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Einsatzberichte 2007

Gebäudeeinsturz nach Gasexplosion, 8 Menschen vermisst, Rettungskräfte üben den Ernstfall

Einsatz eines Trennschleifers
Sichtung der verletzten Personen
Rettung einer verletzten Person
Erschöpfter Feuerwehrmann

Am 02. Januar 2006 stürzt in Bad Reichenhall das Dach einer Eissporthalle ein. 15 Menschen werden getötet und 34 Menschen schwer verletzt. Auch für erfahrenste Retter ist das kein Alltag. Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, führten die Feuerwehr Schwäbisch Hall und das Deutsche Rote Kreuz am vergangenen Dienstag eine realistisch dargestellte Übung durch.

19:30 Uhr, in einem Gebäude in der Langen Straße in Schwäbisch Hall kommt es zu einer Gasexplosion. Die Wucht der Explosion lässt Teile des Gebäudes einstürzen. Neun Menschen werden unter den Trümmern begraben. Rauch und Feuer dringen aus dem Gebäude. Wenige Minuten später treffen die ersten Feuerwehrfahrzeuge ein. Hauptbrandmeister Friedrich Steiner ist diensthabender Einsatzleiter und teilt die ersten Kräfte sofort zur Rettung der Verschütteten ein. Mit Trennschleifern und Motorsägen kämpfen sich die Feuerwehrmänner zu den hilflosen Menschen in das Gebäude vor. Am Ende retten die Helfer neun Menschen aus den Trümmern.

Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes hat unterdessen in der Zollhüttengasse neben dem Kino einen Verletztensammelplatz eingerichtet. Eine Ärztin sichtet die Patienten und ordnet erste medizinische Maßnahmen an. Sanitäter versorgen die Verletzten und geben über Funk der Rettungsleitstelle die Anzahl der Verletzten und den Verletzungsgrad an, um den Abtransport der Patienten in nahegelegene Kliniken zu organisieren.

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Fotos: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Bei 800 Grad Leben retten

Übung - Wohnhausbrand mit 6 vermissten Personen
Übung - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Übung - Wärmegewöhnung im Brandhaus
Brandhaus
Übung - Selbstrettung aus 1. OG
Gruppenbild aller Teilnehmer

"Mensch, ist das heiß." Matthias Rieger hat gerade die große Metalltür geöffnet und ist aus dem Brandhaus gekommen. Auch der erfahrene Zugführer der Haller Feuerwehr muss zugeben, dass es ihm selbst mit der guten, modernen Schutzausrüstung nach kurzer Zeit zu heiß in dem Raum geworden ist. Denn dort lodert in einer Ecke ein echtes großes Holzfeuer. Schon der kurze Aufenthalt hat Spuren an seinem Helm hinterlassen: Das Visier ist geschmolzen, außerdem wirft das Spezialplastik an der Oberseite Beulen.
 
Wie groß die Hitze dort wirklich ist, dass können auch die Profis nur schätzen. "So 800 Grad", meint Sebastian Stöcker von der Haller Feuerwehr, der heute die Teilnehmer bei der Ausbildung im Brandhaus betreut. Ideale Bedingungen also für die 30 Mannschaftsmitglieder aus Braunsbach, Crailsheim, Gaildorf, Hall und Michelbach/Bilz sowie ihre sechs Ausbilder. Denn hier, auf dem Truppenübungsgelände der Bundeswehr bei Stetten am Kalten Markt (Landkreis Sigmaringen), werden nicht wie in anderen Übungsanlagen Hitze und Feuer über kontrollierte Gassysteme erzeugt. "In so einem Übungscontainer werden es nur so 500 Grad", verdeutlicht Stöcker. Immer wieder schüren die Männer das Feuer in der Ecke des kleinen Gebäudes mit Holz, dann werden die Türen wieder dicht gemacht. Nur der Rauch kann nach oben abziehen, die Hitze bleibt wie in einem Backofen drinnen.
 
Es sind vor allem junge Leute aus dem Landkreis Hall, die hier drei Tage für die Spezialausbildung bleiben und sogar nachts zu fiktiven Einsätzen ausrücken. Gerade macht sich Michaela Röger von der Haller Feuerwehr für ihren Einsatz im Brandhaus fertig. Die junge Frau wirkt überhaupt nicht aufgeregt. Mit ihrem Mannschaftskameraden und dem Ausbilder gehts auf allen Vieren in den Raum - so wie im Ernstfall. "Wenn es jemand zu heiß wird, sagt es sofort, dann gehen alle zusammen raus", meint Stöcker.
 
Wenig später kommen die Drei wieder aus dem Raum. Rögers Einsatzjacke dampft. "Eine heiße Braut", scherzen die Männer draußen. "Es ist schon ziemlich warm", gibt Michaela Röger zu. In einem kleinen Wasserbecken werden Handschuhe und Hände abgekühlt. Dann verschwindet sie gleich wieder im Gebäude. Diesmal gibt sie mit dem Schlauch, den sie dabei hat, einen Sprühstrahl gegen die Decke ab. Ein Teil des Wassers verdampft mit einem Zischgeräusch sofort.
 
Ein paar Meter weiter ist ein weiteres Feuer am Brennen. In einem ausgedienten VW-Bus lodert diesmal das Holzfeuer. Wie bei einem echten Einsatz wird das Szenario geübt. Das Gaildorfer Löschgruppenfahrzeug prescht mit Blaulicht daher, und der Gruppenführer gibt seine Befehle.
 
"Es soll auch eine Ausbildung für Führungskräfte sein", erläutert Uwe Hartmann, der gemeinsam mit Kreisbrandmeister Jürgen Mors für die Ausbildung an diesem Wochenende zuständig ist. Die Gruppenführer - also die "Chefs" ihres Einsatzfahrzeugs und dessen Besatzung - erlebten bei solchen Übungen schnell, wann sie mit Mensch und Gerät ans Ende der Leistungsfähigkeit kommen. "Dann muss rechtzeitig Verstärkung angefordert werden", so Hartmann.
 
Andreas Zott von der Höhenrettungsgruppe der Crailsheimer Feuerwehr unterrichtet die Ausbildungsteilnehmer in der so genannten Selbstrettung. Wenn nämlich die Stufen für den Rückzug nicht mehr zur Verfügung stehen, müssen sich die Einsatzkräfte vielleicht abseilen. "Drückt euch einfach an der Wand ab und lasst euch hinunter", sagt er - und macht es am so genannten Trümmerhaus vor.
 
"Das Gelände hier ist ideal", meint Rieger. Leider ziehe sich eben die Fahrt hin - immerhin sind es für die Einsatzfahrzeuge, die von der Haller und den Teilnehmerwehren mit genommen wurden, über 200 Kilometer nach Stetten. Doch der Weg für die drei Tage lohne sich. "Die Ausbildung in Stetten ist super und realistisch", urteilt Michael Schroff, Teilnehmer von der Braunsbacher Feuerwehr. Er kann es beurteilen, ist nicht das erste Mal dabei. "Und auch das Essen ist gut", fügt er hinzu.

 

Text: Haller Tagblatt

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Übung in der Tageseinrichtung für Kinder "Pfiffikus"

Kind auf Leiter
Einsatzbesprechung

Dienstagabend, 19:30 Uhr: Spannend geht es in der Kita zu. 16 Kinder haben sich von Ihren Eltern verabschiedet und sitzen nun aufgeregt mit 4 Erzieherinnen im Turnraum und warten ab was passiert. Es ist kein normaler Tag. Denn normalerweise sind um diese Zeit schon alle der insgesamt 116 Kinder zuhause. Aber heute durften die Kinder, die wollten, noch einmal spät abends in den Kindi kommen. „Heut üben wir und die Feuerwehr, wie es ist, wenn es mal „in echt“ bei uns hier brennen würde,“ beginnt die Erzieherin den Kindern zu erzählen.

Die letzten 6 Wochen haben sich 14 Kinder der Kita beim „Feuerwehrprojekt“ näher mit dem Thema auseinander gesetzt. Alles, was sie im Laufe dieses Projektes erlebt und gelernt haben, wurde für die Kinder und Eltern sichtbar dokumentiert. Und ihr Wissen haben die Projektkinder als „Expertinnen und Experten“ schon beim gemeinsamen Projektabschluss den anderen Kinder weitergegeben. Welche Dinge können brennen? Wie kann man verhindern, dass ein Feuer entstehen? Wie lautet die Telefonnummer der Feuerwehr? Wie setze ich einen Notruf ab? Welche Fahrzeuge gibt es?

Heute nun der geprobte „Ernstfall“: die Waschmaschine hat in der Putzkammer durch einen elektrischen Kurzschluss zu schmoren begonnen. Nach dem Öffnen der Tür kam es zu einer Verpuffung und ein Brand ist ausgebrochen. Die Reinigerin liegt „bewusstlos“ am Boden und der ganze Flurbereich ist schon in dichten Rauch gehüllt. Die noch anwesenden Kinder haben sich mit ihren Erzieherinnen in die hinteren Bereiche der Kita „geflüchtet“ und warten dort auf ihre „Rettung“. Weil der Strom ausgefallen ist, ist es überall ganz dunkel.

„Da kann man ganz schön Angst bekommen“ sagt ein kleiner Junge. Nicht einfach auch für die Erzieherinnen, alle Kinder im Blick zu haben und darauf zu achten, dass kein Kind in der Aufregung verloren geht. Die Kitakinder wissen, dass sie sich bei einem richtigen Brand nicht verstecken dürfen, sondern sich bemerkbar machen müssen. Aber auch das ist heute ausnahmsweise anders, denn auch die Feuerwehrleute sollen ja etwas lernen. Und dazu gehört, dass kleine Kinder sich im letzten Winkel verstecken können, vor allem wenn sie Angst haben. Und kleine Winkel und Verstecke gibt es in einem Kindergarten sehr viele.

19:45 Uhr: Alle Kinder und Erzieherinnen befinden sich in den abgesprochenen Bereichen. Vor der Kita wartet eine Erzieherin auf das Eintreffen der alarmierten Feuerwehr und gibt dem Einsatzleiter einen kurzen Bericht. „Im mittleren Teil des Gebäudes befindet sich die Putzkammer. Dort ist der Brand vermutlich ausgebrochen. 16 Kinder und 4 Erwachsene befinden sich - wahrscheinlich im hinteren Teil- noch im Gebäude.“ Mittlerweile sieht man da nicht nur wegen der Dunkelheit nichts mehr. Dichter Rauch raubt jegliche Sicht und Orientierung.

