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Café Exil

„Exil“ - Ein Jugendtreff als Bufdi-Projekt

Vormals bekannt unter den Namen „Jazzcafé Narziß“, „Café Exzess“ oder „Café Farbrausch“ wurde der städtische Jugendtreff in der Haller Innenstadt Am Schuppach 7 vor einiger Zeit unter dem Namen „Exil“ zu neuem Leben erweckt.

Das „Exil“ hat nun jeden Mittwoch für Jugendliche ab 14 Jahren von 20 Uhr bis 0 Uhr geöffnet. So weit wie möglich, ist auch in den Ferien geöffnet, mit Ausnahme der Sommerferien. Ausgestattet ist der Treff mit Kicker, Billard, Dartscheibe, dazu kommen gemütliche Sitzecken, die zum längeren Verweilen einladen.

Die Preise für Getränke und Snacks sind weiterhin jugendgerecht gehalten. Die Snacks werden von den insgesamt vier Bundesfreiwilligendienstleistenden (jeweils zwei haben an einem Abend Dienst) zubereitet, oft kommt jedoch Hilfe von den Gästen, was zu einem wichtigen Punkt des Konzeptes führt, nämlich der Beteiligung der Besucherinnen und Besucher.

Der hauptsächliche Unterschied zu den bisherigen Konzepten besteht darin, dass der Treff seit letztem Jahr als Projekt in Eigenverantwortung der Bundesfreiwilligendienstleistenden (kurz Bufdis) organisiert wird. Sie lassen sich von dem Motto „ein Treff von der Jugend für die Jugend“ leiten.

Um das Motto besser zu verdeutlichen, eine kurze Alltagsbeschreibung:
Neuen Gäste wird das Motto erläutert, sie werden gefragt, ob sie sich an irgendeiner Stelle einbringen wollen und meist findet sich da auch etwas. So muss selten allein abgespült werden und leere Flaschen wandern am Ende wie von selbst zurück in die Kästen. Was die Autorität angeht, gab es bisher keine Probleme. Alle wissen, wer offiziell das Sagen hat, jedoch trat bisher noch nicht der Fall ein, dass die Bufdis ihre Position klarmachen oder einen Gast zurechtweisen mussten.

Und es gab auch schon zwei Konzertabende am Wochenende, die sehr gut besucht waren und nach Fortsetzung rufen.

Also, einfach mal Mittwochabend vorbeischauen.