Metropolink Urban Art Festival: Schwäbisch Hall

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Urbane Kunst in Schwäbisch Hall

Im Sommer 2019 fand „Metropolink - Festival für urbane Kunst“ zum fünften Mal in der Region Heidelberg statt. Die Stadt Schwäbisch Hall nahm zum dritten Mal daran Teil. Diesmal entstand ein Fassadenkunstwerk mitten auf dem Land – an der markanten, weithin sichtbaren Biogasanlage in Gailenkirchen

Zum Eröffnungsfest am 21. Juni 2019 sprachen Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Festivalleiter Pascal Baumgärtner aus Heidelberg. 

Nach den Wandgestaltungen des Spaniers SAM3 (2017) und des Venezolaners KOZDOS (2018) auf dem industriell geprägten Karl-Kurz-Areal nahe dem Bahnhof in Schwäbisch Hall-Hessental wurde nun der Street-Art Künstler KERA aus Berlin mitten aufs Land geschickt um die Biogasanlage in Schwäbisch Hall-Gailenkirchen zu gestalten.

KERA ist bekannt für grafische Gestaltungen in Städten wie Berlin, München oder London - nun freut er sich auf eine "Expedition ins Grüne". Der 1985 in Berlin geborene Künstler mit bürgerlichem Namen Christian Hinz liebt große Flächen, die der studierte Grafik-Designer mit abstrakt-geometrischen Motiven bemalt bzw. besprüht. Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim sieht die "Street Art" als einen Impulsgeber für zeitgemäße Stadtentwicklung: "Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum sind für alle Menschen zugänglich und können unsere eigene Kreativität anregen. Öffentlicher Austausch ist erwünscht." Metropolink-Festivalleiter Pascal Baumgärtner und die städtische Kulturbeauftragte Ute Christine Berger sind begeistert von der Biogasanlage, einem originellen 6 Meter hohen Rundbau, der momentan in schlichtem Betongrau inmitten der idyllischen grünen Hohenloher Landschaft steht. Die Stadt hält es für richtig, mit der Kunstaktion aus dem typischen städtischen Umfeld hinauszugehen, mitten in den ländlichen Raum, der die Region Schwäbisch Hall prägt. „Höchste Zeit, dass Kunst auch hinaus in die Dörfer kommt. Die Biogasanlage steht für eine innovative Landwirtschaft, zu der die moderne Street Art hervorragend passt", sagt Landwirt Michael Reber. Die Biogasanlage ist eine Gesellschaft zwischen Michael Reber und den Stadtwerken Schwäbisch Hall. 

Rückblick

2018: KOZDOS "Dekonstruktion einer Traumreise" im Karl-Kurz-Areal Schwäbisch Hall Hessental

Im Juli 2018 fand „Metropolink - Festival für urbane Kunst“ zum vierten Mal in der Region Heidelberg statt. Die Stadt Schwäbisch Hall nahm zum zweiten Mal daran Teil und ließ unter der Regie des Kulturbüros wiederum auf dem Karl-Kurz-Areal im Stadtteil Hessental eine Fassade vom venezolanischen Künstler KOZDOS gestalten.

Am 5. Juli begrüßten Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Festivalleiter Pascal Baumgärtner bei einem Opening Event den Künstler, der gerade von einem Festival in Los Angeles in Schwäbisch Hall eingetroffen war. Kulturbeauftragte Ute Christine Berger und der Haller Graffiti-Künstler Frieder Simpfendörfer betreuten Kozdos während seines Aufenthaltes.

Zehn Tage später vollendete Kozdos sein Fassadenbild und postete über Instagram #KOZDOS den Titel des Werkes und eine Botschaft an Schwäbisch Hall: "Dekonstruktion einer Traumreise ("Deconstrucción de un viaje onírico"). Nach ein paar Wochen mit viel Malerei und Spaß in Kalifornien reiste ich nach Schwäbisch Hall, Deutschland, um mich von einer großen Mauer und vor allem einer Stadt überraschen und verzaubern zu lassen, die mich mit offenen Armen empfang und uns mit viel Liebe und Aufmerksamkeit zu Hause fühlen ließ. Dankbar von Herzen, KOSDOS."

