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Leben mit Demenz

Themenreihe in Schwäbisch Hall

Titelfoto Leben mit Demenz / Foto: Visuelle Zeiten

Veranstaltungen der Themenreihe "Leben mit Demenz"

Alle Veranstaltungen der Themenreihe "Leben mit Demenz" finden Sie im Terminkalender.
In der rechten Spalte ist unter Download das Veranstaltungsprogramm der Demenzkampagne als pdf-Datei vorhanden.

Menschen mit Demenz in der Kommune

Demenzerkrankungen sind eine der großen Herausforderungen unserer älter werdenden Gesellschaft. In Deutschland sind heute bereits 1,3 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. In Schwäbisch Hall leben demnach ca. 500 Betroffene im Stadtgebiet. 2050 werden es voraussichtlich bereits 1.000 Menschen sein. Von Demenz betroffene Menschen sind angewiesen auf die Hilfe ihrer Familie und Freunde, aber auch auf ein soziales Umfeld, das sie auffängt und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Kommune ist der Ort, an dem Bürger, politische Entscheidungsträger sowie zivilgesellschaftliche Akteure gemeinsam eine Umgebung schaffen können, in der Menschen mit Demenz und ihre Familien gut leben können und in dem ihre Teilhabe gelebte Wirklichkeit ist.

Deshalb startet die Stadt Schwäbisch Hall in enger Kooperation mit örtlichen Einrichtungen eine Demenzkampagne.

"Leben mit Demenz" - Themenreihe in Schwäbisch Hall vom 1. März 2013 bis 30. Juni 2014

Die Stadt Schwäbisch Hall führt in enger Kooperation mit verschiedenen örtlichen  Einrichtungen im Jahr 2013/2014 eine Demenzkampagne unter dem Titel „Leben mit Demenz“ durch.

Die Fachgruppe Demenz befasst sich neben Themen und Schwerpunkten mit der Organisation und Durchführung.
In ihr sind vertreten:

  • Diakonie daheim
  • Katholische Sozialstation
  • Haus der Bildung Mehrgenerationenhaus
  • Stadt Schwäbisch Hall, Fachbereich Jugend, Schule & Soziales
  • Stadtseniorenrat
  • Volkshochschule Schwäbisch Hall

Ziele der Themenreihe:

  • Thema Demenz stärker in der Öffentlichkeit präsent machen
  • stadtweiten Lernprozess organisieren
  • Lebensqualität der an Demenz erkrankten Menschen verbessern
  • Bürgerschaft sensibilisieren und im Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen stärken
  • Tabus abbauen
  • Ängste nehmen
  • Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Demenz fördern.

Die Stadt sieht es als ihre Aufgabe, Unterstützungspotenziale nachzufragen, zu entwickeln und zu vernetzen. Durch Aufklärung und aktiven Umgang mit Demenz sollen auf unterschiedlichen Wegen verschiedene Zielgruppen angesprochen werden: Bürgerschaft, Betroffene und Angehörige, Institutionen mit Publikumsverkehr, Fachpersonal.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung der Betroffenen und Angehörigen sowie der Aktivierung des sozialen Umfelds, um damit ein öffentliches Forum zu schaffen. Die Veranstaltungen sind in ihrer Vielfalt so aufgebaut, dass sie für jeden – ob direkt, indirekt oder gar nicht betroffen – von Interesse sind.

Treffen der Fachgruppe Demenz (v.l.n.r: Klaus Offenbach - Diakonie daheim, Thomas Gerstenberg - Haus der Bildung/Mehrgenerationenhaus, Astrid Winter - Fachbereich Jugend, Schule & Soziales, Günter Gropper - Stadtseniorenrat, Georgine Schuler - Fachbereic