HÄLLISCH-FRÄNKISCHES MUSEUM - HFM -
Das HFM präsentiert eine vielfältige Dauerausstellung sowie wechselnde Sonderausstellungen. Durch Führungen, Vorträge und vieles mehr werden Geschichte und Kultur vermittelt.
Keckenhof 6
74523 Schwäbisch Hall
Telefonnummer: 0791 751-289
E-Mail schreiben
www.haellisch-fraenkisches-museum.de
Eintritt frei
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag, sowie an Feiertagen: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Karfreitag, 24./25. und 31. Dezember geschlossen, 1. Januar ab 13 Uhr geöffnet
21.03.-03.09.2026: Große Sonderausstellung, "Nähe, Vertrauen, Beobachtung: Die Fotografien von Roland Bauer"
Vom 21. März bis 03. September 2026 widmet das Hällisch-Fränkisches Museum dem Fotografen Roland Bauer eine umfassende Retrospektive. Die Ausstellung „In Gedanken sah ich schon mein erstes Foto. Roland Bauer – Die Retrospektive. Arbeiten seit 1970“ gibt einen Überblick über mehr als fünf Jahrzehnte seines fotografischen Schaffens.
Bauers Fotografien erzählen von Menschen, ihrem Alltag und ihren Arbeitswelten. Ob bäuerliche Lebensformen, Handwerk oder besondere Orte – seine Bilder entstehen aus Nähe, Vertrauen und genauer Beobachtung. Ein wichtiger Ausgangspunkt seines Werks liegt im Hohenloher Weiler Winterberg, wo Bauer während seines Studiums ab 1978 die Geschwister Kathe und Gottfried Wendel fotografisch begleitete. Die daraus entstandene Abschlussarbeit wurde 1983 mit dem Kodak Fotobuchpreis ausgezeichnet.
Die Ausstellung zeigt frühe Arbeiten aus Winterberg und Hohenlohe ebenso wie Bauers intensive Beschäftigung mit dem Handwerk vergangener Tage, stets mit seinem unverwechselbaren Blick auf verschwundene Berufe und Lebensweisen. Erstmals öffentlich präsentiert werden außerdem Fotografien aus der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall aus der Zeit um 1990. Ergänzt wird die Ausstellung durch Begegnungen mit Künstlern wie Christo und Jeanne-Claude sowie durch aktuelle Arbeiten, etwa zur Kochertalbrücke.
Begleitend zur Ausstellung finden öffentliche Führungen mit Kuratorin Dinah Rottschäfer, Familienführungen mit Lorenz Hafner sowie Rundgänge mit dem Künstler statt. Am 20. März lädt das Museum im Anschluss an die offizielle Ausstellungseröffnung für geladene Gäste, die Öffentlichkeit ab 19.30 Uhr zu einem Abendempfang mit Ausstellungsrundgang ein.
Bis Anfang Juli: Kunst im Wintergarten- HFM Open Space - Raum für Gedanken
Bietet Raum zum verweilen, nachdenken und mitgestalten.
Im Ausstellungsraum stehen ein Sofa und zwei Tafeln, auf denen Gedanken auf Zetteln festgehalten werden können - etwa zu den Fragen: Was ist das Museum für mich? Wofür steht das HFM? Welche Themen oder Personen fehlen bislang? Wie könnte das HFM der Zukunft aussehen? Die Mitmach-Aktion versteht das Museum als einen Ort in ständiger Entwicklung, der vom Austausch mit seinen Besucherinnen und Besuchern lebt. Es ist ein offener, inklusiver und nachhaltiger Begegnungsraum, der kulturelles Erbe nicht nur bewahre, sondern gemeinsam mit einer vielfältigen Gesellschaft weiterdenke. Mit dem „Open Space“ möchte das Museum diesen Dialog sichtbar machen und lädt alle Gäste dazu ein, Platz zu nehmen, kurz innezuhalten und ihre Gedanken mit dem Museum zu teilen. Diese werden gesammelt und fließen in die Weiterentwicklung des Hauses ein.