Mit Atemschutz ausgerüstet stehen die ersten Feuerwehrleute parat und erwarten ihre Einsatzbefehle. Der Aufbau der Wasserversorgung ist schon im vollen Gange als die weiteren Fahrzeuge, das zweite Löschfahrzeug und die Drehleiter, eintreffen. Deren Besatzung baut nun von der anderen Seite des Gebäudes ihre Gerätschaften auf und beginnt über Leitern mit der Rettung der sich noch im Gebäude befindlichen Personen. Die „verletzte“ Reinigerin wird mittels einer Trage aus der Kita gebracht und gleich darauf das Feuer „schwarz“ gemeldet. Die „befreiten“ Kinder warten mit leuchtenden Augen im Feuerwehrauto bis alle da sind. Noch einmal kontrollieren und zählen die Erzieherinnen nach, ob auch kein Kind vergessen wurde. „Alle sind da“ klingt eine erleichterte Stimme. Um 20:15 Uhr hört man über das Funkgerät die Meldung an die Leitstelle: Einsatz beendet, alle Personen wurden befreit.

Beeindruckt von den Erlebnissen sitzen wenig später die Kinder gemeinsam mit „ihren Rettern“ und den Erzieherinnen im Turnraum. „War das wirklich eine Puppe, die da vor der Waschmaschine lag?“ vergewissert sich die kleine Evelyn und schaut den Dummy noch mal richtig an. „Tatsächlich!“. Kleine und große „Feuerwehrexpertinnen und Experten“ sind noch ins Gespräch vertieft, während draußen vor der Tür sich die ersten Eltern einfinden, um ihre Kinder wohlbehalten wieder nach hause abzuholen. Ein aufregender Tag geht zu Ende, aber die Eindrücke davon werden noch eine Weile anhalten; bei den Kleinen und bei den Großen.

Gefahren am Unfallort unterschätzt

Feinmotorischer Umgang mit hydraulischer Rettungsschere
Personenrettung aus PKW
Personenrettung aus PKW
Personenrettung aus LKW

Schnaufend hält Rettungsassistent Dietmar Frey die 20 Kilo schwere Hydraulikschere an die Karosserie des demolierten Kleinwagens. Die Sonne knallt an diesem Samstagmittag vom Himmel. Trotzdem: Das Dach muss ab. So schnell wie möglich. Im Pkw sitzt eine Kollegin. Sie spielt die Verletzte bei der gemeinsamen Übung von Rettungsdienst und Freiwilliger Feuerwehr Hall. Rund 30 Männer, darunter 20 Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes, stehen auf dem Areal des Schrottplatzes in Erlin bei Michelfeld und schauen gespannt zu.
 
Ziel der Übung ist es, die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst bei Verkehrsunfällen besser zu koordinieren. "Vor allem sollen die Rettungasistenten geschult werden, die Arbeit der Feuerwehr richtig einzuschätzen um am Unfallort besser reagieren zu können", erklärt Stadtbrandmeister Volker Damm. Auch soll trainiert werden, richtig mit den vielen Geräten der Feuerwehr umzugehen.
 
"Gefahren bergen die sich zunehmend verändernde Technik in den Autos", fügt Stephan Munzinger vom Rettungsdienst hinzu. Er ist neben dem Crailsheimer Martin Setzer Mitorganisator dieser Übung. "Es gibt Autos, die haben bis zu 16 Airbags und teilweise sogar sechs Batterien. Da muss man durchaus aufpassen, die pyrotechnischen Einheiten nicht auszulösen und dabei unnötige Verletzungen an Patienten oder Hilfskräften herbeizuführen."
 
Das üben auch Dietmar Frey und sein Kollege Harald Russe. Zur Sicherheit tragen sie neben dem sonst üblichen roten Anzug des DRK auch einen Feuerwehrhelm mit Visier. Letzteres erweist seinen Dienst, als die Sanitäter die A-Säule (der Teil am Auto, an dem die Windschutzscheibe befestigt ist) samt einen kleinen Teil der Frontscheibe mit der Hydraulikschere abknipsen. Splitter fliegen durch die Luft. Die Verletzte im Auto ist mit einer Folie geschützt.
 
"Die Rettung muss zwar so schnell wie möglich vonstatten gehen, aber für den Verletzten natürlich auch so schonend wie möglich", sagt Munzinger. Daher gebe es auch den imaginären 5-Meter-Kreis, der bei der Übung mit einer roten Schnur dargestellt wird. "Darin sollten sich so wenige Rettungskräfte wie möglich aufhalten", sagt Damm. "Der Verletzte ist ja in einem Schockzustand. 50 schreiende Männer am Unfallauto, so wie es früher üblich war, schaden in diesem Fall nur." Richtig: Die Rettungskräfte wechseln sich ab und gehen nach getaner Arbeit auf Abstand. Geräte und Materialien liegen außerhalb des Kreises und werden von Kräften hineingereicht. Ausgebrauchte Materialien und Teile des Unfallfahrzeugs werden gesondert gesammelt.
 
"Bei Unfällen, bei denen keine Menschen eingeklemmt sind, rückt die Feuerwehr normalerweise nicht aus", erklärt Damm. Dann müssen die Rettungskräfte vom DRK selbst auf Gefahren achten. "Sogar ein aufspringender Kofferraumdeckel kann unnötige Verletzungen herbeiführen", weist der Stadtbrandmeister hin.
 
Dietmar Frey hat unter Aufsicht von Zugführer Joachim Völkel indes das Dach des Unfallfahrzeugs entfernt. "Die Problematik der Feuerwehr habe ich vorher schlichtweg unterschätzt", gesteht der Sanitäter. "Die Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge wird immer anspruchsvoller. Künftig werde ich da mehr aufpassen müssen, um die Verletzten und mich nicht unnötig zu gefährden."

Zur Information:

Weitere Fotos sind auch auf der Bildergalerie des Haller Tagblatts zu sehen.

 

Text: Haller Tagblatt

Fotos: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Schwerer Frontalcrash auf L1060

THL-Einsatz-03.08.2007
THL-Einsatz-03.08.2007
THL-Einsatz-03.08.2007
THL-Einsatz-03.08.2007
THL-Einsatz-03.08.2007
THL-Einsatz-03.08.2007
  
Einsatzstichwort: THL - VU mit eingeklemmten Pers. unter LKW
Datum / Uhrzeit:03.08.2007 / 18:06 Uhr
Ort:L1060 Sulzdorf -> Dörrenzimmern

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW (Einsatzleiter), 1 x KdoW (Stbm), 1 x VRW, 1 x RW 2; 1 x LF-16/12,
Abt. Sulzdorf:1 x TLF-16, 1 x LF-8
DRK-SHA: 2 x RTW, 1 x NEF

SCHWÄBISCH  HALL ■ Der Fahrer eines BMW's setzte in der unübersichtlichen Senke vor Sulzdorf zum Überholen an. Dabei kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lastzug. Aufgrund der Schwere des Zusammenstoßes kamen sowohl der BMW als auch der Lastzug von der Straße ab. Der BMW stürtze eine Böschung hinunter, wobei der Fahrer aus seinem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt wurde. Der Lastzug kam in einer angrenzenden Wiese zum stehen. Entgegen ersten Meldungen war jedoch niemand unter dem Lastzug eingeklemmt.

Der Laster hatte neben technischen Geräten auch 200 Liter eines ätzenden Reinigungsmittels geladen, es trat jedoch kein Gefahrgut aus. Der BMW-Fahrer wurde vom Rettungsdienst ins Diakoniekrankenhaus eingeliefert. Die L1060 musste für den Einsatz und der anschließenden Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt werden.

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 
Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

 

 

 

Heißausbildung in der Gasübungsanlage Unterrot der EnBW

Löschangriff mit Wasser
Löschangriff mit zwei Angrifftrupps
Löschversuch mit Feuerlöscher

Durch einen Feuerwehrkameraden der FFW Schwäbisch Hall wurde dem 3. Zug die Möglichkeit geboten in der Gasübungsanlage Unterrot der EnBW eine praxisnahe Übung bei der Bekämpfung von Erdgasbränden abzuhalten. Die Instructoren Herr Altvater und Herr  Brucker (im Bild jeweils außen) führten praxisnah in das Thema Gasbrandbekämpfung ein. Dann ging es „heiß“ zur Sache. Jeder Teilnehmer hatte mehrere Male die Möglichkeit einen Löschangriff mit unterschiedlichen Strahlrohrvarianten und mit Löschpulver vorzutragen. Wasser ist als Löschmittel bei Gasbränden nur bedingt anwendbar. Besser ist es immer zu versuchen die Gaszufuhr zu stoppen und somit ein unkontrolliertes Austreten von Gas zu vermeiden. Umgebungsbrände in oder an Gebäuden sind zu löschen, die Gasflamme selbst sollte jedoch nicht gelöscht werden. Muss ein Gasbrand jedoch gelöscht werden, konnten folgende Erfahrungen gemacht werden:

  • Wichtig ist, dass durch den Sprühstrahl die Gasflamme abgedeckt wird damit der Sauerstoff verdrängt wird, um die Flammen zu löschen. Hier zeigte das Hohlstrahlrohr wesentlich bessere Wirkung und wäre bei einem Angriff mit dem Löschmittel Wasser die erste Wahl gewesen. (siehe Bild 1)
  • Selbst bei einem mit zwei Angriffstrupps und dem Löschmittel Wasser vorgetragenen Angriff konnte die Flamme erst bei vollständiger Abdeckung der Gasflamme und komplettem Sauerstoffentzug gelöscht werden. Wichtig war hier die Absprache zwischen den zwei vorgehenden Angriffstrupps. Bei einem simulierten Austrittsdruck des Gases von 3 bar wird es fast unmöglich die Flammen entsprechend zurück zu drängen. (siehe Bild 2)
  • Als Löschmittel bei der Brandklasse C  ist ABC - Pulver einzusetzen. Der  Versuch die Flamme mit CO2 zu löschen scheiterte. Die Termik war zu groß, das CO2 verflüchtigte sich (siehe Bild 3).

In der Gasübungsanlage der EnBW können Gasaustritte aus einem Hausanschluss und aus einem Industrieanschluss simuliert werden. Das Gas kann hier mit bis zu 3 bar austreten. Wie alle Teilnehmer erfahren konnten, erfordert ein solcher Gasaustritt mit 3 bar ein sehr koordiniertes Vorgehen des jeweiligen Angriffstrupps, um zum Erfolg zu führen. Die Angriffstrupps konnten bei der Übung ein sehr gutes Gefühl dafür bekommen, wie stark die Strahlungshitze selbst durch den Sprühstrahl wirkt. Ein ausreichender Hitzeschutz  war Bedingung für eine effektive Annäherung an den Brandherd.

Bei der Abschlussbesprechung konnte das Thema nochmals mit den Mitarbeitern der EnBW diskutiert werden. Für die Übung, die umfassenden Informationen und das Vesper nochmals vielen Dank an die EnBW.

