Rückblick 2022: Schwäbisch Hall

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Jährlicher Brief an die Auslandshallerinnen und Auslandshaller

Es ist ein schöner Brauch in der Weihnachtszeit, dass der Oberbürgermeister gute Wünsche an die im Ausland lebenden Hallerinnen und Haller schickt und diese über die Entwicklungen der Stadt im vergangenen Jahr informiert.

Hier lesen Sie den aktuellen Brief von Oberbürgermeister Daniel Bullinger.

Brief-Download (mit Bildern) (pdf-Datei)

Liebe im Ausland lebende Hallerinnen und Haller,

ein turbulentes Jahr neigt sich seinem Ende zu und ich möchte die Tradition fortsetzen, Ihnen von den wesentlichen Entwicklungen in Schwäbisch Hall zu berichten. 

Die ersten Monate des Jahres standen erneut ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und waren von hohen Infektionszahlen, Impfaktionen sowie Absagen und Schließungen geprägt. Bereits im März entspannte sich aber die Lage. In der Folge konnten wichtige und beliebte Feste wie das Kinderfest, das Kuchen- und Brunnenfest – bei dem es mich besonders gefreut hat, einige Partnerstädte bei uns in Hall zu empfangen – das Sommernachtsfest oder der Internationale Freundschaftstag ohne größere Einschränkungen stattfinden. 

Mit der Entspannung in diesem Bereich kam jedoch der historische Einschnitt vom 24. Februar. Fassungslosigkeit, Trauer und auch Zorn über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine waren und sind auch in Schwäbisch Hall die vorherrschende Haltung. Ausdruck unserer Solidarität war unter anderem am 3. März die große Friedensdemonstration auf dem Marktplatz mit mindestens 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Eine weitere Reaktion war eine beeindruckende Welle der Hilfsbereitschaft. Unsere polnische, nahe an der ukrainischen Grenze gelegene Partnerstadt Zamość war und ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Stadt Schwäbisch Hall hat ein Spendenkonto eingerichtet, um ihre Partnerstadt in dieser Situation zu unterstützen. So konnten in Zusammenarbeit mit unserer Partnerstadt Sachspenden schnell in die Ukraine bzw. an Geflüchtete aus der Ukraine geliefert werden.  Zudem gab es Benefizkonzerte und Veranstaltungen, bei denen Spenden gesammelt wurden. Eine weitere Unterstützung erfolgte durch die Firma Optima in Zusammenarbeit mit der Stadt: Bei dieser Aktion haben  Bürgerinnen und Bürger Dinge des täglichen Bedarfs in Rucksäcke gepackt , die dann in die Ukraine geliefert wurden. Mittlerweile sind zahlreiche Geflüchtete in Schwäbisch Hall eingetroffen. Im November waren es etwa 475. Die Hilfe konnte und kann nur durch das großartige Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer und der Hauptamtlichen in den Verwaltungen und anderen beteiligen Einrichtungen funktionieren. So wurden, um Beispiele zu nennen, Wohnungen zur Verfügung gestellt und vermittelt, Übersetzungsdienste geleistet, Geflüchtete bei Behördengängen und Arztbesuchen begleitet oder Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen organisiert. Auf diese Unterstützung sind wir nach wie vor stark angewiesen.

Die mittel- und langfristigen ökonomischen Auswirkungen der Doppelkrise auf Schwäbisch Hall lassen sich noch nicht abschätzen. Bis jetzt scheinen Wirtschaft und Gewerbe recht krisenfest zu sein. Ob dies auch für die nächsten Monate gilt, ist offen. Insgesamt rechnet man in Deutschland mit einer schlechten wirtschaftlichen Lage im Jahr 2023. Die direkt von den Verwerfungen im Energiebereich betroffenen Stadtwerke – bisher stets ein zuverlässiger Gewinnbringer – verzeichneten bereits 2021 einen Verlust von 4,2 Millionen Euro. Die derzeit explodierenden Gaspreise müssen die Stadtwerke weitergeben. Für die Verbraucher bedeutet dies Preiserhöhungen. Die Stadtwerke sind jedoch beim Ziel „weg vom Erdgas“ noch in einer vergleichsweise guten Lage, da sie aufgrund eines langjährigen Engagements in der Biogaserzeugung bei der Kraft-Wärme-Koppelung bereits in hohem Maß auf Biomethan und Biogas zurückgreifen. Die Gewinne aus steigenden Strompreisen dienen derzeit als Puffer, wobei Gewinnabschöpfungen aktuell noch politisch diskutiert werden.

