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Ausstellungsarchiv

Hier finden Sie eine Auswahl der in den zurückliegenden Jahren vom
Hällisch-Fränkischen Museum veranstalteten Ausstellungen.

Große Sonderausstellungen

2017

13.Mai bis 2. Juli 2017

KUNTERBUNT
tschiegg malerei

Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiß, was ich suche wenn nicht die Gewissheit, mich verlieren zu können. Ich liebe den Beginn, den Angriff. Die Stunde des Möglichen. Es fällt mir schwer, das Thema oder die Arbeitsweise im Voraus zu planen, letzlich ist es nur das Erstaunen, das mir das Gefühl gibt, voran zu kommen. Es gelingt mir nie, das zu tun, was ich schon konnte. Das ist ein unangenehmer und gebieterischer Grundsatz. So nährt sich letztlich jede Farbe aus der, die sie bedeckt, jede Entscheidung geht ihren Weg. Gehen wir ihn.

Anne-Sophie Tschiegg
Geboren 1966
Lebt und arbeitet in Straßburg

17.03 - 23.04.2017

Kunst trotz(t) Handicap

Ein Ausstellungsprojekt der Diakonie Deutschland mit Kunstwerken zum Thema Inklusion

In der Wanderausstellung der Diakonie Deutschland werden Arbeiten von Kunstschaffenden gezeigt, die eine Behinderung oder ein Handicap haben. Ihnen sind Exponate renommierter zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler gegenübergestellt, in welchen diese sich mit den Belangen behinderter Menschen auseinandersetzen. Schülerinnen und Schüler des Sonnenhof e. V. Schwäbisch Hall bereicherten zusätzlich die Ausstellung mit ihren Werken.

2016

17.12.2016 - 26.2.2017

Krippen aus aller Welt
Internationale Krippen aus der Sammlung Würth zu Gast im Hällisch-Fränkischen Museum

Seit mehr als fünfhundert Jahren gibt es die Tradition, während des Weihnachtsfestkreises dreidimensionale Krippen aufzustellen. Die heutigen Krippen sind meist als Massenware gefertigt, dennoch gibt es weltweit Künstler, die sich in ihren Arbeiten individuell mit der Geburt Christi und dem Weihnachtsgeschehen beschäftigen.
Ob aus Holz, Ton, Glas oder Elfenbein, Krippen lassen sich aus unterschiedlichen Materialien herstellen. Dabei entscheidet die Herkunft des Künstlers häufig über das Material und die Gestaltung der Figuren. In einer australischen Krippe findet sich z. B. auch ein Aborigine. Krippenfiguren aus anderen Ländern und Erdteilen tragen dementsprechend landestypische Kleidung.

In manchen Ländern Europas gibt es eine lange Krippenbautradition, wie z. B. in Polen, Italien und Deutschland. Wurde in weiten Teilen der Welt die Krippenbaukunst lange von europäischen Missionaren geprägt, entwickelten sich zunehmend auch eigene, von der Mythologie der heimischen Bevölkerung inspirierte Stile und figurative Ausstattungen. Besonders Mittel- und Südamerika liefern eine Vielzahl unterschiedlicher Krippentypen. Edwin Buchholz, der die ausgestellte Sammlung zusammengetragen hat, gab verschiedene Krippen in Auftrag, sodass auch Beispiele der Krippenkultur aus „krippenarmen“ Gegenden vorhanden sind, wie aus dem asiatischen Raum und Ozeanien.Das Hällisch-Fränkische Museum zeigt in Kooperation mit der Sammlung Würth 70 Krippen aus sechs Kontinenten.

2. Oktober bis 20. November 2016

Landesausstellung Kunsthandwerk

Die Landesausstellung Kunsthandwerk zeigt ausgewählte Arbeiten von baden-württembergischen Werkstäten und Ateliers. Das Spektrum reicht von Schmuck und Gerät, Keramik, Textil, Holz, Glas, Metall, Korbgeflecht, Papier, Leder bis hin zu Marionetten.

Eine Fachjury hat die Ausstellung aus den zum Wettbewerb Staatspreis Gestaltung Kunst Handwerk 2016 eingereichten Arbeiten zusammengestellt und die Staatspreise und weitere Auszeichnungen vergeben.

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm zur Landesausstellung bietet interessante Einblicke in die Welt der Angewandten Kunst. Sie sind in Zusammenarbeit mit dem BdK Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e.V., der Stadt Schwäbisch Hall, dem Hällisch-Fränkischen Museum und dem Ministerium  für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg entstanden.

11. Juni - 11. September 2016

Blicke hinter Gitter
Justizvollzug in Schwäbisch Hall (1846-1998)

Vor 170 Jahren wurde der neue Gefängnisbau am Kocher in Schwäbisch Hall bezogen. Aufgrund einer württembergischen Strafvollzugsordnung war ein Gefängnis für den Jagstkreis erforderlich geworden. Als Standort bot sich Schwäbisch Hall an. Die Stadt erhoffte sich davon einen Aufschwung ihres Gewerbes.

 

Das Gefängnis wurde unterhalb der Gelbinger Vorstadt auf einem ehemaligen Sumpfgebiet mit 550 Haftplätzen errichtet und blieb 152 Jahre in Betrieb, bis eine neue, moderne Justizvollzugsanstalt im Westen der Stadt Schwäbisch Hall, im Gewerbegebiet Stadtheide, gebaut wurde. Das bisherige Gefängnisgebäude wird nach einer behutsamen architektonischen Umgestaltung nun als Haus der Bildung genutzt.

 

Die Ausstellung zeigte anhand von Plänen und Selbstzeugnissen der Gefangenen die Geschichte des Gebäudes sowie der Insassen. Außer einer nachgebauten Zelle waren auch Gefängniswaffen, selbstgebaute Tätowiergeräte und Pfeifen für den Drogenkonsum präsentiert. Farbige Fotografien von Marion Reuter (†) und Eva Maria Kraiss vermittelten die Architektur des Gebäudekomplexex. Roland Bauers Schwarz-Weiß-Fotografien hingegen vergegenwärtigten den Alltag der jugendlichen Insassen etwa beim Arbeiten oder beim Hofgang. So wurden durch die Sonderausstellung Einblicke in die sonst der Öffentlichkeit weitgehend verborgene Welt der Gefangenen gewährt.

26. März  bis 22. Mai 2016
Achim Köpf Reisewelten
Natur- und Landschaftsfotografien
Eine faszinierende Reise in Bildern durch vier Kontinente

Achim Köpf, ein mit vielen internationalen Preisen ausgezeichneter Fotograf, liebt Reisen in extreme Regionen wie die Antarktis, die Inselwelt des nördlichen Polarkreises oder die Galapagosinseln. Landschaft, Flora und Fauna dieser Länder faszinieren ihn und wurden zum Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit.
Die Beschäftigung mit der Fotografie schult das Sehen und die Wahrnehmung. Ein Fotograf muss genau wissen, wann er den Auslöser seiner Kamera betätigen muss, um eine bestimmte Situation oder ein Naturphänomen so festzuhalten, dass die Faszination auf den Betrachter des Bildes überspringt. Achim Köpf ist darin ein Meister. Ihm gelingen Fotos von unglaublicher Spannung und Sensibilität, zum Beispiel wenn er von einem Buckelwal, der in die Tiefe des Meeres abtaucht, nur die aus dem Wasser ragende Schwanzflosse in den Mittelpunkt seines Bildes stellt.

27. Februar bis 12. März 2016

Kunstauktion zugunsten der Kunsttherapie in der Kinderklinik Schwäbisch Hall
Präsentation der Werke im HFM
20 zum Teil international bekannte Künstlerinnen und Künstler stellten ihre Werke für die Versteigerung zur Verfügung. Die Hälfte des Erlöses floß als Spende an den "Förderverein: Klinik für Kinder und Jugendliche am Diakonie-Klinikum", die andere Hälfte blieb bei den Künstlerinnen und Künstlern.

