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Hallia Venezia

am 19. Februar 2017

Defilee auf der Großen Treppe, Foto Touristik und Marketing Schwäbisch Hall R. Spoden
Rote und Schwarze Maske Hallia Venezia, Foto Hans Kumpf

Karneval auf Schwäbisch Haller Art

Hallia Venezia ist die ruhige Karnevalsvariante aus der italienischen Stadt an der Lagune.

Bevor landauf, landab das große Faschings- und Fasnetstreiben beginnt, streifen am Sonntag ab 12 Uhr rund 100 Maskenträgerinnen und Maskenträger in fantasievoll gestalteten Gewändern durch die Straßen der Altstadt und stellen sich auf dem Marktplatz, der Treppe von St. Michael und an vielen anderen Plätzen dem Publikum vor - ein farbenfrohes, stilles Fest der Sinne.

Unser Tipp: Das Urlaubsarrangement zu Hallia Venezia!

Zur Geschichte von Hallia Venezia

Die Nachbildung des schon im Mittelalter prunkvollen venezianischen Karnevals hat vor neunzehn Jahren Einzug in Schwäbisch Hall gehalten. Seitdem feiert Schwäbisch Hall alljährlich acht Tage vor Rosenmontag dieses mittlerweile weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Kulturereignis. Das Fest wird mit viel Liebe vom Verein Hallia Venezia organisiert und zieht tausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Darunter viel Amateurfotografinnen und Amateurfotografen, die sich von der schönen Kulisse und den traumhafen Masken und Gewändern und der Musik inspirieren lassen.

Der venezianische Karneval ist anders als der Fasching hierzulande. Er ist ruhig und erhaben. Er ermutigt die Besucher zum Schlendern durch die engen Gassen und Plätze, zum Staunen und Entdecken immer neuer farbenfroher Masken und Gewänder, welche von den Maskierten in mühevoller Handarbeit – nach Originalen oder auch nach eigener Fantasie - meist selbst entworfen und hergestellt werden.

Von Anfang an war Hallia Venezia als unkommerzielle Mitmach-Maskerade für Jung und Alt konzipiert. 

Alle, die Spaß am faszinierenden Spiel der Masken haben, können sich mit eigenen Kreationen einbringen und mit dem Verein Kontakt aufnehmen.

„Carne vale“ kommt übrigens aus dem lateinischen und heißt wörtlich übersetzt: Fleisch lebe wohl. Diese Bezeichnung kam mit dem Christentum auf und bedeutete die letzte Fleischmahlzeit vor der Fastenzeit.
Im Mittelalter war IL CARNEVALE die einzige Zeit, in der es keine Klassenunterschiede gab.