rechts unten). Die Arbeit des unbekannten, wahrscheinlich in Hall arbeitenden Künstlers  zeigt Einflüsse von Hans Beuscher und Tilman Riemenschneider.  Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00197) Ansicht vergößern

Der Zwölfbotenaltar von etwa 1520/21. Er zeigt (Mitte) die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten, den Einzug Jesu in Jerusalem (links oben), den ungläubigen Thomas (rechts oben), die Himmelfahrt Christi (links unten) und den Marientod (rechts unten). Die Arbeit des unbekannten, wahrscheinlich in Hall arbeitenden Künstlers zeigt Einflüsse von Hans Beuscher und Tilman Riemenschneider. Foto von 2007 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00197)

Modell des romanschen Ursprungsbaus im Hällisch-Fränkischen Museum, 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 01147) Ansicht vergößern

Modell des romanschen Ursprungsbaus im Hällisch-Fränkischen Museum, 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA DIG 01147)

Grundriss von St. Michael mit eingezeichnetem Verlauf der Gewölberippen. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 16 angeb. Ansicht vergößern

Grundriss von St. Michael mit eingezeichnetem Verlauf der Gewölberippen. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 16 angeb.

Längsschnitt durch den Chor von St. Michael. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 16 angeb. Ansicht vergößern

Längsschnitt durch den Chor von St. Michael. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 16 angeb.

Ansicht des romanischen Turms. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 20 angeb. Ansicht vergößern

Ansicht des romanischen Turms. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 20 angeb.

Portal der Turmvorhalle. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 20 angeb. Ansicht vergößern

Portal der Turmvorhalle. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 20 angeb.

Kapitell der Mittelsäule in der Turmvorhalle. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 20 angeb. Ansicht vergößern

Kapitell der Mittelsäule in der Turmvorhalle. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 20 angeb.

Grundrisse der heutigen, gotischen Kirche und des romanischen Vorgängerbaus von Dr. Eduard Krüger. Die Fundamente der romanischen Kirche sind nur punktuell durch Grabungen nachgewiesen worden. Der hier eingezeichneten Nordostturm (oben links am romanischen Chor) hat nach heutigen Erkenntnissen nicht existiert. Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 72 Ansicht vergößern

Grundrisse der heutigen, gotischen Kirche und des romanischen Vorgängerbaus von Dr. Eduard Krüger. Die Fundamente der romanischen Kirche sind nur punktuell durch Grabungen nachgewiesen worden. Der hier eingezeichneten Nordostturm (oben links am romanischen Chor) hat nach heutigen Erkenntnissen nicht existiert. Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 72

Die von Eduard Krüger bei Grabungen in den Jahren 1951, 1955, 1956, 1962 und 1963 nachgewiesenen Fundamente des romanischen Chors (dunkel schraffiert). Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 78 Ansicht vergößern

Die von Eduard Krüger bei Grabungen in den Jahren 1951, 1955, 1956, 1962 und 1963 nachgewiesenen Fundamente des romanischen Chors (dunkel schraffiert). Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 78

Rekonstruktionsvorschlag Krügers für das Langschiff mit Blick nach Westen. Die Magdalenenkapelle im Westturm mit ihren drei Tür- bzw. Fensteröffnungen zum Kirchenschiff hat Krüger als „Kaiserempore“ interpretiert, wofür es aber keine Belege gibt. Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 82 Ansicht vergößern

Rekonstruktionsvorschlag Krügers für das Langschiff mit Blick nach Westen. Die Magdalenenkapelle im Westturm mit ihren drei Tür- bzw. Fensteröffnungen zum Kirchenschiff hat Krüger als „Kaiserempore“ interpretiert, wofür es aber keine Belege gibt. Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 82

Schnitt durch den Westturm mit der Eingangshalle im Erdgeschoss und der darüber liegenden, hier wieder als „Kaiserempore“ dargestellten Magdalenenkapelle.Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 83 Ansicht vergößern

Schnitt durch den Westturm mit der Eingangshalle im Erdgeschoss und der darüber liegenden, hier wieder als „Kaiserempore“ dargestellten Magdalenenkapelle.Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 83