Gruppenfoto 3. Zug mit EnBW-Mitarbeitern

Leistungsabzeichen Gold - Die FF Schwäbisch Hall trainiert wieder

Vorbereitung der Garage
Antreten des Gruppe
Ankuppeln des Schaumzumischers
Vortragen des Mittelschaumrohrs

Die diesjährige Abnahme des Leistungsabzeichen findet diesmal am 06. Oktober in Gaildorf statt. Um für die Abnahme gut vorbereitet zu sein, hat die Gruppe der FF Schwäbisch Hall nun mit dem Training begonnen. Als Übungsgelände darf die Feuerwehr die Lagerflächen auf einem größeren Industrieareal in der Nähe des Bahnhofes in Hessental nutzen.

Die eigentliche Leistungsprüfung setzt sich aus drei Teilen zusammen:

  • In einer Garage hat ausgelaufener Kraftstoff Feuer gefangen. Auf einem angrenzenden Balkon steht eine hilflose Person. Aufgabe ist es, die Person mittels einer Steckleiter aus der Gefahrensituation zu retten und das Feuer mit Hilfe eines Schaumrohres zu löschen.
  • Nach einem Verkehrsunfall ist eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Gruppe übernimmt die Befreiung der Person aus dem PKW und die anschließende Betreuung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
  • Die Gruppe wird mit einer schriftlichen Prüfung auf ihr allgemeines Feuerwehrwissen abgeprüft.

Die Gruppe setzt sich, wie auch in den Jahren davor, aus neun Feuerwehrkameraden der Abteilungen Schwäbisch Hall und Bibersfeld zusammen.

 

Weitere Informationen zum Download:

"Heißer" Freitag Abend für die Retter

Übung: Brennendes Trümmerfeld
Übung: Brennender PKW
Übung: Fahrzeugführer weist Löschfahrzeug ein
Übung: DLRG-Taucher suchen Bach ab

Eine dunkle Rauchsäule stand am Freitagabend über der Münstermühle. Mehr als 120 Feuerwehrmänner, Rot Kreuz-Helfer, Einsatztaucher der DLRG und Mitarbeiter anderer Hilfsorganisationen bemühten sich, der Situation Herr zu werden. Gaildorfs Feuerwehrkommandant hatte ihnen als Szenario einen Flugzeugabsturz vorgegeben. Die Großschadenslage war mit einer Fülle von Details gespickt, die weit über einen normalen Löscheinsatz hinaus gehen. Die Hilfskräfte schnell und effektiv zum Einsatz zu bringen, war die Aufgabe einer speziellen Führungsgruppe. "Die Organisation der Einsatzstelle wurde hervorragend gelöst", stellte der Gaildorfer Feuerwehrchef bei der Nachbesprechung fest. Dwornitzak gab offen zu, dass er "positiv überrascht" war. Von der Übung hatten lediglich die Abteilungskommandanten und ihre Stellvertreter Kenntnis. Und so sollte es auch sein. Dwornitzak: "Es sollte keine Schauübung sein. Dafür ist unsere Zeit zu kostbar. Die Einsatzkräfte sollten zeigen, dass sie ihr Handwerk beherrschen - und das haben sie auch geschafft".  Jeder Mann habe etwas "fürs Tagesgeschäft" mitgenommen. Auch die Alarmierung habe sehr gut funktioniert. "Das ist wichtig", so der Kommandant. Denn im Ernstfall "brauchen wir jeden Mann".

Zur Information:

An der Alarmübung waren 160 Personen beteiligt, darunter 124 Einsatzkräfte aus Gaildorf, Schwäbisch Hall und vom Katastrophenschutzzug des DRK aus Mainhardt. Die täuschend echt geschminkten Statisten wurden vom „Team Notfalldarstellung“ des Rems-Murr-Kreises gestellt.

 

Text: Peter Lindau

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Massiver Funkenflug aus Schornstein

Brandeinsatz-04.08.2007
Brandeinsatz-04.08.2007
Brandeinsatz-04.08.2007
  
Einsatzstichwort: Brand - Wohnhaus in Innenstadt
Datum / Uhrzeit:04.08.2007 / 00:30 Uhr
Ort:Schwäbisch Hall - Schwatzbühlgasse

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW (Einsatzleiter), 1 x LF-8, 1 x DLK; 1 x LF-16/12, 1x GW-T (Presse)
DRK-SHA 1 x RTW,

SCHWÄBISCH  HALL ■ Wegen starker Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr in der Nacht von Freitag auf Samstag um 00:30 Uhr zu einem Wohnhausbrand in die Haller Altstadt gerufen. Die Feuerwehr rückte daraufhin sofort mit einem Löschzug aus. An der Einsatzstelle stellte sich herraus, dass es sich um einen Kaminbrand in einem Schnellimbissrestaurant handelte. Die Feuerwehr hatte die Lage rasch im Griff, sicherte den Kamin und forderte einen Schornsteinfegermeister zur Unterstützung an.

Es entstand nur geringer Sachschaden.

An der Einsatzstelle versammelten sich ca. 60 Schaulustige.

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 
Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

 

 

 

Organisationsübergreifende Übung zwischen Feuerwehr und Rettungshundestaffel

Rettungshundeteam am Rollgliss der Drehleiter
Rettungshundeteam am Rollgliss der Drehleiter

In Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall unter Leitung von Zugführer Joachim Völkel haben die Mitglieder der DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Hall-Crailsheim „Höhenluft“ geschnuppert. Die erste Übung ist das Anlegen des Abseilgeschirres für Mensch und Hund.

Unter fachmännischer Anleitung wurden die Hundeführer gemeinsam mit ihrem Hund an der 30m ausgefahrenen Drehleiter der Feuerwehr hochgezogen. Auch das Hochfahren im Rettungskorb wurde geübt. Hintergrund dieser Übung ist das Bewältigen von Streßsituationen für Hund und Hundeführer sowie eine mögliche Einbringung in unwegsames Gelände im Einsatzfall. Auch für das Team der Feuerwehr war diese Aktion eine gute Übung in der Gurt- und Abseilarbeit. Für alle Beteiligten war dieser Tag ein Höhepunkt im Ausbildungsbetrieb, bei dem das effiziente Zusammenwirken verschiedener Hilfsorganisationen demonstriert wurde. Am Ende sind alle wieder sicher auf dem Boden gelandet und konnten stolz auf ihre Leistung sein.

Haller Feuerwehr in “Baden-Württemberg aktuell“

Dreharbeiten für Fernsehbeitrag
Dreharbeiten für Fernsehbeitrag

Ein Filmteam des Südwestrundfunk Studio Heilbronn, mit dem Reporter Wolfgang Lickert hat heute Aufnahmen zur akuten Waldbrandgefahr im Land in den Wäldern rund um Schwäbisch Hall gedreht. Mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall wurden Aufnahmen gemacht, bei denen die Einbindung von Landwirten mit Güllefässern in die Waldbrandbekämpfung gezeigt wird.

Der Bericht soll voraussichtlich heute, 27. April 2007 in den Sendungen “Baden-Württemberg aktuell“ ausgestrahlt werden.

Sendezeiten sind 16.00 Uhr, 17.00 Uhr, 18.00 Uhr und 19.45 Uhr. Ob und in welchen “Baden-Württemberg aktuell“ Ausgaben der Bericht ausgestrahlt wird steht noch nicht fest.

 

Patientengerechte Rettung einer schwangeren Frau

THL-Einsatz-28.07.2007
THL-Einsatz-28.07.2007
THL-Einsatz-28.07.2007
THL-Einsatz-28.07.2007
  
Einsatzstichwort: THL - Patientengerechte Rettung nach VU
Datum / Uhrzeit:28.07.2007/ 13:09 Uhr
Ort:Schwäbisch Hall, B14 Abzw. Hotel Hohenlohe

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x VRW, 1 x RW 2, 1 x LF-16/12
DRK-SHA 1 x RTW, 1 x NEF

 

SCHWÄBISCH  HALL ■ Eine in 9. Monat schwangere Frau war aufgrund einsetzender Wehen mit ihrem Mann auf dem Weg zum Frauenarzt. Höhe dem Hotel Hohenlohe wurde der PKW der schwangeren Frau in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Wegen der besonderen medizinischen Situation forderte die Notärztin die Feuerwehr Schwäbisch Hall zur patientengerechten Rettung an. Nach der schonenden Befreiung aus ihrem Fahrzeug wurde die Schwangere mit dem Rettungswagen ins Diak gebracht.

Ihr Mann wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 
Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

 

 

 

„Ohne Euch wäre ich wahrscheinlich nicht mehr da“

Unfallopfer Livio B.
Vorführung des hydraulischen Rettungsgeräts
Übergabe einer persönlichen Dankes-Urkunde

Mit diesen Worten und einer persönlichen Urkunde bedankte sich Livio B. für seine Rettung bei der Feuerwehr Schwäbisch Hall. Dies war für ihn, wie auch für die beteiligten Feuerwehrmänner, ein besonderes Ereignis. „Es kommt nicht oft vor, dass man einen solch persönlichen Kontakt mit den am Unfall beteiligten Personen im Nachhinein hat“, so Stadtbrandmeister Volker Damm.

Am 05.11.2006 wurde Livio B. in den frühen Morgenstunden in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, bei dem er in sein Fahrzeug eingeklemmt wurde. Nach der primären Rettung an der Unfallstelle lag er 12 Wochen auf der Intensivstation des Haller Diakoniekrankenhauses und musste sich in dieser Zeit 11 Operationen unterziehen. Gut ein halbes Jahr später besuchte Livio B. die Feuerwache in Schwäbisch Hall, um sich für seine Rettung mit einem Essen und einer Spende für die Kameradschaftskasse zu bedanken. Hierbei lies er sich die Vorgehensweise der Feuerwehr bei Verkehrsunfällen erklären, und schaute sich die Rettungsgeräte genauer an. Von seiner eigenen Rettung hatte Livio B. nichts mitbekommen. 

Die Feuerwehrmänner erhielten somit auch Einblicke in die Genesung eines Patienten nach der Rettung, was für viele eine neue Erfahrung war, da man viel zu oft vom Verunfallten nach der Rettung nichts mehr erfährt. Häufige Fragen wie: „Was für Verletzungen hat er/sie erlitten?“; „Kann er/sie nach der Genesung wieder ein „normales“ Leben führen?“; konnten im persönlichen Gespräch mit Livio B. beantwortet werden. Es war für die Feuerwehrmänner ein freudiges Ereignis zu sehen, dass ihr Einsatz einem Menschen das Leben gerettet hat.

Orden für internationale Zusammenarbeit für den Epinaler Feuerwehrmann Philippe Colnot

Philippe Colnot

Seit 1982 pflegt der Epinaler Berufsfeuerwehrmann Philippe Colnot die Freundschaften zwischen den Feuerwehren aus Schwäbisch Hall und deren französischen Partnerstadt Epinal.

