Stadtverwaltung: Mabel Esslinger verstärkt Stadt- und Hospitalarchiv
Seit dem 1. Februar verstärkt Mabel Esslinger als stellvertretende Leiterin das Stadt- und Hospitalarchiv in Schwäbisch Hall. Die gebürtige Ludwigsburgerin studierte Geschichte und Fennistik an der Universität Greifswald. Anschließend vertiefte sie ihre Kenntnisse im Rahmen eines Masterstudiums an der Universität Wien in Historischen Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft. Es folgten berufliche Stationen unter anderem am Niederösterreichischen Landesarchiv sowie am Stadtarchiv Tulln an der Donau. „Mit ihrer fachlichen Expertise bringt Mabel Esslinger fundierte Fachkenntnisse und praktische Erfahrung zu uns ins Archiv. Wir freuen uns sehr, eine so fachkundige und versierte Kollegin gewonnen zu haben“, freut sich Archivleiterin Elisabeth Fischer.
Esslingers Arbeitsschwerpunkt wird die digitale Langzeitarchivierung der städtischen Verwaltung sein. Darunter versteht man die dauerhafte Sicherung digitaler Unterlagen über Jahrzehnte hinweg – unabhängig von sich wandelnden Dateiformaten, Softwareprogrammen oder technischen Systemen. „Die Herausforderung liegt darin Dokumente, Softwares oder Webseiten so zu speichern, dass sie auch in Zukunft lesbar, verständlich und rechtlich belastbar bleiben. Die digitale Langzeitarchivierung ist dabei nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Stadt und damit des Archivs", so Esslinger.
Sie freut sich insbesondere darauf, in Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen die Zusammenarbeit zwischen Archiv und den Abteilungen der Stadtverwaltung enger und effektiver zu gestalten. Ziel ist es, eine möglichst vollständige und aussagekräftige Überlieferung für kommende Generationen zu sichern. Dabei sollen digitale Verwaltungsunterlagen frühzeitig archivfachlich begleitet werden, um Qualität, Nachvollziehbarkeit und Langzeitverfügbarkeit zu gewährleisten.
„Ich bin sehr beeindruckt von dem, was das Team des Stadtarchivs unter der Leitung von Elisabeth Fischer im Bereich der Digitalisierung bereits initiiert hat. Umso mehr freue ich mich darauf, mein Wissen nun praktisch einzubringen und gemeinsam die Archivierung digitaler Unterlagen systematisch weiterzuentwickeln.“