Auch für die Stadt selbst hat das vergangene Jahr rote Zahlen gebracht, die mit einem Minus von 12,6 Millionen Euro, anstatt wie ursprünglich kalkuliert 22 Millionen Euro, immerhin deutlich niedriger als befürchtet ausfielen. Nach den hohen Mindereinnahmen wegen der Pandemie erwarten wir aber weitere Belastungen durch den Ukrainekrieg. So ist im Haushalt 2022 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 12,5 Millionen Euro eingeplant. Aktuell können wir dies noch durch Entnahmen aus den Rücklagen ausgleichen. Dies ist jedoch keine dauerhafte Lösung. Deshalb gab es schon dieses Jahr Diskussionen um Einsparungen, Streichungen und Gebührenerhöhungen. Zuletzt hat der Gemeinderat in seiner Sitzung im Oktober die höhere Besteuerung von Spielhallen, die Einführung einer Übernachtungspauschale für Gäste, die Erhöhung der Hundesteuer und angepasste Gebühren für Märkte sowie Jahresbeiträge für die Stadtbibliothek und Musikunterricht beschlossen. Die nächsten großen Entscheidungen müssen wir zu Beginn des kommenden Jahres im Zuge der Beratungen für den Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024 treffen.

Wie immer ist in diesem Jahr in Schwäbisch Hall viel gebaut worden. Die Nachfrage nach Grundstücken für Wohnhäuser ist trotz der Krisen nach wie vor groß. Auch die Nachfrage nach Flächen für die Industrie ist ungebrochen. Die Stadt investiert weiterhin viel, nicht zuletzt in die Schulen. Bei der Sanierung des Gymnasiums bei St. Michael konnte der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden. Insgesamt liegen die Kosten für das Projekt bei 16,3 Millionen Euro. Vor kurzem konnte der sehnlichst erwartete Spatenstich für den Wiederaufbau der vor vier Jahren niedergebrannten Scheune des Kinder- und Jugendzentrums Heimbacher Hof gesetzt werden. In der Weilerwiese sind nach vielen Jahren die Bauzäune verschwunden. Die neue Promenade am westlichen Kocherufer ist mittlerweile sehr beliebt und der Einbau einer Fischtreppe in das Dreimühlenwehr hat die Umweltverträglichkeit dieses historischen Bauwerks vergrößert. 

Daneben werden teils große Projekte neu geplant oder umgeplant. So fiel im Gemeinderat als Zwischenschritt ein Grundsatzbeschluss für die Einrichtung von zwei Grundschulen in Hessental – die bestehende Schule ist durch das starke Wachstum zu klein. Der zweite Abschnitt des Diak-Neubaus wird sich durch die Notwendigkeit einer Neuplanung deutlich verzögern. Das auf mindestens 80 Millionen Euro geschätzte Vorhaben sollte eigentlich 2025 fertig sein und unter anderem den Abriss des Hochhauses aus den 1930er Jahren umfassen. 

Institutioneller Art sind die Umbaupläne für den Sonnenhof. Die in eine finanzielle Schieflage geratene Einrichtung für Menschen mit Behinderungen mit ihren etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in das Diakoneo Neuendettelsau integriert, zu dem auch das Haller Diakonieklinikum gehört. 

In der Zukunft wird in Schwäbisch Hall ein weiteres Großprojekt starten. Der Gemeinderat hat im Juli nach einem längeren Entscheidungsprozess den Beschluss zur Ansiedlung des Maßregelvollzugs in Schwäbisch Hall gefasst. Ich freue mich, dass das Land 
Baden-Württemberg im Rahmen der Gespräche über Landeseinrichtungen zugesagt hat, unseren Hochschulstandort in Schwäbisch Hall weiterhin und verstärkt zu fördern. 

