Schrift verkleinern Schrift vergrößern
Schwäbischhall Shop

Groß- und Kleincomburg

Kloster Großcomburg Schwäbisch Hall

Außenansicht der Großcomburg, Foto Nicole Hirsch
Romanischer Radleuchter in der Großcomburg, Foto Eva Maria Kraiss


Schwäbisch Hall - Steinbach
Telefon: 0791 93020-0 / 0791 938185 (Landesakademie Comburg)

Öffnungszeiten:

Die schönen Außenanlagen und der beeindruckende Wehrgang (um die gesamte Comburg!) ist stets kostenlos begehbar.

Der Selbstbedienungsbereich mit Kaffee, Kuchen und Getränken:
Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr
Freitag 8 bis 13 Uhr


Ein schöner Spazierweg durch den Stadtpark "Ackeranlagen" führt innerhalb von 30 Minuten vom Stadtzentrum zu dieser Sehenswürdigkeit (2 km). Bushaltestelle Linie 4: "Comburg / Steinbach"

Alle Termine zum Kloster Großcomburg finden Sie im Terminkalender.

Großcomburg und Kleincomburg sind Liegenschaften des Landes Baden-Württemberg. In der Großcomburg ist die Landesakademie Comburg ansässig, die hier Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer aus Baden-Württemberg anbietet.

Stiftskirche St. Nikolaus

Besichtigung:
Im Rahmen von Kurzführungen (Treffpunkt Michaelskapelle)
1. April bis 31. Oktober: Dienstag bis Freitag 11, 13, 14, 15, 16 Uhr und Sa/So/Feiertage 14, 15, 16 Uhr (Erwachsene: 5 €, Kinder 2,50 )

Kunstgeschichtlichen Gruppenführungen (60 oder 90 Min) und spezielle Führungen für Kinder über die Touristik und Marketing Schwäbisch Hall unter Tel. 0791 751-386.

Katholische Gottesdienste: im Sommer sonntags 9 Uhr oder 10:30 Uhr

In Sichtweite der Stadt liegt auf einem Umlaufberg des Kochers das ehemalige Benediktinerkloster Großcomburg (1078). Die ausgedehnte burgartige Anlage ist ein großartiges Ensemble von Mauern, Türmen, Kapellen und Gebäuden unterschiedlichster Stilepochen. Der 420 Meter lange Wehrgang ist umlaufend -  begehbar und bietet wunderbare Durchblicke auf die Stadt. Besonders sehenswert ist die weithin sichtbare Stiftskirche St. Nikolaus mit ihren drei Türmen und reicher Innenausstattung: Der romanische Radleuchter und der feuervergoldete Altarvorsatz sind Kunstschätze von internationalem Rang.

Die Homepages der Landesakademie und der Staatlichen Schlösser und Gärten enthalten viel Wissenswertes über die Geschichte des Klosters Großcomburg.

Musik, Ausstellungen und Literatur:
Die Landesakademie für Lehrerfortbildung veranstaltet Hauskonzerte im Kaisersaal sowie Ausstellungen. Der Hohenloher Kultursommer bietet Konzerte in den Kirchen St. Nikolaus (Kloster Großcomburg) und St. Ägidius (Kleincomburg). Jedes Jahr im September wohnt der bzw. die Comburg-LiteraturstipendiatIn in der Ferienwohnung des Klosters.

Kleincomburg Schwäbisch Hall

Außenansicht der Kleincomburg, Foto Landesakademie Comburg
Innenraum der Kleincomburg, Foto Reuter

Öffnungszeiten: Wegen Umbauarbeiten ist ab Mai 2015 bis auf weiteres das Betreten des Kirchenschiffes nicht möglich. Die Außenanlagen sind weiterhin frei zugänglich.

Die Kirche St. Ägidius ist ein herrliches Bauwerk der Romanik in schöner Lage auf dem Hügel gegenüber der Großcomburg - von dort zu Fuß etwa 10 Minuten entfernt. Ein schöner Spazierweg durch den Stadtpark "Ackeranlagen" führt innerhalb von etwa 30 Minuten vom Stadtzentrum zu dieser Sehenswürdigkeit (2 km).

Graf Heinrich stiftete die Kleincomburg im Jahr 1108 mit der markanten Ägidiuskirche. Sie war für kurze Zeit Frauenkloster, dann lange Jahre Propstei, Verwaltungssitz für die Comburger Besitzungen. 1673 wurde die kleine Anlage in ein Spital oder Pfründehaus für arme Frauen umgewandelt. 1684 berief Dekan Johann Heinrich Graf von Ostein (1674-1695) Kapuziner an die Kleincomburg. Diese sollten in der von protestantischen Gebieten ganz umschlossenen Exklave Würzburg im Sinne der Gegenreformation missionarisch tätig werden. Von 1849 bis 1872 diente das Kloster als Mutterhaus des Franziskanerinnen-Ordnes, der heute im Kloster Reute in Oberschwaben angesiedelt ist. 1877 kaufte der Staat die Gebäude. Bis 2015 wurden die Nebengebäude der Kirche als Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall genutzt.