VORSCHAU 25.07.-27.09.2026 Kunst im Wintergarten- Lichtspuren Nachtaufnahmen in Schwäbisch Hall
Analoge Schwarzweißfotografien von Gerd Schneider
Eröffnung: 24.07.2026 / 18 Uhr
VORSCHAU 13.-15.11.2026: Große Sonderausstellung- KUNST HANDWERK DESIGN: Kunst angewandt
KUNST HANDWERK DESIGN: Kunst angewand
Verkaufsausstellung in Kooperation mit dem Bund der Kunsthandwerker Baden Württemberg.
Eröffnung: 13.11.2026 / 18 Uhr
VORSCHAU 10.10.-01-11.2026: Mitgliederausstellung des Hohenloher Kunstvereins
In der Jahresausstellung zeigen Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins Arbeiten, die im Laufe der letzten beiden Jahre entstanden sind.
Die Ausstellung wird so zu einer Bestandsaufnahme über das aktuelle Schafen der Künstlermitglieder und zeigt - gleich einem Kaleidoskop - die Vielfalt der im Kunstverein vertretenen künstlerischen Positionen.
Üblicherweise ist die Jahresausstellung in der Haalhalle. 2026 findet die Ausstellung in Kooperation mit dem Hällisch-Fränkischen Museum statt.
Vernissage: 9. Oktober um 18 Uhr
VORSCHAU 24.10.-29.11.2026: Kunst im Wintergarten- Tee im Harem des Archimedes
Malerei, Installation und Mixed Media von Peter Lahr.
Eröffnung: 23.10.2026 / 18 Uhr
KUNSTHALLE WÜRTH
Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall
Telefonnummer: 0791 94-6720
E-Mail schreiben
www.kunst.wuerth.com
Eintritt frei
Öffnungszeiten:
Die Kunsthalle Würth ist bis Herbst 2026 temporär geschlossen.
Weitere Informationen zum Umbau hier.
Täglich 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen
25. und 26. Dezember und 1. Januar: 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
VORSCHAU: 16.10.2026 bis 03.10.2027: Anselm Kiefer. Alles was der Fall ist. Sammlung Würth und Leihgaben
Mit über 60 Arbeiten zählt Anselm Kiefer zu den zentralen Künstlern der Sammlung Würth - nicht zuletzt dank seiner engen persönlichen Verbindung zum Sammler Reinhold Würth.
Zur Eröffnung der erweiterten Kunsthalle Würth präsentiert die Sammlung eine eindrucksvolle Werkschau, die Arbeiten Kiefers aus fünf Jahrzehnten zeigt, ergänzt durch Leihgaben aus dem Atelier Kiefer.
Anselm Kiefer zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlern nach dem zweiten Weltkrieg. Seine Inspirationsquellen liegen in den Werken der großen Geister der Literatur, in überlieferten Mythen aus jüdisch-christlichen, ägyptischen und orientalischen Kulturen sowie Theorien zur Weltentstehung.
Er hat aktiv zur Erneuerung der zeitgenössischen Malerei beigetragen. Sein Werk erstreckt sich mit außergewöhnlicher Kraft über ein sehr weites Feld künstlerischen Schaffens, das vor allen Dingen auch die Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte beinhaltet. Dabei nutzt Kiefer Materialien wie Blei, Erde, Asche oder getrocknete Pflanzen, die seinen Arbeiten eine physische Präsenz und symbolische Tiefe verleihen.
KUNSTVEREIN SCHWÄBISCH HALL
74523 Schwäbisch Hall
Telefonnummer: 0791 9780186
E-Mai schreiben
www.kvsha.de
Eintritt frei
Öffnungszeiten:
Mittwoch - Freitag: 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag / Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Bis 12.07.26: Hannah Cooke "Spießrutenlauf"
In „Spießrutenlauf“ verwandelt die Künstlerin hannah cookezwölf übergroße Spießspitzen in eine pointiert inszenierte Arena rebellischer Hasen. Aus mittelalterlichen „verkehrten Welten“ entlehnt und in die Gegenwart katapultiert, attackieren sie mit humorvoller Präzision Kapitalismus, Protestkultur und gesellschaftliche Machtgefüge. Die handgeprägten Aluminiumtafeln greifen die Tradition der Votivgaben auf – jener Hoffnungszeichen, die Menschen über Jahrhunderte an heiligen Orten hinterließen. Gleichzeitig verweisen die zwölf Spieße auf die zwölf Artikel der Bauern von 1525, deren Aufstand in Weinsberg mit einem Spießrutenlauf einen brutalen Wendepunktfand. Mit ihrer Mischung aus archaischer Symbolkraft, satirischer Bildsprache und historischem Echo lässt die Arbeit die Frage aufscheinen: Warum sollten wir heute den Spieß umdrehen?