Im Bereich Mobilität entwickeln die Kommunen Michelbach, Michelfeld, Rosengarten, Schwäbisch Hall und Untermünkheim aktuell unter dem Motto „Gemeinsam mobiler“ ein  Mobilitätskonzept, mit dem Ziel Szenarien zu konstruieren und konkrete Maßnahmen zu benennen, wie das Verkehrssystem der beteiligten Kommunen zukunftsfähig und umweltfreundlich weiterentwickelt werden kann. Die Bevölkerung ist bei dieser Entwicklung beteiligt. Erste Analyseergebnisse der Datenerhebungen wurden erst kürzlich  im Rahmen einer Bürgerbeteiligung diskutiert. 

Die Freilichtspiele Schwäbisch Hall konnten nach zwei Corona-Jahren wieder ein volles Programm unter Normalbedingungen anbieten. 13 Produktionen mit fast 130 Aufführungen zogen mehr als 46.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an – mehr als im Vorjahr, aber immer noch deutlich unter den 69.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Ein Publikumsmagnet war wieder das Musical „Sister Act“. Zu sehen waren unter anderem auch die „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Cyrano de Bergerac", Lessings „Nathan der Weise" mit dem bekannten deutsch-amerikanischen Schauspieler Walter Sittler (unter anderem „Tatort“) oder die Musical-Comedy „Der kleine Horrorladen“. Seit 2021 wird ein Winterprogramm mit kleineren aber feinen Produktionen im Globe-Theater auf dem Unterwöhrd angeboten. 

Die Kunsthalle Würth präsentiert momentan „Sport, Spaß und Spiel in der Sammlung Würth“. Zu sehen sind Arbeiten u.a. von Ernst Ludwig Kirchner, Marcel Duchamp, Man Ray, Max Ernst, Willi Baumeister oder Fernand Léger bis hin zu Tomi Ungerer, Alfred Hrdlicka und François Morellet. 

Auch das Freilandmuseum kann nach zwei Jahren mit dramatischen Einbrüchen bei den Besucherzahlen und damit auch bei den Einnahmen auf eine „fast normale“ Saison mit den beliebten Festen und Angeboten wie dem Handwerkertag, dem Käsemarkt, dem Mühlentag, den „Living History“-Aufführungen und dem Backofenfest zurückblicken. Erstmals in Deutschland dokumentiert eine neue Dauerausstellung des Museums die Kultur und Lebensweise des „fahrenden Volks“ der Jenischen. 

Das Hällisch-Fränkische Museum zeigte unter anderem die Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“, die sich mit den Themen Kriegsfolgen, Flucht und Ankommen in der Fremde, Rechtsradikalismus sowie die Prägung der Menschen infolge von Gewalt auseinandersetzte. 

Ein musikalischer Höhepunkt des Jahres war das Landesjazzfestival. Ab Ende September drehte sich drei Wochen lang alles um den Jazz. Zahlreiche Konzerte mit teils namhaften Künstlerinnen, Künstlern und Bands waren diesem Musikstil gewidmet. Dass Schwäbisch Hall auch eine angesehene Adresse in der Kinowelt ist, zeigt der zweite Oscar, den Gerd Nefzer für die Spezialeffekte im Science-Fiction-Film „Dune“ von Denis Villeneuve erhalten hat. 

Auf eine perfekte Saison können die „Schwäbisch Hall Unicorns“ zurückblicken. Im Finale der Central European Football League vor eigenem Publikum siegten sie im Juli gegen die „Parma Panthers“ und verteidigten damit den Titel von 2021. Nach der Finalniederlage des letzten Jahres gelang am 8. Oktober im „German Bowl“ in Frankfurt ein 44:27-Sieg gegen die „Potsdam Royals“ und damit zum fünften Mal der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. 