1981 trat der am 12.Mai 1964 in Epinal geborene Vater zweier Kinder in die Freiwillige Feuerwehr in Epinal ein. Vier Jahre später wechselte Philippe Colnot in die Abteilung Berufsfeuerwehr. Zehn Jahre nach seinem ersten Besuch in Schwäbisch Hall wurde er 1991 Mitglied im Freundeskreis der Epinaler Feuerwehr dessen Vorsitz er im Jahre 2001 übernahm und bis heute führt.

Bei der Epinaler Feuerwehr ist Sergent Chef Colnot wachhabender Unteroffizier (Chef vom Dienst), Chef der Materialverwaltung und verantwortlich für die Gefahrgut-Übungsanlage.

Für sein seit 25 Jahren und mit viel Herz geführtes Engagement erhielt Sergent Chef Philippe Colnet jetzt den Orden für Internationale Zusammenarbeit vom Deutschen Verwehrverband.

Die offizielle Ordensverleihung wurde beim letzten Besuch der Haller Feuerwehr in Epinal durch den stellvertretenden Haller Feuerwehrkommandanten Friedrich Steiner im Auftrag des Deutschen Feuerwehrverbandes durchgeführt.

Wasserrohrbruch in der Comburg

Einsatz: Wasserrohrbruch in der Comburg
Einsatz: Wasserrohrbruch in der Comburg
Einsatz: Wasserrohrbruch in der Comburg
Einsatzstichwort: 

BMA - Industrie

Datum / Uhrzeit:23.12.2007 / 06:12 Uhr
Ort:Staatliche Akademie Comburg

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x LF-8/6, 1 x DLK 23-12,  1 x LF-16/12, 1 x GW-T

SCWÄBISCH HALL ■ Um 06.12 Uhr wurde die Haller Feuerwehr von der Brandmeldeanlage des Klosters Großcomburg über einen "Brand" informiert. Die Einsatzabteilung rückte daraufhin sofort mit einem Löschzug aus. An der Einsatzstelle wurde schnell klar dass es glücklicherweise nicht brannte.

Ein Einsatz der Feuerwehr war aber trotzdem nötig. Aufgrund einer losen Pressmuffe an der Warmwasserleitung des Solarspeichers konnte eine größe Menge Wasser austreten, das sich über mehrere Stockwerke des "Mesnerhauses" ausbreitete. Als das Wasser eine Störung in der Brandmeldeanlage verursachte, löste diese schließlich Feueralarm aus.

Um einen größeren Schaden an dem historischen Gebäude zu verhindern ließ Stadtbrandmeister Damm sofort die Wasserzufuhr zu dem betroffenen Gebäude abstellen und das ausgetretene Wasser mit mehreren Wassersaugern aufnehmen.

 

Weitere Links zur Comburg:

 
Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Fahrerin stürzt Hang hinab

Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatzstichwort: 

VU mit eingeklemmter Pers.

Datum / Uhrzeit:20.12.2007 / 16:44 Uhr
Ort:L1036 - bei Döttingen

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW , 1 x RW-2,  1 x LF-16/12,
FF Braunsbach:---
DRK - SHA1 x NEF, 1 x RTW, 1 x RTH

 

Verletzungen am Kopf hat sich gestern Nachmittag eine Autofahrerin bei Döttingen zugezogen. Sie war ins Schleudern geraten und einen Hang hinabgestürzt.

Braunsbach ■ Raureif war der Grund, weshalb die 41-jährige Autofahrerin gestern gegen 16 Uhr auf der Fahrt von Rüblingen nach Döttingen am Ausgang einer Linkskurve ins Schleudern kam. Wie die Polizei berichtet, stürzte sie einen acht Meter tiefen Hang hinab. Die Feuerwehren aus Braunsbach und Schwäbisch Hall mussten das Fahrzeug sichern, ehe sie die Person eine Stunde später retten konnten. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Die Landstraße 1036 war eineinhalb Stunden gesperrt. 
 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Text: Haller Tagblatt

 

 

Mercedes prallt mit voller Wucht auf Corsa - Vier Schwerverletzte

Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatzstichwort: 

VU mit mehreren eingeklemmten Pers.

Datum / Uhrzeit:17.12.2007 / 06:54 Uhr
Ort:L1060 - Kreisverkehr Obersontheim

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW, 1 x VRW, 1 x RW-2,  1 x LF-16/12,
FF Obersontheim:---
DRK - SHA1 x NEF, 1 x NAW, 2 x RTW

 OBERSONTHEIM ■ Aus noch ungeklärter Ursache fuhr um 6.45 Uhr der Mann mit seinem Mercedes unmittelbar vor dem Kreisverkehr auf einen Opel Corsa auf. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Corsa in den Kreisverkehr und über die Mittelbepflanzung geschleudert. Unmittelbar danach streifte der Mercedes noch einen VW Polo. Der Mercedes fuhr ebenfalls über die Mittelbepflanzung und kam auf einer Wiese auf der anderen Seite zum Stehen. Sowohl der Unfallverursacher als auch die Corsa-Fahrerin wurden eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Der Mercedes-Fahrer, eine Mitfahrerin, die Opel-Fahrerin und ein achtjähriges Kind erlitten schwere Verletzungen. Die Landesstraße war voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 50000 Euro.

 
 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Text: Haller Tagblatt

 

 

Auto eingekeilt: Fahrer verletzt sich schwer

Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Einsatzstichwort: 

VU mit eingeklemmter Pers.

Datum / Uhrzeit:14.12.2007 / 11:54 Uhr
Ort:Kreuzung Kupfer und Übrigshausen

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x VRW, 1 x RW-2,  1 x LF-16/12,
FF Untermünkheim:2 x LF-10/6
DRK - SHA1 x NEF, 1 x RTW

 

Unfall / Beim Queren der B19 bei Kupfer übersieht ein 81-jähriger Fahrer einen Mercedes

Untermünkheim:

Mit Hydraulischem Rettungsgerät mussten die Feuerwehrleute aus Untermünkheim und Schwäbisch Hall den verunglückten 81-jährigen aus seinem Auto schneiden und vom Rettungsdienst versorgt werden. Wie die Polizei berichtet, kam der schwer Verletzte sofort ins Krankenhaus. Der Mann hatte die zwischen Kupfer und Untermünkheim gelegene Kreuzung auf der Bundesstraße 19 in Richtung Kupfer überqueren wollen. Dabei übersah er vermutlich einen aus Richtung Kupferzell kommenden Mercedes. Dieser rammte den VW auf der rechten Beifahrerseite. Durch die Wucht des Aufpralles landete der VW auf der Seite und wurde gegen einen Kleinlaster geschleudert, der an der Einfahrt wartete. Dabei wurde der 81-jährige eingeklemmt. Die Feuerwehrleute entfernten das Dach, um den Verletzten aus seinem eingekeiltem Auto befreien zu können. Der Rettungsdienst übernahm dann die weitere Versorgung und den Transport in die Klinik. Der Fahrer des Kleinlasters wurde leicht verletzt, der Mercedes-Fahrer dagegen nicht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 23.000 Euro.

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Haller Tagblatt

 

 

Verkehrsunfall - 31-Jähriger stirbt

Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatzstichwort: 

VU mit eingeklemmter Pers.

Datum / Uhrzeit:07.12.2007 / 18:59 Uhr
Ort:Auf dem Zubringer der BAB 6

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x VRW, 1 x RW-2,  1 x LF-16/12, 1 x GW-T (Presse)
DRK - SHA1 x NEF, 1 x RTW,

UNTERMÜNKHEIM ■ Für einen 31-jährigen Autofahrer kam am Freitag jede Hilfe zu spät. Von der Autobahn A 6 kommend war er um 18.54 Uhr auf dem Autobahnzubringer der Anschlussstelle Schwäbisch Hall in Richtung B 19/Steigenhaus unterwegs. Der Polizei ist bislang nicht bekannt, warum das Auto in einer langgezogenen Rechtskurve ins Schleudern geriet und nach links von der Straße abkam. Der Wagen prallte gegen einen Brückenpfeiler. Der Fahrer wurde eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Doch der 31-Jährige starb noch am Unfallort. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 10000 Euro.

 

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Haller Tagblatt

 

 

Gegenverkehr übersehen - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatzstichwort: 

VU mit eingeklemmter Pers.

Datum / Uhrzeit:17.09.2007 / 14:48 Uhr
Ort:L 1060 - Abzw. Ummenhofen

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW, 1 x VRW, 1 x RW-2,  1 x LF-16/12,
FF Obersontheim:1 x LF-20/16, 1 x TLF-8/18, 1 x LF-8, 1 x TSF
DRK - SHA1 x NEF, 2 x RTW, 1 x RTH

OBERSONTHEIM ■ Fünf Menschen wurden am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der so genannten Bühlertalstraße (L 1060) an der Abzweigung Ummenhofen schwer verletzt. Die Landesstraße war zur Rettung der Verletzten rund eineinhalb Stunden voll gesperrt.
 
Ein 72-jähriger Hyundai-Fahrer wollte gegen 14.45 Uhr aus Richtung Schwäbisch Hall kommend nach links in Richtung Ummenhofen abbiegen. Er übersah nach den bisherigen Ermittlungen einen entgegenkommenden Citroen. Bei dem Zusammenstoß wurden in dem Hyundai drei Personen schwer verletzt. Die Beifahrerin in dem Hyundai war eingeklemmt. Sie musste von der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Ebenfalls schwer verletzt wurden die 24-jährige Fahrerin des Citroen und ein weiterer Insasse. Die Freiwillige Feuerwehren Obersontheim und Hall waren mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Vorsorglich wurde auch ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle gerufen. Er musste aber keine Verletzten aufnehmen.
 
An den beiden Autos entstand ein Schaden von insgesamt 20000 Euro. Die Sperrung wurde gegen 16.10 Uhr wieder aufgehoben.

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Haller Tagblatt

 

 

Fahranfänger fliegt aus Kurve

Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatzstichwort: 

VU mit eingeklemmter Pers.