Die Versteigerung fand am 13. März in der Hospitalkirche statt. Auktionatorin war Nina Buhne, Senior Director, Sotheby's Frankfurt.

Die zu ersteigernden Werke konnten im HFM und im Internet eingesehen werden.

2015

19. Dezember 2015 bis 14. Februar 2016
Philipp Schönborn - "Heiliges Land", Lichtskulpturen, Lichtfelder

Der Münchner Fotograf und Lichtkünstler Philipp Schönborn nahm für seine Ausstellung an symbolträchtigen Orten des Heiligen Landes, des historischen geografischen Kulturraums Palästina, faszinierende Bilder auf. In Verbindung mit Glas, Aluminium und Licht, komponierte er aus diesen einzigartige Bild-Skulpturen und brillante Licht-Felder. Schönborns Anliegen ist die Verständigung zwischen den drei Religionen Judentum, Christentum und Islam, die insbesondere in Jerusalem aufeinandertreffen. Mit den ihm zur Verfügung stehenden künstlerischen Ausdrucksmitteln macht er den Anhängern der drei Religionsgemeinschaften bewusst, wie viel ihnen gemeinsam ist und aus welcher Mitte sie kommen.

In der Kirche St. Michael waren von Philipp Schönborn über die Dauer der Ausstellung die leuchtenden Schreine FÜR HILDEGARD VON BINGEN und ELISABETH VON THÜRINGEN zu sehen.

Die Sammlung Würth zeigte in der Johanniterkirche Werke von Philipp Schönborn aus eigenen Beständen.

 

13. Juli 2015 bis 8. November 2015

Reiz der Stille - Traditionelles Handwerk in Japan
Fotos von Roland Bauer und kalligrafische Arbeiten von Ichizu Hashimoto

In der Ausstellung wurden Aufnahmen japanischer Handwerker des Fotografen Roland Bauer mit von Hand geschriebenen Texten der Kalligrafin Ichizu Hashimoto kombiniert.
Während mehrerer Reisen besuchte der renommierte Fotograf Roland Bauer zahlreiche Werkstätten in Japan. Seine präzisen Schwarz-Weiß-Bilder dokumentieren das traditionelle Handwerk, zugleich sind sie aber auch einfühlsame Porträts arbeitender Menschen. Die Fotos gewähren Einblicke in die Kultur und Mentalität des weltweit hochgeschätzten japanischen Handwerks.
Vergleicht der Betrachter die in Japan entstandenen Aufnahmen mit den parallel im Freilandmuseum Wackershofen gezeigten Fotografien von Roland Bauer, so erfährt er viel über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Handwerks in Ost und West.
Ichizu Hashimoto, geboren in Kameoka bei Kyoto, Japan, studierte Kalligrafie und Bildhauerei an der Universität der Künste in Kyoto und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In ihrer Kunst geht es nicht nur um die richtige Anordnung der Linien zu Ideogrammen, es soll auch auf abstrakte Weise Bedeutung bezüglich eines Textes zum Ausdruck kommen und sich etwas über die Persönlichkeit der Kalligrafin mitteilen. Das Schreiben bezeichnet Hashimoto als "Drama zwischen Pinsel und Papier, wenn die schwarze Tusche in den leeren weißen Raum eindringt."

1. Mai 2015 bis 28. Juni 2015

Kunst trotz(t) Armut

Obdachlose und Bettler, Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, begegnen uns heute überall, in großen wie auch in kleineren Städten, wandernd auf den Straßen mit ihrer Habe unter dem Arm oder auf dem Rücken ... Auch Schwäbisch Hall ist davon nicht ausgenommen, inzwischen sind bettelnde, arme und obdachlose Menschen nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Aber ist dies ein Phänomen speziell unserer Zeit? Keineswegs, denn Arme und Obdachlose gehören zu allen menschlichen Gesellschaften: da wo es eine Mehrheit gibt, gibt es auch immer Minderheiten und Randgruppen, Außenseiter, die ausgegrenzt und nicht toleriert werden. An dieser Problematik hat sich Im Lauf der Jahrhunderte nichts geändert, das Schicksal der Randgruppen und der Umgang mit diesen Menschen ist zu jeder Gegenwart ein brandaktuelles Problem.

Die Wanderausstellung der Evangelischen Obdachlosenhilfe in Deutschland e. V. und des Diakonischen Werkes der EKD e. V. mit Gegenwartskunst zum Thema Obdachlosigkeit, Armut und soziale Ausgrenzung will den Blick schärfen für die fremde Existenz am Nullpunkt, hinter dem selbst in Deutschland oft genug der Tod lauert. Kunst ist ein treffliches Mittel, um die Gesellschaft auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

Eine Vielzahl künstlerischer Positionen, die sich auf je eigene Weise dem Leben von Menschen ohne Obdach zuwendet, vereinigt diese Ausstellung. Die künstlerischen Mittel und Zugänge sind so unterschiedlich wie das Leben der Wohnungslosen. Alle gezeigten Arbeiten sind frei von jedweder Mitleidsästhetik. Gleichzeitig aber lassen sie sich lesen als dauerhaufte Gegenwehr gegen die Versuchung, wegzuschauen oder sich hart zu machen gegen das Mitleiden. Die Werke der hier versammelten Künstlerinnen und Künstler, unter anderem Klaus Staeck, Sigmar Polke und Joseph Beuys, um nur einige zu nennen, bilden nicht ab, was jeder von uns sehen könnte, wenn er mit offenen Augen die Bahnhofsquartiere und sozialen Brennpunkte unserer Städte durchquert. Stattdessen gehen sie auf Spurensuche an den Schwellenräumen zwischen bürgerlicher Existenz und öffentlicher gelebter Randlage. Was sind die Strategien, um in den Randlagen zu überleben? Wie sehen die Normen aus, die viele Aus-der-Bahn-Geworfene nicht mehr akzeptieren können oder wollen? Was sind die Räume, die sich Menschen ohne festen Wohnsitz erobern und freikämpfen? Wo sind die Schlafplätze und wohin ziehen sie sich zurück auf der Suche nach dem Minimum an Privatheit? Was bedeutet die nicht hinnehmbare Armut der Obdachlosen für den Rest der Gesellschaft?

Über die Ausstellung berichtete die Landesschau aktuell am 3. Mai 2015.

13. März 2015 bis 19. April 2015

Aus dem Vorhof Satans
Gemälde und Installationen von Sara Atzmon

Im Jahr 2015 wird des Kriegsendes und der Befreiung von KZ-Häftlingen vor 70 Jahren gedacht. Sara Atzmon, 1933 in Ungarn geboren, ist eine der Wenigen, die die unbeschreiblichen Schrecken von Bergen-Belsen überlebt haben.

"Ich habe überlebt, vielleicht ist es meine Bestimmung zu malen."

Sara Atzmon begann im Alter von 50 Jahren zu malen und so ihre grauenhaften Erlebnisse aus Ghetto und Konzentrationslager künstlerisch zu verarbeiten. Ihre Bilder wurden weltweit in mehr als 60 Ausstellungen präsentiert. Zugleich sucht die Künstlerin das Gespräch vor allem mit jungen Leuten: "Ich sehe es ale meine vornehmste Pflicht an, unserer und der nach uns kommenden Generation ins Bewusstsein zu rufen, was uns geschehen ist, und das nicht nur auf einer Reise nach Polen oder zu anderen Stätten der ehemaligen Zwangslager, wo die Steine schweigen. Die Erinnerungen sind vorhanden, wir selbst sind die Erinnerungen und wollen dazu beitragen, dass dies oder etwas ähnliches sich niemals wiederholen möge."

In der Landesschau vom 12.3.2015 wurde über die Ausstellung berichtet.