Auch andere Sportlerinnen und Sportler haben 2021 herausragendes geleistet. So wurden die Damen des Schachclubs zum sechsten Mal deutsche Vizemeisterinnnen. Julia Ullrich von der TSG gewann Silber bei den Deutschen Meisterschaften der Jugendlichen im Schwimm-Mehrkampf. Der Haller Lars Gräter wurde Zweiter bei den deutschen Mountainbike-Meisterschaften. Der Segelflieger Dirk Windmüller lag beim deutschen Grand Prix ganz vorne und der Haller Radsportler Jonas Koch nahm mit dem Bora-Hansgrohe-Team erstmals an der „Vuelta“ teil, dem Rennradklassiker durch Spanien. 
Bei dem wegen der Pandemie in den Mai verlegten Dreikönigslauf siegte bei den Männern Hendrik Pfeiffer, bei den Damen zum siebten Mal Sabrina Mockenhaupt-Gregor. 

Zu Festen gaben wieder zahlreiche Jubiläen Anlass. Feiern konnten – um nur einige Beispiele zu nennen – die Bürgerstiftung (20 Jahre), der Kunstverein (25 Jahre), der Siedler- und Kleingärtnerbund Heimbachsiedlung (70 Jahre), die Fußballer des TSV Sulzdorf (75 Jahre), die Gemeinschaftsgemeinde Glocke, die Optima-Firmengruppe, die Jägervereinigung (alle 100 Jahre), der Gesangverein Sulzdorf (140 Jahre) und die Freiwillige Feuerwehr (175 Jahre). 

Wie immer ist auch Neues aus dem Bereich Personalien zu vermelden. Angelika Jung ist seit 2022 die neue Ortsvorsteherin in Sulzdorf. In den Ruhestand wurde die evangelische Dekanin Anne-Kathrin Kruse verabschiedet, ihre Nachfolge trat Christof Messerschmidt an. Mit einem Konzert beendeten Ursl Belz-Enßle und Kurt Enßle ihre Tätigkeit als Kantoren an St. Michael. An ihre Stelle tritt der Kirchenmusiker Philipp Neuberger. Neue Leiterin des Goethe-Instituts ist Svenja Hecklau-Brümmer. 

Leider gab es 2022 auch eine ganze Reihe Abschiede von profilierten Persönlichkeiten unserer Stadt. So ist Thomas Thieme, Firmenchef und langjähriger Gemeinderat, im Alter von 78 Jahren gestorben. Vielfältig engagiert war auch der Unternehmer Eckart Hagelloch, der 83 Jahre alt wurde. Überraschend verstorben sind Reinhard Huppenbauer, ehemaliger Stadt- und Kreisrat für die Grünen, im Altern von 75 Jahren, und der Künstler Thomas Achter im Alter von nur 67 Jahren. Ein Haller „Original“ und weithin bekannt war der noch bis ins hohe Alter aktive Extremläufer Hans Meinel, der nun im Alter von 83 Jahren starb. Die Freilichtspiele und die Stadt trauern ebenso um Achim Plato, den langjährigen Intendanten der Freilichtspiele, der diese durch seinen leidenschaftlichen Einsatz zu einem Theaterfestival erster Güte entwickelte. Er starb im Alter von 86 Jahren. Ebenso mussten wir von unserem dienstältesten Mitglied unseres Gutachterausschusses, Siegfried Kienle, Abschied nehmen, der im Alter von 75 Jahren verstarb.

Soweit unser Streifzug durch das diesjährige Geschehen in Schwäbisch Hall. Während des Jahres informiert Sie unsere Internetseite www.schwaebischhall.de über die hiesigen Geschehnisse. Eine jährlich ergänzte Stadtchronik finden Sie auf den Webseiten des Stadtarchivs. Das Aktuellste aus Ihrer Heimat erfahren Sie auf der Facebookseite der Stadt (Stadtportal Schwäbisch Hall) und auf unserem Instagram-Account (schwaebischhall.de) oder über das Online-Portal des Haller Tagblatts. 

Ich möchte Ihnen und Ihrer Familie ein schönes und friedvolles Weihnachten 2022 und alles Gute, Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit für das kommende Jahr wünschen.

Ich freue mich auf weitere Begegnungen und grüße Sie über alle Grenzen hinweg in freundschaftlicher Verbundenheit. 

Ihr 

Daniel Bullinger
Oberbürgermeister

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