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Schwäbisch Hall

Neues Buch "Bausteine zur Geschichte Schwäbisch Halls, Band 3" vorgestellt

Die Geschichts-Werkstatt hat vor kurzem den dritten Band der „Bausteine zur Geschichte Schwäbisch Halls“ im Sophie-Scholl-Gemeindezentrum Teurershof vorgestellt. Der Band enthält 13 Aufsätze mit zahlreichen Abbildungen zu verschiedenen Aspekten der Stadtgeschichte. Der Schwerpunkt liegt auf Beiträgen zum Mittelalter und zur Reformationszeit. Andreas Maisch thematisiert in zwei Überblicksdarstellungen die Historie der Stadt im Mittelalter und in der Reformationszeit. Seine weiteren Beiträge beschäftigen sich mit dem mittelalterlichen Stiftungswesen, einer Ablassurkunde für St. Michael von 1322/23 und dem Tag, mit dem die Haller Kanzlei 1525/1526 das neue Jahr beginnen ließ. Auf einen Vortrag zur Geschichte von Wackershofen und Gailenkirchen geht ein weiterer Aufsatz zurück. Schließlich verfasste er noch Beiträge zur Entstehung von Dorfordnungen im Umland von Schwäbisch Hall mit zahlreichen Einzelbeispielen und zu „Luxusordnungen“ in der Reichsstadt, die den u.a. bei Hochzeiten erlaubten Aufwand beschrieben. Daniel Stihler schreibt über die Familiengeschichte der Herren von Veinau und die Biografie des Dichters Achilles Jason Widman. Ein weiterer Beitrag von ihm zeichnet die Entwicklung der Pfarrei und der Kirche in Tüngental nach. Dort war die Durchsetzung der Reformation besonders schwierig. Jürgen Elßer geht alten Kilometersteinen, Wegweisern und Ortstafeln, wie sie heute noch im Umfeld von Schwäbisch Hall zu finden sind, nach. Zur Baugeschichte des Hauses Mauerstraße 15 und zu seiner spannenden Einordnung in das Umfeld jenseits Kochens äußert sich schließlich der Haller Bauforscher Gerd Schäfer.

Alle Mitglieder der Geschichts-Werkstatt, des Fördervereins von Stadt- und Kreisarchiv, erhalten den Band kostenlos als Jahresgabe. Er kann im Stadtarchiv abgeholt werden. Der Verkaufspreis beträgt 25,00 EUR. Das Buch ist sowohl im Stadtarchiv als auch im Buchhandel erhältlich.

  • Maisch, Andreas / Stihler, Daniel (Hrsgg.): Bausteine zur Geschichte Schwäbisch Halls, Band 3 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Schwäbisch Hall, Heft 36), Schwäbisch Hall 2022, ISBN: 978-3-932146-48-0 

Projekt zur Nachkriegszeit läuft weiter

Im März 2019 ist ein neues Projekt der GeschichtsWerkstatt angelaufen, dem Förderverein des Stadt- und Kreisarchivs. Unter dem Titel „1945-1948: Zwischen Stunde Null und Währungsreform“ soll es um die Nachkriegszeit in Schwäbisch Hall und der Region gehen. Hier sind viele Themen denkbar, etwa der Wiederbeginn des politischen Lebens, die Beseitigung von Kriegszerstörungen, die „Entnazifizierung“ und „Reeducation“, die Ankunft, Unterbringung und Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen, der Alltag mit den Besatzungstruppen, „Displaced Persons“ (befreite Zwangsarbeiter und KZ-Überlebende), die Rolle der Kirchen, die Neugründung und Wiedergründung der Vereine, das wirtschaftliche Leben oder das Schicksal der Kriegsgefangenen und vieles mehr.

Alle Interessierten sind weiterhin herzlich eingeladen, sich in das Projekt einzubringen. Die Termine der Projektgruppe, weitere Informationen zu Projekten und Publikationen des Stadtarchivs sind auf der Webseite des Fördervereins „Geschichts-Werkstatt“ abrufbar.

momentan laufende Projekte des Stadtarchivs

  • Nach wie vor ist das Häuserlexikon ein Arbeitsschwerpunkt des Stadtarchivs. Interessentinnen und Interessenten sind eingeladen, die Geschichte ihrer Häuser zu erforschen. Das Stadtarchiv gibt hierbei gerne Hilfestellungen.
  • Ein fortlaufendes Projekt ist auch die seit 2015 online abrufbare Migrationsdatenbank der Geschichtswerkstatt.

Interessenten sind zur Beteiligung herzlich eingeladen. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf (Dr. Andreas Maisch, Telefonnummer: 0791 751-429)

http://www.schwaebischhall.de//de/unsere-stadt/geschichte/stadtarchiv/aktuell