Datum / Uhrzeit:09.09.2007 / 18:41 Uhr
Ort:Vellberg - Schneckenweiler -> Spaichbühl

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 2 x KdoW, 1 x VRW, 1 x RW-2,  1 x LF-16/12,
FF Vellberg:1 x LF-16/12, 1 x TSF (externe Links!)
DRK - SHA1 x NEF, 2 x RTW

VELLBERG ■ Zwei junge Menschen wurden bei einem Unfall am Sonntagabend schwer, zwei weitere leicht verletzt. Ein 18-Jähriger ist gegen 18.40 Uhr mit einem Opel Tigra auf der Landesstraße 1064 zwischen Spaichbühl und Schneckenweiler unterwegs gewesen. Laut Polizei sei seine Geschwindigkeit nicht angepasst gewesen, weshalb er in einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern geraten ist. Das Auto ist von der Straße abgekommen und hat sich überschlagen. Der 21-jährige Beifahrer ist von den Freiwilligen Feuerwehren Vellberg und Schwäbisch Hall mit hydraulischen Geräten aus dem demolierten Fahrzeug befreit worden. Er und der 18-Jährige am Steuer sind schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zwei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren, die auf der Rückbank gesessen haben, sind leicht verletzt. Am Tigra ist ein Schaden von 8000 Euro enstanden.

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Haller Tagblatt

 

 

Umweltschutzeinsatz auf Autobahn, LKW verliert Diesel (Teil I)

Einsatz: Ölspur auf Beschleunigungsspur
Einsatz: Defekter Dieseltank
Einsatz: Fahrzeugaufstellung neben abgestreutem Diesel
Einsatzstichwort: 

Diesel aus LKW

Datum / Uhrzeit:16.05.2007 / 09:22 Uhr
Ort:BAB 6 - AS Kupferzell -> Nürnberg

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x RW-2, 1 x GW-G, 1 x LF-16/12, 1 x GW-T

KUPFERZELL ■ Ein LKW-Fahrer überfuhr an der Anschlussstelle Kupferzell einen Gegenstand, der auf der Fahrbahn lag. Dadurch wurde der Tank des LKWs so stark beschädigt, dass mehrere hundert Liter Diesel-Kraftstoff auslaufen konnten. Die Feuerwehr Schwäbisch Hall pumpte daraufhin die restlichen ca. 600 l aus dem LKW-Tank in Fässer um und streute auf dem Standstreifen den über ca. 300 m verteilten Diesel-Kraftstoff mit Ölbinder ab. Da lediglich die Beschleunigungsspur und der Standstreifen mit Diesel verschmutzt waren, konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Bilder: Autobahnpolizei Ilshofen

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Umweltschutzeinsatz auf Bahnhof, Lok verliert Diesel (Teil II)

Einsatz: Diesel läuft aus Lok
Einsatz: Beschädigter Dieseltank
Einsatz: Umpumpen von 2.000 l Dieselkraftstoff
Einsatzstichwort: 

Diesel aus Schienenfahrzeug

Datum / Uhrzeit:16.05.2007 / 11:03 Uhr
Ort:Schwäbisch Hall - Hessental

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW-1, 1 x RW-2, 1 x GW-G, 1 x LF-16/12, 1 x GW-T
Deutsche Bahn:1 x Notfallmanager

 

SCHWÄBISCH HALL ■ Bei Gleisbauarbeiten am Hessentaler Bahnhof wurde am Mittwoch morgen kurz nach 11 Uhr der Dieseltank einer Rangierlok beschädigt. Da die Feuerwehr Schwäbisch Hall gerade von einem vorrausgegangen Einsatz zurückgekehrt war, traf sie bereits wenige Minuten später an der Einsatzstelle ein. Aus dem beschädigten Tank mussten ca. 2.000 l Diesel umgepumpt werden. Von einem nahegelegen Privatunternehmen, das Fässer für Gefahrstoffe herstellt, wurden geeignete Behältnisse für diese Kraftstoffmenge bereitgestellt. Der Bahnbetrieb wurde durch diesen Einsatz nicht gestört, da die Lok auf einem Abstellgleis in Parkplatznähe stand.

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Wohnhausbrand in der Haller Altstadt - Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude

Einsatz: Dachstuhlbrand
Einsatz: Fahrzeugaufstellung am "Scharfen Eck"
Einsatz: Angriffstrupp im Innenangriff
Einsatz: Angriffstrupp im Innenangriff
Einsatz: Wasserversorgung vom Kocher
Einsatzstichwort: 

Dachstuhlbrand - 5 jähriges Kind vermisst

Datum / Uhrzeit:17.05.2007 / 12:25 Uhr
Ort:Schwäbisch Hall - Heimbacher Gasse

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW-1, 2 x KdoW, 2 x LF-16/12, 1 x LF-8/6, 1 x DLK-23/12, 1 x SW 2000, 1 x GW-AS, 1 x MTW, 1 x GW-T
Abt. Sulzdorf:1 x LF-8, 1 x TLF-16/25
FF Gaildorf:1 x KdoW, 1 x DLK-23/12
FF Ilshofen:1 x ELW ( Kreisbrandmeister)
DRK - SHA:1 x NEF, 3 x RTW

 

SCHWÄBISCH HALL ■ Gegen 12:30 ging bei der Feuer- und Rettungsleitstelle in der Steinbacher Strasse die Meldung eines Dachstuhlbrandes in der Haller Weilervorstadt ein. Zwei Polizeibeamte, die sich gerade in der Heimbacher Gasse auf Streifenfahrt befanden, hatten den Brand entdeckt.

Kurze Zeit später rückte ein Löschzug der Haller Feuerwehr von der Wache Salinenstraße aus ab. Der dicke schwarze Rauch, der aus dem brennenden Dach aufstieg, war zu diesem Zeitpunkt bereits von der ganzen Stadt aus sichtbar. Schon auf der Anfahrt forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr einen weiteren Löschzug als Verstärkung an. 

An der Einsatzstelle stellte sich die Situation für die Einsatzkräfte zunächst als äußerst schwierig dar. Das Haus musste wohl schon eine ganze Zeit lang gebrannt haben, ehe das Feuer entdeckt und gemeldet wurde. Obwohl die Feuerwehr sehr schnell am Einsatzort war, hatte sich das Feuer schon durch das Dach gefressen, der Dachstuhl stand im Vollbrand! Meterhohe Flammen schlugen aus dem Gebäude und drohten auf die direkt angebauten historischen Gebäude überzugreifen. 

Zu dieser schwierigen Situation kam die Meldung, dass ein fünfjähriges Kind in dem brennenden Haus vermisst wird.

Oberbrandmeister Christoph Wenger war der diensthabende Einsatzleiter und setzte sofort drei Atemschutztrupps zur Suche und Rettung des vermissten Kindes ein. Das Löschen des Brandes war zu diesem Zeitpunkt „zweitrangig“. Unter Einsatz ihres eigenen Lebens suchten die sechs Feuerwehrmänner in dem brennenden Gebäude nach dem vermissten Kind. Die Sicht für die Männer in dem Haus war „gleich null“ und um die 500°C war die Temperatur, die auf die sechs Retter im Inneren des Gebäudes einwirkte. Wahrlich kein Spaziergang!

Während der Suche nach dem Kind übernahmen nachgerückte Einsatzkräfte die Brandbekämpfung von außen. Wegen der engen Bebauung in der Haller Innenstadt und der großen Gefahr des Übergreifens der Flammen auf weitere Gebäude ließ Stadtbrandmeister Damm eine weitere Drehleiter alarmieren. Da Schwäbisch Hall nur ein Hubrettungsfahrzeug besitzt, musste die zweite Drehleiter aus Gaildorf anrücken. Nach rund 15 Minuten Personensuche und der Meldung, dass alle Räume durchsucht waren, wurde die Suche nach dem Kind ergebnislos abgebrochen.

Unterdessen hatten sich rings um die Einsatzstelle eine große Anzahl von Schaulustigen versammelt, die aufgrund des „Vatertags“ teilweise stark angetrunken waren. Einige der betrunkenen Gaffer pöbelten sogar Einsatzkräfte an und behinderten sie bei den Rettungsarbeiten. 

Damm und Wenger setzten die Rettungstrupps jetzt für den gezielten Innenangriff zur Brandbekämpfung ein. Nur durch den gezielten Innenangriff wurde verhindert, dass sich das Feuer nicht noch weiter in dem Gebäude ausbreiten konnte. Dies gelang den Einsatzkräften sehr sehr gut und so konnte durch das intelligente Vorgehen wertvolles Kulturgut vor der Zerstörung bewahrt werden. 

Werner Vietzke, stellvertretender Kreisbrandmeister aus Ilshofen, war als Aufsichtsbeamter des Landkreises angerückt.  

Erster Bürgermeister Bernd Stadel war ebenfalls an die Einsatzstelle gekommen und kümmerte sich unter anderem um die Notunterkünfte für die durch den Brand obdachlos gewordenen Familien. 

Die Bilanz des Einsatzes an Himmelfahrt:

  • Ein Wohnhaus in der Haller Altstadt wurde durch ein Feuer sehr stark beschädigt.
  • Zwei Bewohner und ein Feuerwehrmann erlitten Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
  • 52 Einsatzkräfte der Haller Feuerwehr, vier Kräfte der Feuerwehr Gaildorf, ein Kreisbrandmeister, sieben Rettungsassistenten, ein Notarzt und sechs Polizeibeamte waren mit vier Löschfahrzeugen, zwei Drehleitern, einem Einsatzleitwagen, einem Spezialfahrzeug für Atemschutztechnik, zwei Transportfahrzeugen, vier Kommandowägen, einem Notarztwagen, drei Rettungswägen und drei Polizeieinsatzfahrzeugen im Einsatz. Zudem standen 15 weitere Feuerwehrkräfte mit zwei Löschfahrzeugen in Bereitstellung um Parallel-Einsätze abdecken zu können.
  • Vier Mitarbeiter des städtischen Bauhofs unterstützten mit einem Wechselladermuldenfahrzeug, einem Radlader und einem Transportfahrzeug die Feuerwehr. Der gesamte Busverkehr musste umgeleitet werden. Die Hauptverbindungstraße Richtung Stuttgart musste teilweise voll gesperrt werden. Es kam zu großen Verkehrsstörungen. 

Das vermisste Kind war zum Zeitpunkt des Brandes bei Verwandten. 

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Presse- und Medienarbeit Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Verkehrsunfall L1060 Hasenbühl

VU_04.06.2007


Einsatzstichwort: THL - VU Pers. eingeklemmt
Datum / Uhrzeit:04.06.2007/13:04
Ort:L1060 Hasenbühl -> Sulzdorf

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x RW-2, 1 x VRW, 1 x LF-16/12, 1 x GW-T(Presse)
Abt. Sulzdorf:1 x TLF
DRK-SHA1 x NEF, 1 x RTW

SCHWÄBISCH  HALL ■ Eine Fiesta Fahrerin fuhr um die Mittagszeit, aus bisher noch ungeklärter Ursache, frontal in einen LKW. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass die Fahrerin nicht eingeklemmt war. Aufgrund des noch unbekannten Verletzungsgrades entschied man sich für eine patientengerechte Rettung, bei der die Fahrerin möglichst stress- und erschütterungsfrei aus ihrer bisherigen Lage befreit wurde. Im Zuge dessen musste von der Feuerwehr das Dach nach vorne geklappt werden, wodurch ein direkter Zugang zur Fahrerin von oben geschaffen wurde, um Sie nun mittels Unterschieben einer Trage aus dem PKW zu befreien. Im Anschluß an die Personenrettung wurde noch der ausgetretene Kraftstoff gebunden.

