Rückblick 2020: Schwäbisch Hall

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Jährlicher Brief an die Auslandshallerinnen und Auslandshaller

Es ist ein schöner Brauch in der Weihnachtszeit, dass der Oberbürgermeister gute Wünsche an die im Ausland lebenden Hallerinnen und Haller schickt und diese über die Entwicklungen der Stadt im vergangenen Jahr informiert.

Hier lesen Sie den aktuellen Brief von Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim.

Liebe Hallerinnen und Haller jenseits der Grenzen,

so vieles ist anders in diesem ganz außergewöhnlichen Jahr 2020, aber zumindest an manchen guten Traditionen wollen wir festhalten. Darum freue ich mich, dass ich Ihnen heute wieder berichten darf, was im ausgehenden Jahr in Schwäbisch Hall geschehen ist. Wie Sie bereits wissen, ist das für mich das letzte Mal: Nach 24 Jahren im Amt werde ich bei der Oberbürgermeister-Wahl am 18. April 2021 nicht mehr kandidieren. Den nächsten Brief erhalten Sie dann von meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger.

Die weltweite Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass 2020 komplett anders verlaufen ist, als wir uns das vorgestellt und gewünscht haben. Hier in Schwäbisch Hall rückte das Virus ab dem 9. März in den Mittelpunkt des Geschehens, als das Gesundheitsamt des Landkreises nach einem Infektionsfall die Schließung des Schulzentrum West angeordnet hat. Mitte März folgte dann ein partieller „Lockdown“. Wie überall im Land wurden Kultur- und  Bildungseinrichtungen geschlossen, darunter Kitas und Schulen, Museen und Theater, das Freilandmuseum, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule oder die Musikschule. Ebenso betroffen waren Freizeit- und Sporteinrichtungen wie Kinos oder Schwimmbäder, außerdem Gastronomie und weite Teile des Einzelhandels. Auch Gottesdienste konnten nicht stattfinden. Viele Haller Unternehmen führten Home Office für ihr Personal ein. In den Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Senioren sowie im Diakonie-Klinikum gab es strikte Besuchseinschränkungen, die für die Betroffenen große Härten mit sich brachten. In der Corona-Isolierstation im Diak wurden auf dem Höhepunkt der ersten Pandemiewelle Anfang April zeitweilig 40 bis 50 Erkrankte behandelt, eine Überlastung gab es aber glücklicherweise nicht. Dem medizinischen Personal, das unter großem Einsatz für die Genesung dieser Menschen gekämpft hat, gilt unser besonderer Dank.

Auf dem ersten Höhepunkt der Pandemie im März und April war unsere sonst so belebte Altstadt manchmal auf gespenstische Weise verwaist.  Liebgewonnene Feste fielen aus. Es gab keinen „Haller Frühling“, kein Jazzfestival, keine Maihocketse. Besonders schwer viel mir die Absage des traditionellen Kuchen- und Brunnenfestes. Wenigstens konnten wir die erste Ablehnung des Bittgesuchs seit 70 Jahren vor historischer Kulisse durchführen, das Video finden Sie im Internet unter  www.youtube.com/watch?v=IYVlu5BoA1Y.

Ausfallen muss auch der Weihnachtsmarkt in der gewohnten Form, es soll aber einen kleinen Markt ohne gastronomisches Angebot geben. Mit Einschränkungen konnten immerhin das Kinderfest, der Jakobimarkt, das Sommernachtsfest, der Freundschaftstag und der Markt der Möglichkeiten stattfinden. Und erstmals konnten sich bei einem Nachhaltigkeitstag Vereine und Unternehmen mit ihren Ideen und Angeboten rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Altstadt präsentieren. Insgesamt handelte es sich um die massivsten Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Dies weckte und weckt aber auch Hilfsbereitschaft, Solidarität und Kreativität, sei es bei der Unterstützung besonders gefährdeter Personen, beim Entwickeln neuer Ideen zur Aufrechterhaltung verschiedenster Angebote oder bei der Erarbeitung ausgefeilter Hygiene-Konzepte. Besonders hervorheben möchte ich auch den Corona-Hilfsfonds, den wir auf Anregung und mit einer großzügigen Anschubfinanzierung der Recaro Aircraft Seating GmbH bei der Hospitalstiftung eingerichtet haben. Die bislang rund 72.000 Euro an Spenden stehen zur Unterstützung von durch Corona in Not geratene Bürgerinnen und Bürger oder auch für Vereine zur Verfügung.

