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Sonderausstellungen

Neben der Schausammlung zeigt das Hällisch-Fränkische Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen. Zusätzlich dient die kleine "Wintergarten-Galerie" als Forum für Künstlerinnen und Künstler aus der Region.

Alle Termine des Hällisch-Fränkischen Museums finden Sie im Terminkalender.

Ted Moré - Marionetten, Märchen, Moritaten

1. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019

Ted Moré, Jahrgang 1930, ist unter anderem Marionettenspieler, Filmemacher, Schriftsteller und Maler. In der Ausstellung werden neben Zeichnungen und Bildern seine sehr eigenwilligen, oft skurril anmutenden Marionetten gezeigt, mit denen er Werke der Weltliteratur wie Marlowes Faust oder von Hofmannsthals Jedermann aufführt. Er schreibt aber auch selbst humorvolle und hintergründige Bühnenstücke, für die er
die Puppen und das Bühnenbild selbst entwirft und baut. Vorbilder für seine Kunst sind die Schnitzer volkstümlicher Heiligenfiguren und Schießbuden-
figuren und die Maler von Moritatentafeln sowie die sogenannten naiven Künstler von Übersee. Er selbst meint dazu: „Ich habe da geklaut wo andere das auch tun: Afrika, Südsee,  Mexiko, Indianer-Totems, deutsche Bauernaltäre“.

Im Auftrag Queen Victorias für Hohenlohe - Porträts von Franz Xaver Winterhalter

Zur Eröffnung der Ausstellung
am Freitag, dem 15. Februar 2019, um 18 Uhr
im Wintergarten des Hällisch-Fränkischen Museums laden wir Sie,
Ihre Familie und Freunde herzlich ein.

Franz Xaver Winterhalter (1805-1873), der letzte europäische „Fürstenmaler und Malerfürsten“, war der Lieblingskünstler Queen Victorias. Fast jährlich reiste er nach London, um dort Mitglieder der königlichen Familie zu porträtieren. Auf Wunsch der Queen schuf er auch fünf Bildnisse von Mitgliedern des Hauses Hohenlohe-Langenburg, denn Feodora von Hohenlohe-Langenburg war eine Halbschwester der Königin von England.
Die Porträts wurden für den Buckingham Palace angefertigt, Wiederholungen der Gemälde hingen im Schloss Langenburg.

Da die Bildnisse dem Schlossbrand von 1963 zum Opfer fielen, können in der Ausstellung nur Reproduktionen gezeigt werden. Zusätzlich sind zeitgenössische Stiche nach königlichen Familienporträts zu sehen, die gleichermaßen zu Repräsentation wie zu Propaganda genutzt wurden.

Wir danken dem Winterhalter-Museum „le Petit Salon“ in Menzenschwand sowie privaten Leihgebern für die Überlassung der Exponate.