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Sonderausstellungen

Neben der Schausammlung zeigt das Hällisch-Fränkische Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen. Zusätzlich dient die kleine "Wintergarten-Galerie" als Forum für Künstlerinnen und Künstler aus der Region.

Alle Termine des Hällisch-Fränkischen Museums finden Sie im Terminkalender.

Michael Turzer - Die Dauer der Begegnung

7. April 2019 bis 30. Juni 2019

Das Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall und das Bilderhaus in Geschwend zeigen unter dem Titel „Michael Turzer – Die Dauer der Begegnung“ zwei Sonderausstellungen. Zu ehren seines 70. Geburtstages zeigen beide Ausstellungshäuser in Kooperation Werke aus über 40 Jahren Schaffenszeit. In Michael Turzers Wohnort Geschwend beginnt die Doppeleröffnung am Sonntagvormittag um 11 Uhr im Bilderhaus. Um 16 Uhr lädt das Hällisch-Fränkischen Museum zur Eröffnung in Schwäbisch Hall mit Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim ein.

Kleine Architekturmodelle inspiriert durch die Welt der Inkas als Licht- und Glaskonstruktionen sowie Experimente zum Equilibrium gehören ebenso zur Werkschau wie Gebilde aus Kaffeesatz, Holzstelen und Gemälde. In klaren Linien und Formen entwickelt Michael Turzer eine ungewöhnliche Philosophie, mit der er die Wahrnehmung des Betrachters auf allen Sinnen anzusprechen sucht. Seit 1985 betreibt er ein Atelier in Schwäbisch Hall, hier sind die meisten Arbeiten entstanden. Die Sonderausstellung ist im Hällisch-Fränkischen Museum noch bis 30. Juni 2019 zu sehen, in Gschwend endet sie bereits am 5. Mai 2019.

Dominique Turzer wird zur Eröffnung persönliche Einblicke in das Leben seines bekannten Vaters geben, dessen Werke in privaten Sammlungen in Stuttgart, Hamburg, München, Spanien, den USA, Thailand und Taiwan zu finden sind. Außerdem begegnen wir seinen Arbeiten im öffentlichen Raum vom Solebad, über das Finanzamt bis zum 2018 neu entstandenen sechs mal zwölf Meter großen „Mural Painting“ an der Rosengarten Halle in Westheim.

Im Auftrag Queen Victorias für Hohenlohe - Porträts von Franz Xaver Winterhalter


Franz Xaver Winterhalter (1805-1873), der letzte europäische „Fürstenmaler und Malerfürsten“, war der Lieblingskünstler Queen Victorias. Fast jährlich reiste er nach London, um dort Mitglieder der königlichen Familie zu porträtieren. Auf Wunsch der Queen schuf er auch fünf Bildnisse von Mitgliedern des Hauses Hohenlohe-Langenburg, denn Feodora von Hohenlohe-Langenburg war eine Halbschwester der Königin von England.
Die Porträts wurden für den Buckingham Palace angefertigt, Wiederholungen der Gemälde hingen im Schloss Langenburg.

Da die Bildnisse dem Schlossbrand von 1963 zum Opfer fielen, können in der Ausstellung nur Reproduktionen gezeigt werden. Zusätzlich sind zeitgenössische Stiche nach königlichen Familienporträts zu sehen, die gleichermaßen zu Repräsentation wie zu Propaganda genutzt wurden.

Wir danken dem Winterhalter-Museum „le Petit Salon“ in Menzenschwand sowie privaten Leihgebern für die Überlassung der Exponate.