20. Dezember 2014 bis 22. Februar 2015

Raum ist in der kleinsten Stube
Puppenstuben aus den Sammlungen von Ilse Kentner und dem Hällisch-Fränkischen Museum

Traditionell wurden Puppenstuben nur in der Weihnachtszeit herausgeholt, geputzt und mit neuen Gegenständen bestückt. Oft baute der Vater das Gehäuse und die Mutter steuerte ihre Handarbeiten bei. Die liebevoll eingerichteten Stuben waren nicht nur zum Zeitvertreib gedacht, vor allem sollten sie die Kinder spielerisch auf ihre künftigen Rollen vorbereiten. Die detailgetreuen Wiedergaben von Objekten aus der Erwachsenenwelt zeigen nicht nur heute unbekannte Dinge wie Warmwasserschiffe, sondern auch die Entwicklung sowohl von Alltagsgegenständen, z.B. Bügeleisen und Kaffeemühlen, als auch dem Wohnstil. Nach dem 6. Januar verschwanden die Puppenstuben wieder auf dem Dachboden, um im nächsten Jahr die Kinder aufs Neue zu erfreuen. Durch die kurze Zeit wurde das Spielen mit den teils aufwändigen Arbeiten zu etwas besonderem. Die gut erhaltenen Familienschätze und Sammlerobjekte aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammen aus den Sammlungen von Ilse Kentner und dem Hällisch-Fränkischen Museum und werden vielfach zum ersten Mal im HFM ausgestellt.

2014

7. Juni bis 16. November 2014

Bilder vom Krieg
Der Erste Weltkrieg im Spiegel Epinaler Bilderbögen

Vor 100 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus. Vor 50 Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Epinal und Schwäbisch Hall beschlossen. Die französisch-deutsche Freundschaft ist so gefestigt, dass heute der Blick auf die Schrecken der gemeinsamen Vergangenheit keine alten Wunden aufreißt.

Zu dem Partnerschaftsjubiläum zeigt das HFM Bilderbögen der Imagerie d'Epinal. Von Kriegsbeginn an brachte Pellerin in Epinal populäre Graphiken heraus, die zum Teil sachlich nüchtern Kriegsgeräte, Uniformen oder Schlachten beschreiben - und manchmal auch verherrlichen. Daneben wurden aber auch zahlreiche Karikaturen bis hin zu aggressiven Propagandablättern gedruckt.

Der Krieg wird in der Ausstellung aus französischer Sicht geschildert. Gerade weil sich die Graphiken an breite Käuferschichten wendeten, sprechen sie Vorurteile, Ängste und Hoffnungen an. Angesichts des Stellungskrieges, dessen Ende nicht abzusehen war, versuchte man - auf französischer wie deutscher Seite - durch drastische Darstellungen des Feindes, die Bevölkerung psychologisch zu motivieren und die durch den Krieg entstandene Not im ganzen Land zu rechtfertigen. Themen wie der Überfall auf Belgien oder der deutsche Einsatz von Giftgas boten Stoff für Flugblätter. Daneben entstanden auch Graphiken, die einfach nur das Bild des "kulturlosen Deutschen" stereotyp wiederholen. Die deutsche Bildpropaganda arbeitete mit ähnlichen Mitteln, wie ausgesuchte Beispiele belegen.

Die Ausstellung wird durch zahlreiche Objekte bereichert, wie Feldpostkarten, französische und deutsche Schulbücher, deren Illustrationen schon bei Kindern das "Bild vom Feind" prägten.

22. März bis 18. Mai 2014

Thomas Achter

Bildgewordenes, Arbeiten aus fünf Jahrzehnten

Malerei, Zeichnung, Druckgrafik

Thomas Achter (* 1954) hat bei Prof. Rudolf Schoofs an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studiert. Seit 1979 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Schwäbisch Hall.

Achters Bilder sind gegenstandslos. Die Struktur seiner Arbeiten scheint organisch gewachsen zu sein. Die Farben stellt er sowohl in leisen Akkorden als auch in lauten Disharmonien zusammen. Seine großzügige Pinselführung trägt wesentlich zur expressiven Wirkung der Bilder und zu Achters unverkennbarem Stil bei.

2013

13. Dezember 2013 bis 9. März 2014

Russische Kinderbuchillustrationen
Bücher und Originalgraphiken aus der Sammlung Irina Stezhka 

Ausstellung zu den Kinder- und Literaturtagen Baden-Württemberg

Im Rahmen der Kinder- und Literaturtage präsentiert das Hällisch-Fränkische Museum russische Kinderbuchillustrationen aus der Sammlung Irina Stezhka. Zu sehen sind russische und antiquarische Kinderbücher aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie originale Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken. Die Sammlung wurde bereits mehrfach in Russland gezeigt und ist nun erstmals in Deutschland zu sehen.

Russische Buchillustrationen haben eine lange Tradition, zu der auch berühmte Künstler wie Viktor Vasnetsov oder Ivan Bilibin beitrugen. Sie waren nicht nur Illustratoren sondern auch Maler. Damit werden ihre Arbeiten selbst zu Kunstwerken und sind nicht nur von Kindern begehrt. Der Bogen wird gespannt von den Anfängen am Ende des 19. Jahrhunderts, als die alten Volksmärchen wiederendeckt wurden, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts mit modernen Märchen unter anderem von Nikolai Popov. Anhand originaler Entwürfen wird die Entstehungeschichte von der Illustrationen bis zum gedruckten Buch nachvollziehbar. Bilder und Texte verbinden sich meisterhaft und entführen den Leser detailreich in die russische Märchenwelt. An Mitmachstationen kann diese entdeckt werden, in der Baba Jaga das Böse darstellt, Zarensöhne Heldentaten vollbringen und Tiere sprechen können.

6. Oktober bis 24. November 2013

Hergekommen, Hiergeblieben - Haller Migrationsgeschichten

Das Jahresmotto der Stadt aufgreifend, setzt sich die Ausstellung am Beispiel Halls mit dem Thema Migration aus historischer und insbesondere  aus gegenwartsbezogener Perspektive auseinander. Das Hällisch-Fränkische Museum möchte mit der Ausstellung an diese Entwicklung erinnern indem es mit zwei von der AWO Schwäbisch Hall und der Univeristät Würzburg erarbeiteten Vorhaben die Zuwanderungsbewegung schlaglichtartig beleuchtet: die Gastarbeiteranwerbung seit 1953 und die Zuwanderung seit dem Ende des 20. Jahrhunderts: "Zugewandert" heißt das Projekt einer Gruppe von Ehrenamtlichen für die Arbeiterwohlfahrt das Leben von "Gastarbeitern" in Schwäbisch Hall erforschte und dokumentierte.

Haller Jugendliche und Erwachsene befragten Menschen, die ab 1955 als "Gastarbeiter" nach Hall kamen, sowie deren ehemalige Kollegen, Vorgesetzte und Nachbarn. Die Ergebnisse wurden in Form von Webseite, Broschüre, Videofilmen und Ausstellung dokumentiert. Das Projekt "hergekommen hiergeblieben" in Zusammenarbeit mit dem Hällisch-Fränkischen Museum steht am Ende des Bachelor-Studiums Museologie und materielle Kultur an der Universität Würzburg. In den Gesprächen begaben sich die Studierenden auf die Suche nach aussagekräftigen Exponaten. So entstanden die Haller Migrationsgeschichten, die sich aus der Biografie der Befragten sowie der Geschichte hinter dem Objekt zusammensetzen. Sie stehen beispielhaft für die 40.000 Migranten, die im Landkreis Schwäbisch Hall leben.

