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Schule und Kindergartenangebot

Führungsangebote für Schulklassen

Museumspädagogische Station zur Steinzeit, Foto: Stadt

Von Jägern, Sammlern und Bauern - Eine Reise in die Steinzeit
Bei einem Rundgang durch die Abteilung "Vor- und Frühgeschichte" lernen die Schülerinnen und Schüler durch eigenes Ausprobieren vorgeschichtliches Werkzeug kennen: Wie lässt sich mit einem Feuerbohrer ein Feuer entfachen? Welchen Aufwand bedeutet es, mit einem Steinschaber die Haare von einer Tierhaut zu entfernen? Wie mahlt man mit Reibesteinen Getreide? Und womit haben die Menschen in der Jungsteinzeit ihre Schafswolle gesponnen? Anschließend werden eine Mammutjagd aus Ton und anderen Materialien gestaltet oder nach den in der Sammlung gesehenen Fundstücken jungsteinzeitliche Gefäße getöpfert.

Für Gs ab Klasse 3 und alle weiterführenden Schulen

terra sigillata, Foto: Kern

"O tempora, o mores" - Den Römern auf der Spur
Die originalen Fundstücke aus der Region erzählen vom Leben und Alltag der römischen Soldaten am Limes. Die Schülerinnen und Schüler erfahren was ein Wachstafelbuch ist, wie man darin schreibt und womit die römischen Kinder spielten. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit zu töpfern (terra sigillata, Spielsteine, Öllämpchen), nach römischen Rezepten Gewürzmischungen herzustellen oder in einer Modenschau römische Gewänder vorzuführen.

Für Gs ab Klasse 3 und alle weiterführenden Schulen

Nuppengläser, Foto: Kern

"Nur der Teufel benutzte eine Gabel" - Essgewohnheiten und Tischsitten im Mittelalter
Schon im Mittelalter gab es Tischsitten, die in sogenannten Tischzuchten überliefert sind. Beim Decken einer mittelalterlichen Tafel erfahren die Schülerinnen und Schüler wie und wann damals gegessen wurde und mit was man sich den Mund abwischte, bevor im 15. Jahrhundert die Papierserviette erfunden wurde. Wie sah das Tischgeschirr im Mittelalter aus und was verbirgt sich hinter der Bezeichnung "Krautstrunk"? Das gemeinsame "Tafeln" erlaubt uns einen Blick in das mittelalterliche Alltagsleben, das nicht so finster war, wie immer wieder behauptet wird.

Für GS ab Klasse 3 und alle weiterführenden Schulen

Briquetage (Rekonstruktion einer keltischen Salzsiedestation), Foto: Schneider

Das weiße Gold - Hall und das Salz
Hall verdankt seine Entstehung und über viele Jahrhunderte hinweg seinen Reichtum einer Salzquelle, die bereits in keltischer Zeit genutzt wurde. Anhand von Rekonstruktionen und Modellen lernen Schülerinnen und Schüler, wie in Hall das Salz gewonnen wurde und welche besondere Bedeutung dem "weißen Gold" zukam. Schützenscheiben, Kostüme und andere Sachzeugnisse geben Einblick in die Entwicklung der Haller Saline und das Leben der dort arbeitenden Menschen. Im Anschluss an die Führung dürfen sich die Kinder und Jugendlichen ein Salzsäckchen fertigen oder Kräutersalz herstellen.

Für Gs ab Klasse 3 und alle weiterführenden Schulen

Rekonstruktion eines mittelalterlichen Tretkrans, Foto: Schneider

Von Wölfen und geheimnisvollen Zeichen - Bauen im Mittelalter 
Im Mittelalter entstanden so mächtige Gebäude wie die Keckenburg und die Kirche St. Michael. Aber wie wurden solche Bauwerke errichtet? Welche technischen Hilfsmittel standen den Menschen damals zur Verfügung? Was ist eine Bauhütte und welche Handwerker waren hier zu Gange? Warum haben manche Steine einen Buckel und wieso hatte der Teufel beim Bau der Kirche St. Michael seine Finger im Spiel? In einem Gewölbekeller können Kinder und Jugendliche mit einem funktionstüchtigen Tretradkan ausprobieren, wie bis zu 200kg schwere Steine in die Höhe gehoben wurden. Auch andere Techniken des mittelalterlichen Bauhandwerks werden erkundet. Bei einem Gang in die Stadt soll das Erlernte vertieft werden. Was erzählen uns die Bauwerke über ihre Geschichte wenn wir genau hinsehen? Was sind Stilelemente der Romanik und der Gotik? Und welche Spuren haben die Bauhandwerker an den Gebäuden hinterlassen?

Für Gs ab Klasse 3 und alle weiterführenden Schulen

Frau mit Morsellenkästchen

Pillen, Zeltlein und Morsellen - Von den Aufgaben eines Apothekers
Nicht nur Medikamente wurden früher in der Apotheke hergestellt. Auch exotische Früchte und Gewürze gab es dort zu kaufen. Doch wie sah es damals in einer Apotheke aus? Unsere "Reise" in die Geschichte der Heilkunde führt uns in die alte Offizin der Haller Löwen-Apotheke, die im 18. Jahrhundert als Materialkammer und Verkaufsraum diente.
Anschließend testen die Schülerinnen und Schüler in unserem "Riechlabor", wer die feinste Nase hat, stellen selbst eine Salbe her und üben sich im genauen Abwiegen von Pfefferminzplättchen.