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Wespennest entfernt

Wespennest entfernt
Wespennest entfernt


Einsatzstichwort: THL - Wespennest entfernt
Datum / Uhrzeit:04.06.2007/ 18:47
Ort:Hessental - Gründleweg

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1x LF 8/6

SCHWÄBISCH  HALL ■ In Hessental, summte es ganz gehörig im Rollladenkasten. Schätzungsweise an die hundert Wespen (Deutsche Gemeine Hauswespe) hatten sich dort im Rollladenkasten des 2. Obergeschosses ihr neues Zuhause auserkoren und sich schützend um ihre Königin angeordnet.
Die Anwohner kamen den Insekten allerdings nicht zu nahe. Für die Feuerwehr hieß es dann zunächst erst einmal die Lage sichten, bevor eingegriffen wurde.
Erst danach konnten die Spezialisten der Feuerwehr die Insekten vorsichtig mit Wespen-EX-Quick benetzen. Ein Feuerwehrmann stieg schließlich im Schutzanzug die Leiter hinauf und sprühte zunächst den Rollladen samt Rollladenkasten von außen vorsichtig ein. Danach wurde mittels Schweißdraht das Nest zerstört.
Anschließend wurde dann das Nest aus dem Rollladenkasten entfernt.

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Verkehrsunfall L2218 Bühlertalkreuzung

Einsatz: Fahrzeug nach Verkehrsunfall
Einsatz: Fahrzeug nach Verkehrsunfall
  • Einsatzstichwort:           Verkehrsunfall L1060 Richtung Vellberg
  • Datum / Uhrzeit:             02.04.2007 / 21:14 Uhr
  • Ort:                                L1060 Richtung Vellberg

Im Einsatz waren:

  • FFW – Schwäbisch Hall:                       1 x ELW-1, 1 x VRW, 1 x RW-2, 1 x LF-16/12, 1 x MTW (Presse)
  • DRK - Schwäbisch Hall:                        1 x NEF, 3 x RTW

SCHWÄBISCH HALL ■ Glassplitter sind über die gesamte Kreuzung verstreut, ein Scheinwerfer liegt meterweit weggeschleudert auf dem Boden. Das Auto ist regelrecht zusammengefaltet - der silberne Alfa-Romeo ist von vorne als solcher nicht mehr zu erkennen. Sein 24-jähriger Lenker fuhr am gestrigen Montag gegen 21.15 Uhr auf der Bühlertalstraße in Richtung Sulzdorf. Eine 75-jährige Mercedes-Fahrerin kam ihm entgegen. Im Baustellenbereich bei der Abzweigung nach Altenhausen wollte sie nach Polizeiangaben wenden. Sie übersah den Alfa und kollidierte mit ihm auf der Kreuzung. Beim Aufprall erlitten die 75-Jährige und ihre 13-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Der Alfa-Fahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 24000 Euro. Die Bühlertalstraße musste bis kurz nach Mitternacht in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Text: Haller Tagblatt

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Kraftstoff aus LKW

GSG-Einsatz-19.07.2007
GSG-Einsatz-19.07.2007
GSG-Einsatz-19.07.2007


Einsatzstichwort: GSG - Kraftstoff aus LKW
Datum / Uhrzeit:19.07.2007/ 10:18
Ort:Sulzdorf - Industriegebiet

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1x ELW ; 1x RW 2; 1x GWG, 1x KdoW
Abt. Sulzdorf 1x TLF

SCHWÄBISCH  HALL ■ Beim Überfahren einer Entwässerungsrinne auf einem Speditionsgelände im Industiegebiet in Sulzdorf verkeilte sich die Rinnenabdeckung im Tank, wodurch dieser beschädigt wurde. 200 Liter  Kraftstoff (Diesel) liefen direkt über die Rinne in den Kanal. Der Kanal wurde mittels Dichtkissen abgedichtet, der Tank entleert und der ausgelaufene Krafstoff gebunden. Des weiteren wurde das Landratsamt und das Klärwerk benachrichtigt. Anschließend saugte eine Spezialfirma den Kraftstoff  aus dem Kanal und reinigte ihn. 

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Öl für Pommes erwärmt

Küchenbrand
Küchenbrand
Küchenbrand


Einsatzstichwort: Brand - Küche
Datum / Uhrzeit:19.07.2007/ 13:36
Ort:Innenstadt - Gelbinger Gasse

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1x LF8/6 ; 1x LF16/12; 1x DLK, 1x KdoW

SCHWÄBISCH  HALL ■ Beim Erwärmen von Speiseöl für Pommes-Frites kam es zur Entzündung des Öls. Nachbarn hatten die Flammen vor dem Eintreffn der Feuerwehr bereits gelöscht. Die Küche wurde wegen der Hitzeeinwirkung noch auf verdeckte Schwelbrände untersucht. Wärenddessen wurde  das Gebäude mittels einem starken Lüfter gelüftet.

Anmerkung der Feuerwehr: Fettbrände NIE (!!!!!) mit Wasser löschen, da es sonst zu einer Fettexplosion kommen kann.

Geeignete Löschmaßnahme sind hierbei einfaches Abdecken (z.B. mit dem Topfdeckel).

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Heizöl läuft in die Kanalisation

Öl-Unfall in Ilshofen
Einsatzstichwort: 

GSG - Ölunfall groß

Datum / Uhrzeit:20.09.2007 / 13:52 Uhr
Ort:Ilshofen

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 

1 x ELW, 1 x GWG, 1 x RW-2,  1 x LF-16/12, 1 x GWA/S,

1 x SW2000, 1 x DMF, 1 x Ölsanimat,

FF Ilshofen:

1 x MTW, 1 x LF 16/12, 1 x LF 20/16, 1 x RW 1,

1 x SW 1000

ILSHOFEN ■ Rund 1500 Liter Heizöl sollen nach ersten Schätzungen der Polizei gestern Nachmittag in die Ilshofener Kanalisation ausgelaufen sein. Das Heizöl gelangte in die Kanalisation, weil sich offensichtlich beim Befüllen des Heizöltanks eines Betriebes in der Parkstraße ein Adapterstück gelöst hatte. Die Feuerwehren aus Ilshofen und Schwäbisch Hall waren rasch am Einsatzort und errichteten in rund 500 Meter Entfernung eine Ölsperre in der Kanalisation. So sei verhindert worden, dass Öl in die Kläranlage gelangt, berichtet die Polizei. Im Laufe des Nachmittags sei das Öl in den Kanälen abgepumpt worden. Anschließend hätten die Kanäle gereinigt werden müssen, erklärte Polizeisprecher Hans-Ulrich Stuiber. Die Umweltspezialisten der Polizei und des Landratsamtes haben die Ermittlungen aufgenommen.

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Haller Tagblatt

 

Zusätzliche Informationen:

 

 

Gülle auf der Straße

  • Einsatzstichwort:           Größere Menge Gülle ausgelaufen
  • Datum / Uhrzeit:             11.04.2007 / 16:21 Uhr
  • Ort:                                Jagstrot - Sulzdorf

Im Einsatz waren:

  • FFW – Schwäbisch Hall:                       1 x ELW-1, 1 x KdoW, 1 x LF-16/12, 1 x RW-2, 1 x GWG
  • FFW - SHA-Sulzdorf:                            1 x TLF-16/25, 1 x LF 8
  • DRK - Schwäbisch Hall:                        1 x NEF, 1 x RTW

SCHWÄBISCH HALL ■ Durch unsachgemäßes Befüllen eines Güllefasses flossen am Mittwoch um 16.20 Uhr von einem Grundstück in Jagstrot über zehn Kubikmeter Gülle über die Straße. Der Landwirt hatte nach dem Befüllen einen Schieber nicht ordnungsgemäß verriegelt. Auf einer Breite von 20 Metern war die mit Gülle bedeckte Straße spiegelglatt. Eine Opel-Fahrerin geriet dadurch ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn. Das Auto prallte gegen einen Baum. Gleich danach stürzte ein 59-jähriger Biker auf der glatten Fahrbahn von seinem Motorrad. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von knapp 1000 Euro. Das Wasserwirtschaftsamt wurde verständigt. Zudem waren die Freiwilligen Feuerwehren Schwäbisch Hall und Sulzdorf im Einsatz, um die Fahrbahn zu säubern. Die Ermittlungen dauern an.

Text: Haller Tagblatt

 

Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen

THL-Einsatz-23.07.2007
THL-Einsatz-23.07.2007
THL-Einsatz-23.07.2007
  
Einsatzstichwort: THL - VU mit mehreren eingeklemmten Pers.
Datum / Uhrzeit:23.07.2007/ 07:23 Uhr
Ort:BAB 6 - AS Schwäb. Hall -> Mannheim

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW (Einsatzleiter), 1 x VRW, 1 x RW 2; 1 x LF-16/12, 1x KdoW (Presse)
DRK-SHA 3 x RTW, 1 x NEF

SCHWÄBISCH  HALL ■ Polizei muss Autobahn voll sperren

Aus noch ungeklärter Ursache fuhr gestern um 6:40 Uhr ein tschechischer Autofahrer ungefähr einen Kilometer nach der Rastanlage Hohenlohe Nord auf einen vorausfahrenden Opel auf. Der Aufprall war so stark, dass beide Fahrer die Kontrolle über ihre Autos verloren und ins SChleudern gerieten. Sie kamen von der Straße ab, überschlugen sich mehrfach und bleiben außerhalb der Fahrbahn liegen. Ein schwer verletzter Beifahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Er war aus dem Auto herausgeschleudert und lebensgefählich verletzt worden, berichtet die Polizei.

Für den Verkehr auf der Autobahn hatte die Polizei eine Umleitung eingerichtet. Allerdings staute sich der Verkehr dann auf der Haller Ostumfahrung und auf der Bundesstraße 19 bis zur Ausfahrt Kupferzell. Zwei weitere Auffahrunfälle ereigneten sich kurz danach bei der Anschlusstelle SChwäbisch Hall. Dabei wurde ein 60-Jähriger eingeklemmt und schwer verletzt. Der Unfallrettungszug der Haller Feuerwehr musste den Mann aus dem Wrack seines  Autos befreien. Bei dem zweiten Unfall wurden drei Autofahrer leicht verletzt.