Eröffnung Sa, 9. Mai 2026, 18 Uhr
Begrüßung - Dr. Sonja Klee, Vorsitzende
Einführung - Artist Talk: Dr. Natascha Häutle, Kulturwissenschaflerin im Gespräch mit Hannah Cooke
VORSCHAU: 26.07. - 13.09.26: Gabriel Vormstein "Poemflied"
Kunst wird aus traditioneller Sicht immer noch mit dem diffusen Anspruch auf Ewigkeit in Verbindung gebracht. Gabriel VorMstein setzt sich in seinen Arbeiten kritisch reflektierend mit diesem überkommenen Ansatz und den damit verbundenen Wertevorstellungen auseinander. Sein Bezugsrahmen ist die Kunstgeschichte, seine Medien sind vergänglich. Es sind Materialien wie Äste und Zweige oder Zeitungspapier. Ihnen haftet die Vergangenheit der Gegenwart buchstäblich an, und die Kondition, was Kunst ist und was bleibt, wird in den Dingen wie im übertragenen Sinn virulent. „Die Zeit wird zum Motor der Wahrheit und die Kunst zum Instrument des Suchens, des Tastens diesseits monumentaler Formeln und jenseits aller schicken Rhetorik“. (Michael Hübl) Gabriel Vormstein (*1974, Konstanz) lebt und arbeitet in Berlin.
Eröffnung Sa, 18. Juli 2026, 18 Uhr
VORSCHAU: 27.09. - 22.11.26: Esther Teichmann "to hold you in darkness"
Schlafend, träumend, tauchend – Frauen, Mütter und Kinder wenden sich nach innen, zu inneren Landschaften sowie einander zu. In Esther Teichmanns Filmen und Installationen öffnen sich nächtliche Räume, in denen alternative Welten entstehen: Orte, an denen Fantasie und Begehren ihren Ursprung finden und sich untrennbar mit Verlust, Erinnerung und deren Erscheinungen verweben. Bei Vollmond gleiten Boote über dunkle Wasser, Betten werden zu Höhlen, Flüsse zu Schwellen zwischen Wachsein und Traum. Hier berühren sich Fiktion, Mythos und gelebte Erfahrung in einem einzigen atmenden Bild. esther teichMann (*1980, Karlsruhe) lebt und arbeitet in London.
Eröffnung Sa, 26. September 2026, 18 Uhr
VORSCHAU: 06.12.2026-14.02.2027- GLUE BY DAG
Glue ist eine Institution, allerdings nicht im herkömmlichen Sinn. 2004 lud der Künstler daG zu einer ersten Gruppenausstellung in die Prenzlauer Allee 34 in Berlin. Seitdem organisierte er – aktuell unter- stützt von Claartje van Haaften und Ulrike Pennewitz – rund 150 Ausstellungen mit über 400 Künstlerinnen und Künstlern an wechselnden Orten, meist in Berlin, aber auch unlängst in Leipzig, Amsterdam und Middlesbrough (GB). Die nicht kommerziellen Projekte entstehen ohne Filter aus der Kunstszene heraus. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Abstraktion und konzeptuellen Positionen. Der Name GLUE ist programmatisch; es geht um den Kitt (engl. glue), der Menschen und Dinge zusammenhält, verbindet – wie die Kunst. Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen GLUE und dem Kunstverein Schwäbisch Hall.
Eröffnung Sa, 5. Dezember 2026, 18 Uhr
JOHANNITERKIRCHE
Im Weiler 1
74523 Schwäbisch Hall
Telefonnummer: 0791 94672-330
E-Mail schreiben
www.kunst.wuerth.com
Eintritt frei
Öffnungszeiten:
täglich: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen
25. und 26. Dezember und 1. Januar: 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Dauerausstellung: Alte Meister in der Sammlung Würth
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog im Swiridoff Verlag erschienen.
