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Presse Folgeseite

01.04.10

Ehrenamtliche Ortsvorsteher eingesetzt

„Die Philosophie der Teilortsverfassung heißt kooperative Zusammenarbeit und Beteiligung der Betroffenen“, nannte Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim als zentrale Botschaft bei der Einsetzung der ehrenamtlichen Ortsvorsteher am Montag im Ratssaal. Nach der Wahl im Gemeinderat am vergangenen Mittwoch überreichte OB Pelgrim den neuen ehrenamtlichen Ortsvorstehern:

Fritz Dorsch, Tüngental
Eckhard Moser, Weckrieden
Hartmut Pawlitzki, Gailenkirchen
Gerhard Schömenauer, Eltershofen

die Ernennungsurkunde zum Ehrenbeamten auf Zeit. Die Amtsperiode der neu gewählten Ortsvorsteher gilt für die Dauer der Amtszeit der Ortschaftsräte. Nachdem auch in Sulzdorf mit Walter Frank und in Gelbingen mit Wolfgang Denz Ehrenbeamte im Amt sind, gibt es in allen Teilorten bis auf Bibersfeld ehrenamtliche Ortsvorsteher. In Bibersfeld führt Jürgen Riehle als ältester Ortschaftsrat die Geschäfte. Die Erste Bürgermeisterin Bettina Wilhelm zeigte sich optimistisch, dass auch hier bald eine gute Lösung gefunden werden könne. „Das braucht noch ein bisschen Zeit“, so Bettina Wilhelm.

„Der Ortsvorsteher vertritt den Bürgermeister, in Gemeinden mit Beigeordneten auch den Beigeordneten ständig bei dem Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und der Leitung der örtlichen Verwaltung. Der Bürgermeister und die Beigeordneten können dem Ortsvorsteher allgemein oder im Einzelfall Weisungen erteilen, soweit er sie vertritt“, heißt es in der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg. „Mit den ehrenamtlichen Ortsvorstehern wollen wir die Interessenvertretung der Ortschaften stärken und das Zusammenwirken von Ortschaftsräten und Verwaltung weiter fördern“, betonte Oberbürgermeister Pelgrim. Die Ortschaftsräte beraten die Verwaltung und haben in allen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, ein Vorschlagsrecht. „Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den Teilorten ist uns wichtig“, sagte die Erste Bürgermeisterin Bettina Wilhelm, zu deren Dezernat auch die Ortschaften gehören. Unterstützt werden die Ortschaftsvorsteher von der Geschäftsstelle der Ortschaftsräte, die zusammen mit der Geschäftsstelle des Gemeinderats in der Zentralen Steuerung bei Oberbürgermeister Pelgrim angesiedelt und mit Helmut Engel besetzt ist.

Oberbürgermeister Pelgrim bekräftigte, dass es für Bezirksämter weiter zwei Planstellen gebe. Mit Blick auf die Haushaltssituation der Stadt müssten dabei Doppelstrukturen vermieden werden. Im nächsten Teilortsblatt werden sich die Ortsvorsteher vorstellen. Dann werden auch die ersten Termine für Sprechstunden vor Ort feststehen.