12. Juli bis 15. September 2013

Finissage: 15. September 2013, 16.00 Uhr, Hospitalkirche

35 Jahre Kunst-Automaten von Bernhard Deutsch

Seit 35 Jahren baut Bernhard Deutsch, ein Allroundkünstler mit Esprit und hintergründigem Humor, Kunstautomaten. In Hall sind diese witzigen sprechenden oder singenden Kästen und Inszenierungen an vielen Orten zu entdecken. Durch einen Münzeinwurf zum Leben erweckt, präsentieren sie dem Betrachter in heiterer Weise ihre zeitkritischen Kommentare. Über die im öffentlichen Raum installierten Automatenplastiken hinaus hat Bernhard Deutsch eine Anzahl solcher Kunstmaschinen magaziniert, von welchen er sich trennen möchte, um neue Ideen verwirklichen zu können. Derzeit ist Bernhard Deutsch schon dabei, die Objekte für den Umzug in das Hällisch-Fränkische Museum vorzubereiten. Hier werden sie vom 13. Juli bis zum 15. September 2013 gezeigt, und wer Gefallen an den Kunstobjekten findet, hat bei der Finissage am 15. September 2013 die Gelegenheit, diese zu erwerben, denn dann kommen alle - im wahrsten Sinne des Wortes - unter den Hammer. Diejenigen Arbeiten, die bei der Auktion keine Liebhaber finden, werden bei der Schlussveranstaltung im Beisein des Künstlers zertrümmert.

27. April bis 23. Juni 2013

Thomas Lenk

Thomas Lenk feiert 2013 seinen 80. Geburtstag. Auf Initiative der Kulturbeauftragten der Stadt Schwäbisch Hall wurden an drei Orten in Schwäbisch Hall Aspekte seines umfangreichen bildhauerischen und grafischen Werkes seit den 1960er Jahren gezeigt. Professor Thomas Lenk wurde 1933 in Berlin geboren. Er studierte kurzzeitig an der Kunstakademie Stuttgart und absolvierte eine Steinmetzlehre. Ab den 1960er Jahren schuf er seine unverwechselbaren "Schichtplastiken", mit denen er international bekannt wurde und an der documenta und der Biennale in Venedig teilnahm. Lenk lebt in Schwäbisch Hall.

 

2. März bis 14. April 2013
Kunst trotz(t) Demenz
Demenz kann vereinfacht als stetig fortschreitender Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit beschrieben werden, der sich zunehmend auf das Sozialverhalten des Erkrankten auswirkt. Mit der steigenden Lebenserwartung in unserer Gesellschaft wächst auch die Zahl der unter Demenz Leidenden. Obwohl mittlerweile fast jeder in seinem Umfeld mit Betroffenen konfrontiert ist, wird das Problem gerne verdrängt. Die Sonderausstellung Kunst trotz(t) Demenz steht am Anfang einer Reihe von unterschiedlichen Veranstaltungen in Schwäbisch Hall, die unter dem Motto Leben mit Demenz stehen. Dabei soll über die Krankheit gesprochen und informiert werden. Mit etwa 100 Werken von meist namenhaften Künstlerinnen und Künstlern, die entweder selbst erkrankt sind oder sich mit Demenz auseinandersetzen, gelingt es der Ausstellung, einfühlsam in das Thema einzuführen und bestehende Tabus aufzubrechen. Denkanstöße werden gegeben und nicht zuletzt Fragen aufgeworfen: Was macht einen Menschen aus? Was gibt ihm seine Würde?
25. November 2012 bis 10. Februar 2013
Kommt zusammen! Synagoge - Kirche - Moschee
Der Künstler Jochen Gewecke fotografiert schon seit vielen Jahren in den Gotteshäusern Moschee, Kirche und Synagoge, wofür er mit dem Europäischen Bürgerpreis ausge-zeichnet worden ist. Er selbst beschreibt sein Vorgehen so: „Ein Christ zieht die Schuhe aus und begibt sich auf Entdeckungsreise durch eine für ihn fremde Welt: die Yavuz Sultan Selim-Moschee in Mannheim. Der Christ setzt sich die Kippa auf und begibt sich auf Entdeckungsreise durch die Synagogen in Mannheim und München. Und er besucht Kirchen im Süden Deutschlands und Englands. Kleine Universen des Glaubens.“ Die sehr eigenwillige Fotoserie, die ständig wächst und nichts an Aktualität verliert, gewährt mehr als nur Einblicke in Gotteshäuser. Dem Betrachter tun sich unerwartete Sichtweisen auf. Ungewohnte Perspektiven öffnen neue Zugänge und regen zum Nachdenken an. Um die Gemein-samkeiten aber auch die spezifischen Charakteristika der drei Buchreligionen Islam, Christentum und Judentum zu veranschaulichen, werden außer den Fotografien typische Gegenstände aus Moschee, Kirche und Synagoge ausgestellt und erklärt. Dabei ergänzen sich oft Bild und Exponat.
2012

7. Juli 2012 bis 4. November 2012
Der Panoramamaler Louis Braun (1836 - 1916)
Vom Skizzenblatt zum Riesenrundbild

Louis Braun „der Vater des deutschen Panoramas“, zählte zu den bedeutendsten Malern des Kaiserreichs. In Schwäbisch Hall geboren, erhielt er in den 1850er Jahren an der Kunstschule Stuttgart seine Ausbildung, die er bei Horace Vernet in Paris vervollkommnete. Für mehrere Illustrierte Zeitungen begleitete Braun als Bildberichterstatter die Feldzüge der Kriege 1864, 1866 und 1870/71. Die auf den Gefechtsplätzen entstandenen Skizzen waren für ihn ab 1880 die Grundlage zu sechs seiner insgesamt acht Riesenrundgemälden. Das erste Panorama in Deutschland wurde 1880 in Frankfurt gezeigt. Auf über 2 000 Quadratmetern bemalter Leinwand stellte Braun „Die Schlacht bei Sedan“ dar. Der Erfolg war enorm. Über vier Jahre besuchten es im Schnitt mehr als 20 000 Menschen monatlich, anschließend wurde die Leinwand in anderen Großstädten ausgestellt.
Zahlreiche Studien, Skizzen und andere Dokumente zeichnen den Weg von der Idee über die technische Ausführung bis hin zum fertigen Riesenrundbild nach.

31. März 2012 bis 17. Juni 2012
Rosemarie Finck
Grafik und Malerei

Das Hällisch-Fränkische Museum präsentiert eine Retrospektive der aus Hall stammenden Künstlerin Rosemarie Finckh. Über 100 Arbeiten aus der 50-jährigen Schaffensperiode der Künstlerin geben Einblick in ihr umfangreiches Oeuvre. Rosemarie Finckh studierte von 1960 bis 1968 in Italien: Malerei, Grafik und Bildhauerei in Rom, Lithographie in Urbino. Ihre Vorliebe für die Kunst und Kultur der südeuropäischen Länder bewog sie schon früh, ihren Lebensmittelpunkt nach Italien, in die Toskana, zu verlegen. In den langen Jahren ihrer künstlerischen Tätigkeit hat Rosemarie Finckh ein besonderes Verfahren des Tiefdrucks entwickelt. Sie kombiniert mehrere Techniken, sie druckt von Pappe, die sie einritzt, von reliefartig aus Quarzsand gespachtelten Trägern auf einer betagten Handpresse und verleiht ihren Blättern dadurch einen ausdrucks- und spannungsvollen Reliefcharakter. Ihren Arbeiten in Öl - Abbildern von Menschen, Architektur, Genrebildern sowie freien Kompositionen - wohnt eine gewisse Schwere, zugleich aber auch ein ungeheuer sinnenfrohes Lebensgefühl inne; beides ist bezeichnend für Rosemarie Finckhs "mittelmeerisches" Denken.