Der ehemals Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz, Donaueschingen, den die Familie Würth 2003 erworben hatte, bildet den Kernbestand dieser hochkarätigen Kollektion. Die Sammlung widmet sich der Kunst des deutschen Südwestens einschließlich des Bodenseeraumes und der Nordschweiz. Die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Konvoluts ist alleine schon deswegen so hoch einzuschätzen, weil die meisten Tafelbilder einer Zeit entstammen, aus der auf Grund des in Schwaben besonders radikal durchgeführten Bildersturmes nur äußerst selten Bilddokumente überliefert sind.
Vor knapp 500 Jahren schuf Hans Holbein der Jüngere (1497/98-1543) in Basel sein Meisterwerk „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ (gen. „Schutzmantelmadonna“), das zu den berühmtesten, bedeutendsten und ohne Zweifel schönsten Gemälden des 16. Jahrhunderts gehört. Ihren Weltruhm vedankt die Tafel, die mit der Sixtinischen Madonna von Raphael verglichen wird, zu gleichen Teilen ihrer langen und komplexen Entstehungsgeschichte, der kühnen Bilderfindung ihres Schöpfers, wie auch ihrem höchst ungewöhnlichen späteren Schicksal.
Ein Highlight in der Johanniterkirche ist der Falkensteiner Altar vom Meister von Meßkirch.
Der Meister von Meßkirch gehört nicht nur zu den bedeutendsten Künstlern der altdeutschen Malerei, sondern auch zu den Rätselhaftesten. Mit dem Erwerb wesentlicher Teile des um 1530 entstandenen Falkensteiner Altarretabels ist nun ein weiteres zentrales Werk des Meisters in die Sammlung Würth gekommen.
Die Johanniterkirche gehört zu den Museen Würth. Alle Aktivitäten der Museen Würth sind Projekte der Adolf Würth GmbH & Co. KG.
Der Eintritt ist frei.
WEITERE AUSSTELLUNGEN
Bis 18.07.2026: ARTKONTOR: Martin Weis: "Hat KI ein Gesicht?"
Wie begegnen wir Künstlicher Intelligenz? Als Maschine, als Werkzeug, oder als Gegenüber? Diese Zuschreibungen sagen weniger über die Technologie aus als über unsere eigenen Erwartungen und Denkmodelle. Denn: Nicht die Maschine sieht uns. Wir sehen uns selbst durch sie. Um der vermeintlich kühlen Technik zu begegnen, arbeitet die Ausstellung bewusst mit traditionellen künstlerischen Mitteln. Die fotografischen Collagen stehen für Fragmentierung, Erinnerung und subjektive Wahrnehmung. Ihre offenen Motive lassen Raum für individuelle Deutungen. Die Titel der Arbeiten – Trust, Truth, Bias, Doubt – verweisen auf zentrale Fragen im Umgang mit KI.
Mehr Informationen unter https://www.martinweis.de/
ARTKONTOR
Am Markt 9
74523 Schwäbisch Hall
Öffnungszeiten:
samstags 10 bis 13 Uhr: 28. März · 4. April · 9. Mai · 6. Juni · 18. Juli 2026, Führung jeweils um 11 Uhr
Bis 01.12.2026: Hospiz-Dienst Schwäbisch Hall e.V.: „RAUMZEIT“ mit Werken von Helga Beck, Gudrun H. Hölzer, Susanne Hucht-Steiner
Helga Beck, Gudrun H. Hölzer, Susanne Hucht-Steiner - Positionen von drei Künstlerinnen, die sich seit Jahren durch die Arbeit in der Druckwerkstatt 81 kennen.
Hospiz-Dienst Schwäbisch Hall e.V.
Brückenhof 6/1
74523 Schwäbisch Hall
Öffnungszeiten. Mo + Do 10 - 14 Uhr und Termine nach Vereinbarung Telefonnummer: 0791 - 9 46 36 44
Bis 23.07.2026: Haus der Bildung: Richard Koch alias "Sober" - Beyond Walls
Mit seiner ersten Soloausstellung im Haus der Bildung zeigt der Schwäbisch Haller Künstler Richard Koch, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Sober“, seine Arbeiten aus dem Bereich Graffiti und Urban Art.
Was einst aus Neugier auf die Hip-Hop-Kultur und das Graffiti entstand, ist heute sein Beruf und seine Leidenschaft.
In Workshops mit Kindern und Jugendlichen vermittelt er nicht nur die handwerklichen Grundlagen des Sprayens, sondern auch das Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe dieser Kunstform. Sein Ziel ist es, ein Bewusstsein für die kreative Gestaltung öffentlicher Räume zu fördern und den respektvollen Umgang mit urbaner Kunst zu stärken.
