Stadtbibliothek: Neuer Freundeskreis gegründet
Anfang des Jahres haben sich ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung und weitere Unterstützende zum Freundeskreis der Stadtbibliothek in Vereinsform zusammengeschlossen. „Alle hatten bereits vor dem Ruhestand Berührungspunkte zur Stadtbibliothek und sind weiterhin regelmäßige Nutzer“, weiß Bibliotheksleiterin Elisabeth Graf.
„Wir sind gleich durchgestartet!“, ist die gewählte erste Vorsitzende Karin Eißele-Kraft voll motiviert. „Anfang April waren wir – noch ohne das offizielle e.V. – bei der „Nacht der Bibliotheken“ mit einem Kuchenbuffet dabei“, berichtet sie. Erstmals öffentlich präsentieren wird sich der neu gegründete Förderverein auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am 19. Juli.
„Wer Freude an Büchern und Kultur hat, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden, um gemeinsam mehr für Wissen und Kultur zu bewegen“, so Eißele-Kraft. Für den Herbst seien die nächsten Veranstaltungen mit Teilnahme des Freundeskreises geplant.
Markt der Möglichkeiten
Ziel des Freundeskreises ist, die vielfältigen Angebote der Stadtbibliothek zu fördern und auszubauen und eine stärkere Lobby in der Bürgerschaft zu sein. Denn:„Freunde sind Befürworter, geben Unterstützung, stehen in Krisen zur Seite und steigern die soziale Reichweite“, ergänzt sie. Mehr Informationen, eine Kontaktmöglichkeit und das Beitrittsformular sind auf der Seite der Stadtbibliothek https://bibliotheken.komm.one/schwaebisch-hall/ eingestellt.
Neustart
„Schon meine Vorgängerin Christina Pohl hatte nach dem Einzug ins Glashaus 2001 einen Freundeskreis gegründet,“ berichtet Elisabeth Graf. Dieser wuchs nach einem knappen Jahr auf 35 Mitglieder an, schrumpfte aber mit den Jahren wieder. Aufgaben wie die Pflanzenpflege oder große Bücherflohmärkte seien nach und nach weggefallen. „Da der Zusammenschluss kein eingetragenen Verein war, war er weniger verbindlich. Einige der Ehrenamtlichen sind uns bis heute als Lesepatinnen und Lesepaten treu geblieben. Dennoch war uns ein Neustart als eingetragener Verein mit allen Rechten und Pflichten wichtig“, so Graf. Ein weiterer Vorteil:„So manch interessanter Fördertopf erschließt sich uns nur als Verein. Durch unser immer breiter werdendes Angebot sind wir auf zusätzliche Mittel angewiesen. Inzwischen kommen wir auch bei der Betreuung unserer vielfältigen Angebote personell an Grenzen und freuen uns über Unterstützung. Zuletzt ist es für eine öffentliche Einrichtung wie unsere auch elementar, Impulse aus der Bürgerschaft zu bekommen.“ freut sich die Leiterin der Stadtbibliothek über das Engagement.
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