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Museen

Keckenturm Hällisch-Fränkisches Museum
Kunsthalle Würth

Das kulturhistorische Hällisch-Fränkische Museum ist eine Perle der baden-württembergischen Museumslandschaft. Es gründet auf der seit 1851 angelegten wertvollen Sammlung des Historischen Vereins für Württembergisch Franken. Seit den 1980er Jahren wurde das Museum in sieben verbundenen Gebäuden um den staufischen Keckenturm modern und großzügig ausgebaut.

Im Stadtteil Wackershofen liegt das 1979 gegründete Hohenloher Freilandmuseum - das ideale Museum für die ganze Familie. Im Museumsdorf finden Sie über 50 alte, originalgetreu wiederaufgebaute Gebäude, eingerichtet mit originalen Möbeln. Die ländliche Kultur, das Leben unserer Vorfahren wird hier nachvollziehbar.

Im Jahr 2001 eröffnete Bundeskanzler Gerhard Schröder die Kunsthalle Würth, die Wechselausstellungen international bedeutender Kunst aus der Sammlung Würth präsentiert. Für Kunst- und Architekturinteressierte ein Muss! Als weiterer Höhepunkt eröffnete im 2008 die komplett sanierte Johanniterkirche als Zweigstelle der Kunsthalle Würth mit der hochkarätigen Sammlung Alter Meister und dem beeindruckenden Dachstuhl aus dem Jahr 1401. Ab 2012 ist hier die berühmte Schutzmantelmadonna von Hans Holbein d.J. zu sehen.

Die mittelalterlichen Kirchen St. Michael, St. Katharina und die Urbanskirche lohnen unbedingt einen Besuch. Das ehemalige Benediktinerkloster Großcomburg mit der Stiftskirche St. Nikolaus (romanischer Radleuchter und Antependium) sowie die Kleincomburg (St. Ägidius) im Stadtteil Steinbach gehören zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten Schwäbisch Halls.

An die traditionsreiche Geschichte der Haller Sieder erinnert das Haalamt am Kocher (Im Haal 2). Das Haalamt (auch Haalgericht) bestand als Institution seit dem 14. Jh.. 1488 wurde ein Verwaltungsgebäude errichtet, das heute erhaltene Fachwerkgebäude wurde nach dem Stadtbrand von 1728 gebaut. Die Aufgabe des Amtes bestand in der Überwachung der Salzproduktion und des Vertriebs. Es besitzt eine wichtige ortsgeschichtliche Bedeutung, da die Salzproduktion ein Haupterwerbszweig der Einwohner der Stadt darstellte. Das Recht, aus der Sole der Haalquelle Salz zu sieden, stand den Siedensberechtigten zu und nicht der Stadt oder ihrem obersten Herrn, dem Kaiser. Die Sieder organisierten sich selber und lösten - allerdings überwacht vom Magistrat - eigenständig ihre Streitigkeiten. Dafür und als Verwaltungssitz der Saline unterhielten sie das Haalamt. Noch heute werden hier die Erbrechte der alten Sieder bewahrt.

Das Feuerwehrmuseum mit seiner umfangreichen Sammlung wird von einem engagierten ehrenamtlichen Team betreut.

2006 eröffnete das Emil-Schmidt-Kunstschmiedehaus in dem 100 Jahre Werkstattgeschichte dokumentiert sind.

Seit 2007 ist im Dieter-Franck-Haus der Nachlass des Malers Dieter Franck (1909-1980) für die Öffentlichkeit zugänglich. In wechselnden Präsentationen werden Einblicke in das Werk von Dieter Franck mit Gemälden, Aquarellen, Druckgrafik und Zeichnungen geboten, die von seiner Tochter Felicitas Franck kuratiert werden.

Im ehemaligen Kasernenareal Camp Dolan (Hessental) ist im Flugplatzmuseum die Geschichte des Flugplatzes Schwäbisch Hall von 1934-1993 dokumentiert (Kontakt: Michael S. Koziol, T el. 07907/7227 oder Dr. Erik Windisch, Tel. 0791/ 53306).

Die Gedenkstätte KZ-Hessental erinnert an ein dunkles Kapitel in der Geschichte, ebenso wie der eingelassene "Stern" am Marktplatz (Gedenken an die Reichspogromnacht), Tafeln an der ehemaligen Synagoge in Steinbach und am jüdischen Betsaal in der Oberen Herrngasse sowie die in der Innenstadt verteilten "Stolpersteine" Zeichen gegen das Vergessen setzen.