Kochs Werke sind im öffentlichen Raum von Schwäbisch Hall und Umgebung sichtbar – in Unterführungen, auf Fassaden und an Orten, die durch seine Gestaltung eine neue Wahrnehmung erfahren.
Seit seiner ersten großflächigen Arbeit im Jahr 2017 hat er zahlreiche Projekte realisiert – von freien, experimentellen Arbeiten bis zu konzeptuell geplanten Auftragsprojekten.
Die Ausstellung gibt Einblick in sein vielschichtiges Schaffen und zeigt, wie Kunst den Dialog zwischen Stadt, Gesellschaft und Individuum anregen kann – und damit neue Perspektiven auf Begegnung und Miteinander eröffnet.
Richard Koch bietet am Samstag, 11. April und Samstag 11. Juli, jeweils um 11 Uhr Führungen an.
Haus der Bildung Raum Raum M.1.02
Salinenstr. 6-10, 74523 Schwäbisch Hall
Bis 19.06.26: Samocca Café: Valentin Elias Maiwald alias "VEM" Gewagt - Gefragt
Ganz nach dem Motto "Gewagt - Gefragt" stellt der Künstler "VEM" - alias Valendrin Elias Maiwald seine diesjährige Ausstellung aus. Bunt und dramatisch ist die Grundlage für seine Kunst. Ob ein Spiel von Farben und Struktur, Gold- und Silberakzenten oder aussagekräftigen Themen - alles dabei und alles frei - ganz sein Motto im Leben. Schauen Sie doch gerne im Samocca vorbei und spüren Sie es selbst.
Ein kleiner Gruß vom Künstler: "Leben und leben lassen!"
Dreimühlenhgasse 3,
74523 Schwäbisch Hall
Bis Frühsommer: Foyer Bio-Ritter: Liedermacher, Algerythmen und Fotografien - Arbeiten von Roland Vogel und Hans Graef
Vogel zeigt Landschaften, Selbstporträts und Schriftkunst seines Gedichts „Liedermacher“, Graef „Algerythmen“ und Fotografien.
Im Haupteingang fällt ein 15 qm großes Bild mit Kunstbuchstaben des Gedichts „Liedermacher“ von Vogel ins Auge, welches im Hintergrund mehrerer Selbstporträts steht, welche einen Bezug zur Poesie herstellen.
Graef interpretierte die expressive Mimik der einzelnen Bilder in Acryltechnik in Bezug zum komplexen Textgebilde, sie wirken wie ein Kommentar zu seinem Text, der Gefühle und Gedanken, den Schmerz und die Liebe seines langen Lebens verdichtet. Seine Kindheit im Krieg und nach 1945, die Einflüsse der Religion und geistigen Widersprüche seiner Jugend in der Nachkriegszeit spiegeln sich in Paraphrasen, die aus einem expressionistischen Gedicht stammen könnten.
Graef präsentiert fotografische Leinwände seiner Serie „Algerhythmen“ und farbprächtige Island-Fotografien, ein Lob an die Natur als Künstlerin seiner „Find-art“, wodurch das Ritterfoyer einen wohnlichen und lebendigen Charakter bekommt. Durch das Meer geformte Figuren, fast grafische Zeichnungen ergeben vergrößert auf Leinwand vielfältige Blickweisen.
Die Ausstellung geht bis zum Frühsommer und ist während der Geschäftszeiten täglich von 8 bis 20 Uhr zu sehen.
Infos und Kontakt:
Anschrift Bio-Ritter: Johanniterstraße 4 74523 Schwäbisch Hall
Bis 29.06.26: Haus der Bildung: Christa Schmid-Ehrlinger „Tun. Malen. Sehend denken“
Ausstellung „Tun. Malen. Sehend denken“ mit Werken von Christa-Schmid-Ehrlinger.
Die Werkschau umfasst einen Querschnitt aus verschiedenen Schaffensperioden der Haller Künstlerin. Dabei steht das prozessuale Arbeiten durch Wiederholung mit verschiedenen Werkstoffen im Vordergrund.