Rekonstruktionsvorschlag Krügers für die Westfassade der romanischen Michaelskirche. Der Nordostturm (links) hat nach heutigen Erkenntnissen nicht existiert.  Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 88 Ansicht vergößern

Rekonstruktionsvorschlag Krügers für die Westfassade der romanischen Michaelskirche. Der Nordostturm (links) hat nach heutigen Erkenntnissen nicht existiert. Aus: Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104, hier S. 88

Rekonstruktionsvorschlag von Eduard Krüger für den Marktplatz um 1400, vor der Anlage der großen Freitreppe 1507. Gegenüber von St. Michael liegt die romanische Jakobskirche mit dem Franziskanerkloster. Auf dem nordwestlichen Vorsprung des Kirchhofs (links) steht die Veldnerkapelle. Die Darstellung weicht in mehreren Punkten von den heute bekannten Quellen und archäologischen Befunden ab: Der Nordostturm (links hinten am Chor) existierte nicht, die links und rechts von der Bastion verlaufenden Treppen waren vermutlich wesentlich breiter. Aus: Eduard Krüger: Schwäbisch Hall. Ein Gang durch Geschichte und Kunst, Schwäbisch Hall 1982, S. 27 Ansicht vergößern

Rekonstruktionsvorschlag von Eduard Krüger für den Marktplatz um 1400, vor der Anlage der großen Freitreppe 1507. Gegenüber von St. Michael liegt die romanische Jakobskirche mit dem Franziskanerkloster. Auf dem nordwestlichen Vorsprung des Kirchhofs (links) steht die Veldnerkapelle. Die Darstellung weicht in mehreren Punkten von den heute bekannten Quellen und archäologischen Befunden ab: Der Nordostturm (links hinten am Chor) existierte nicht, die links und rechts von der Bastion verlaufenden Treppen waren vermutlich wesentlich breiter. Aus: Eduard Krüger: Schwäbisch Hall. Ein Gang durch Geschichte und Kunst, Schwäbisch Hall 1982, S. 27

Ausschnitt aus der Ansicht Schwäbisch Halls in der „Kosmographie“ von Georg Braun und Franz Hogenberg, um 1580. (StadtA SHA S10/0508) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Ansicht Schwäbisch Halls in der „Kosmographie“ von Georg Braun und Franz Hogenberg, um 1580. (StadtA SHA S10/0508)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in der „Wetzel-Chronik“, kolorierte Federzeichnung um 1600 (StadtA SHA 4/4 Bl. 2) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in der „Wetzel-Chronik“, kolorierte Federzeichnung um 1600 (StadtA SHA 4/4 Bl. 2)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in einer anderen Chronikhandschrift, kolorierte Federzeichnung um 1600. Auf dem Turm ist über dem Portal zur Vorhalle das Zifferblatt einer Uhr zu erkennen (StadtA SHA S09/10 Bl. 3) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in einer anderen Chronikhandschrift, kolorierte Federzeichnung um 1600. Auf dem Turm ist über dem Portal zur Vorhalle das Zifferblatt einer Uhr zu erkennen (StadtA SHA S09/10 Bl. 3)

Ausschnitt aus dem Gemälde  von Hans Schreyer im Haalamt (Im Haal 2), 1643. Foto: Jürgen Weller, Fotograf (StadtA SHA DIG 1170) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Gemälde von Hans Schreyer im Haalamt (Im Haal 2), 1643. Foto: Jürgen Weller, Fotograf (StadtA SHA DIG 1170)

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Matthäus Merian nach Leonhard Kern, 1643 (StadtA SHA S10/0506) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Matthäus Merian nach Leonhard Kern, 1643 (StadtA SHA S10/0506)

Rückseite der aus Silber geprägten Salzbrunnen-Medaille von 1716 (StadtA SHA FS 11662) Ansicht vergößern

Rückseite der aus Silber geprägten Salzbrunnen-Medaille von 1716 (StadtA SHA FS 11662)

