Ausstellungsübersicht: Schwäbisch Hall

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HÄLLISCH-FRÄNKISCHES MUSEUM - HFM -

Das HFM präsentiert eine vielfältige Dauerausstellung sowie wechselnde Sonderausstellungen. Durch Führungen, Vorträge und vieles mehr werden Geschichte und Kultur vermittelt. 

Keckenhof 6
74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 751-289
E-Mail schreiben
www.haellisch-fraenkisches-museum.de

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag, sowie an Feiertagen: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Karfreitag, 24./25. und 31. Dezember geschlossen, 1. Januar ab 13 Uhr geöffnet

VERLÄNGERT! 11.11.2021 - 20.02.2022: "a Tulip is a Tulip is a Tulip ..." Stickereien mit Tulpenmotiven

Sonderausstellung im Wintergarten

Frauen sticken in Afghanistan – ein transkulturelles Kunstprojekt

Die Stickereien werden in Laghmani, einer Dorfansammlung von Kleinbauern (Provinz Parwan ca. 60 km nördlich von Kabul / Afghanistan) in traditioneller Technik angefertigt. Etwa 200 Frauen sticken von Hand 8 x 8 cm große Quadrate, deren Muster sie selbst entwerfen. Die Stickerinnen sorgen mit ihrem Lohn für ihre Familien in einer Region, in der 8 von 10 Männern ohne Arbeit sind. 
Die Stickquadrate kommen nach Deutschland und laden dazu ein, sie in eigene Textilobjekte zu integrieren. Die so entstehenden Gemeinschaftsobjekte spiegeln das künstlerische Zusammenwirken zweier Kulturen wider.

Eine Kooperation mit der Deutsch-Afghanischen Initiative e.V. Freiburg


Weitere Informationen finden Sie hier.

04.12.2021 - 06.02.2022: Grafik Design Elke Müller

Ausstellungseröffnung: Freitag, 3. Dezember 2021, 18 Uhr

Seit 25 Jahren prägt die Kommunikationsdesignerin Elke Müller mit ihren Entwürfen das Bild der Stadt Schwäbisch Hall und verschiedener Institutionen im Land. Für Kultureinrichtungen in Schwäbisch Hall gestaltet sie unter anderem Plakate, Flyer und Bücher. Die Ausstellung bietet daher vielfältige Einblicke in das Kulturleben der Stadt während dieser Zeit. Sie macht deutlich, was Grafik Design bedeutet und welche Kriterien dafür maßgeblich sind. Wie werden Inhalt und Form ästhetisch zusammengebracht? Wie gelingt es, komplexe Themen in eine klare, reduzierte Form zu übersetzen? Welche Rolle spielen Typografie, Farbe, Fotografie und andere grafische Elemente?

Biografie: Elke Müller

Geboren in Schwäbisch Hall I Studium Kommunikationsdesign an der FH Trier, Hochschule für Gestaltung, Diplom I 1989 ConceptArt Werbeagentur in Heidelberg/Frankfurt I 1991 mehrmonatiger Aufenthalt in USA I 1992 merz punkt, umweltorientierte Design-Agentur in Heidelberg I seit 1996 eigenes Studio green design Konzeption und Gestaltung in Schwäbisch Hall mit Schwerpunkt im Bereich kultureller Projekte I 2001 bis 2010 Lehrauftrag an der FH Schwäbisch Hall, Hochschule für Gestaltung I ehrenamtliches Engagement im Kunstverein Schwäbisch Hall e.V. I seit 1997 Mitglied in der Allianz deutscher Designer*innen AGD I seit 2021 Mitglied bei der Typografischen Gesellschaft tgm München.

Rahmenprogramm:

Sonntag, 19.12.2021, 14.30 Uhr: Typografie: zwischen Hören und Sehen - Themengespräch in der Ausstellung mit Prof. Frank Grossmann, Römerberg

Donnerstag, 27.01.2022, 18 Uhr: Grafikdesign als Kulturwerbung. Museum Angewandte Kunst und sein Sammlungsauftrag. - Vortrag von Lieve Brocke, Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

Sonntag, 6.02.2022, 14.30 Uhr: Design ist auch das, was man nicht sieht - Judith Brauner, Freiburg

 

VORSCHAU: 18.02.2022 - 03.04.2022: 2019 2020 2021 - Michael Klenk

Eröffnung: Freitag, 17. Februar 2022, 18:30 Uhr

Finissage mit Führung: 03.04.2022, 14 - 17 Uhr

 

