Neue AED Defibrillatoren für Schwäbisch Hall
Jede Sekunde zählt, wenn ein Mensch einen plötzlichen Herzstillstand erleidet. Um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können, wurden in Schwäbisch Hall jetzt weitere automatisierte externe Defibrillatoren (AED) installiert. Bei einer Radtour in der Region war Feuerwehrkommandant Sven Kipphardt aufgefallen, dass hier noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist und Dank der engen Kooperation mit der Björn-Steiger-Stiftung konnten in den letzten Monaten nun einige neue Standorte realisiert werden. Weitere Standorte folgen, auch dank Unterstützung lokaler Unternehmen und Organisationen.
Die neuen Standorte sind:
- Klafs GmbH, Erich-Klafs-Straße 1-3
- DRK Kreisverband, Steinbacher Straße 27
- Bezirksamt Sulzdorf, Martin-Luther-Straße 11
Die neuen AED-Geräte sind öffentlich zugänglich und so konzipiert, dass sie auch von medizinischen Laien sicher und intuitiv bedient werden können. Sie leiten die Helfenden Schritt für Schritt per Sprachanweisung durch die Reanimation und können so wertvolle Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.
„Ein Herzstillstand kann jeden treffen – jederzeit und überall.
Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen im Notfall helfen können“, betont Sven Kipphardt, der auch Notfallsanitäter ist. „Mit den neuen Defibrillatoren schaffen wir konkrete Möglichkeiten, Leben zu retten.“
Die Björn-Steiger-Stiftung engagiert sich seit Jahrzehnten für die Verbesserung der Notfallhilfe und setzt sich insbesondere für die flächendeckende Verfügbarkeit von AED ein. „Diese Installation ist eine echte Herzensangelegenheit, denn jeder öffentlich zugängliche Defibrillator erhöht die Überlebenschance von Betroffenen erheblich – vor allem dann, wenn mutige Bürgerinnen und Bürger sofort handeln,“ so Kipphardt. Jeder AED wird in einem klimatisierten Wandkasten aufbewahrt. Die Installation wurde durch hausinterne Elektrofachkräfte ermöglicht.
Ein weiterer wichtiger Baustein der lebensrettenden Kette ist das Engagement qualifizierter Ersthelferinnen und Ersthelfer.
Bürgerinnen und Bürger mit Erste-Hilfe-Kenntnissen werden daher ausdrücklich ermutigt, sich bei Region der Lebensretter zu registrieren. Über dieses System können registrierte Ersthelfer im Notfall per App alarmiert werden, um noch vor dem Rettungsdienst Hilfe zu leisten und einen vorhandenen AED einzusetzen.
Ziel der Kooperation ist es, Hemmschwellen abzubauen und zu zeigen: Helfen kann – und soll – jede und jeder.
Weitere Informationen zu den Standorten der AED-Geräte sowie zur Registrierung als qualifizierter Ersthelfer finden Interessierte unter https://regionderlebensretter.de/