2011

17. Dezember 2011 bis 11. März 2012

SCHNELLER! WEITER! HÖHER! Mobilität im Kinderzimmer - Spielzeug der vergangenen 100 Jahre

Im August 2012 kann der Bahnhof Schwäbisch Hall auf sein 150jähriges Bestehen zurückblicken. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Hällisch-Fränkische Museum die Ausstellung, die am Beispiel von Spielzeug die Entwicklung des Verkehrs veranschaulicht. Schon kurz nach der Fahrt der ersten Lokomotive zwischen Nürnberg und Fürth nahmen die Spielzeughersteller Eisenbahnen in ihre Produktpaletten auf. Auch in den Bereichen Straßenverkehr, Luftverkehr und Schifffahrt hat sich die Spielzeugindustrie von den technischen Errungenschaften der Erwachsenenwelt inspirieren lassen. Ob Titanic, Zepplin oder VW-Käfer, sie alle finden wir in den Kinderzimmern wieder.

8. Oktober 2011 bis 27. November 2011
Sonnenkräfte und Pflanzenwachstum - 150 Jahre Rudolf Steiner und sein Einfluss in Hohenlohe

Anlässlich des 150. Geburtstages von Rudolf Steiner präsentiert das Hällisch-Fränkische Museum eine Ausstellung mit Blick auf den Anthroposophen und seinem Einfluss auf die Region. In der Ausstellung wird zum einen der Frage nachgegangen, warum in Hohenlohe der Demeter-Landbau in so hoher Dichte auftritt. Aber auch in der Entwicklung anthroposophischer Medizin spielte die Region eine herausragende Rolle. Zwischen 1951 und 1968 trafen sich in der Comburg anthroposophische Ärzte aus der ganzen Welt. Höhepunkt der Ausstellung bildtet eine Auswahl von 20 originalen Tafelzeichnungen, die Steiner bei Vorträgen über Natur und Landwirtschaft fertigte. Die skizzenhaft ausgeführten Zeichnungen führen in die Gedankenwelt Steiners ein und markieren den Anfang der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.
In einem weiteren Ausstellungsbereich werden die Ideen und Methoden biologisch-dynamischer Landwirtschaft anschaulich und im wahrsten Sinne des Wortes „fassbar“ vorgestellt: anhand der dort verwendeten Naturprodukte, den so genannten Präparaten, verschiedener Exponate aus der Demeter-Praxis, umrahmt von Bildern des Fotografen Roland Bauer.

14. Mai bis 18. September 2011

Ärzte, Bader und Barbiere.
Die Medizinische Versorgung vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reichs

Das Bemühen Kranke zu Heilen, Schmerzen zu lindern und Gesundheit zu fördern, ist so alt wie die Menschheit selbst und zu jeder Zeit aktuell. Die vom Hällisch-Fränkischen Museum in Kooperation mit dem Medizinhistorischen Museum der Universität  Zürich zusammengestellte Sonderausstellung gewährt anhand prägnanter Texte und einer Fülle von Exponaten, die zum großen Teil noch nie in dem Zusammenhang gezeigt wurden, einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der medizinischen Versorgung im deutschen Südwesten. Über medizinhistorische Spezialfragen hinaus führt die Präsentation den Blick zudem in vielfältige Bereiche der Kulturgeschichte. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reichs. Als Abschluss wurde das anbrechende 19. Jahrhundert gewählt, da diese Zeit in vielfältiger Hinsicht den Beginn der modernen, der wissenschaftlichen Medizin markiert.

5. März bis 17. April 2011

Rudolf Kurz - Bildhauerarbeiten

Rudolf Kurz, 1952 in Ellwangen an der Jagst geboren, studierte nach dem Abitur und der Ausbildung zum Schlosser und Schmied, an der Stuttgarter Akademie der bildenden Künste Bildhauerei. Seine Lehrer waren die Professoren Herbert Baumann und Karl-Henning Seemann. Inzwischen ist Rudolf Kurz ein arrivierter Künstler, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und mit einer Vielzahl an Arbeiten in kirchlichen und weltlichen Einrichtungen vertreten. Kurz‘ bildhauerisches Oeuvre umfasst das freie Sujet des Torsos, figürliche Werke für den Kirchenraum, liturgisches Mobiliar sowie plastische, meist erzählerisch beschwingte Werke für den öffentlichen Raum. In der Präsentation des Hällisch-Fränkischen Museums sind neben großen Skulpturen auch Entwürfe, Modelle und Aufnahmen von Kunstwerken in öffentlichen Räumen zu sehen. Eine beeindruckende Auswahl von Kurz' faszinierenden Torsi aus Stein, kleineren Plastiken und Skulpturen, Gemälden und Grafiken runden die Werkschau ab.

2010
11. Dezember 2010 bis 20. Februar 2011
Jim Knopf zum 50. Geburtstag:
Der Spiegel im Spiegel. Michael und Edgar Ende

Vor 50 Jahren erschien im Thienemann Verlag Stuttgart das Buch "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer". Die Stadt Schwäbisch Hall nahm das Jubiläum zum Anlass für ein vielfältiges Kulturprogramm rund um den Helden des Kinderbuchklassikers. Zum Jahresende beschließt das HFM mit zwei Sonderausstellungen den bunten Reigen. Beide Male werden Vater und Sohn vorgestellt, – jedoch nicht Jim und Lukas.
"Der Spiegel im Spiegel" lautet der Titel eines Buches von Michael Ende (1929–1995), das dieser seinem Vater Edgar (1901–1965) widmete. Darin versuchte der Sohn in Worten das auszudrücken, was sein Vater mit den Mitteln der Malerei dargestellt hatte. Eine Reihe phantastischer Kurzgeschichten entstand, die für den Leser ebenso vieldeutig und geheimnisvoll bleibt wie die Bilder des Vaters. Der Titel schien auch für die Ausstellung geeignet, werden doch darin Gemälde und Zeichnungen Edgar Endes, eines Meisters der phantastischen und visionären Kunst, gezeigt und zugleich Bücher des Sohnes vorgestellt. Die Sonderausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Literaturagentur AVA international und der Labyrinthe e.V., Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste, erstellt.
24. September bis 21. November 2010
Es war einmal... DDR-Alltägliches aus der Sammlung Kraiss/Reuter
Der Beitritt der DDR zur BRD jährt sich am 3. Oktober 2010 zum 20. Mal. Die DDR löste sich auf, wobei viel der Alltagskultur verloren ging. Vielfach wurden die Ostprodukte entsorgt und durch Westprodukte ersetzt. Bereits kurz nach der Wende haben deshalb die Hallerinnen Eva Maria Kraiss und Marion Reuter damit begonnen, unterschiedlichste Überbleibsel der DDR zu sammeln. Diese werden in  drei Ausstellungsräumen präsentiert. Ob Tempolinsen, Dederon-Tragetaschen, Eierbecher aus Plaste oder Parteiabzeichen und Propagandamaterial - es sind vor allem die Produkte des alltäglichen Gebrauchs, die viel über die Lebensbedingungen, über Utopien und Ideologien eines vergangenen Staates und über das Leben in einer Diktatur berichten. Ergänzt werden die Dingwelten durch rund 40 Fotografien, die unter anderem in der Partnerstadt Neustrelitz zur Wendezeit entstanden sind.

13. Juni bis 5. September 2010
10 Jahre Globe-Theater Schwäbisch Hall - 85 Jahre Haller Freilichtspiele
Die 54 Stufen der 1511 vollendeten Freitreppe zur Stadtkirche St. Michael bilden die einzigartige Bühne der 1925 gegründeten Freilichtspiele in Schwäbisch Hall. Zum 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2000 ließ die Stadt als zweiten Spielort einen hölzernen Rundbau im Stil des Londoner Shakespeare's Globe Theater errichten. Die Sonderausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum dokumentiert zum einen die Geschichte der Freilichtspiele und zum anderen die Entstehung des Haller Globe Theaters von der ersten Idee bis zur Fertigstellung.

