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Die Geschichte von Tüngental

Zerstörung von Tüngental (rechts) und Altenhausen im "Städtekrieg" 1449

Tüngental ist wohl eine karolingische Gründung und wird erstmals 1090 im Zusammenhang mit Rechten des Klosters Comburg erwähnt. Seine Besitzungen baute das Kloster schrittweise aus, daneben hatten auch Schwäbisch Haller Bürgerfamilien Rechte. Die Reichsstadt Hall konnte bis zum Ende des 16. Jahrhunderts ein Drittel der Güter und die Oberherrschaft erwerben. Die Stiftung der Pfarrei soll um 1050 durch Graf Emehart von Comburg erfolgt sein. Im 15. Jahrhundert entstand die Wallfahrt zur "Madonna mit dem Hasen", durch die es zu einem Ausbau der Kirche kam. Zwischen Schwäbisch Hall und Comburg kam es immer wieder zu heftigen Konflikten um Herrschaftsrechte. 1802 fiel der Ort an Württemberg.1945 erlitt Tüngental schwere Zerstörungen, denen auch die Kirche zum Opfer fiel. 1972 wurde der Ort mit den zugehörigen Weilern Altenhausen, Otterbach, Ramsbach, Veinau und Wolpertsdorf nach Schwäbisch Hall eingemeindet.