Aktuell: Schwäbisch Hall

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Neue Ortsgeschichte von Steinbach vorgestellt

Nach sechs Jahren Arbeit liegt nun das Endergebnis des von Günter Albrecht und Reinhard Schuster initiierten Projekts zur Erforschung und Darstellung der Ortsgeschichte von Steinbach vor. Auf 636 Seiten und mit zahlreichen Abbildungen wird die Geschichte des Schwäbisch Haller Teilorts umfassend dargestellt. 15 Autorinnen und Autoren haben insgesamt 39 kurze oder längere Beiträge verfasst. Themen sind unter anderem Geologie und Erdgeschichte, die Frühgeschichte des Orts im Mittelalter, die Rekatholisierung in der Zeit der Gegenreformation durch das Ritterstift Comburg, die Frühe Neuzeit bis 1802 mit genaueren Blicken u.a. auf die jüdische Gemeinde, die Handwerker, die Wirtschaften, das Stiftungswesen oder die Kleincomburg. Eigene Abschnitte sind der Pfarrkirche St. Johannes, historischen Gebäuden, den Orgeln und Orgelmachern sowie der barocken „Bildersteige“ aus dem Dorf zur Comburg gewidmet. Die Ortsgeschichte von der napoleonischen Zeit über das von Armut geprägte 19. Jahrhundert, die Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg bis zur Nachkriegszeit sind ein weiterer Schwerpunkt. Weitere Texte befassen sich u.a. mit dem Steinbacher und Haller Ehrenbürger Max Kade, mit den Konfessionen und Religionen, dem Schulwesen, den Franziskanerinnen, den drei Friedhöfen, der evangelischen Martinskirche, mit dem heute als Schule dienenden „Samenbau“, den Steinbacher Straßen, dem Unternehmen „Gasti“, der Gasversorgung, der Marinekameradschaft, den Vereinen und dem Kocherstausee. Günter Albrecht hat die Erinnerungen von Zeitzeuginnen aufgeschrieben.

Günter Albrecht, Andreas Maisch, Reinhard Schuster, Daniel Stihler (Hrsgg.): Steinbach. Geschichte eines Dorfes am Fuße der Comburg Veröffentlichungen des Stadtarchivs Schwäbisch Hall, Heft 34), Schwäbisch Hall 2o2o, 636 S., zahlr. Abb., 25,00 €, ISBN 978-932146-45-9

Projekt zur Nachkriegszeit gestartet

Im März 2019 ist ein neues Projekt der GeschichtsWerkstatt angelaufen, dem Förderverein des Stadt- und Kreisarchivs. Unter dem Titel „1945-1948: Zwischen Stunde Null und Währungsreform“ soll es um die Nachkriegszeit in Schwäbisch Hall und der Region gehen. Hier sind viele Themen denkbar, etwa der Wiederbeginn des politischen Lebens, die Beseitigung von Kriegszerstörungen, die „Entnazifizierung“ und „Reeducation“, die Ankunft, Unterbringung und Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen, der Alltag mit den Besatzungstruppen, „Displaced Persons“ (befreite Zwangsarbeiter und KZ-Überlebende), die Rolle der Kirchen, die Neugründung und Wiedergründung der Vereine, das wirtschaftliche Leben oder das Schicksal der Kriegsgefangenen und vieles mehr.

Alle Interessierten sind weiterhin herzlich eingeladen, sich in das Projekt einzubringen. Die Termine der Projektgruppe, weitere Informationen zu Projekten und Publikationen des Stadtarchivs sind auf der Webseite des Fördervereins „Geschichts-Werkstatt“ abrufbar.

momentan laufende Projekte des Stadtarchivs

  • Nach wie vor ist das Häuserlexikon ein Arbeitsschwerpunkt des Stadtarchivs. Interessentinnen und Interessenten sind eingeladen, die Geschichte ihrer Häuser zu erforschen. Das Stadtarchiv gibt hierbei gerne Hilfestellungen.
  • Ein fortlaufendes Projekt ist auch die seit 2015 online abrufbare Migrationsdatenbank der Geschichtswerkstatt.

Interessenten sind zur Beteiligung herzlich eingeladen. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf (Dr. Andreas Maisch, Telefonnummer: 0791 751-429)

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Andreas Maisch

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Spätestens seit Google Maps haben Geoinformationssysteme und Geodaten ganz unbewusst Einzug in unser Leben gehalten. Wir nutzen ganz selbstverständlich Daten und Informationen mit Raumbezug für unterschiedlichste Zwecke. Die Stadtverwaltung Schwäbisch Hall stellt Geoinformationen aus unterschiedlichen Fachbereichen der Stadt einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Stadt Schwäbisch Hall baut, unter der Federführung der Abteilung Vermessung, seit 1996 in ihrem städtischen Geoinformationssystem (GIS) konsequent raumbezogene Daten auf.

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