Text: Haller Tagblatt

 

Zwischen der Anschlussstelle Schwäbisch Hall und Kupferzell kollidierten kurz nach 7 Uhr, ausgelöst durch den Auffahrunfall eines Kleinbusses auf einen LKW, mehrere Autos miteinander. Vermutlich wurden die Kollisionen der 3 nachfolgenden Fahrzeuge durch Ausweichmanöver hervorgerufen. Die Feuerwehr Schwäbisch Hall musste nach dem Eintreffen am Unfallort zuerst einen Platz für die nachrückenden Einsatzkräfte schaffen, da die PKW- und LKW-Fahrer direkt bis an die verunfallten PKW herangefahren waren. Im Weiteren wurden die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der mit drei Rettungstransportwagen und  einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war, an der Unfallstelle eingewiesen. Die Autobahn blieb noch bis zum Eintreffen der Bergefirma gesperrt.

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 
Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall
 

 

 

 

Brand eines Wohnmobils

Brand Wohnmobil


Einsatzstichwort: BRAND - Wohnmobil
Datum / Uhrzeit:27.12.2007 / 18:13 Uhr
Ort:Alte Spinnerei

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 2 x LF-16/12, 1 x MTW
DRK - SHA:1x RTW, 1xNEF

 

SCHWÄBISCH HALL ■ Die Feuerwehr wurde von Personen gerufen, die vom Diakoniekrankenhaus einen Feuerschein hinter dem Kamin der Alten Spinnerei sahen. Beim Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort stellte sich der vermutete Industriebrand als Wohnmobilbrand heraus. Trotz des schnellen Eingreifens zweier Trupps unter Atemschutz konnte das Wohnmobil nicht mehr gerettet werden. Eine von den Einsatzkräften entdeckte Gasflasche wurde rechtzeitig aus der Gefahrenzone entfernt.

Die Brandursache ist bis dato noch unbekannt.

 

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Küchenbrand

Küchenbrand


Einsatzstichwort: Wohnungsbrand
Datum / Uhrzeit:26.11.2007 / 19:19 Uhr
Ort:In den Herrenäckern

Im Einsatz waren:



Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 2 x LF-16/12, 1 x DLK 
DRK - SHA:-

 

SCHWÄBISCH HALL ■ Am Montagabend wurde die FF Schwäbisch Hall zu einem Wohnungsbrand in den Herrenäckern gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Wohnung bereits komplett verraucht. Nach erster Erkundung durch den mit Atemschutz ausgerüsteten Angrifftrupp stellte sich schnell heraus, dass sich der Brandherd lokal auf die Küche begrenzt. Mittels einer Kübelspritze wurden die noch offenen Flammen gelöscht und der heiße Elektroherd abgekühlt. Eine vorsorglich eingeleitete Personensuche in der Wohnung ergab, dass sich niemand mehr in der Wohnung befand. Die Personen in den darüber liegenden Wohnungen wurden solange von Feuerwehrleuten in ihren Wohnungen betreut, bis das Treppenhaus wieder soweit rauchfrei war, dass eine gefahrlose Evakuierung durchgeführt werden konnte. Zur Belüftung des Wohnhauses wurde ein Überdruckbelüfter eingesetzt.

Die Brandursache ist bis dato noch unbekannt.

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Durch Lüftungsschlitze dringt Qualm - Schulzentrum West evakuiert

Einsatzstichwort: Rauchentwicklung in Schulzentrum
Datum / Uhrzeit:13.11.2007 / 10:44 Uhr
Ort:SHA - Schulzentrum West

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 2 x LF-16/12, 1 x DLK 
DRK - SHA:-

SCHWÄBISCH HALL ■  Oft hatten die Schüler den Ernstfall geübt. Dass gestern tatsächlich etwas nicht in Ordnung war, das konnten sie riechen, denn Qualm und der Gestank nach geschmorter Elektronik drangen durch die Lüftungsschlitze. Ein großer Rotor war heißgelaufen. Er ist auf dem Dach des Schulzentrums installiert. Dort steht das Blockheizkraftwerk. Der Rotor ist Teil der Lüftungsanlage für das großflächige Schulgebäude. Er sorgt für vorgewärmte Umluft in den Klassenzimmern.
 
"Die Schule war geräumt, noch bevor die Feuerwehr da war", so Klitzner, "innerhalb von drei bis fünf Minuten war der gesamte Gebäudekomplex leer. Wir haben mit den Notausgängen elf Türen nach draußen."
 
Als das Vorauskommando der Feuerwehr die Quelle von Qualm und Gestank identifiziert hatte, trafen auch schon die beiden Llöschfahrzeuge der Feuerwehr ein. Sie warteten zunächst an der Berliner Straße.
 
Den Feuerwehrleuten auf dem Dach kamen dichte Rauchwolken entgegen, als sie den metallenen Verschlag auf dem Dach öffneten.
 
Die Feuerwehr brauchte aber nicht einzugreifen, denn wirklich gebrannt hat es nicht.
 
Als die drei Schulleiter von Haupt- und Realschule sowie dem Gymnasium sahen, was passiert war, da entschlossen sie sich noch auf dem Dach, den Unterricht für diesen Tag zu beenden und die Kinder nach Hause zu schicken. Denn zunächst musste geklärt werden, ob der übers Lüftungssystem verbreitete Gestank möglicherweise schädlich ist. Am heutigen Mittwoch aber ist wieder ganz normal Unterricht.
 
Für solch ungewöhnliche Vorkommnisse gibt es im Schulzentrum West Pläne. Man rief die Haller Busunternehmer an, und diese setzten zahlreiche Sonderbusse ein, um die Schüler nach Hause zu bringen. Nicht für alle klappte dies, aber doch für einen Großteil. Und die andern wussten sich selbst zu helfen, warteten entweder auf ihren regulären Bus zur Mittagszeit oder riefen zu Hause an.
 
In vielen Fällen funktionierte der Taxiservice Mama - auch bei der einzigen Verletzten der Evakuierung, einer Schülerin der Klasse 5c des Erasmus Widmann Gymnasiums. Sie war in der Aufregung gestolpert und unglücklich aufs Knie gefallen.
 
Während sich die einen freuten, dass der Vokabeltest ausfiel, bereitete eine Schülerin aus der 9c noch ein Interview vor, das sie mit einem Beamten aus dem Jugendschutzteam der Haller Polizei ausgemacht hatte. "Ein aufregender Tag heute, dieser 13." "Aber kein Freitag", ergänzte ihre Freundin und grinste.
 
2026 Schüler besuchen die drei Schulen des Schulzentrums West. Dort unterrichten zwischen 200 und 250 Lehrkräfte.


Text: Haller Tagblatt

 

 

 

 

Wohnhaus in der Gaildorfer Bahnhofstraße durch Feuer zerstört - Frau in letzter Sekunde gerettet

Einsatz: Wohnhausbrand in Gaildorf
Einsatz: Wohnhausbrand in Gaildorf
Einsatz: Wohnhausbrand in Gaildorf
Einsatz: Wohnhausbrand in Gaildorf
Einsatz: Wohnhausbrand in Gaildorf
Einsatz: Wohnhausbrand in Gaildorf
Einsatzstichwort: Überlandhilfe für Gerätewagen Atemschutz
Datum / Uhrzeit:31.10.2007 / 19:50 Uhr
Ort:Gaildorf - Bahnhofstraße

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x GW-AS
FF Gaildorf: 1 x KdoW, 1 x ELW 1, 1 x LF 20/16, 1 x DLK 23/12, 1 x HLF 20/16, 1 x LF 8/6, 1 x MTW,
DRK - SHA:1 x RTW, 1 x NEF, 1 x NAW

GAILDORF ■ Ihren Nachbarn, beherzten Feuerwehrleuten, Notärzten und Rettungskräften des Roten Kreuzes hat eine 72 Jahre alte Gaildorferin ihr Leben zu verdanken. Sie war am Mittwochabend in ihrem brennenden Haus in der Bahnhofstraße zusammengebrochen.

Zunächst hatte der 61-jährige Nachbar gegen 19.05 Uhr bemerkt, dass aus den Fenstern des Gebäudes Rauchschwaden drangen. Sofort erkannte er den Ernst der Lage, alarmierte die Feuerwehr und ging in das völlig verrauchte Haus. Im Flur fand er die allein dort lebende Frau bewusstlos auf dem Boden liegend. Gemeinsam mit seiner Ehefrau konnte er die Schwerstverletzte ins Freie bringen.

Dort begannen Feuerwehrleute bis zum Eintreffen von Notärzten und Rettungssanitätern umgehend mit Wiederbelebungsversuchen. Auch sieben Rotkreuz-Helfer, zwei Notfallseelsorger, einige Polizeistreifen und Bürgermeister Ralf Eggert waren am Unglücksort. Fast eine Stunde lang wurde um das Leben der Frau gerungen, die eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Sie wurde ins Haller Diakonieklinikum gebracht.

Unterdessen kämpften etwa 50 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Unter Atemschutz wurde versucht, das brennende und völlig verqualmte Haus von innen zu löschen. Aus Schwäbisch Hall gab es Nachschub durch den Atemschutz-Gerätewagen.

Nicht verhindert werden konnte, dass sich das Feuer rasch bis in den Dachstuhl ausbreitete. Von allen Seiten - auch von der Drehleiter aus - rückten die Einsatzkräfte unter der Regie von Stadtbrandmeister Stefan Dwornitzak vor. Erschwerend kam hinzu, dass in den mit Gegenständen überfüllten Räumen ein Durchkommen nicht möglich war.

Kurz vor 21 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Nachbargebäude blieben unversehrt. Zu diesem Zeitpunkt war allen Beteiligten klar: Das Gebäude ist einsturzgefährdet! Eine Brandwache harrte zur Sicherheit die Nacht über sowie am gestrigen Feiertag neben der Ruine aus, während sich Mitglieder des Tierschutzvereins der zahlreichen Katzen der Frau annahmen.

Kripo setzt Ermittlungen fort

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Beamte der Kriminalpolizei werden ihre noch in der Brandnacht aufgenommenen und gestern fortgesetzten Ermittlungen am heutigen Freitag weiterführen. Nach ersten Schätzungen ist durch das Feuer ein Schaden in Höhe von 80 000 Euro entstanden.

