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Haller Häuserlexikon – Primärkataster-Nr.

Unterlimpurger Straße 75

Südwestansicht, Januar 2008. Foto: Dietmar Hencke (StadtA SHA Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern
Adresse: Unterlimpurger Straße 75
Primärkatasternummer: 112
Besitzer 1827
Lövy, David, Schutzjude, nun Limburger


Besitzerliste

1827: Lövy, David, Schutzjude, nun Limburger

Befunde aus Bauforschung

Aufgrund des Hauskörpers und der wenigen sichtbaren Gerüsthölzern im Innern zu schließen, muss das Haus noch aus dem Spätmittelalter stammen - wohl aus dem 15. Jahrhundert.. Die Westfassade wurde im 19. Jahrhundert erneuert.

Die dendrochronologische Untersuchung ergab im Jahr 2009 das Baujahr 1458/59. Der Dachstuhl ist noch weitgehend original erhalten. Er ist damit einer der ältesten nachgewiesenen liegenden Dachstühle Schwäbisch Halls (siehe Unterlimpurger Str. 13: von 1448 d)

Beschreibungen

1827: Wohnhaus mit 10,7, Anbau 2, Laubhütte 0,4 und Hof 9,1, insgesamt 22,2 Ruten

Unterlimpurger Straße 75 (Flst.Nr. 0-192). Wohnhaus, zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau, 1458/59 (d), einer der ältesten erhaltenen liegenden Dachstühle in Schwäbisch Hall. § 2 (aus: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Bilder

Südwestansicht, Januar 2008. Foto: Dietmar Hencke (StadtA SHA Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Südwestansicht, Januar 2008. Foto: Dietmar Hencke (StadtA SHA Server Häuserlexikon)

Südansicht, August 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Südansicht, August 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA SHA Server Häuserlexikon)

Ausschnitt aus der Flurkarte von Unterlimpurg, 1703. Das Haus ist ganz rechts erkennbar (StadtA SHA 16/0021) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Flurkarte von Unterlimpurg, 1703. Das Haus ist ganz rechts erkennbar (StadtA SHA 16/0021)

Ausschnitt aus einer Zeichnung des Kunstmalers Schmidt um 1900. Das Haus ist rechts halb hinter Nr. 73 zu erkennen (StadtA SHA 45224) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Zeichnung des Kunstmalers Schmidt um 1900. Das Haus ist rechts halb hinter Nr. 73 zu erkennen (StadtA SHA 45224)

Ausschnitt aus einem Lageplan des E-Werks Heller, 1927 (StadtA SHA 27/0193) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einem Lageplan des E-Werks Heller, 1927 (StadtA SHA 27/0193)

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Quellen

Pläne und Ansichten vor 1827:

  • StadtA SHA 16/0021 (Flurkarte Unterlimpurg 1703, Ausschnitt)