Ansicht der Michaelskirche von 1717, erschienen als Beilage zu einem Aufruf des Schwäbisch Haller Buchdruckers G. M. Mayer zur Unterstützung eines Bibeldrucks. Dargestellt sind auch die Ansätze der vom Kirchhof zu einigen Häusern am Markt führenden Brücken (StadtA SHA HV HS 88) Ansicht vergößern

Ansicht der Michaelskirche von 1717, erschienen als Beilage zu einem Aufruf des Schwäbisch Haller Buchdruckers G. M. Mayer zur Unterstützung eines Bibeldrucks. Dargestellt sind auch die Ansätze der vom Kirchhof zu einigen Häusern am Markt führenden Brücken (StadtA SHA HV HS 88)

Ausschnitt aus der Ansicht der durch den Großen Stadtbrand vom 31. August 1728 zerstörten Stadt. Kupferstich von A. Nunzer in Nürnberg nach Vorlage von J. P. Meyer (StadtA SHA FS 36334) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Ansicht der durch den Großen Stadtbrand vom 31. August 1728 zerstörten Stadt. Kupferstich von A. Nunzer in Nürnberg nach Vorlage von J. P. Meyer (StadtA SHA FS 36334)

Ausschnitt aus einer Ansicht des Marktplatzes nach 1735. Nachzeichnung einer 1902 im Rathaus freigelegten und heute nicht mehr existierenden Freskomalerei von Johann Michael Roscher. Zu sehen ist auf diesem Bild die Brücke vom „Clausnizerhaus“ Am Markt 2 zum Kirchhof von St. Michael (StadtA SHA 16/0156) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Ansicht des Marktplatzes nach 1735. Nachzeichnung einer 1902 im Rathaus freigelegten und heute nicht mehr existierenden Freskomalerei von Johann Michael Roscher. Zu sehen ist auf diesem Bild die Brücke vom „Clausnizerhaus“ Am Markt 2 zum Kirchhof von St. Michael (StadtA SHA 16/0156)

Einer von zwei nicht umgesetzten Entwürfen von Johann Michael Roscher für ein steinernes Kuppeldach der Wendeltreppe am Turm von St. Michael, 1746 (StadtA SHA 5/1985) Ansicht vergößern

Einer von zwei nicht umgesetzten Entwürfen von Johann Michael Roscher für ein steinernes Kuppeldach der Wendeltreppe am Turm von St. Michael, 1746 (StadtA SHA 5/1985)

Ausschnitt aus der 1747 als Beigabe zu den „Uffenheimischen Nebenstunden“ von J. J.  Enderes in Schwabach veröffentlichten Stadtansicht (StadtA SHA Alte Dr./271) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der 1747 als Beigabe zu den „Uffenheimischen Nebenstunden“ von J. J. Enderes in Schwabach veröffentlichten Stadtansicht (StadtA SHA Alte Dr./271)

Ausschnitt aus einer Vignette zur großen Stadtansicht von Johann Conrad Körner von 1755 mit Marktplatz und St. Michael (StadtA SHA S10/0791) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Vignette zur großen Stadtansicht von Johann Conrad Körner von 1755 mit Marktplatz und St. Michael (StadtA SHA S10/0791)

Entwurf für schmiedeeiserne Gitter um den Taufstein in St. Michael, 1779. Eine von mehreren Zeichnungen des Baumeisters Johann Leonhard Kazner. (StadtA SHA 5/1901) Ansicht vergößern

Entwurf für schmiedeeiserne Gitter um den Taufstein in St. Michael, 1779. Eine von mehreren Zeichnungen des Baumeisters Johann Leonhard Kazner. (StadtA SHA 5/1901)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht auf einem Gesellenbrief von 1786 (StadtA SHA S10/2248) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht auf einem Gesellenbrief von 1786 (StadtA SHA S10/2248)

Ausschnitt aus dem Stadtplan von 1816 (StadtA SHA 16/0069) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Stadtplan von 1816 (StadtA SHA 16/0069)

Feierliche Einholung des ersten Erntewagens nach der Hungersnot 1816/1817, kolorierte zeitgenössische Federzeichnung (StadtA SHA S10/713) Ansicht vergößern

