Herzlich willkommen in den Online-Findmitteln des Stadt- und Hospitalarchivs Schwäbisch Hall
Ab sofort bieten wir Ihnen die Möglichkeit, über unsere neue Archivsoftware eigenständige Recherchen in unseren erschlossenen Archivbeständen durchzuführen.
Unsere Bestände sind systematisch in einer Archivtektonik gegliedert, welche in einer Baumstruktur dargestellt werden. Von den übergeordneten Tektonikpunkten gelangen Sie immer tiefer in die spezifischen Bestände bis hin zur einzelnen Akte.
Unsere Bestände sind nach Epochen und ihren jeweiligen Entstehungsorten gegliedert. Sie finden beispielsweise alle Unterlagen zur Reichsstadtzeit in einem eigenen Bereich, getrennt von den Unterlagen späterer Epochen, dem modernen Verwaltungsschriftgut oder den Sammlungen. Wir gliedern unsere Akten nicht nach Themen (Pertinenzprinzip), sondern lassen sie dort, wo sie entstanden sind (Provenienzprinzip). Das bedeutet, dass alle Akten eines bestimmten Amtes, einer Familie oder eines Vereins als geschlossene Einheit zusammen bleiben.
Warum sind manche Bestände nicht einsehbar?
Alle Unterlagen unterliegen gesetzlichen Schutzfristen, insbesondere bei personenbezogenen Daten (§ 8 LArchG BW). Aus diesem Grund sind einige Unterlagen für die öffentliche Nutzung noch gesperrt und daher online nicht sichtbar.
Unsere umfangreichen Bildbestände werden derzeit grundlegend überarbeitet und sind daher aktuell ebenfalls noch nicht in der Datenbank. Fotografien werden daher erst im Zuge dieser Neuerfassung Stück für Stück online abrufbar sein.
Da unsere Findmittel über Jahrzehnte hinweg primär als internes Rechercheinstrument genutzt wurden, enthalten viele Titel und Beschreibungen (Enthält-Vermerk) sensible personenbezogene Daten oder interne Bearbeitungshinweise. Sollten Sie auf Bestände stoßen, die für Ihr Thema relevant erscheinen, bei denen jedoch keine einzelnen Archivalieneinheiten aufgelistet sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Oft stehen der Online-Recherche zwar formale Gründe entgegen, einer Bereitstellung der Akte zur Einsichtnahme im Lesesaal jedoch nicht.
Sollten Sie online nicht fündig werden, bedeutet dies nicht zwingend, dass keine Unterlagen zu Ihrem Forschungsthema existieren. Wir stehen Ihnen weiterhin beratend zur Seite und unterstützen Sie gerne bei Ihrer Recherche.
Anleitung zur Nutzung der Datenbank
Sie können unsere Bestände frei und ohne Anmeldung durchsuchen. Navigieren Sie innerhalb der Archivtektonik bis zur gewünschten Bestandsebene. Von dieser Ebene können Sie sich eigenständig bis zur untersten Ebene, der einzelnen Verzeichnungseinheit (Akte, Foto, Band, Urkunde etc.), navigieren. Diese können Sie durch Anklicken des Dokumentensymbols am Zeilenanfang anwählen.
Über das zentrale Suchfeld können Sie alternativ gezielt nach Schlagworten, Personen- oder Ortsnamen suchen. Dies empfiehlt sich für den direkten Zugriff bei bereits feststehenden Suchbegriffen.
Möchten Sie Archivalien für Ihre Nutzung im Lesesaal bestellen, ist eine einmalige, kostenlose Registrierung erforderlich. Sobald Sie sich anschließend mit Ihren Zugangsdaten anmelden, können Sie die gewünschten Titel in den Warenkorb legen und die Bestellung für Ihren Besuch abschließen.
Ein wichtiger Hinweis: Da sich Schreibweisen im Laufe der Jahrhunderte geändert haben, ist es ratsam, auch nach unterschiedlichen Varianten oder Synonymen eines Wortes zu suchen, um alle relevanten Treffer zu erhalten. (Sozialhilfe = Almosen = Armenpflege; Kino = Lichtspielhaus; Küfer = Böttcher = Büttner = Binder).
In den Findmitteln begegnen Ihnen Begriffe, die dem Sprachgebrauch vergangener Epochen entsprechen. Dazu gehören auch Bezeichnungen, die heute als diskriminierend oder verletzend gelten (z. B. Bezeichnungen für ethnische Gruppen oder Menschen mit Behinderungen).
Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser Quellensprache und bittet darum, solche Begriffe stets im kritischen Kontext ihrer Entstehungszeit zu betrachten.
Unter folgendem Link haben Sie Zugang zu unseren Online Findmitteln.