Ende April und Anfang Mai begann eine – wenn auch nicht vollständige – Normalisierung mit der Öffnung von Geschäften, Gastwirtschaften, Sporteinrichtungen usw. Nach den Pfingstferien begann der Präsenzunterricht an den Schulen wieder, die Kitas kehrten zum Regelbetrieb zurück und die Volkshochschule nahm den Betrieb unter Pandemiebedingungen wieder auf.

Der Sommer hat uns eine Atempause verschafft und zumindest teilweise eine Rückkehr zur Normalität ermöglicht. Der Herbst brachte aber, wie Sie alle wissen, einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen. Seit Anfang November müssen wir wieder strenge Regeln umsetzen, die vor allem die Kulturschaffenden sowie die schwer angeschlagene Gastronomie erneut hart treffen. Mit dem Stand vom 24. November 2020 haben sich insgesamt 464 Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit dem Virus infiziert. Angesichts der dynamischen Entwicklung ist es sinnlos, Ihnen Zahlen zu nennen, die längst überholt sind, wenn dieser Brief Sie erreicht. Aktuelle Informationen und weiterführende Links finden Sie z. B. auf den Internetseiten der Stadt unter www.schwaebischhall.de.

Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise für die Stadt lassen sich noch nicht ermessen. Glücklicherweise wurde den Kommunen ein großer Teil der Ausfälle bei der Gewerbesteuer durch Bund und Land ersetzt. Auf längere Zeit wird ein solcher Ausgleich aber nicht zu erwarten sein. Dem Gemeinderat fällt nun die Aufgabe zu, sich auf eine Priorisierung anstehender Projekte zu verständigen.

in Beispiel für die dramatischen Folgen der Corona-Krise für unsere Unternehmen ist Recaro. Von der erfolgreichen Entwicklung des Flugzeugsitze-Herstellers habe ich immer wieder berichtet. Der Flugverkehr kam durch die Corona-Krise zeitweilig fast komplett zum Erliegen, was auch gesunde Unternehmen in dieser Branche vor existenzielle Probleme gestellt. Bei Recaro gingen die Umsätze um rund 60 Prozent zurück. Knapp die Hälfte der 1.111 Beschäftigten in Schwäbisch Hall ist (Stand 11/2020) in Kurzarbeit. Dieses Instrument hat sich für viele Haller Arbeitgeber und ihr Personal als außerordentlich wichtig erwiesen. Wie allerdings die langfristigen Folgen der Corona-Krise für den Wirtschaftsstandort sein werden, lässt sich momentan kaum abschätzen. Ich bleibe zuversichtlich, dass unsere stark aufgestellten und innovativen Unternehmen beste Voraussetzungen haben, um gut über diesen Einschnitt hinwegzukommen.

Im „Diak“ hat man nach einem Jahr eine positive Bilanz der Fusion mit dem Diakoniewerk Neuendettelsau zum „Diakoneo“ gezogen. Durch den Zusammenschluss ist – wie bereits 2019 berichtet – das größte diakonische Unternehmen in Süddeutschland entstanden. Beim Diak-Neubau beginnt im Frühjahr 2021 mit der Sanierung des Waldhauses der nächste Schritt zum zweiten Neubauabschnitt. Die notwendigen Fördermittel des Landes für das insgesamt rund 20,4 Millionen Euro teure Vorhaben sind zugesagt. Wenn das Waldhaus fertig ist, soll das Klinikhochhaus abgerissen werden und Platz für einen Neubau zwischen Bettenhaus, Waldhaus und Kinderklinik machen. Dieser letzte Abschnitt wird etwa 80 Millionen Euro kosten und etwa 2025 abgeschlossen sein.

