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DHBW-Studium "Soziale Arbeit", Studienrichtung Erziehungshilfe

Das Studium der stationären, teilstationären und ambulanten Erziehungshilfen stellt den Erwerb von Kompetenzen in den Mittelpunkt, die in der Sozialen Arbeit mit belasteten jungen Menschen und ihren Familien grundlegend sind.
Zu den Grundkompetenzen gehören elementare Kenntnisse der Entwicklung und Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie der Problemlagen von Familien. Darüber hinaus wird auf Kommunikations- und Problemlösekompetenz, Empathie, konzeptionelles Handeln sowie Improvisations- und Organisationskompetenzen besonderen Wert gelegt. Die sozialpädagogische Tätigkeit stellt somit die alltägliche Lebenswelt der Kinder, Jugendlichen und Familien in den Vordergrund.
Entsprechend sind die Studieninhalte an Fragen orientiert, welche sowohl theoretische als auch handlungspraktische Aspekte der Problembewältigung in der alltäglichen Lebensführung im Heim, in der Tagesgruppe oder in der stadtteilorientierten Arbeit thematisieren. Dazu gehören Beziehungsprobleme, Lern- und Leistungsstörungen, Umgang mit Pflichten, freier Zeit und Gemeinschaftsaufgaben.
Bedingungen von Entwicklung, Förderung und Problembewältigung werden untersucht, ihre Gestaltung in Institutionen der Erziehungshilfe theoretisch und praktisch vermittelt. Themen der Kooperation zwischen verschiedenen Diensten sowie Aspekte der Arbeit in Teams werden behandelt.

Absolventen sollen junge Menschen in zentralen Fragen ihrer Lebensbewältigung erziehend, beratend, unterstützend und fördernd zur Seite stehen, entsprechende Handlungsansätze umsetzen und fortentwickeln. Es erfordert vielfältiges Wissen über die Entwicklung junger Menschen, die Gestaltung des Alltags, die Probleme und Ressourcen von Familien sowie über die Leistungen von Diensten und Behörden im Umfeld.

Die praktische Ausbildung erfolgt in der Sozialen Gruppenarbeit Piccolino in Hessental. Die Soziale Gruppenarbeit ist ein spezielles Angebot für Kinder im Grundschulalter (6-12 Jahre).
Es erfolgen auch hier Kooperationen mit anderen Einrichtungen der Stadt, dem Amt für Jugend und Bildung und Beratungsstellen.

Ein Studierender bei der Arbeit mit Kindern; Foto: Stadt