Feierliche Einholung des ersten Erntewagens nach der Hungersnot 1816/1817, kolorierte zeitgenössische Federzeichnung (StadtA SHA S10/713)

Ausschnitt aus dem Primärkataster von 1827 (StadtA SHA S13/0583) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Primärkataster von 1827 (StadtA SHA S13/0583)

„Situationsplan“ des Kirchhofs von St. Michael, des Marktplatzes und der umgebenden Straßen von Geometer Seiferheld, 1837. Hinter dem Chor sind die damals noch existierenden Stadtbefestigungen zum Langen Graben und eine Reihe von in den 1840er Jahren abgerissenen Häusern (Präzeptoratshaus neben dem Classgebäude, ehem. Gasthaus „Rose“ auf der Stadtmauer am Holzmarkt) erkennbar  (StadtA SHA 16/147) Ansicht vergößern

„Situationsplan“ des Kirchhofs von St. Michael, des Marktplatzes und der umgebenden Straßen von Geometer Seiferheld, 1837. Hinter dem Chor sind die damals noch existierenden Stadtbefestigungen zum Langen Graben und eine Reihe von in den 1840er Jahren abgerissenen Häusern (Präzeptoratshaus neben dem Classgebäude, ehem. Gasthaus „Rose“ auf der Stadtmauer am Holzmarkt) erkennbar (StadtA SHA 16/147)

Ansicht der Michaelskirche vor der Verkleinerung des Kirchhofs 1841-1845, entstanden vermutlich Ende der 1830er Jahre. Stahlstich aus Philipp Ludwig Adam: Das Königreich Württemberg nebst den von ihm eingeschlossenen Hohenzollern'schen Fürstenthümern, Ulm 1841 (StadtA SHA PK 00372) Ansicht vergößern

Ansicht der Michaelskirche vor der Verkleinerung des Kirchhofs 1841-1845, entstanden vermutlich Ende der 1830er Jahre. Stahlstich aus Philipp Ludwig Adam: Das Königreich Württemberg nebst den von ihm eingeschlossenen Hohenzollern'schen Fürstenthümern, Ulm 1841 (StadtA SHA PK 00372)

„Liederfest“ am 4. Juni 1838, Lithographie von W. Haaf nach F. Bonhöfer. Aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 80 Ansicht vergößern

„Liederfest“ am 4. Juni 1838, Lithographie von W. Haaf nach F. Bonhöfer. Aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 80

Seitenansicht der Michaelskirche. Kolorierte Federzeichnung des Bauinspektors Stock für die geplante Verkleinerung des Kirchhofs  von St. Michael durch Zurücksetzen der nördlichen und südlichen Stützmauern. Datiert auf Oktober 1838. Die aufwendigen Bau- und Abbrucharbeiten fanden 1841 bis 1845 statt (StadtA SHA S06/P1299) Ansicht vergößern

Seitenansicht der Michaelskirche. Kolorierte Federzeichnung des Bauinspektors Stock für die geplante Verkleinerung des Kirchhofs von St. Michael durch Zurücksetzen der nördlichen und südlichen Stützmauern. Datiert auf Oktober 1838. Die aufwendigen Bau- und Abbrucharbeiten fanden 1841 bis 1845 statt (StadtA SHA S06/P1299)

Detailplan des Bauinspektors Stock zur Zurücksetzung der südlichen Stützmauer des Kirchhofs von St. Michael, Undat., um 1838 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Detailplan des Bauinspektors Stock zur Zurücksetzung der südlichen Stützmauer des Kirchhofs von St. Michael, Undat., um 1838 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

Holzmarkt und Chor von St. Michael auf einer undatierten, kolorierten Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert, nach der Zuschüttung des Langen Grabens ab 1842 (StadtA SHA FS 07680) Ansicht vergößern

Holzmarkt und Chor von St. Michael auf einer undatierten, kolorierten Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert, nach der Zuschüttung des Langen Grabens ab 1842 (StadtA SHA FS 07680)

