Wirtschaftsstadt
Zukunftsraum Schwäbisch Hall - Tradition trifft Zukunft
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Schwäbisch Hall ist eine besondere Stadt, eine familienfreundliche Stadt mit mittelalterlichem Flair und hoher Lebens- und Wohnqualität, eine Bildungsstadt mit Profil und einem überregional bedeutsamen Kunst- und Kulturangebot, Weltmarktführer und Hidden Champions sind hier zu Hause - in unserer Stadt lassen sich Tradition und Innovation vortrefflich miteinander verbinden - Lassen Sie sich von unserem neuen Unternehmens- und Standortporträit überzeugen. Unter der Rubrik Download steht es Ihnen als eBook zur Verfügung
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Schwäbisch Hall als zweitgrößte Stadt der Region Heilbronn-Franken nimmt schon immer eine eigenständige Rolle als Nukleus für Wirtschaft, Kultur und Lebensqualität ein. Dennoch äußert Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim den Satz: „Hall hat seine Zukunft noch vor sich“. Dafür gebe es einige gewichtige Wegmarken: Beispielsweise habe man derzeit die höchste Beschäftigungszahl und den höchsten Einwohnerstand in der Geschichte der Kocherstadt erreicht. Tendenz weiter wachsend.
Hinzu kommt, dass viele millionenschwere Zukunftsprojekte am Laufen sind – Krise hin oder her. Und Pelgrim beobachtet: „Als Wohn-, Arbeits- und Lebensmittelpunkt, vor allem für Familien, Seniorinnen und Senioren, haben wir eine ungebrochene Dynamik.“ Die hohe Lebensqualität und die überdurchschnittliche Zahl an qualifizierten Arbeitsplätzen, auch für Frauen, sei das Pfund, das die Stadt Hall im interkommunalen Wettbewerb „noch deutlich weiter vorne positionieren“ werde. Diese Entwicklung flankiere man im Blick aufs Gewerbe mit einem großzügigen Flächenangebot und innovativen Finanzierungsmodellen bis hin zum Erbbauvertrag – zur Gründung einer Existenz genauso wie für große Unternehmen.
Zu dieser infrastrukturellen Aufbruchstimmung passen die energiegeladenen Fähigkeiten der mehrfach preisgekrönten Stadtwerke: Deren Ziel sei es, für die Stadt in möglichst naher Zukunft eine eigene, nachhaltig regenerative Energieversorgung aufzubauen, die den Strom- und Wärmebedarf vollständig abdeckt.
Erste Q-Zertifizierte Stadt
All diese Zielstellungen werden beflügelt vom Trend „Zurück in die Stadt“, den Hall deutlich spürt. Ganz gezielt erschließt man deshalb stadtnahe Wohngebiete und innerstädtische Baulücken, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Wenn die Zentralität wachse, können kostspielige Dienstleistungseinrichtungen vom Freizeitbad bis zur Stadtbibliothek leichter erhalten werden.
Dabei behält Pelgrim den demographischen Faktor mit Wachsamkeit im Auge und will die Stadt richtig positionieren: zunächst die Förderung junger Familien, dann stabile Arbeits- und Lebensverhältnisse in der Mitte des Lebens und schließlich hohe Anziehungskraft für Seniorinnen und Senioren in den besten Jahren. Dabei komme dem Gesundheitswesen eine immer wichtigere Rolle zu: Die Erhaltung der Arbeitskraft werde in einer älter werdenden Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken. Da brauche man einerseits die Hochleistungsmedizin eines Diakoniekrankenhauses vor Ort, andererseits im Vorsorgebereich ein Angebot mit kurähnlicher Qualität. Beides biete Hall. Insgesamt werde man sich als Gesundheits- und Wellnessstadt noch stärker profilieren. Dies werde weiter erleichtert, wenn sowohl die Westumgehung der Stadt, der Weilertunnel als auch die Ostumfahrung ihre verkehrsentlastende Funktion voll übernommen haben.
Auch Bildung ist ein integraler Bestandteil des Stadtimages. Dieses wird nun durch die neue staatliche Hochschule für Management und Vertrieb weiter aufpoliert. Mit den einzigartigen Studiengängen könnte eine Sogwirkung entstehen, die bundesweit Studentinnen und Studenten anlockt und gleichzeitig „internationale Vertriebskompetenz made in Schwäbisch Hall“ in die Welt hinaus transportiert. Zudem könnten Absolventen die Konkurrenzfähigkeit der weltweit operierenden, heimischen Wirtschaft weiter positiv beeinflussen – schließlich gehört internationale Professionalität in Sachen Vertrieb zur Kernkompetenz eines Unternehmens.
Kernkompetenz soll auch im Bereich des Einzelhandels weiter aufgebaut werden. Mit der Erweiterung der Innenstadt ins neue Kocherquartier hinein verspricht sich der Oberbürgermeister „einen Meilenstein in der Zentralitätsfunktion als Einkaufsstadt“. Einen solchen Meilenstein hat man im Bereich der Kultur längst geschaffen: „Hier haben wir ein Alleinstellungsmerkmal und sind durch unsere Museenlandschaft ein Schwerpunkt in Baden-Württemberg“, so Pelgrim stolz.
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