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Tag des Salzes

am 13. Oktober 2019

Schau-Solesieden hinter dem Hällisch-Fränkischem Museum, Foto Nicole Hirsch
Der Schöpfgalgen am Haalbrunnen, Foto TM
Ein Sieder gibt Einblicke in die genealogischen Bücher, Foto G. Sadler

Erleben Sie vor Ort, wie aus echter Haller Sole in einer nachgebauten Siedepfanne mit viel Rauch und Feuer richtiges Salz entsteht, das "Weiße Gold des Mittelalters".

Schon Kelten betrieben in vorchristlicher Zeit, bei der Salzquelle, eine Saline. Im Mittelalter förderte das "weiße Gold" die Entwicklung der Siedlung, verhalf ihr zu Ansehen und Wohlstand und trug so entscheidend zum Status von Hall als Freie Reichstadt bei.

Über Jahrhunderte wurde die Sole - salzhaltiges Wasser - aus dem Haalbrunnen geschöpft und von den Siedern in großen eisernen Siedepfannen so lange erhitzt, bis genug Wasser verdampft war und das Salz abgeschöpft werden konnte. Durch den Verkauf des Salzes auf den Salzmärkten und dem damit verbundenen Handel wurde die Stadt wohlhabend und zum architektonischen Kleinod.

1924 endete die Salzproduktion in Schwäbisch Hall, doch das immer noch sprudelnde Salzwasser mit seiner heilkräftigenden Wirkung wird bis heute im modernen Solebad genutzt.

Mehr zur Tradition des Salzsiedens.