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Termine in Schwäbisch Hall

Späte Genugtuung. Fritz Bauer und der Frankfurter Auschwitz-Prozess

Referent: Eberhard Kugler, Weinstadt

Fast siebzig Jahre hat sich die deutsche Strafjustiz Zeit gelassen, um den Opfern des Nationalsozialismus mit ihrer Rechtsprechung gerecht zu werden. Der hessische Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer erhob 1963 in Frankfurt am Main Anklage gegen Täter von Auschwitz, um der Öffentlichkeit die Vorgehensweise der Nationalsozialisten bei der Vernichtung von Juden, Roma und Gegnern des NS-Regimes vor Augen zu führen.
Noch bis ins neue Jahrtausend dauerte der Umdenkungsprozess der deutschen Strafjustiz, bis sie der Linie von Dr. Fritz Bauer folgte. Erst der Demjanjuk-Prozess in München brachte die Wende.

Eingang HFM; Foto: pv

Veranstalter

HFM / Historischer Verein für Württembergisch Franken / VHS