Gs Klasse 4 und alle weiterführende Schulen

Löscheimer, Foto: Schneider

Brandgefährlich - Feuer in Schwäbisch Hall
Während dieser Führung wird anhand ausgewählter Exponate die wohltätige, aber auch die zerstörende Macht des Feuers beleuchtet. Wie man Feuer machte, lange bevor es Streichhölzer gab, zeigt ein Blick zurück in die Vor- und Frühgeschichte. Mit Hilfe eines Feuerbohrers erfahren die Kinder und Jugendlichen, dass Feuermachen nicht nur überlebenswichtig, sondern vor allem auch ein hartes Stück Arbeit war. Auch die zerstörerische Macht des Feuers spielte in der Stadtgeschichte Halls eine Rolle. Mehrfach wurden in der Vergangenheit große Teile der Stadt durch Brände verwüstet. Wir begeben uns auf Spurensuche. Das Erstellen einer Eimerkette verdeutlicht, warum das Löschen eines Brandes früher so viel schwieriger war als heute. Zum Abschluss führt der Weg in den Turm von St. Michael. Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler, was die Aufgaben eines Türmers waren und was dieser mit dem Feuer zu tun hatte.

Für GS ab Klasse 3 und alle weiterführende Schulen

Wasserspeier, Foto: Schneider

Wasser ist nicht nur zum Waschen da!
Kochwasser, Salzwasser, Badewasser, Trinkwasser, Löschwasser ... Bei dieser Führung dreht sich alles um das kühle Nass und dessen zentrale Bedeutung für das Leben in einer Stadt. Sieden, Löschen, Kochen, Transportieren von Handelswaren und vieles andere ist ohne Wasser undenkbar. An Hand von alten Wasserleitungen, Zeugnissen der Flößerei, ledernen Löscheimern und einem Lavabo erfahren die Schülerinnen und Schüler viel über Schwäbisch Hall und seine Geschichte.

Für GS ab Klasse 1

Eliezer Sussmann, Thoraschrein, 1738/39, Foto: Kern

Sabbat, Sukka, Synagoge - Jüdisches Leben in Schwäbisch Hall 
Das Hällisch-Fränkische Museum verfügt über zwei von Eliezer Sussmann in den Jahren 1738/39 bemalte Synagogenvertäfelungen und eine Laubhütte aus dem 19. Jahrhundert. Anhand dieser einmaligen Exponate können Kindern und Jugendlichen Grundlagen jüdischer Kultur und Religion vermittelt werden. Was ist das Laubhüttenfest? Warum sind Synagogen in zwei Räume unterteilt? Was bedeutet der neunarmige Leuchter? Anhand der im Museum ausgestellten Objekte lässt sich viel über die Geschichte der Haller Juden seit der Frühen Neuzeit erlernen.

Für Gs ab Klasse 3 und alle weiterführenden Schulen

Führungsangebote für Kindergärten und Grundschulen

Teddybär, Nachkriegszeit, Foto: Turzer

Der Plumpsack geht um - Alte Kinderspiele neu entdeckt
Wie sah der Alltag der Kinder früher aus? Hatten sie neben der Verrichtigung ihrer häuslichen Pflichten überhaupt noch Zeit zum Spielen? Wenn ja, womit verbrachten sie ihre Freizeit? Für die Kinder und Jugendlichen von heute werden alte Spiele wiederbelebt wie zum Beispiel Reifen treiben, Kreisel peitschen und Murmeln. Ausgewählte Objekte und Abbildungen dienen dabei als Vorlage. Darüber hinaus zeigen historische Spielzeuge, wie sich Erziehung und Kindheit über die Jahrzehnte gewandelt haben.

Für Kindergarten und Gs bis Klasse 4

Tullauer Narr, Hafnerkeramik, um 1650, Foto: Kern

Ich sehe was, was Du nicht siehst - Wahrnehmungsschulung im Museum
Die Führung möchte die Wahrnehmung der jüngsten Museumsbesucherinnen und -besucher schärfen. Genaues Hinschauen will gelernt sein. Bei dieser Entdeckungsreise werden die Sinne geschult und die Konzentrationsfähigkeit gefördert.

Für Kindergarten und Gs bis Klasse 4

Göttin Flora, Ausschnitt aus Monatsbild Mai, 1642, Foto: Schneider

Alles neu macht der Mai - Jahreszeiten im Museum
Wie riecht der Mai? Woran ist der September zu erkennen? Und wo sind die Wintermonate geblieben? Im Museum erlauben vier Monatsbilder aus dem 17. Jahrhundert sowohl einen Blick in die verschiedenen Jahreszeiten als auch in das damalige Alltagsleben. Auf spielerische Art und Weise erfahren Kinder, wie der Jahreszeitenrythmus die Menschen und ihr Alltagsleben beeinflusste und warum Monatsbilder ein so beliebtes Motiv waren.

Für Kindergarten und Gs bis Klasse 4

Preise


Führung 60 min

Eintritt + 40 €

Führung 90 - 120 min

Eintritt + 45 €

Führung 150 min

Eintritt + 50 €

Projekttage (max. 6 Std.)           

Eintritt + 90 €