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Sonderausstellungen

Neben der Schausammlung zeigt das Hällisch-Fränkische Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen. Zusätzlich dient die kleine "Wintergarten-Galerie" als Forum für Künstlerinnen und Künstler aus der Region.

Alle Termine des Hällisch-Fränkischen Museums finden Sie im Terminkalender.

Kunst Handwerk Design

Verkaufsausstellung
Vom 16. bis 18. November 2018

Zur Eröffnung der Ausstellung
am Donnerstag, 15. November 2018, um 18 Uhr

laden wir Sie herzlich ein!

Begrüßung
Peter Klink, Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbsich Hall
Dr. Armin Panter, Leiter Hällisch-Fränkisches Museum

Ausstellerinnen und Aussteller im Gespräch
Moderation: Detlef Schmelz

Ob besonderer Schmuck, hochwertige Textilien oder Objekte aus Holz, Leder, Metall und Papier - in dieser Ausstellung präsentieren Kunsthandwerker/innen ihre neuesten Kreationen. Jedes Stück wird individuell entworfen und mit größter handwerklicher Präzision in den eigenen Ateliers gefertigt. Wie komplex und kunstfertig diese Herstellungsprozesse oft sind, demonstrieren Gestalter/innen in Vorführungen und Workshops. Sie geben Einblick in ihre Arbeit und zeigen, wie ein Objekt entsteht, von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Wintergarten

Verwüstet, verfallen, wiederbelebt. Ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine - Fotografien von Eva Maria Kraiss
Vom 19. Oktober 2018 bis 
27. Januar 2019 im Hällisch-Fränkischen Museum
und bis 16. Novmeber 2018 im Rathausfoyer

 

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Gedenkens an die Reichspogromnacht 1938. 


Im Zweiten Weltkrieg wurde die jüdische Bevölkerung in Osteuropa durch Massenexekutionen und in den Vernichtungslagern grausam und konsequent ausgelöscht. Gleichzeitig wurde ihr Besitz geraubt, ganze Straßenzüge mit den einstöckigen Wohn- und Geschäftshäusern in den typischen „Shtetl“ vernichtet und zahlreiche Synagogen verwüstet, zweckentfremdet oder ganz zerstört. Nur noch wenige Spuren ihrer Jahrhundert alten Kultur und Religion sind dort noch geblieben.

Eva Maria Kraiss hat in mehreren Reisen 2016 – 2018 zahlreiche ehemalige Synagogen in Polen und in der Ukraine aufgesucht und fotografiert. Die 91 Aufnahmen in der Ausstellung zeigen zerstörte und in endgültigem Zerfall begriffene Synagogen, aber auch sorgfältig restaurierte Gotteshäuser mit vielfarbigen Malereien und Inschriften als Museen und Dokumentationsstätten. Andere wieder sind seit der Wende 1990 an die kleinen jüdischen Gemeinden in Krakau, Lemberg Kiew oder Odessa zurückgegeben worden und dienen wieder dem Gottesdienst und der Lehre. Der weitaus größte Teil der Synagogen wurde oft schon während des Kriegs und in den Jahren danach durch eine andere Nutzung „wiederbelebt“. Trotz ihrer Nutzung als Fabriken, Kulturhäuser, Bibliotheken, Supermärkte, Kinos, Schnapsfabriken oder Lagerhäuser, aber auch als Wohnhäuser, sind auch bei diesen Gebäuden immer wieder Spuren und Relikte der ehemaligen Synagoge zu entdecken. Und so erzählt jede Synagoge ihre Geschichte und damit auch die Geschichte ihrer untergegangenen jüdischen Gemeinde.

Vorschau: Ted Moré

Marionetten, Märchen, Moritaten
1. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019

Ted Moré, Jahrgang 1930, ist unter anderem Marionettenspieler, Filmemacher, Schriftsteller und Maler. In der Ausstellung werden neben Zeichnungen und Bildern seine sehr eigenwilligen, oft skurril anmutenden Marionetten gezeigt, mit denen er Werke der Weltliteratur wie Marlowes Faust oder von Hofmannsthals Jedermann aufführt. Er schreibt aber auch selbst humorvolle und hintergründige Bühnenstücke, für die er
die Puppen und das Bühnenbild selbst entwirft und baut. Vorbilder für seine Kunst sind die Schnitzer volkstümlicher Heiligenfiguren und Schießbuden-
figuren und die Maler von Moritatentafeln sowie die sogenannten naiven Künstler von Übersee. Er selbst meint dazu: „Ich habe da geklaut wo andere das auch tun: Afrika, Südsee,  Mexiko, Indianer-Totems, deutsche Bauernaltäre“.