Zu Ende gegangen ist übrigens die Geschichte einer Haller Institution, an die vielleicht auch Sie ihre Erinnerungen haben. Die Tanzschule Geiger in der Bahnhofstraße schloss Ende 2019 nach 99 Jahren endgültig ihre Türen. Tausende Hallerinnen und Haller haben hier das Tanzen gelernt, manche Ehe nahm hier ihren  Anfang.

Trotz den durch die Pandemie bedingten Einschränkungen wurde auch 2020 an vielen Orten gebaut und umgebaut. Die Sanierung des Schulzentrums West, ein millionenschweres Groß- und Dauerprojekt, schreitet weiter voran. Mit dem Bahnhofsareal entwickeln wir derzeit eines der letzten Filetgrundstücke in der Innenstadt, hier schreitet die Erschließung voran und die Grundstücke werden vermarktet. Der Kronengarten in Hessental wird Standort für zehn Häuser mit insgesamt 98 Wohnungen. Rund ein halbes Jahr dauerte die Vergrößerung des Kreisverkehrs am Schulzentrum West, um ihn als Nadelöhr und Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Eine Baustelle prägt momentan auch die Weilerwiese, wo am Dreimühlenwehr eine Fischtreppe gebaut und das Kocherufer neu gestaltet wird. Am Anfang der Sommerferien konnten die beiden Eisenbahn- Behelfsbrücken erstellt werden, die eine Voraussetzung für den Bau des Weilertunnels sind. Voraussichtlich 2022 beginnt dann der eigentliche Tunnelbau.

Als einer der stärksten Stürme seit langem entpuppte sich „Sabine“, die in der Nacht zum 10. Februar über Schwäbisch Hall fegte. Erhebliche Schäden gab es unter anderem an der Gewerblichen Schule auf der Tullauer Höhe. Hier wurden bei einem Gebäude Teile des Dachs und der Fotovoltaikanlage bis zu 100 Meter weggeweht. Der warme und sonnige Frühling und ein überwiegend schöner Sommer haben vielen Hallerinnen und Hallern in der Corona-Zeit sehr geholfen. Wandern und Individualsport draußen erfreuten sich außerordentlicher Beliebtheit, und die Fahrradgeschäfte verzeichneten – wenn sie denn öffnen durften – Rekordumsätze.

Während viele andere Freilichttheater auf ihre Aufführungen komplett verzichtet haben, führten unsere Freilichtspiele unter dem Motto „Alles anders!“ mit viel Herzblut und Kreativität eine Saison unter Corona-Bedingungen durch. Zu insgesamt rund 80 Vorstellungen – auf der Großen Treppe die bereits 2019 gespielten „Jedermann“ und „Don Camillo und Peppone“ sowie als Neuproduktion die Komödie „Das Spiel von Liebe und Zufall“ – kamen etwa 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Das waren zwar rund 50.000 weniger als unter normalen Bedingungen, trotzdem sind wir froh und stolz, dass wir auch unter den widrigen Bedingungen unserem Selbstverständnis als Kulturstadt gerecht werden konnten.

Die Haller Museen – seien es Kunsthalle Würth und Johanniterkirche, das Hällisch-Fränkischen Museum oder das Hohenloher Freilandmuseum – hatten lange Schließungszeiten zu verkraften und mussten Anfang  November erneut ihre Türen zusperren. Balsam auf die Seelen der hart getroffenen Kulturschaffenden und Kunstfreunde war das am 17. und 18. Oktober an Stelle der „Langen Kunstnacht“ durchgeführte „Kunstwochenende“. Unter Einhaltung der Corona-Regeln zeigten Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Museen und Galerien Ausstellungen, Musik, Tanz und Performances.

