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Haller Häuserlexikon – Primärkataster-Nr.

Keckenhof 4

Bild aus dem November 2007.Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern
Adresse: Keckenhof 4
Primärkatasternummer: 183
Besitzer 1827
Schwarz, Johann David, Obersieder


Besitzerliste

1712: Johann Michael Bühl jung, Salzsieder (4/1545, S. 118)

1767: Hr. Michel Bühels Meister des Haals seel. Witwe (4/1547)

1771: Johann Caspar Bühel, Schätzer (4/1547)

1782: Ihro Magnificenz Herrn Stättmeister Sannwalds Wtb., "ist weggerissen" (4/1547a)

1821: Verkauft für 400 fl von Schuldenzahlungskassier Honold namens seiner Schwiegermutter, der Witwe des Dr. Bonhöfer, an Obersieder Johann David Schwarz (19/827, S. 28; 19/1000, Nr. 50).

1827: Johann David Schwarz, Obersieder

1862: Verkauft zusammen mit dem Gebäude Keckenhof 5 von der Erbengemeinschaft der Witwe des Johann David Schwarz, Obersieder, an Friedrich Reiz (19/1030, S. 6).

1868: Wohnung im oberen Stock für 600 fl verkauft von Friedrich Reiz an Johann Karl Gschwend, Taglöhner (19/831, S. 584; 19/1035, , S. 272ff)

1872: Hausanteil des ? Johann Karl Gschwend, Taglöhner, nach Versteigerung für 470 fl verkauft an Wilhelm Gschwend, Dienstknecht (Neffe des Vorbesitzers) (18/3226, 18/3566).

1890: Hausanteil des Wilhelm Gschwend, Dienstknecht, zusammen mit Anteil am Gebäude Keckenhof 5 für 1.400 verkauft an Karl Frank, Kutscher.

1932: Anna Frank (wohnhaft im Gebäude Keckenhof 5), Mieter: Georg Maurer, Taglöhner

Befunde aus Bauforschung

Dach dendrochronologisch datiert auf 1775/76. (BF Lohrum/Bleyer)

Beschreibungen

1868: Unterer Stock mit Stallung, Scheuer, Tennen und Futterkammer, oberer Stock mit Wohnung, bestehend in einer Stube, Stubenkammer, Küche und besonderer Kammer (19/831, S. 584; 19/1035, S. 272ff)

1827: Wohnhaus mit Dunglege

1821: "einstökigte Behaußung samt dem darhinter befindlichen Höfle zum 4ten Theil" (19/1000, Nr. 50)

1813: "Ausbäulen der Fr[au] Dr. Bonhöferin" (19/1001,  Bl. 425Vff)

Besonderheiten

Nach 1782 abgebrochen und neu aufgebaut. Gebäude war von etwa 1890 bis um 1930 nicht bewohnt und wurde offenbar als Scheune genutzt.

Bilder

Bild aus dem November 2007.Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Bild aus dem November 2007.Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon)

Ausschnitt aus dem Primärkataster  von 1827. Das Gebäude hat die Nummer 183 (kleiner Grundriss zwischen Nr. 184 und 182) (StadtA SHA S13/0583) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Primärkataster von 1827. Das Gebäude hat die Nummer 183 (kleiner Grundriss zwischen Nr. 184 und 182) (StadtA SHA S13/0583)

Grundriss angeblich des 2. Stocks (tatsächlich des Erdgeschosses) der beiden zusammengebauten Häuser PKN 182 (Keckenhof 5) und 183  (Keckenhof 4) auf einem Teilungsplan der Hausbesitzer Wilhelm Gschwend und Michael Wieland, 1874 (StadtA SHA  19/1068, Nr. 59) Ansicht vergößern

Grundriss angeblich des 2. Stocks (tatsächlich des Erdgeschosses) der beiden zusammengebauten Häuser PKN 182 (Keckenhof 5) und 183 (Keckenhof 4) auf einem Teilungsplan der Hausbesitzer Wilhelm Gschwend und Michael Wieland, 1874 (StadtA SHA 19/1068, Nr. 59)

Grundriss des 1. Stocks bzw. Dachstocks der beiden zusammengebauten Häuser PKN 182 (Keckenhof 5) und 183  (Keckenhof 4) auf einem Teilungsplan der Hausbesitzer Wilhelm Gschwend und Michael Wieland, 1874 (StadtA SHA  19/1068, Nr. 59) Ansicht vergößern

Grundriss des 1. Stocks bzw. Dachstocks der beiden zusammengebauten Häuser PKN 182 (Keckenhof 5) und 183 (Keckenhof 4) auf einem Teilungsplan der Hausbesitzer Wilhelm Gschwend und Michael Wieland, 1874 (StadtA SHA 19/1068, Nr. 59)


Quellen

Archivalien:

  • StadtA SHA 4/1545, S. 118 (Häuserbuch 1712), 4/1547 (Häuserbuch 1767), 4/1547a (Häuserbuch 1782); 19/827, S. 28 (Güterbuch, Bd. 2), 19/831, S. 584 (Güterbuch, Bd. 6), 19/842, S. 136 (Güterbuch, Bd. 17), 19/1001, Bl. 425Vff (Kaufbuch 1810-13),19/1000, Nr. 50 (Kaufbuch 1821), 19/1030, S. 6 (Kaufbuch Bd. 11), 19/1035, S. 272ff (Kaufbuch Bd. 16), 19/1054, S. 343ff. (Kaufbuch 1890)

Literatur:

  • Adressbücher ab 1886