2017 präsentierte das Kulturbüro in Kooperation mit Metropolink die vom spanischen Künstler SAM3 gestaltete Fassade Karl-Kurz-Strasse 36 in Hessental. Kulturbeauftragte Ute Christine Berger ist begeistert: „Die beiden Fassadenbilder von KOZDOS und SAM3 machen das Karl-Kurz-Areal zu einem lebendigen Ort der Kunst – die Werke sind für alle jederzeit kostenlos zugänglich. Das weitläufige Areal mit seinem industriellen Charakter bietet eine ideale urbane Plattform. Das Bahnhofsumfeld wird aufgewertet und ein kreativer Akzent im Stadtteil Hessental gesetzt“, unterstreicht sie.

KOZDOS wurde 1986 in Caracas / Venezuela geboren und besuchte die dortige Kunsthochschule. Er ist bekannt für seine fotorealistischen, farbintensiven Porträts von Menschen und Tieren. Oft nutzt er Rahmen geometrischer Muster. Er entwickelte seinen eigenen Street Art Stil - er kombiniert menschliche Porträts mit Tieren. Oft werden die Köpfe von den Tiermäulern umfasst. Dies zeigt eine Konfrontation von Mensch und Tier und deren Überlebenskampf aber auch die friedliche Koexistenz etwa mit Haustieren wie Katzen, Hunden oder Vögeln. Werke von KOZDOS entstanden in Caracas, Berlin, Paris, Madrid, Barcelona, Quito, Tel Aviv, Los Angeles und vielen anderen Städten weltweit. 

2017: SAM3 - Karl-Kurz-Areal Schwäbisch Hall-Hessental

Im Sommer 2017 beteiligte sich Schwäbisch Hall erstmals am „Metropolink - Festival für urbane Kunst“, das zum dritten Mal in Heidelberg und weiteren Städten der Region stattfand. Die Stadt Schwäbisch Hall ließ im Stadtteil Hessental am Gebäude Karl Kurz Straße 36 eine Fassade vom spanischen Künstler Sam3 gestalten.

Die Philosophie hinter dem anspruchsvollen Projekt ist einfach: Mit Inspiration und ideenreichen Kooperationen soll das Festival nicht nur das Stadtbild auf lange Sicht prägen, sondern auch das kreative Bewusstsein von Einwohnern und Gästen in den teilnehmenden Kommunen erweitern.

In der Stadt am Kocher gestaltete 2017 der spanische Künstler Sam3 (ausgesprochen Sam tres), der für großflächige als auch kleine Silhouetten in städtischer Umgebung bekannt ist, eine eigene Fassade. Auf dem ehemaligen Gelände der Hessentaler Karl-Kurz-Fassfabrik wurde ein perfektes Objekt gefunden, das für die Urbanisierung und Offenheit der Stadt steht.

Die Kooperation zwischen dem Festival und der Stadt Schwäbisch Hall zielt bewusst auf eine künstlerische Aufwertung des Areals ab. Dadurch soll die Gestaltung des öffentlichen Raums einen positiven Einfluss auf das Lebensgefühl vor Ort haben. Festivalleiter Pascal Baumgärtner: „METROPOLINK will eine neue Auffassung für Lebensqualität an öffentlichen, freien Orten und zugleich eine Sinnhaftigkeit entstehen lassen: Es macht Sinn, Wände zu gestalten, Skulpturen auf öffentlichen Plätzen zu installieren oder Fassaden zu beleuchten. So entstehen neue Freiräume und kreative Perspektiven auf die Stadt“.

Zur Fassadeneröffnung am 30.06.2017 sprachen Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall, und Pascal Baumgärtner, Festivalleiter Metropolink. 

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