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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

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Das Land Baden-Württemberg hat die neue ELR Ausschreibung für das Jahr 2019 veröffentlicht. 

Für die Aufnahme ins Jahresprogramm 2019 müssen wieder klare Vorgaben erfüllt werden. Maßgebliche Auswahlkriterien sind neben der Qualität der Projekte ihr erwarteter Beitrag zur Strukturverbesserung der Gemeinden. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, die zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen, die eine wohnortnahe Versorgung sichern und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz führen bei privaten Vorhaben zu einem Fördervorrang.

Der Förderschwerpunkt im Programm 2019 konzentriert sich weiterhin auf die Nutzung innerörtlicher Flächen und die Schaffung von zeitgemäßem, bezahlbarem Wohnraum. Um die Innenentwicklung stärker voran zu bringen, wird für den Förderschwerpunkt Innenentwicklung/ Wohnen die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel eingesetzt. Projekte, die überwiegend nachwachsende Rohstoffe als Baustoff einsetzen, können ggfs. einen um 5 % erhöhten Fördersatz erhalten.  

Projekte zum Thema Grundversorgung (z. Bsp. wohnortnahe Waren und Dienstleistungen, Dorfgasthäuser) werden ebenfalls prioritär berücksichtigt. Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden Anträge unterstützt, die zur Entflechtung störender Gemengelage im Ortskern beitragen. 

Eine ELR-Förderung scheidet immer dann aus, wenn für das Vorhaben andere Fördermittel des Landes Baden-Württemberg beantragt wurden. Eine Kombination mit den speziellen Energiesparprogrammen ist jedoch möglich. Vor Erhalt eines Zuwendungsbescheides dürfen von den Investoren keine Aufträge vergeben und nicht mit der Baumaßnahme begonnen werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei der Projektauswahl baureife Vorhaben bevorzugt werden. Es wird deshalb empfohlen, den Planungsstand durch geeignete Unterlagen (z. B. genehmigte oder genehmigungsfähige Bauplanung, eine aussagekräftige Projektbeschreibung sowie detaillierte Kostenschätzung) nachzuweisen.

Zuwendungsfähige Maßnahmen sind:

Förderschwerpunkt „Wohnen“

Die Schaffung von Wohnraum innerhalb des Ortskerns durch Umnutzung vorhandener, leer stehender Gebäude oder Modernisierungsmaßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse stehen im Mittelpunkt der Förderung. Projekte für die Eigennutzung können mit einem Fördersatz von 30 % und maximal 20.000 €, Umnutzungen bis höchstens 50.000 € je Wohnung unterstützt werden. Projekte die überwiegend nachwachsende Rohstoffe als Baustoff einsetzen, erhalten einen um 5% erhöhten Fördersatz. In der Regel dürfte es sich dabei um Holz handeln. Die Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung oder Modernisierung zur Vermietung wird mit 10 – 15% und max. 200.000 € bezuschusst.

Förderschwerpunkt „Arbeiten“

Unterstützt werden kann die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten durch bauliche Investitionen, Erweiterungen und Neuansiedlungen, vorrangig jedoch Projekte, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen oder Brachen nutzen. Der Regelfördersatz beträgt 10 % der Investitionskosten, max. 200.000 Euro. Strukturell besonders bedeutsame Vorhaben wie z.B. die Verlagerung aus Gemengelagen oder die Reaktivierung von Gewerbebrachen werden mit bis zu 15 % der zuwendungsfähigen Ausgaben unterstützt.

Förderschwerpunkt „Grundversorgung“

Kleine Handwerksbetriebe und Handelsgeschäfte sowie Dorfwirtschaften können für Investitionen zur Sicherung der örtlichen Versorgung mit Waren und privaten Dienstleistungen für den täglichen und wöchentlichen Bedarf sowie dem unregelmäßigen aber dringend vor Ort zu erbringenden Bedarf einen Zuschuss von bis zu 20 %, maximal 200.000 Euro erhalten.

Kummulierungsverbot

In Teilorten mit städtebaulichen Erneuerungsgebieten werden nur gewerbliche Investitionen unterstützt. Innerhalb des Stadtsanierungsgebiets ist die Anwendung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum ganz ausgeschlossen. Unterstützt werden kann aber die Verlagerung von Gewerbe aus dem Stadtsanierungsgebiet. Betroffen von dieser Ausschlussregelung ist in unserer Gemeinde der Ort Schwäbisch Hall mit den Stadtsanierungsgebieten "Nördliche Kernstadt Froschgraben" und "Bahnhofsareal".

 

Ihre Anträge können Sie in fünffacher Ausfertigung bis zum 12.09.2018 bei der

Stadt Schwäbisch Hall
Fachbereich Wirtschaftsförderung und Liegenschaften
Am Markt 7/8
74523 Schwäbisch Hall einreichen.

Für Beratungen steht Ihnen Frau Angela Jais unter Tel. 0791/ 751-326 zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie ausschließlich die aktuellen Antragsformulare, die Sie in den externen links unter "Formulare ELR" abrufen können.