Die „Bank der Freundschaft“ wurde in Hessental aufgebaut
Im Rahmen des Projekts „Les Défis du Bois“ (Herausforderungen des Holzes) entwarfen und bauten 2024 Studierende der Hochschule ENSTIB in Épinal, der Architekturhochschule ENSA in Nancy und der Handwerksorganisation Compagnons du Devoir Holzstrukturen. Unter dem Motto „Drei Partnerstädte – drei Partnerstrukturen“ entstand für jede der Städte eine individuelle Konstruktion. Anlass war ein Doppeljubiläum: Épinal feierte 60 Jahre Städtepartnerschaft mit Schwäbisch Hall sowie 50 Jahre mit der belgischen Kommune Gembloux.
Die eigens für Hall entstandene „Bank der Freundschaft“ ist zugleich ein Geschenk an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Bereits im Juni 2024 reiste eine Delegation um den Ersten Bürgermeister Peter Klink aus Schwäbisch Hall zur Jubiläumsfeier nach Épinal und konnte bei der Präsentation erstmals auf der Bank Platz nehmen. Die Arbeit orientiert sich an den überdachten Brücken am Kocher und bietet einen Ort zum Verweilen durch die integrierten Liegestühle. Bereits 2024 zeigte sich Klink begeistert: „Die Holzstruktur vereint ansprechendes Design mit hoher Aufenthaltsattraktivität. Dass die Studierenden unsere Städtepartnerschaft mit so einer besonderen Geste gewürdigt haben, freut uns sehr.“
Die Bank wurde durch den Fachbereich Planen und Bauen bewusst zwischen den Quartieren Solpark und Sonnenrain platziert. „Hier wird unsere langjährige Städtepartnerschaft mit Épinal gerade in unserem größten und weiter wachsenden Stadtteil Hessental für die Menschen im Alltag sichtbar“, unterstreicht Oberbürgermeister Daniel Bullinger.
Ende Juli 2026 stellten zwei französische Handwerker die „Bank der Freundschaft“ am Spielplatz Sonnenrain innerhalb von fünf Arbeitstagen auf. Sie steht ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung.
„Wir wurden in Schwäbisch Hall unglaublich herzlich aufgenommen. Vom ersten Moment an haben wir uns willkommen gefühlt, nicht nur durch die Stadt, sondern vor allem durch die Menschen hier“, schwärmt Schreiner Cédric Zimmermann aus Èpinal. Nachbarn brachten sogar Kuchen vorbei. Beeindruckt zeigten sich die Handwerker auch von der Haller Altstadt und den Automaten von Bernhard Deutsch. „Wir lieben die Haller Solebonbons“. Am Freitagabend traten er und Raphaël Quinio nach getaner Arbeit wieder den Heimweg an.
Die „Bank der Freundschaft“ ist ein funktionales Bauwerk und handwerkliches Kunstobjekt. Sie symbolisiert auch die Verbindung zwischen Épinal und Schwäbisch Hall und lädt zum Verweilen und Austausch ein. Der Standort der Bank schafft so einen Ort der Begegnung und trägt mit dazu bei, beide Quartiere noch enger miteinander zu verknüpfen.
Weitere Informationen: Stabsstelle des Oberbürgermeisters; Abtl. Städtepartnerschaften




