Schrift verkleinern Schrift vergrößern
Schwäbischhall Shop

Termine in Schwäbisch Hall

Alte Meister in der Sammlung Würth

Öffnungszeiten:
Di-So 11 - 17 Uhr

Der ehemals Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz, Donaueschingen, den die Familie Würth 2003 erworben hatte, bildet den Kernbestand dieser hochkarätigen Kollektion. Die Sammlung widmet sich der Kunst des deutschen Südwestens einschließlich des Bodenseeraumes und der Nordschweiz. Die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Konvoluts ist alleine schon deswegen so hoch einzuschätzen, weil die meisten Tafelbilder einer Zeit entstammen, aus der auf Grund des in Schwaben besonders radikal durchgeführten Bildersturmes nur äußerst selten Bilddokumente überliefert sind.

Vor knapp 500 Jahren schuf Hans Holbein der Jüngere (1497/98-1543) in Basel sein Meisterwerk „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ (gen. „Schutzmantelmadonna“), das zu den berühmtesten, bedeutendsten und ohne Zweifel schönsten Gemälden des 16. Jahrhunderts gehört. Ihren Weltruhm vedankt die Tafel, die mit der Sixtinischen Madonna von Raphael ver-glichen wird, zu gleichen Teilen ihrer langen und komplexen Entstehungsgeschichte, der kühnen Bilderfindung ihres Schöpfers, wie auch ihrem höchst ungewöhnlichen späteren Schicksal.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog im Swiridoff Verlag erschienen.
Es finden regelmäßig Führungen statt (für Gruppen nach Vereinbarung Tel. 0791-94672-14)

Seit Oktober 2013 wird der Falkensteiner Altar vom Meister von Meßkirch präsentiert.
Der Meister von Meßkirch gehört nicht nur zu den bedeutensten Künstlern der altdeutschen Malerei, sondern auch zu den Rätselhaftesten. Mit dem Erwerb wesentlicher Teile des um 1530 entstandenen Falkensteiner Altarretabels ist nun ein weiteres zentrales Werk des Meisters in die Sammlung Würth gekommen.

21.11.2017-09.04.2018:
Präsentation "Der Pfullendorfer Altar"
Ein Meisterwerk des 16. Jahrhunderts

Falkensteiner Altar vom Meister von Meßkirch; Foto: Johanniterkirche

Veranstalter

Kunsthalle Würth
Tel 0791-94672-0 // Geöffnet täglich 10-18 Uhr // Eintritt frei
www.kunst.wuerth.com
Eintritt frei