 

Text: Klaus Michael Osswald

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

 

Überlandhilfe bei Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen

Einsatzstichwort: Brand - Landwirtschaftliches Anwesen
Datum / Uhrzeit:05.08.2007 / 04:29 Uhr
Ort:Untermünkheim - Gaisdorf

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 2 x LF-16/12, 1 x SW 2000, 1 x DLK, 1 x GW-T (Presse) 
FF Untermünkheim: 2 x LF-10/6, 1 x LF-8/6, 1 x TSF
DRK - SHA:1 x NEF, 2 x RTW

UNTERMÜNKHEIM ■ Um 04:29 Uhr wurde die Schwäbisch Haller Feuerwehr zu einem Überlandhilfe-Einsatz nach Gaisdorf (Gemeinde Untermünkheim) gerufen. In dem kleinen Ortsteil war ein Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand geraten. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Untermünkheim stand das Stallgebäude bereits im Vollbrand und die Flammen drohten auf die in unmittelbarer Nähe gebauten Wohngebäude überzugreifen. Der Kommandant und Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr forderte unverzüglich Unterstützung durch die Feuerwehr Schwäbisch Hall an. Nur wenige Minuten später rückten aus Schwäbisch Hall zwei große Löschfahrzeuge, ein Schlauchwagen zur Herstellung der Wasserversorgung und eine Drehleiter ab. Durch ein gezieltes Abkühlen der angrenzenden Gebäude konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindert werden, das Stallgebäude war jedoch verloren. Auch die zirka 30 trächtigen Muttersauen konnten nicht mehr gerettet werden.

Der Landwirt und Besitzer des Hofes erlitt während den Löscharbeiten einen Kreislaufzusammenbruch und musste vom Notarzt ins Haller Diakonie-Krankenhaus eingeliefert werden. Bei der Bergung der toten Tiere wurde die Feuerwehr von Landwirten aus der Gemeinde unterstützt.
Die Lösch- und Bergungsarbeiten dauerten bis in den Sonntagnachmittag hinein.

 


Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Gefahrstoffaustritt

Lagebesprechung am Einsatzort
Gefahrstoff im Gewässer
Aufnahme des verunreinigten Materials
Bau einer Stauung
Einsatzstichwort: Gefahrstoffaustritt
Datum / Uhrzeit:16.04.2007 / 14:06 Uhr
Ort:Bühlerzell - Röhmen

Im Einsatz waren:

FFW – Schwäbisch Hall: 1 x ELW-1, 1 x KdoW(Presse,Fachberater Chemie), 1 x LF-16/12, 1 x RW-2, 1 x GWG, 1 x GW-AS
FFW - SHA - ABC-Zug:1 x Erkunder, 1 x DMF
FFW - Bühlerzell: 1 x MTW, 1 x TLF-16/25, LF-16 

BÜHLERZELL ■ Am Montagnachmittag kam ein Forstgespann von der befestigten Straße ab und rutschte in den angrenzenden Graben. Hierbei rissen Anbauteile am Pumpfass ab, wodurch eine kleinere Menge des Gefahrstoffes "Karate WG Forst" (siehe INFO unten) in den Graben austreten konnte. Die Feuerwehr Bühlerzell konnte durch eine Stauung die Ausbreitung des Gefahrstoffes verhindern. Der angerückte Gefahrgutzug der Feuerwehr Schwäbisch Hall konnte dann mittels einer Pumpe die kontaminierte Flüssigkeit aufnehmen, und in dafür vorgesehene Behältnisse einlagern. Diese wurden dann, zusammen mit dem kontaminierten Erdaushub, fachgerecht entsorgt.

Info zum Gefahrgut: Karate WG Forst

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Fahrzeug bleibt nach Überschlag auf dem Dach liegen

Einsatz: THL - Person in Fahrzeug eingeklemmt
Einsatz: THL - Person in Fahrzeug eingeklemmt
Einsatzstichwort: THL - VU mit eingeklemmter Person
Datum / Uhrzeit:07.08.2007 / 21:40 Uhr
Ort:L1060 Dörrenzimmern -> Vellberg

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x ELW-1, 1 x VRW , 1 x RW-2, 1 x LF-16/12, 1 x GW-T (Presse)
Abt. Sulzdorf1 x TLF-16, 1 x LF-8
DRK - Schwäbisch Hall1 x NEF, 1 x RTW

SCHWÄBISCH HALL ■ Vermutlich ohne weitere Fremdeinwirkung kam am Dienstagabend ein angetrunkener Autofahrer zwischen Dörrenzimmern und Vellberg von der Straße ab. Dabei überschlug sich sein Fahrzeug mehrmals und blieb in einem angrenzenden Feld auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte befand sich der Fahrer noch in seinem Fahrzeug. Nach Öffnen der Fahrertüre kletterte er jedoch aus eigener Kraft aus seinem PKW und ließ sich vom Rettungsdienst ins Diak nach Schwäbisch Hall einliefern.

Die Äußerung des Fahrers, dass er nur der Beifahrer sei, löste eine Suche in der näheren Umgebung nach dem vermeindlichen Fahrer aus. Dabei kam auch die Wärmebildkamera der Abt. Schwäbisch Hall zum Einsatz. Die Suche konnte jedoch, nach nochmaliger Befragung der aus dem PKW befreiten Person, erfolglos abgebrochen werden.

Die L1060 mußte während des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Ortschaft Buch umgeleitet.

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Eingeklemmter LKW-Fahrer auf der Autobahn

Einsatz: Rettung des eingeklemmten LKW-Fahrers
Einsatz: Rettung des eingeklemmten LKW-Fahrers
Einsatz: Rettung des eingeklemmten LKW-Fahrers
Einsatzstichwort: VU - Eingeklemmte Person in LKW
Datum / Uhrzeit:18.04.2007 / 16:18 Uhr
Ort:BAB 6 - AS Kupferzell -> Nürnberg

Im Einsatz waren:

FFW – Schwäbisch Hall: 1 x ELW-1, 1 x VRW , 1 x RW-2, 1 x LF-16/12, 1 x KdoW (Presse)
DRK - Schwäbisch Hall1 x NEF, 1 x RTW

KUPFERZELL ■ Von der Feuerwehr Schwäbisch Hall musste ein Lastwagenfahrer nach einem Unfall gestern gegen 16 Uhr befreit werden. Er wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war in Richtung Nürnberg für eine Stunde voll gesperrt. Nachdem der Fahrer hinter der Auffahrt Kupferzell mit seinem Lastwagen auf das vorausfahrende Fahrzeug aufgefahren war, wurde das komplette Führerhaus eingedrückt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geschah der Unfall aus Unachtsamkeit. Der Verkehr stockte zu diesem Zeitpunkt immer wieder wegen Brückenbauarbeiten bei der Auffahrt Hall. Am auffahrenden Lastwagen entstand ein Totalschaden in Höhe von zirka 25000 Euro. Bei dem anderen Lastwagen hingegen nur ein geringerer Schaden von zirka 5000 Euro. Der Stau in Folge des Unfalls dauerte bis in den Abend an.

Text: Haller Tagblatt

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

BMA - Altenheim -> kein Fehlalarm

Einsatzstichwort: 

Brandmeldealarm Altenheim

Datum / Uhrzeit:15.08.2007 / 21:32 Uhr
Ort:Michelbach/Bilz

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1 x KdoW, 1 x LF-16/12, 1 x DLK 23/12
FF Michelbach/Bilz:1 x ELW, 1 x TLF-8/18, 1 x LF-8/6, 1 x SW1000, 1 x TSF
DRK - SHA:1 x RTW
ASB-Ortsgruppe Michelbach/Bilz: Schnelleinsatzgruppe (SEG)

MICHELBACH ■ Am Mittwoch 15.08.2007 meldete um 21:32 die Brandmeldeanlage im Seniorenpark Michelbach Bilz "Feueralarm". Bei Alarmen aus Alten- und Pflegeheimen auch außerhalb Schwäbisch Halls, wie der Seniorenpark in Michelbach/Bilz, rückt neben der örtlichen Feuerwehr immer auch eine Drehleiter und ein Löschfahrzeug aus Schwäbisch Hall zur Unterstützung aus.  Bei diesem Einsatz stellte sich bei der Erkundung durch den örtlichen Einsatzleiter schnell heraus,  daß eine verschmorte Warmhaltebox auf einer eingeschalteten Herdplatte den Alarm ausgelöst hatte.  Die Bewohnerin wurde vorsorglich aus ihrer Wohnung gebracht und vom Rettungsdienst vor Ort betreut.  Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schwäbisch Hall wurden nicht mehr benötigt und brachen ihre Einsatzfahrt noch vor Erreichen der Einsatzstelle wieder ab.

 

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Abgedecktes Dach nach starkem Wind

Einsatz: Abgedecktes Dach eines Wohnhauses
Einsatz: Einsatzfahrzeuge
Einsatzstichwort: 

Ein Hausdach droht einzustürzen

Datum / Uhrzeit:08.05.2007 / 21:08 Uhr
Ort:Tüngental, Ramsbacher Straße

Im Einsatz waren:

FFW – SHA Abt. SHA: 1 x ELW-1, 1 x RW-2, 1 x LF-16/12, 1 x DLK 23/12
FFW - SHA Abt. Tüngental1 x LF-8, 1 x LF-16 TS

 

 

  • Lage beim Eintreffen:

Starker Wind und sehr starker Regen. Bei einem Wohngebäude und bei einem Stallgebäude war das Dach nach einem kurzen Orkan teilweise abgedeckt, es regnete in die Gebäude hinein.

  • Tätigkeit der Feuerwehr:

Sicherung des Wohngebäudes vor eindringendem Regenwasser durch Anbringen einer Regenschutzfolie und durch die Montage neuer Dachziegel.

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Text: Feuerwehr Schwäbisch Hall

Ausgedehnter Küchenbrand im Dachgeschoss

Brand-Einsatz-23.07.2007
Brand-Einsatz-23.07.2007
Brand-Einsatz-23.07.2007
Einsatzstichwort: Brand - Wohnhaus
Datum / Uhrzeit:23.07.2007/ 09:08 Uhr
Ort:Schwäbisch Hall - In den Herrenäckern

Im Einsatz waren:

Abt. Schwäbisch Hall: 1x Kdow (Einsatzleiter), 2 x LF-16/12, 1 x DLK, 1 x GW-T, 1x KdoW (Presse)
FF Gaildorf1 x ELW (zusätzliche Wärmebildkamera)
DRK - SHA 1x RTW

SCHWÄBISCH  HALL ■ Zu einem Wohnungsbrand musste am gestrigen Montagmorgen die Schwäbisch Haller Feuerwehr ausrücken.

Nach den Ermittlungen der Polizei hielt sich eine junge Frau mit ihren zwei Kleinkindern zu Besuch bei deren Großmutter auf, die in den Herrenäckern wohnt. Während sich die Frau um 9 Uhr unter der Dusche befand, spielten die beiden Kinder (drei und fünf Jahre) in der Küche des ansonsten nicht genutzten Dachgeschosses. Sie schalteten offensichtlich die Platten eines Beistellherdes ein. Durch die glühenden Platten wurde dann das Feuer ausgelöst.
 
Die Feuerwehr war rasch am Einsatzort und konnte Schlimmeres verhindern. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15000€

 

Bilder: Feuerwehr Schwäbisch Hall

 

Text: Haller Tagblatt