Wenigstens unterliegen Bücher nicht der Quarantäne. Dieses Jahr sind mehrere Titel über Schwäbisch Hall erschienen oder werden demnächst veröffentlicht, die vielleicht auch für Sie interessant sind. Dr. Andreas Maisch und Sara Wiest vom Stadtarchiv haben mit dem „Verlag Regionalkultur“ den Band „Schwäbisch Hall. Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten“ herausgebracht, der aktuelle Aufnahmen neben Ansichten der Stadt aus früheren Zeiten stellt (ISBN 978-3-95505-231-7). Eine im  August vorgestellte Ortsgeschichte von Steinbach ist bereits vergriffen. Beim „Haller Tagblatt“ laufen momentan die letzten Arbeiten an einem Buch, das sich dem Kriegsende 1945 in Schwäbisch Hall widmet und dieses vor allem aus der Perspektive von Zeitzeugen schildert.

Der bereits seit zehn Jahren stattfindende „Kongress der Weltmarktführer“ brachte im –von Corona noch nicht berührten – Januar Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nach Schwäbisch Hall, unter anderem Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, die Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo, Andreas Ronken (Vorsitzender der Geschäftsführung von „Ritter Sport“) und die Bundesverteidigungsministerin und CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Heute steht schon fest, dass der Kongress 2021 auf Juni verschoben wird.

Ein sportlicher Höhepunkt des Jahres war am 6. Januar der traditionelle Dreikönigslauf. Bei den Männern lag Seriensieger Florian Röser aus Konstanz zum sechsten Mal in Folge vorne, bei den Frauen siegte die Tübingerin Hanna Klein, WM-Teilnehmerin von 2017, mit einem neuen Streckenrekord. Ab März prägten dann aber Absagen und Verschiebungen das Bild. Wie viele Sportlerinnen und Sportler mussten die Footballer der Unicorns den Ausfall der Saison 2020 hinnehmen, bei der sie vermutlich wieder um den „German Bowl“ mitgespielt hätten. Während zum Beispiel die lokalen Fußballvereine bis zum erneuten Einstellung des Betriebs Anfang November wenigstens einen Teil ihrer Spiele austragen konnten, blieb es bei den Unicorns beim Totalausfall.

Auch bei den sonst so zahlreichen Festen zu Jubiläen und Jahrestagen ist im Corona-Jahr 2020 deutlich  weniger zu vermelden. Trotzdem feierte das Radio „StHörfunk“ sein 25-jähriges Bestehen. Aktuelle und ehemalige Lehrkräfte, Studierende, Mitglieder und Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter freuten sich über 30 Jahre Haller Akademie der Künste. Auf denselben Zeitraum konnte der Förderverein Mittelalterliche Kirchen zurückschauen, der Erstaunliches für  die Erhaltung unserer stadtbildprägenden Gotteshäuser geleistet hat. 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben wir uns an die Ereignisse dieser dramatischen Zeit erinnert, unter anderem an den Beginn des Hessentaler Todesmarschs der KZ-Häftlinge, dessen Opfer wir durch eine Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof in Steinbach gedachten.

Wie immer ist neues aus dem Bereich Personalien zu vermelden. Robert Spoden, Tourismus-Experte der Stadtverwaltung und Organisator der Stadtfeste, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Ebenfalls in den Ruhestand getreten ist Astrid Winter, Leiterin der Abteilung Jugend, Senioren und Soziales bei der Stadt. Ihre Nachfolgerin ist Petra Patotschka. Neu begrüßen dürfen wir neben vielen weiteren neuen Kolleginnen und Kollegen Mathias Waack, der seit November den neu geschaffenen Fachbereich Organisation und IT leitet und mit seinem Team unsere Stadt fit für die digitale Zukunft machen wird. 