» In Zusammenarbeit mit den Freilichtspielen Schwäbisch Hall e.V., den Architekten der Arbeitsgemeinschaft Haller Globe Theater und Jürgen Weller Fotografie

20. März bis 16. Mai 2010
Johannes Seibt - Marcus Neufanger
Seit drei Jahrzehnten sind die Künstler Johannes Seibt (geb. 1951) und Marcus Neufanger (geb. 1964) befreundet und stellen immer wieder gemeinsam aus. Das Hällisch-Fränkischen Museum zeigt Gemälde und Graphiken, die in den letzten 25 Jahren entstanden sind. Seibt präsentiert hauptsächlich gemalte Teppiche. Dabei setzt er sich intensiv mit dem kulturhistorischen Phänomen des Teppichs als Bildträger und Kunstwerk auseinander. Auch Marcus Neufanger widmet sich einem Kunstmedium. Er malt Bilder von Büchern, genauer gesagt von Buchcovern. Neufanger geht es nicht allein um die Wiedergabe des graphischen Reizes der gestalteten Titel. Die Cover sind im Idealfall schon eine Form der Rezeption des Inhalts durch den Gestalter, das heißt, sie sind die Umsetzung der Grundidee eines Buches ins Graphische. In der Sonderausstellung des HFM treten die Werke beider Künstler in einen spannenden Dialog.

Anlässlich der Ausstellung erscheinen zwei Publikationen.

2009

5. Dezember 2009 bis 28. Februar 2010
Hans-Gottfried von Stockhausen
Licht Sinn Raum
- Werkzeichnung, Graphik, Glasmalerei
Hans-Gottfried von Stockhausen (1920-2010) zählt zu den bedeutensten Glaskünstlern weltweit. Seine Fenster schmücken nicht nur die großen Münster in Deutschland, wie etwa in Ulm oder Konstanz, sondern auch Bauwerke in z.B. Seattle, Washington USA, oder Cambridge (Bibliothek)  und Cardiff, Großbritannien. Stockhausen hat nicht nur alte handwerkliche Techniken zur Bearbeitung von mundgeblasenen Flachgläsern wiederbelebt, sondern auch neue Methoden der Bearbeitung entwickelt. Unter seinem Einfluss ist "Stuttgarter Glas" zu einem international anerkannten Begriff geworden.In der Ausstellung sind graphische Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Künstlers zu sehen, wobei der Schwerpunkt der auf der Glaskunst Stockhausens liegt. Eine Auswahl seiner Werke vermittelt den Betrachterinnen und Betrachtern einen Einblick in Stockhausens künstlerische Welt aus Licht, Sinn und Raum.

26. September bis 15. November 2009
Michael Klenk - Malerei 1982 - 2009
Michael Klenk, 1951 geboren, studierte Malerei an den Staatlichen Akademien der Bildenden Künste Karlsruhe, Stuttgart, und an der Universität Stuttgart Malerei und Kunstgeschichte. Seit über zwanzig Jahren engagiert sich der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Künstler in Schwäbisch Hall. Er hat während dieser Zeit den hiesigen Kulturbetrieb nicht nur durch zahlreiche Projekte (Richard-Wagner-Projekt, Orpheus-Projekt, Sankt Michael-Projekt, Borgia-Projekt) entscheidend beeinflusst, sondern als Mitbegründer der Haller Akademie der Künste, ein interdisziplinäres Forum für zeitgenössische Kunst, auch nachhaltig geprägt. Zur Ausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum erscheint ein reich bebilderter Katalog und eine CD (Mitschnitt einer Sendung im Radio StHörfunk).
23. Mai bis 13. September 2009
Wie der indische Pfeffer zum Haller Salz kam - Gewürzhandel einst und jetzt
(Sonderausstellung in Kooperation mit dem Indian Forum Schwäbisch Hall)
Gewürze aus Übersee waren seit der Antike ein begehrtes Handelsgut. Die Suche nach dem unbezollten Seewege zu den Gewürzgebieten führte zur Entdeckung von Amerika, zur Umschiffung Afrikas und zur ersten Umsegelung der Erde. Im historischen Teil der Ausstellung wird anhand von Land- und Seekarten sowie illustrierten Berichten das sich auf Grund der Entdeckungs- und Handelsreisen wandelnde Weltbild veranschaulicht; ferner geben verschiedene Objekte Aufschluss über die Bedeutung der exotischen Gewürze in der mittelalter- und frühneuzeitlichen Ernährung und Medizin. Eines der Hauptanbaugebiete des Pfeffers war die Malabarküste im Südwesten Indiens. Die Ausstellung erläutert, wie in Kerala der Pfeffer noch heute angebaut und geerntet wird. Fotos von Roland Bauer sowie Gegenstände des täglichen Gebrauchs geben Einblick in das Leben der Menschen in Kerala.

21. März bis 3. Mai 2009

Gerda Bier - Skulpturen

Materialcollagen aus vier Jahrzehnten

 

Gerda Bier, 1943 in Schwäbisch Hall geboren, studierte Bildhauerei und ist seit 1976 freischaffende Künstlerin. Aus der Fülle ihrer bildhauerischen Arbeiten, die von handtellergroßen, glatt polierten Bronzestücken bis zu mehreren Metern hohen Freiplastiken reicht, zeigt die Retrospektive mehr als 50 Skulpturen und eine Reihe von Materialcollagen. Sie geben einen Überblick über die künstlerische Tätigkeit Gerda Biers in den vergangenen vier Jahrzehnten. 

2008

14. Dezember 2008 bis 1. März 2009

Ein Blick in Haller Spielzeugkisten -

Aus der Sammlung Eugen Heckmann

Womit spielten einst die Kinder in Schwäbisch Hall? Antwort auf diese Frage gibt eine Sonderausstellung, die die Spielsachen aus dem Besitz des Haller Sammlers Eugen Heckmann präsentiert. Puppenstuben, Kaufläden, Massefiguren, Holz- und Blechspielzeug gewähren Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der vergangenen 125 Jahre.

11. Oktober bis 23. November 2008

Jan Vanriet - Bilder zu Cees Nooteboom Maikäfer flieg! - Gemälde

Der belgische Maler Jan Vanriet arbeitet schon lange mit dem international bekannten Schriftsteller Cees Nooteboom zusammen. Er schuf zu vielen von Nootebooms Büchern die Illustrationen. In der Ausstellung werden die zu den jüngst veröffentlichten Reiseberichten "Roter Regen" (2007, Suhrkamp) und "Winterreise" (2007, Literarte) entstandenen Grafiken und ein mit "Maikäfer flieg!" betitelter Gemäldezyklus gezeigt, in dem sich der Künstler mit Kabarett, Propaganda und Verfolgung im "Dritten Reich" auseinandersetzt.

14. Juni bis 14. September 2008

Textile Kostbarkeiten aus dem Comburger Kirchenschatz - Paramente aus vier Jahrhunderten

Zum 900-jährigen Gründungsjubiläum der Kleincomburg präsentieren das Hällisch-Fränkische Museum und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist in Steinbach Liturgiegewänder vor allem des 18. Jahrhunderts. Die Comburg, seit 1488 ein weltliches Chorherrenstift, besaß vor der Säkularisierung einen der reichsten Kirchenschätze Württembergs. Von dem haben sich nur wenige Kostbarkeiten wie die in der Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemachten 20 Kaseln, Dalmatiken und Pluviale erhalten. 

 

 

 

 

1.März bis 18. Mai 2008

Ulrich Henn - Bronzearbeiten

 

Ulrich Henn wurde am 6. März 1925 in Schwäbisch Hall geboren. Er ist als Künstler im Auftrag der Kirchen weit über unsere Region hinaus bekannt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch für Gotteshäuser im Ausland hat er herausragende Werke geschaffen.In der Ausstellung gewähren eine Auswahl von Bronzemodellen seiner sakralen Arbeiten sowie meist humorvolle Kleinplastiken mit weltlichen Themen und einige großformatige Güsse einen Überblick über das Oeuvre des renommierten Künstlers. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

 

 

2007

1. Dezember 2007 bis 10. Februar 2008

Einfälle statt Abfälle

Bekanntlich machen Materialknappheit und Not Menschen erfinderisch. Deutschland erlebte dies zum Beispiel während des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit, als etwa  Uniformteile für den zivilen Alltag umfunktioniert wurden. Heute begegnen wir der aus Not geborenen Kreativität vor allem in den Ländern der Dritten Welt, wo Erwachsene und Kinder aus Abfällen Dinge des täglichen Gebrauchs wie Autoreifensandalen oder Konservendosenautos herstellen und damit zum Teil ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Ausstellung will - indem sie uns an die eigene Geschichte erinnert - unser Interesse an der Lebenssituation der Menschen in der Dritten Welt fördern (in Kooperation mit Hans Schmidt, Erzhausen, und dem Goethe-Institut Schwäbisch Hall).

