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Sonderausstellungen

Neben der Schausammlung zeigt das Hällisch-Fränkische Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen. Zusätzlich dient die kleine "Wintergarten-Galerie" als Forum für Künstlerinnen und Künstler aus der Region.

Alle Termine des Hällisch-Fränkischen Museums finden Sie im Terminkalender.

Sonderausstellungen

Krippen aus aller Welt
Internationale Krippen aus der Sammlung Würth zu Gast im Hällisch-Fränkischen Museum

17.12.2016 - 26.2.2017

Seit mehr als fünfhundert Jahren gibt es die Tradition, während des Weihnachtsfestkreises dreidimensionale Krippen aufzustellen. Die heutigen Krippen sind meist als Massenware gefertigt, dennoch gibt es weltweit Künstler, die sich in ihren Arbeiten individuell mit der Geburt Christi und dem Weihnachtsgeschehen beschäftigen.
Ob aus Holz, Ton, Glas oder Elfenbein, Krippen lassen sich aus unterschiedlichen Materialien herstellen. Dabei entscheidet die Herkunft des Künstlers häufig über das Material und die Gestaltung der Figuren. In einer australischen Krippe findet sich z. B. auch ein Aborigine. Krippenfiguren aus anderen Ländern und Erdteilen tragen dementsprechend landestypische Kleidung.

In manchen Ländern Europas gibt es eine lange Krippenbautradition, wie z. B. in Polen, Italien und Deutschland. Wurde in weiten Teilen der Welt die Krippenbaukunst lange von europäischen Missionaren geprägt, entwickelten sich zunehmend auch eigene, von der Mythologie der heimischen Bevölkerung inspirierte Stile und figurative Ausstattungen. Besonders Mittel- und Südamerika liefern eine Vielzahl unterschiedlicher Krippentypen. Edwin Buchholz, der die ausgestellte Sammlung zusammengetragen hat, gab verschiedene Krippen in Auftrag, sodass auch Beispiele der Krippenkultur aus „krippenarmen“ Gegenden vorhanden sind, wie aus dem asiatischen Raum und Ozeanien.Das Hällisch-Fränkische Museum zeigt in Kooperation mit der Sammlung Würth 70 Krippen aus sechs Kontinenten.

Im "Wintergarten"

SPURENSUCHE
Arbeiten von Inge Zintl

20. Januar bis 5. März 2017

Anlässlich des 25-jähringen Bestehens des Hospiz-Dienstes Schwäbisch Hall zeigt das Hällisch-Fränkische Museum die Ausstellung SPURENSUCHE der Herforder Künstlerin Inge Zintl.
Familienbilder an der Wand, Zeitungsberichte, Briefe und andere Erinnerungsstücke, geknüpft an Personen und Geschehnisse der Vergangenheit, ermöglichen den Hospiz-Mitarbeitern Zugang zu den Menschen zu finden, die sie begleiten.

Inge Zintl setzt sich in ihren Arbeiten mit persönlichen Erlebnissen, Erinnerungen un der Geschichte ihrer Familei auseinander, stellt die individuellen Leben in zeitgeschichtliche Zusammenhänge, füllt Lücken mit Phantasie. Entstanden sind collageartige Druckgraphiken und großformatige Unikat-Bücher. Dabei vereint sie historische Fotos, eigene Texte, Zeitdokumente und Zeichnungen in komplexen Kunstwerken. Ihre Arbeiten zwingen die Betrachtenden zum genauen Hinsehen, zum Innehalten. Sie wollen Erinnerungen wecken an eigene Erlebnisse und Begebenheiten, an Menschen, die Spuren in ihrem Leben hinterlassen haben.

Vorschau

Kunst trotz(t) Handicap
17.März bis 23. April 2017
Eröffnung am Donnerstag, dem 16. März, um 18 Uhr im Hällisch-Fränkischen Museum

In Kooperation mit dem Sonnenhof e.V. zeigt das Hällisch-Fränkische Museum die Wanderausstellung Kunst trotzt Handicap der Diakonie Deutschland.
In einmaliger Weise verbindet die Ausstellung Werke von Künstler/innen mit Handicap, mit Werken von renommierten Künstler/innen, die sich mit dem Thema Behinderung und Inklusion auseinandersetzen.

Dazu wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten.