Aktuelle Sonderausstellungen
Neben der Schausammlung zeigt das Hällisch-Fränkische Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen. Zusätzlich dient die kleine "Wintergarten-Galerie" als Forum für Künstlerinnen und Künstler aus der Region.
Große Sonderausstellung
13. Juni bis 5. September 2010
10 Jahre Globe-Theater Schwäbisch Hall -
85 Jahre Haller Freilichtspiele
» Eröffnung: Samstag, 12. Juni 2010, 16 Uhr
Die 54 Stufen der 1511 vollendeten Freitreppe zur Stadtkirche St. Michael bilden die einzigartige Bühne der 1925 gegründeten Freilichtspiele in Schwäbisch Hall. Zum 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2000 ließ die Stadt als zweiten Spielort einen hölzernen Rundbau im Stil des Londoner Shakespeare's Globe Theater errichten. Die Sonderausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum dokumentiert zum einen die Geschichte der Freilichtspiele und zum anderen die Entstehung des Haller Globe Theaters von der ersten Idee bis zur Fertigstellung. Inszenierungen und Fotografien bringen den Besucherinnen und Besuchern die künstlerischen Möglichkeiten und die eigenwillige Ästhetik dieser beiden so unterschiedlichen Bühnen näher.
» In Zusammenarbeit mit den Freilichtspielen Schwäbisch Hall e.V., den Architekten der Arbeitsgemeinschaft Haller Globe Theater und Jürgen Weller Fotografie
Im "Wintergarten"
24. Juli bis 26. September 2010
Gisela Hahn - Skulpturen und Bilder aus dem Feuer
» Eröffnung: Freitag, 23. Juli 2010, 18 Uhr
Gisela Hahn, in Reichau/Ostpreußen geboren, studierte zwischen 1959 und 1967 Bildhauerei und Malerei an den Werkkunstschulen Braunschweig und Köln (Prof. Egon Schiffers, Peter Vogt, Strack) und an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (Prof. Peters). 1972/1973 folgten Studienaufenthalte in Frankreich (Atelier Artistique International de Seguret) und Österreich (Fachschule für Keramik in Stoob). Damals entdeckte Gisela Hahn die Keramik als künstlerisches Ausdrucksmittel, die nach einem Praktikum bei dem renommierten Keramiker Wim Mühlendyk in Höhr-Grenzhausen (1975) und Keramikkursen an der Europäischen Kunstakademie in Trier (1988) und den Baranya Creative Colonies in Siklós/Ungarn (1990) zum Schwerpunkt ihrer Arbeit wurde. Anregungen für ihre Werke bezieht Gisela Hahn aus der prähistorischen, afrikanischen und mexikanischen Kunst, deren Figuren, einfache Formen und Muster sie faszinieren. Im Oeuvre Gisela Hahns kristallisieren sich drei große Themenschwerpunkte heraus: Stelen, Tore und Köpfe/Menschenbilder. Die Stelen, aus mehreren übereinandergetürmten Keramiksegmenten bestehend, Totems ähnelnd, sind in sich gedreht, verschoben und gebrochen wie das gelebte Leben. Die aus kantígen Teilen zusammengesetzten Tore sind gleichsam Sinnbilder des Lebens wie auch des Todes; durch sie betritt und verlässt der Mensch den Ort „Welt“. Hahns Köpfe und Menschenbilder – mehr an Masken oder Fratzen denn an Porträts erinnernde Gebilde – führen dem Betrachter die Gequältheit der Menschen durch Krankheit und Unterdrückung vor Augen. Einerlei ob Stelen, Tore, Köpfe oder Bilder, Gisela Hahns plastische Arbeiten sind „Zeichen für die Gebrochenheit der Welt, in der wir leben.“
Vorschau
Große Sonderausstellungen:
24. September bis 21. November 2010
Es war einmal... DDR-Alltägliches aus der Sammlung Kraiss/ Reuter
» Eröffnung: Donnerstag, 23. September 2010, 18 Uhr
11. Dezember 2010 bis Februar 2011
Jim Knopf zum 50. Geburtstag:
Der Spiegel im Spiegel. Michael und Edgar Ende
» Eröffnung: Freitag, 10. Dezember 2010
Im "Wintergarten":
11. Dezember 2010 bis Februar 2011
Jim Knopf zum 50. Geburtstag:
Franz Josef und Jan Peter Tripp. Jim Knopf
» Eröffnung: Freitag, 10. Dezember 2010
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