Verabschiedet wurde auch Thomas Kuhn, Leiter der Gemeinschaftsschule im Schulzentrum West, die übrigens seit diesem Jahr den Namen „Johannes-Brenz-Gemeinschaftsschule“ trägt. Seine Nachfolge hat Andrea Fürle angetreten. Viel bewegt hat Thomas Helmle, bis zum Sommer Leiter der Grundschule Steinbach und Mitbegründer der Montessori-Bewegung in Schwäbisch Hall. Optima-Chef Hans Bühler erhielt anlässlich seines 40-jährigen Arbeitsjubiläums die Silberne Rathausmedaille.

Leider gab es 2019 auch ganze Reihe Abschiede von profilierten Persönlichkeiten unserer Stadt. Zwei ehemalige Stadträte, um die wir trauern, sind der im Alter von 91 Jahren verstorbene Roland Heckelmann, Inhaber des Haushaltswarengeschäfts „Kachel“ und mit mehr als 40 Jahren im Gemeinderat das „Urgestein“ des Kommunalparlaments, sowie Roland Schmid, früherer Schulleiter der Schenkensee-Realschule und Vorsitzender der TSG, der 85 Jahre alt wurde. Wilfried Eller, Konrektor des Erasmus-Widmann-Gymnasiums und eine Institution bei den Siedern, verstarb im Alter von 71 Jahren. Drei wichtige Kulturschaffende waren Professor Dr. Harald Siebenmorgen, ehemaliger Leiter des Hällisch-Fränkischen Museums, gestorben im Alter von 70 Jahren, der Lehrer Peter Ege, der das Kino im Schafstall und den Kunstverein prägte und im Alter von 71 Jahren verstarb, und Rainer Möck, der das „Kleine Theater Hall“ sowie die Montessori-Initiative mit gegründet hat und nur 63 Jahre alt wurde. Als „Kompostexperte“ bekannt geworden ist Professor Dr. Haschem Haschemi. Der Haller Wissenschaftler iranischer Herkunft starb mit 80 Jahren. Der Speditionsunternehmer Johann Georg Hüfner, verstorben mit 81 Jahren, hat sich mit viel Herzblut für die Erhaltung unserer mittelalterlichen Kirchen eingesetzt. Professor Dr. Hartmut Geiger, langjähriger Leiter der Kinderabteilung im Diak, starb im Alter von 84 Jahren.

Soweit unser Streifzug durch das diesjährige Geschehen in Schwäbisch Hall. Während des Jahres informiert Sie unsere Internetseite www.schwaebischhall.de über die hiesigen Geschehnisse – seit diesem Frühjahr in neuem Design, noch benutzerfreundlicher, noch informativer. Eine jährlich ergänzte Stadtchronik finden Sie dort auch auf den Seiten des Stadtarchivs. Das Aktuellste aus Ihrer Heimat erfahren Sie auf der Facebookseite der Stadt (www.facebook.com/schwaebischhall) oder über das Online-Portal des Haller Tagblatts.

Ich möchte mich am Ende dieses Briefs von Ihnen verabschieden und Ihnen und Ihrer Familie für die Zukunft alles Gute, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit wünschen. Ganz herzlich danken möchte ich für die vielen postalischen Grüße, die mich im Lauf der Jahre erreicht haben, auch für den einen oder anderen Besuch. Es hat mich immer wieder sehr berührt, wie eng die „Auslandshaller“ mit ihrer alten Heimat verbunden sind, auch wenn sie manchmal seit vielen Jahrzehnten nicht mehr hier leben. Auch das zeigt, dass Schwäbisch Hall ein ganz besonderer Ort ist! Ich bin dankbar, dass ich so viele Jahre an der positiven Entwicklung dieser Stadt an zentraler Stelle mitwirken durfte. 

Über alle Grenzen hinweg grüße ich Sie in freundschaftlicher Verbundenheit,

Ihr
Hermann-Josef Pelgrim
Oberbürgermeister

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