Die Künstlerin erklärt, „dass das künstlerische Arbeiten ein ständiger Transformationsprozess ist und viele Dimensionen erfasst“. Dieser forschende Ansatz, der ein Delta an Möglichkeiten auffächere, manifestiere sich souverän in Christa Schmid-Ehrlingers entschiedener Kunst.
Kurator Martin Weis
Christa-Schmid-Ehrlinger bietet am Donnerstag, 26. März, und am Mittwoch, 17. Juni, jeweils um 18 Uhr Führungen an.
Haus der Bildung Raum S.3.04
Salinenstr. 6-10, 74523 Schwäbisch Hall
Bis 17.10.26: Diak-Klinikum: Ulrike Haußer-Raidt Malerei
Die Haller Akademie der Künste stellt wieder einmal im Diak-Klinikum aus.
Dieses Mal werden die großformatigen Portraits von Ulrike Haußer-Raidt präsentiert, die seit vielen Jahren auch an der Haller Akademie künstlerisch tätig ist. Der außergewöhnliche Portrait-Zyklus kraftvoller Malerei und einem spielerischen Liniengeflecht
Vernissage: Freitag, 17.10.25 um 17 Uhr durch Prof. Dr. Wiesmann vom Diak-Klinikum und Michael Klenk von der Haller Akademie der Künste
Im Untergeschoß des Neubaus des Diak-Klinikums
Täglich von 9 - 18 Uhr
Bis 05.06.26: Kunstfoyer Sparkasse "Trockenübungen" mit Tanja Krebs und Isabell Stoffel
Die Kunstausstellung „Trockenübungen“ von Tanja Krebs und Isabel Stoffel präsentiert zwei unterschiedliche künstlerische Ansätze, die sich spannend ergänzen.
Tanja Krebs arbeitet in ihrer aktuellen Werkreihe mit Holzplatten und hat dafür eine eigenständige Technik entwickelt, die an die Druckgrafik angelehnt ist. Im Gegensatz zum klassischen Druckverfahren entsteht das Bild hier jedoch durch das konsequente Entfernen von Motiven mittels Aussägen. Ergänzt werden diese Holzarbeiten durch Plexiglasobjekte, auf denen digital kolorierte Detailaufnahmen der Werkreihe „Freischwimmer“ zu sehen sind.
Isabel Stoffel hingegen verwendet gefundene Materialien und Alltagsobjekte, deren Spuren von Zeit und Gebrauch bewusst sichtbar bleiben. Ausgehend von der Malerei entwickelt sie Arbeiten, die sich teilweise in den Raum ausdehnen. Im Zentrum ihrer Werke stehen Porträtdarstellungen, die den Fokus der Ausstellung bilden.
Kunstfoyer der Sparkasse Schwäbisch Hall, Hafenmarkt 1+2, 74523 Schwäbisch Hall
Mo - Fr: 9:00 - 12:30 Uhr
Mo, Di, Mi, Fr: 14:00 - 17:00 Uhr
Do: 14:00 - 18:00 Uhr
So und Feiertage: geschlossen
Bis 10.09.26 : Hochschule Heilbronn, Campus Schwäbisch Hall „Die Wildnis der Erde“ mit Fotografien von Roland Schweizer
Roland Schweizer beschäftigt sich seit über 35 Jahren autodidaktisch mit der Fotografie als künstlerischer Ausdrucksform. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Bildbänden, Fotokalendern, Multivisionsschauen sowie in Einzelausstellungen im In- und Ausland präsentiert.
Im Rahmen der Earth Week der Hochschule Heilbronn präsentiert die Ausstellung eindrucksvolle Natur- und Landschaftsaufnahmen aus den Urlandschaften der Erde, die von den Elementen Feuer und Wasser geprägt sind. Im Fokus stehen insbesondere vulkanische Regionen und ursprüngliche Naturräume, die in den Fotografien als Sinnbilder für den Kreislauf von Wachstum und Vergänglichkeit dargestellt werden.
Hochschule Heilbronn, Campus Schwäbisch Hall
Ziegeleiweg 4
74523 Schwäbisch Hall
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 8:00 bis 19:00 Uhr
VORSCHAU: 12.09. - 20.09.26: Haller Akademie der Künste: Semesterausstellung
Weitere Informationen folgen.