Vignette zu einer Stadtansicht um 1850 mit St. Michael und Marktplatz. Lithographie von W. Haaf nach F. Bonhöfer, um 1850 (StadtA SHA S10/0712) Ansicht vergößern

Vignette zu einer Stadtansicht um 1850 mit St. Michael und Marktplatz. Lithographie von W. Haaf nach F. Bonhöfer, um 1850 (StadtA SHA S10/0712)

Lithografie zum Sängerfest am 16. Mai 1853 von W. Haaf. Aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 85 Ansicht vergößern

Lithografie zum Sängerfest am 16. Mai 1853 von W. Haaf. Aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 85

St. Michael, Lithographie nach Vorlage von Gustav Herdtle, um 1860  (StadtA SHA S10/2344) Ansicht vergößern

St. Michael, Lithographie nach Vorlage von Gustav Herdtle, um 1860 (StadtA SHA S10/2344)

Aus einem Sammeldruck mit Haller Ansichten des Verlags C. Zimmer, Schwäbisch Hall, nach 1862 (StadtA SHA S12/0625) Ansicht vergößern

Aus einem Sammeldruck mit Haller Ansichten des Verlags C. Zimmer, Schwäbisch Hall, nach 1862 (StadtA SHA S12/0625)

Lithographie nach einer Vorlage von Friedrich Reik. Aus: Johann Jacob Haußer: Schwäbisch Hall und seine Umgebung. Ein Führer für Fremde und Einheimische, Schwäbisch Hall 1877, S. 58 angeb. (StadtA SHA HV 01144/3) Ansicht vergößern

Lithographie nach einer Vorlage von Friedrich Reik. Aus: Johann Jacob Haußer: Schwäbisch Hall und seine Umgebung. Ein Führer für Fremde und Einheimische, Schwäbisch Hall 1877, S. 58 angeb. (StadtA SHA HV 01144/3)

Ausschnitt aus einem Plan der Innenstadt, um 1880 (StadtA SHA 16/0086) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einem Plan der Innenstadt, um 1880 (StadtA SHA 16/0086)

Einer von mehreren Entwürfen für ein neues Zifferblatt der Turmuhr, Januar 1891 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Einer von mehreren Entwürfen für ein neues Zifferblatt der Turmuhr, Januar 1891 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

St. Michael bei Mondschein, Postkarte von 1898 (StadtA SHA Seyboth PK 0075) Ansicht vergößern

St. Michael bei Mondschein, Postkarte von 1898 (StadtA SHA Seyboth PK 0075)

Foto von 1899 (StadtA SHA AL-0029) Ansicht vergößern

Foto von 1899 (StadtA SHA AL-0029)

Innenansicht. Als Vorlage für eine Postkarte benutztes Foto des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900. Man beachte die Türchen an den Bänken!  (StadtA SHA Seyboth FS 08609) Ansicht vergößern

Innenansicht. Als Vorlage für eine Postkarte benutztes Foto des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900. Man beachte die Türchen an den Bänken! (StadtA SHA Seyboth FS 08609)

Tymphanon, um 1900 (StadtA SHA FS 45213) Ansicht vergößern

Tymphanon, um 1900 (StadtA SHA FS 45213)

Ausschnitt aus einem Farbdruck einer Stadtansicht um 1900 (StadtA SHA S10/674) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einem Farbdruck einer Stadtansicht um 1900 (StadtA SHA S10/674)

Als Vorlage für eine Postkarte benutztes Foto des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900 (StadtA SHA Seyboth FS 0001) Ansicht vergößern

Als Vorlage für eine Postkarte benutztes Foto des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900 (StadtA SHA Seyboth FS 0001)

Innenansicht des Chores. Als Vorlage für eine Postkarte benutztes Foto des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900 (StadtA SHA Seyboth FS 0004) Ansicht vergößern

Innenansicht des Chores. Als Vorlage für eine Postkarte benutztes Foto des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900 (StadtA SHA Seyboth FS 0004)

Innenansicht, ein weiteres Foto aus dem Bestand des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900 (StadtA Schwäb. Hall Seyboth F 0157) Ansicht vergößern