1. Dezember 2007 bis 10. Februar 2008

Achim Lippoth - Fotografische Arbeiten

Achim Lippoth, 1968 in Ilshofen bei Schwäbisch Hall geboren, ist ein preisgekrönter Mode- und Werbefotograf. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Fotografie von Kindern. Bei seinen ausgedehnten Reisen unter anderem in die Länder der Dritten Welt, sind beeindruckende Aufnahmen von hoher künstlerischer Qualität entstanden, deren Sujets dem Betrachter beim genauen Hinsehen "unter die Haut" gehen.

 

6. Oktober bis 18. November 2007

Willkür und Realität - Arbeiten von Gerhard Beißwenger

Der 1937 in Ludwigsburg geborene Künstler Gerhard Beißwenger arbeitet überwiegend mit Tusche und Feder. Er bedient sich aber auch anderer Techniken, die er damit kombiniert. Immer geht er vom Gesehenen, vom Gegenständlichen, aus. Landschaften und Stillleben - manchmal auch die menschliche Figur - bringt er aufs Papier, wobei es ihm weniger auf die Wiedererkennbarkeit eines Motives ankommt. "Dass Eigenschaften der Naturform in meine Zeichnung übergehen, zum Beispiel Dynamik, Festigkeit ... darauf kommt es an." Mit meist kurzen, nervös wirkenden Federstrichen schafft Beißwenger ein stimmiges Bildgefüge, basierend auf Realität und scheinbarer Willkür.

13. Juli bis 23. September 2007

Vom Bretterhaufen zum Vorzeigeobjekt. Die neu entdeckte Synagogenvertäfelung des Eliezer Sussmann (um 1738)

In Schwäbisch Hall-Steinbach bestand seit 1737 im Haus Neustetter Straße 29 eine Synagoge. Deren Holzvertäfelung wurde wahrscheinlich um 1738, als der polnische Wandermaler Eliezer Sussmann im benachbarten Unterlimpurg einen Betraum ausgemalt hat, von dem Künstler farbig gefasst. Der Historische Verein für Württembergisch Franken erwarb die bemalten Paneele für das Museum und ließ sie restaurieren. In der Sonderausstellung werden die Teile nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

5. Mai bis 24. Juni 2007

Dieter Häussler suchen - finden suchen - entdecken

Der in Michelbach an der Bilz lebende Maler und Graphiker wurde 1930 in Stuttgart geboren. Eigentlich studierter Pharmazeut, widmete er sich schon bald neben seinem Beruf der Kunst, wobei er zunächst autodidaktisch arbeitete. Erst 1968 nahm er Unterricht an der Akademie der Bildenden Künste in München. Trotz eines starken Abstraktionsgrades sind Häusslers Bilder niemals ungegenständlich. Vielmehr spielt er mit Realität und Abstraktion. Die Wirkung seiner emotionsgeladenen Arbeiten resultiert aus einem spannungsreichen Gegen- und Miteinander von organischen und konstruierten Formen und Strukturen.

17. Februar bis 24. April 2007

Alles, was ihr von mir bekommt - Graphische Arbeiten von Jörg Immendorff

auch Immendorff wurde am 14. Juni 1945 in Bleckede (nahe Lüneburg) geboren. 1963 begann er das Studium an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf und studierte dort auch bei Joseph Beuys. Während in Westdeutschland vor allem abstrakte und konzeptuelle Künstler den Ton angaben, festigte Immendorff seine figürlich-expressive Malweise, in der er sich schwerpunktmäßig mit der jüngsten Geschichte auseinandersetzte. Bildthemen zu den Folgen des Kalten Kriegs und der deutsch-deutschen Teilung bestimmten sein Werk. In der Ausstellung gewähren bedeutenden Serien sowie einige Selbstporträts und neueste Arbeiten einen Überblick über das druckgraphische Werk Immendorfs. Wichtiger noch, der Besucher der Ausstellung gewinnt Einblick in die faszinierende Kunst- und Gedankenwelt Jörg Immendorffs.

2006

30. November 2006 bis 4. Februar 2007

Franz Josef Tripp & Jan Peter Tripp - Vater & Sohn

 

Die Zeichnungen von F.J. Tripp (1915-1978) kennt jede(r)! Er hat Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer (1960), dem Räuber Hotzenplotz (1962), dem Kleinen Gespenst (1967) und vielen anderen Kinder-Lieblingen eine unverwechselbare Erscheinung gegeben.
Erstmals werden die Original-Zeichnungen aus dem Archiv des Stuttgarter Thienemann-Verlags in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart gezeigt. Mit dem Werk seines Vaters hat sich der Maler Jan Peter Tripp (*1945) künstlerisch auseinander gesetzt und zeigt neue Zeichnungen und und Radierungen. 

8. Juli bis 5. November 2006

hall 1156 - die staufische Stadt

Eine Kirche, ein Jahrmarkt und einige Bewohner, die als Zeugen auftreten: So erscheint Schwäbisch Hall in der Urkunde von 1156. Doch wie weit sich der Ort erstreckte, wie er verwaltet wurde, wie seine Gebäude aussahen, wer darin lebte und wovon - darüber kann nur spekuliert werden.
Für diese Ausstellung wurden archäologische und bauliche Befunde, archivalische Erkenntnisse und historische Untersuchungen auch aus anderen Orten kombiniert. Sie wird in einem Wohnturm von 1240 gezeigt. Zu sehen sind neben alltäglichen Gegenständen und Werkzeugen ein Modell der Michaelskirche mit Marktplatz um 1200 und eine Animation zur frühen Stadtentwicklung.
(Veranstalter: Hällisch-Fränkisches Museum / Stadtarchiv Schwäbisch Hall)

10. Februar bis 18. Juni 2006

Vasa sacra - Kirchenschätze aus St. Michael und der Region um Schwäbisch Hall
Anlässlich der 850-Jahrfeier der Weihe von St. Michael präsentiert die Kirche erstmals ihr Altargerät - Abendmahlskelche und -kannen, Hostiendosen und -teller - der Öffentlichkeit.
Unter den Goldschmiedearbeiten aus der Zeit vom frühen 16. bis späten 18. Jahrhundert  befinden sich hervorragende Kunstwerke wie die vergoldeten Silberkannen der Haller Goldschmiedefamilie Bonhoeffer. Von besonderer landesgeschichtlicher Bedeutung ist der noch aus vorreformatorischer Zeit stammende Kelch, mit dem Johannes Brenz (1499?-1570) in Hall an Weihnachten 1526 erstmals das Abendmahl in beiderlei Gestalt ausgeteilt hat.
(Veranstalter: Hällisch-Fränkischen Museums in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchenbezirk Schwäbisch Hall).
2005
22. Oktober 2005 bis 22. Januar 2006
Taktiles Sehen - Weiße Arbeiten von Michael Turzer
16. Juli bis 3. Oktober 2005
Carl Obenland - Portraits und Landschaften
24. April bis 19. Juni 2005
Bilderwelten aus Tag und Traum - Werkschau Eugen Knaus
2004