Eröffnung: Freitag, 11.09.26 um 18 Uhr
Im Haal 14, 74523 Schwäbisch Hall
Täglich von 17 - 19 Uhr
VORSCHAU: 17.08. - 13.09.26: Hohenloher Freilandmuseum: Ars-Conectit-Festival
Zum fünften Mal findet das Ars-Conectit-Festival in Bühlerzimmern statt. Regionale Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke, die in verschiedenen Techniken mit verschiedenen Blickwinkeln entstanden sind. Im Motto des Festivals sollen dadurch Kunst, Kunstschaffende und Besuchende miteinander verbunden werden und miteinander ins Gespräch kommen.
Die Kunstwerke können während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.
Eröffnung: Sonntag, 16.08.26 ab 11 Uhr
Dorfstraße 53, 74523 Schwäbisch Hall
VORSCHAU: 09.06. - 07.07.2026: Aki Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst: trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft
Menschen lassen sich in der Trauer tätowieren. Sogar Menschen, die vorher Tattoos verweigernd oder gar ablehnend gegenüberstanden.
Ein Handabdruck, die letzten Worte aus dem Abschiedsbrief, eine Kinderzeichnung, ein besonderer Schriftzug, ein Symbol. Ob Mann oder Frau. Jung oder Alt. Das Tattoo ist ein Statement für immer, denn Trauer geht nicht vorbei. Sie verändert sich und sucht nach individuellem Ausdruck.
Trauer will gesehen werden. Diesem Anliegen sind die Initiatorinnen, Fotografin Stefanie Oeft-Geffarth und Trauerbegleiterin Katrin Hartig, in dem persönlich engagierten Projekt nachgegangen.
„Ich wollte etwas, was ich immer bei mir trage", so begründet Gela ihre Entscheidung für ein Tattoo nach dem plötzlichen Tod ihres Sohnes. „Es ist die nach außen getragene Verbindung zu meiner Mama“, sagt die 23-jährige Jennifer im Interview.
Ein Name, den man nie vergessen will! Ein Datum, das immer bleibt! Weil sie sich für immer an einen geliebten, verstorbenen Menschen erinnern wollen, lassen sich viele Menschen in ihrer Trauer ein Tattoo stechen.
Das Tattoo kann Liebeserklärung und Brücke zum Verstorbenen sein, wie für den 51-jährigen Jürgen: „Unsere Trauer hat uns ja auch dahin geführt, dass sich unsere Meinung über Tattoos komplett geändert hat“, sagt der um seine Tochter trauernde Vater.
Eröffnung: 09.06.2026 um 17 Uhr
Adresse: Mittelhöhe 3, 74523 Schwäbisch Hall
Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags 15:00–17:00 Uhr sowie sonntags 14:00–17:00 Uhr
Gruppenbesuche außerhalb der Öffnungszeiten nach Terminvereinbarung unter info@kinderhospiz-sha.de
Hohenloher Freilandmuseum: Rund ums Telefon
Die Ausstellung „Rund ums Telefon“ hat geöffnet und kann an folgenden Tagen zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden:
- 03.05.26
- 21.06.26
- 02.08.26
- 06.09.26
- 18.10.26
Kommunikation war schon immer ein wichtiger Bestandteil menschlichen Zusammenlebens. Heute ist es dank Smartphone und Internet möglich, in sekundenschnelle Nachrichten zu verschicken oder mal eben zu telefonieren. Doch wie hat man früher auf dem Land kommuniziert und wie hat sich die Technik entwickelt? Diese Fragen werden genauer erkundet und spannende Objekte werden gezeigt.
Eröffnung: Sonntag, 03.05.2026 von 10 - 17 Uhr im Weidnerhof (Gebäude 11)
Dorfstraße 53, 74523 Schwäbisch Hall
VORSCHAU: 13.07.26 - 10.11.26: Hohenloher Freilandmuseum: Tierisch nützlich – Der Mensch und sein Vieh
Die Sonderausstellung betrachtet die Nutztierhaltung auf dem Land von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft. Es werden unterschiedliche Bereiche des Zusammenlebens mit und der Nutzen von Tieren behandelt: von der Hausschlachtung und Weidehaltung über die baulichen Aspekte von Stallungen bis hin zur Tierheilkunde.
Eröffnung: Sonntag, 12.07.2026 um 15 Uhr
Dorfstraße 53, 74523 Schwäbisch Hall




