Innenansicht, ein weiteres Foto aus dem Bestand des Ansichtskartenverlags von August Seyboth in Hall, um 1900 (StadtA Schwäb. Hall Seyboth F 0157)

Vorhalle mit Engel. Kolorierte Ansichtskarte um 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0087) Ansicht vergößern

Vorhalle mit Engel. Kolorierte Ansichtskarte um 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0087)

Blick über den Marktbrunnen auf St. Michael. Kolorierte Ansichtskarte um 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0074) Ansicht vergößern

Blick über den Marktbrunnen auf St. Michael. Kolorierte Ansichtskarte um 1900 (StadtA SHA Seyboth PK 0074)

Postkarte zum Evangelischen Kirchengesangsfest in Schwäbisch Hall am 4./5. Oktober 1903 (StadtA SHA Seyboth PK 0045) Ansicht vergößern

Postkarte zum Evangelischen Kirchengesangsfest in Schwäbisch Hall am 4./5. Oktober 1903 (StadtA SHA Seyboth PK 0045)

Kolorierte Ansichtskarte um 1905 (StadtA SHA Seyboth PK 0051) Ansicht vergößern

Kolorierte Ansichtskarte um 1905 (StadtA SHA Seyboth PK 0051)

Ansicht des Chors. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 15 Ansicht vergößern

Ansicht des Chors. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 15

Epitaphien an der südlichen Außenwand. Heute befinden sie sich teilweise in der Kirche. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 38 Ansicht vergößern

Epitaphien an der südlichen Außenwand. Heute befinden sie sich teilweise in der Kirche. Aus: Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907, S. 38

Grundriss zum Einbau einer Zirkulations-Luftheizung, 1912 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Grundriss zum Einbau einer Zirkulations-Luftheizung, 1912 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

Blick auf den Chor. Postkarte von 1913 (StadtA Schwäb. Hall PK 04672) Ansicht vergößern

Blick auf den Chor. Postkarte von 1913 (StadtA Schwäb. Hall PK 04672)

Undatierte Werbepostkarte für die 1925 begründeten „Jedermann“-Festspiele, vermutlich 1927 (StadtA SHA PK 01438) Ansicht vergößern

Undatierte Werbepostkarte für die 1925 begründeten „Jedermann“-Festspiele, vermutlich 1927 (StadtA SHA PK 01438)

Blick über Pfarrgasse und Nonnenhof auf St. Michael, 1930er Jahre (StadtA SHA AL-0040) Ansicht vergößern

Blick über Pfarrgasse und Nonnenhof auf St. Michael, 1930er Jahre (StadtA SHA AL-0040)

Bild aus den 1920er oder 1930er Jahren (StadtA SHA PK 0079) Ansicht vergößern

Bild aus den 1920er oder 1930er Jahren (StadtA SHA PK 0079)

Flugzeuge des Typs Junkers Ju-52 der Luftwaffe überfliegen beim feierlichen Einzug der Garnison des Fliegerhorsts Hessental den mit einer Hakenkreuzfahne geschmückten Turm von St. Michael, 17. März 1936 (StadtA SHA AL-0007) Ansicht vergößern

Flugzeuge des Typs Junkers Ju-52 der Luftwaffe überfliegen beim feierlichen Einzug der Garnison des Fliegerhorsts Hessental den mit einer Hakenkreuzfahne geschmückten Turm von St. Michael, 17. März 1936 (StadtA SHA AL-0007)

Dieses Bild entstand vermutlich kurz vor 1936, als die mittlere Geländerreihe auf der Freitreppe entfernt wurde (StadtA SHA PK 01548) Ansicht vergößern

Dieses Bild entstand vermutlich kurz vor 1936, als die mittlere Geländerreihe auf der Freitreppe entfernt wurde (StadtA SHA PK 01548)

Blick von der Orgelempore in das Langschiff und den Chor von St. Michael, 1942/43. Die Schilder auf den beiden vordersten Säulen links weisen auf Luftschutzräume hin. Foto: Ruth Balluff  (StadtA SHA Balluff 0045) Ansicht vergößern