11. Dezember 2004 bis 1. März 2005

Vision Tibet

26. September bis 21. November 2004

Schwäbisch Hall im Blick - Stadtansichten einmal anders betrachtet

24. Juli bis 12. September 2004

Zeitgenössische Kunst zu Eduard Mörike

8. Mai bis 4. Juli 2004

Thomas Achter und Eberhard Stein - Malerei und Grafik

10. Februar bis 18. April 2004

Engel, Kreuz, Madonna - Biblische Motive aus der Sammlung Würth

Ausstellungen im Wintergarten

2017

24. März bis 11. Juni 2017

Frauen und Mädchen sticken in Afghanistan - ein transkulturelles Kunstprojekt

20. Januar bis 5. März 2017

SPURENSUCHE
Arbeiten von Inge Zintl

24. September 2016 bis 8. Januar 2017

Louis Braun (1836 - 1916)

Skizzen aus dem Alltag

2016

16. Juli bis 4 September 2016

50 Jahre Clubkultur in Schwäbisch Hall. Eine Ausstellung
Geschichte*n und so weiter zum Geburtstag des Club Alpha 60

23. April bis 3. Juli 2016

Jale Vural-Schmidt "Zwischen beiden Welten"

13. Februar bis 3. April 2016

Günther Michael Glass "Seele Poem - Zeichnung un Malerei"

15. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016

Alfred Bast "Das Gelbe vom AY"

2015

13. Juni bis 27. September 2015

Lebensfluss
Bilder und bewegliche Rauminstallationen aus Naturmaterialien von Maja Pogačnik

21. März 2015 bis 31. Mai 2015

Lebensbilder im Fadenkreuz - Gewebte Meditationen von Gudrun Sdun

November 2014 bis 8. März 2015

Spurensuche
Arbeiten in Tusche und Acryl von Susanne Hucht

2014

27. September bis 9. November 2014

Stillzimmer
Künstlerische Positionen zum Thema Stillen
Gudrun Hölzer, Hedwig Maier, Pia Härder, Stefanie Ehrenfried

12. Juli bis 14. September 2014

Elisabeth Schäpperle (1925-2010)
Gemälde und Graphiken

5. April - 29. Juni 2014

Wie man aus Elefanten eine Mücke macht!
Federzeichnungen von Ted Moré

25. Januar bis 23. März 2014
Farben des Lebens

2013

9. November 2013 bis 12. Januar 2014

Striche machen
Graphische Arbeiten von Helmut Brandt

21. September bis 3. November 2013

Sichel, Salz und Zottelkopf
Illustrationen von Frank Benkowitz

20. Juli bis 8. September 2013

Zwischen den Dingen -

Arbeiten von Christa Schmid-Ehrlinger

17. Mai bis 7. Juli 2013

Robert Förch
Druckgrafiken und Zeichnungen

2012
19. Oktober 2012 bis 3. Februar 2013
Dieter Häussler - Zwischen Diesseits und Jenseits

16. Juni bis 30. September 2012

Waldspaziergang - Der Wald als LernOrt
Fotodokumentation von Eckhart Zeyher

9. März 2012 bis 9. April 2012
im Barocksaal
AMAZONEN - Das Brustkrebsprojekt von Uta Melle
. Mit Fotos von Esther Haase und Jackie Hardt.
11. Februar 2012 bis 15. April 2012
Tibet
gestern - heute - morgen
2011
12. November 2011 bis 29. Januar 2012
Veronica Solzin - Malerei

17. September bis 6. November 2011

ich suche dich - Graphische Arbeiten von Annegret Vollmann

10. Juni bis 04. September 2011

Achim Köpf. Antarctica

 27. März bis 22. Mai 2011

Martin Schwarz - Hintergründiges und Sichselbsterklärendes. Bilder und Objekte

2010
11. Dezember 2010 bis 13. März 2011
Jim Knopf zum 50. Geburtstag:
Franz Josef und Jan Peter Tripp. Jim Knopf
13. Oktober bis 28. November 2010
Roland Bauer - Fotografien aus Rajasthan
24. Juli bis 26. September 2010
Gisela Hahn - Skulpturen und Bilder aus dem Feuer
8. Mai bis 11. Juli 2010
Sabine Naumann-Cleve - Ich kaufe, also bin ich
26. März bis 25. April 2010
Dieter Häussler zum 80. Geburtstag
2009                          
12. Dezember 2009 bis 14. März 2010
Käthe Bauer - Zeichnung und Malerei
9. Oktober bis 6. Dezember 2009
Camel see? not see! Du hast nichts gesehen und nichts gehört! - Arbeiten von Iradj Esmailpoor Ghouchani

9. Mai bis 27. September 2009

Das Alter in der Kunst

7. März bis 26. April 2009

Friedrich Karl Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg - Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle

2008

13. Dezember 2008 bis 15. Februar 2009

Ruth Scheffold - Tibet-Reisebilder

9. November bis 7. Dezember 2008

Der gedeckte Tisch - Installation zum 70. Jahrestag der Reichskristallnacht von Dietmar H. Herzog

27. September bis 2. November 2008

Franz Raßl. Vom frieren - Stein, Fotografie, Beton

26. Juli bis 21. September 2008

"Eberhard Stein - "Orte, Zeichen" - Zeichnungen und Radierungen

7. Juni bis 20. Juli 2008

Helen Daphne Walch - Neue Arbeiten

12. April bis 1. Juni 2008

Erträumtes und Geschautes - Arbeiten von Reiner Cornelius

6. Februar bis 6. April 2008

Ashq, Liebe, Love - islamische Kalligrafie - Hasan Temiztürk

2007

15. Dezember 2007 bis 27. Januar 2008

Arbeiten von Irene Grün

22. September bis 2. Dezember 2007

Arbeiten von Eckhart Roller

17. Juni bis 9. September 2007

500 Jahre. Die Treppe im Spiel

24. März bis 28. Mai 2007

Andreas Nikolaus Franz - Graphik

2006

8. Dezember 2006 bis 8. März 2007

George Finley - Die neue Linie

21. Oktober bis 3. Dezember 2006

equinox - Arbeiten von Katja Sehl

29. Juli bis 15. Oktober 2006

Friederike Groß - Zuflucht im Buche

29. April bis 16. Juli 2006

Wo eigentlich, liegt Hilversum?

4. März bis 30. April 2006

Peter Winterhagen - zum Gedenken

2005
17. Dezember 2005 bis 2. April 2006
Moderholz - Graphiken von Helmut Brandt
8. Oktober bis 4. Dezember 2005
Auf dem Rücken der Erde - Kunst mit Edelsteinen von Sylvia Reich
23. Juli bis 25. September 2005
Ein Totentanz - Zeichnungen von Dr. Wolfgang Kost aus dem Zweiten Weltkrieg
5. Mai bis 17. Juli 2005
Farbenspiele - Aquarelle von Monika Sigloch
2004

2. Oktober 2004 bis 9. Januar 2005

Das Zamosc-Tuch - Installation von Lore Jahnel

3. Juli bis 26. September 2004

Ute Haecker - Tiefer der Fläche - Stilleben in sechs Teilen

1. Mai bis 27. Juni 2004

Wolfgang Göhner - Badende und andere Menschen

1. Februar bis 18. April 2004

Mina Gampel - Impressionen vom jüdischen Alltag

Studioausstellungen

2008

16. Juni bis 14. September 2008

"Was ihr wollt" - Ein neues Festspieltheater am Kocher in Schwäbisch Hall

2007

7. Juli bis 18. November 2007

500 Jahre: Die Treppe von St. Michael

2006

bis 11. Juni 2006

Haller Bürgermeisterportraits einst und heute

2005

24. April bis 26. Juni 2005
Allerlei Zeitvertreib - Gesellschaftsspiele aus den vergangenen zwei Jahrhunderten

2004

2. Oktober bis 24. Oktober 2004

kleines format - Gesellschaft für Kunst Hohenlohe-Künstlerbund

bis 18. Januar 2004

Roboter und Mondfahrzeuge - Sciencefiction im Kinderzimmer