Lebenslagen: Schwäbisch Hall

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Schutz vor Lärm

Die Baustelle unter dem Fenster, die Autobahn gleich um die Ecke und dann noch der Nachbar mit seinem Rasenmäher. Aus Sicht der Bevölkerung ist Lärm das drängendste Umweltproblem überhaupt. Wenn der Körper lauten Geräuschen ausgesetzt ist, kann das zu Stressreaktionen wie Schlafstörungen bis hin zu Gehör- oder Herz-Kreislaufschäden führen.

Lärm wird in verschiedene Kategorien eingeteilt:

  • Verkehrslärm
  • Gewerbe- und Industrielärm
  • Baustellenlärm
  • Gerätelärm
  • Sport- und Freizeitlärm
  • Nachbarschaftslärm

Unser Lärmempfinden ist stark subjektiv geprägt. So stört ein Geräusch denjenigen, der es verursacht, sehr viel weniger als denjenigen, der ihm ausgesetzt ist. Auch das Wissen über den Ursprung eines Geräusches und die Gründe dafür machen die Belastung für manche Menschen erträglicher.

Je nach Art und Verursacher gibt es unterschiedliche Grenz- und Richtwerte für Lärm.

Die Europäische Union hat im Jahr 2002 die Umgebungslärmrichtlinie verabschiedet. Die Mitgliedsländer werden darin verpflichtet, die Belastung ihrer Bevölkerung durch Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm sowie den Lärm in Ballungsgebieten zu berechnen und zu kartieren. Aufbauend auf diesen Lärmkarten sind Lärmaktionspläne zu erstellen.

In Baden-Württemberg ist der Flughafen in Stuttgart die einzige Quelle für Fluglärm, die groß genug ist, um kartiert zu werden. Die Strecken der Deutschen Bahn erfasst das Eisenbahn-Bundesamt. Dem Land obliegen nur die Bahnstrecken, auf denen nicht bundeseigene Züge verkehren.

Rechtsgrundlage

Zum Thema Lärm gibt eine Vielzahl von Richtlinien, Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften. Die nachfolgende Liste nennt ausgewählte Beispiele aus verschiedenen Lärmkategorien:

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Verkehrsministerium hat ihn am 15.08.2019 freigegeben.

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