Blick von der Orgelempore in das Langschiff und den Chor von St. Michael, 1942/43. Die Schilder auf den beiden vordersten Säulen links weisen auf Luftschutzräume hin. Foto: Ruth Balluff (StadtA SHA Balluff 0045)

Nach der Besetzung Schwäbisch Halls durch US-Truppen, vermutlich am 18.April 1945. St. Michael wird teilweise durch den aus der Rathausruine aufsteigenden Rauch verdeckt. Foto: US National Archives and Records Administration (StadtA SHA FS 11665) Ansicht vergößern

Nach der Besetzung Schwäbisch Halls durch US-Truppen, vermutlich am 18.April 1945. St. Michael wird teilweise durch den aus der Rathausruine aufsteigenden Rauch verdeckt. Foto: US National Archives and Records Administration (StadtA SHA FS 11665)

Bild aus den 1950er Jahren. Foto: Ruth Balluff  (StadtA SHA Balluff 0370) Ansicht vergößern

Bild aus den 1950er Jahren. Foto: Ruth Balluff (StadtA SHA Balluff 0370)

Chor von St. Michael, Juni 1956. Foto: Ruth Balluff  (StadtA SHA Balluff 0074) Ansicht vergößern

Chor von St. Michael, Juni 1956. Foto: Ruth Balluff (StadtA SHA Balluff 0074)

Grundriss zum Umbau der Warmluftheizung, 1963 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Grundriss zum Umbau der Warmluftheizung, 1963 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

Frontalansicht zum Umbau der Orgelempore, 1971 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Frontalansicht zum Umbau der Orgelempore, 1971 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

Schnittzeichnung zum Umbau der Orgelempore, 1971 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Schnittzeichnung zum Umbau der Orgelempore, 1971 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

Schnittzeichnung zur Instandsetzung bzw. zum teilweiser Neuaufbau des oberen, achteckigen Turmteils, 1971 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Schnittzeichnung zur Instandsetzung bzw. zum teilweiser Neuaufbau des oberen, achteckigen Turmteils, 1971 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)

Orgelempore, 1977 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1) Ansicht vergößern

Orgelempore, 1977 (Baurechtsamt Schwäbisch Hall, Bauakten Am Markt 1)


Quellen

Literatur (Auswahl):

  • Eugen Gradmann (Hrsg.): Die Kunst- und Altertumsdenkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall, Esslingen 1907
  • Hans Werner Hönes: St. Michael Schwäbisch Hall. Baugeschichtliche Dokumentationen, Schwäbisch Hall 2005
  • Eduard Krüger: Das romanische Münster Sankt Michael zu Schwäbisch Hall, in: Württembergisch Franken 49 (1965), S. 66-104
  • Eduard Krüger: Schwäbisch Hall. Ein Gang durch Geschichte und Kuns: Neu bearb. von Fritz Arens und Gerd Wunder, Schwäbisch Hall 1982 (3. Aufl)
  • Burghard Lohrum: Vom binderlosen Sparrendach zur liegenden, verzapften Stuhlkonstruktion, in: Albrecht Bedal, Isabella Fehle (Hrsgg.): Hausgeschichten. Bauen und Wohnen im alten Hall und seiner Katharinenvorstadt (Kataloge des Hällisch-Fränkischen Museums; Bd. 8), Sigmaringen 1993, S. 63-80 (Bauforschung Dachstuhl, mit Querschnittszeichnungen)
  • Helga Steiger: St. Michael in Schwäbisch Hall. Untersuchungen zur Geschichte und Baugeschichte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 16), Ostfildern 2017
  • Die Michaelskirche in Schwäbisch Hall. Ein Begleiter durch die mittelalterlichen Kirchen St. Michael, St. Katharina und St. Urban, Lindenberg 2004 (2.Aufl.)
  • St. Michael in Schwäbisch Hall. Hrsg. vom Historischen Verein für Württembergisch Franken, dem Evang. Gesamtkirchenbezirk Schwäbisch Hall und dem Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall, Künzelsau 2006
  • Gerd Wunder: Die Personendenkmale der Michaelskirche in Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1987