Veranstaltungskalender: Schwäbisch Hall

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Felicitas und Dorothea Franck: "Unter Beobachtung. Kunst des Rückzugs" im Dieter-Franck-Haus

date 18.10.2020 time 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr organiserKulturregion Stuttgart / Dieter Franck Haus e.V. / Kulturbüro Stadt Schwäbisch Hallplace
Dieter Franck Haus
Oberlimpurg 1
74523 Schwäbisch Hall
  • Felicitas und Dorothea Franck: "Unter Beobachtung. Kunst des Rückzugs" im Dieter-Franck-Haus

Schwäbisch Hall beteiligt sich als Mitgliedskommune beim Projekt "UNTER BEOBACHTUNG. Kunst des Rückzugs" der KulturRegion Stuttgart mit einem Beitrag im Dieter Franck Haus:

alles da? was fehlt? Kunstprojekt von Dorothea Franck und Felicitas Franck

Ins Dieter Franck Haus in Schwäbisch Hall laden die Bildhauerin Felicitas Franck und die Sprachwissenschaftlerin Dorothea Franck ein zu "alles da? was fehlt?" Für beide sind Kunst und Sprache Orte der Gastlichkeit. Der Ausstellungsort, das Nachlassmuseum ihres Vaters am Rande der Stadt, war im 19. Jahrhundert ein Gasthof.

Das Erdgeschoß des Hauses bespielt Felicitas Franck: Einem Raum gibt sie in die Anmutung einer Höhle - mit Höhlenkunst an dunklen Wänden. Ihre Installation "Hölderlin lesen unter Fischen" würdigt den vollendeten Rückzug des Dichters. Als lustvoll quälendes Lese-Experiment zeigt sich das wortwörtliche Vorführen des Hölderlin-Textes „Das Werden im Vergehen“.  Gäste: Ute Haecker, Berlin, Malerei, und Fakkhrad Nourani, Riga, Malerei.

Für Dorothea Franck ist die Sprache der Ort des Rückzugs par excellence. Sie fragt: Rückzug? Wovon? Wovor? Wohin? – Einkehr? Einkehren! Wo? Da, wo man ist. Sprache haben wir immer dabei. Wenn wir mit ihr spielen, erkennen wir ihre Magie, ihre Macht und ihre Macken Im Obergeschoss des Hauses finden Sie Wörter, die in der Luft hängen und ein Tischtuch, das sich am Gespräch beteiligt. 

Dorothea und Felicitas Franck sind in Schwäbisch Hall geboren. Dorothea Franck ist Sprach- und Literaturwissenschaftlerin. Sie erforscht und erprobt Sprache in jeder Hinsicht. Sie unterrichtete Poetik und Rhetorik an der Universität von Amsterdam. Heute lebt sie in Bern. Felicitas Franck ist Bildhauerin und lebt auf der Oberlimpurg in Schwäbisch Hall, 2010 Umzug von Berlin hierher für den Aufbau des Dieter Franck Hauses und ihres Ateliers auf der Oberlimpurg.

Geöffnet 26. September – 18. Oktober 2020 Sa und So und feiertags 12 –18 Uhr und nach Anfrage (Tel. 0174 3128 498 oder mail@felicitas-franck.de)

Preview Samstag, 26. September 2020, 12 –18 Uhr

Eröffnung Sonntag, 27. September 2020, 12 - 18 Uhr – Fokustag der KulturRegion Stuttgart

14 Uhr Begrüßung Thomas Lützelberger, Stv. Vorsitzender Dieter Franck Haus e.V.  und Ute Christine Berger, Kulturbeauftragte der Stadt Schwäbisch Hall

Führungen stündlich durch die Ausstellung mit den Künstlerinnen (12 / 13 / 15 /16 /17 Uhr)

Kunstwochenende Samstag und Sonntag, 17./18. Oktober 2020

Geöffnet Samstag und Sonntag 12 - 18 Uhr

Sonntag, 18. Oktober 2020 um 15 Uhr: Kunstgespräch mit Dr. Johanna Hummel

sowie Führungen und Gespräche mit den Künstlerinnen.

Coronabedingt darf sich nur eine begrenzte Anzahl an Gästen gleichzeitig im Dieter Franck Haus aufhalten. Die Realisierung der Veranstaltung erfolgt gemäß der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Eine Veranstaltung der KulturRegion Stuttgart und des Dieter Franck Hauses in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Schwäbisch Hall.

Weitere Informationen unter www.kulturregion-stuttgart.de und www.dieter-franck.de

"Unter Beobachtung - Kunst des Rückzugs" Projekt der Kulturregion Stuttgart / Künstlerische Leitung: Gottfried Hattinger

Vor dem Hintergrund einer immer transparenter werdenden Gesellschaft untersucht die KulturRegion Stuttgart die changierende – oder sich sogar auflösende – Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. In diesem Spannungsfeld beschäftigt sich das Projekt mit wichtigen aktuellen Themen wie der Überwachung im öffentlichen Raum, Datenspeicherung und Datenklau, sozialen Medien und ständiger Verfügbarkeit sowie Strategien des Rückzugs.

Gibt es noch Rückzugsorte, um sich als Individuum zu schützen und zu behaupten? Wo sind die Refugien, Idyllen oder Freiräume, in denen wir Zuflucht finden? Können Kunst und Kultur solche Rückzugsmöglichkeiten sein? Oder stehen wir letztlich doch immer unter Beobachtung? Nationale und internationale Künstler*innen verschiedener Sparten befassen sich mit diesen Fragen und entwickeln in den rund 25 teilnehmenden Kommunen Kunstwerke zu den Themen »Unter Beobachtung« und »Kunst des Rückzugs«. Dabei werden z.B. Überwachungsszenarien (de-)konstruiert, (Selbst-)Inszenierungen von Menschen in der Öffentlichkeit arrangiert, vorhandene Rückzugsorte in den Städten inszeniert oder neue aufgespürt und erschaffen. Alte Fabrikhallen, leerstehende Gebäude oder Brachflächen werden ebenso in Szene gesetzt wie Kirchen, Parkanlagen oder Bushaltestellen.

In einem regionsweiten Festival, das vom 25. September bis 18. Oktober 2020 stattfindet, werden die Kunstwerke als facettenreiches Themenfeld inszeniert.

www.kulturregion-stuttgart.de/was/unter-beobachtung

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