Führungen durch die Ausstellung:

Öffentliche Sonntagsführungen durch die Ausstellungsräume mit Michael Klenk

20.02.2022, 14:30 Uhr (5 Euro, 3 Euro ermäßigt)

27.02.2022, 14:30 Uhr (5 Euro, 3 Euro ermäßigt)

06.03.2022, 14:30 Uhr (5 Euro, 3 Euro ermäßigt)

 

Künstlergespräch:

Katharina Becker M.A. im Gespräch mit dem Künstler Michael Klenk

13.03.2022, 14:30 Uhr (5 Euro, 3 Euro ermäßigt), Hällisch-Fränkisches Museum

(anschließend: Finissage der Ausstellung in der Haalhalle, 16-19 Uhr)

 

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regelungen!

VORSCHAU: 11.04.2022 - 29.06.2022: Kunst trotz(t) Ausgrenzung

Eröffnung: Sonntag, 10. April 2022

VORSCHAU! 09.07.2022 - 23.10.2022: Pendel Marionetten - Die Marionetten als Kunstform

VORSCHAU! 11.11.2022 - 13.11.2022: Kunst - Handwerk - Design: Verkaufsausstellung Bund der Kunsthandwerker

Handwerkskunst vom Feinsten. In der Ausstellung präsentieren Gestalterinnen und Gestalter aus unterschiedlichen Bereichen ihre neuesten Arbeiten und zeigen die Vielfalt des aktuellen Kunsthandwerks. Jedes Objekt wird individuell entworfen und mit Sorgfalt und Präzision in den Werkstätten von Hand gefertigt. Das Ergebnis sind Unikate von bester Qualität. 

Einblick in den komplexen Prozess der Entstehung, vom Entwurf bis zum fertigen Produkt, geben Ausstellerinnen und Aussteller in Vorführungen und Workshops während der Ausstellung. 

VORSCHAU! Ab 03.12.2022: Weihnachtsausstellung

KUNSTHALLE WÜRTH

Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 94-6720
E-Mail schreiben
www.kunst.wuerth.com

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Täglich 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
24. und 31. Dezember sowie während Umbauzeiten geschlossen
25. und 26. Dezember und 1. Januar: 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
 

13.12.2021 - 26.02.2023: Sport, Spaß & Spiel

Ob ringende Körper oder tänzelnde Akrobatik - die Geschichte körperlicher wie spielerischer Bewegungsformen ist ein Thema, das die Menschheitsgeschichte seit Jahrtausenden begleitet und heute wie damals die Massen anzieht und emotional bewegt. Kein Wunder also, dass sich auch die bildende Kunst dieser unterhaltsamen wie erbaulichen kulturellen Beschäftigung durch alle Zeiten hindurch, besonders aber in der Moderne, bemächtigt hat. Hierfür stehen Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Max Ernst, Willi Baumeister, Philipp Bauknecht, Walter Wörn, Tomi Ungerer und vielen mehr. 

Les Loisirs (Die Freizeit) heißt ein Neuzugang der Sammlung Würth, den der französische Kubist Fernand Léger (1881–1955) im Jahr 1944 schuf. Zu einer Zeit also mitten im Krieg widmet er sich darin dem vergleichsweise jungen Phänomen der Freizeit und seiner Sehnsucht nach Frieden, Unbeschwertheit und Müßiggang für alle. Nach den bleiernen Monaten der Jahre 2020/21 folgt nun, nicht zuletzt angeregt durch dieses Blatt von Fernand Léger, auch die neue Sammlungsausstellung der Kunsthalle Würth den Vergnügungen (wie Überforderungen), die die Freizeit mit sich bringt. Freizeitaktivitäten, ob in Form von Sport oder von Spiel, bieten nicht nur Bewegung und Inspiration, sondern sind als Freiräume des Denkens auch wichtige Faktoren künstlerischer Kreativität. Der Müßiggang jenseits festgelegter Spielregeln, Zerstreuungen in unbekümmerter Freiheit, Tagträume, das SichTreibenlassen, Umherschlendern, Rumhängen, Chillen oder auch Herumalbern prägen unser Freizeitverhalten und finden ihren Niederschlag in unterschiedlichsten künstlerischen Formulierungen. Ist am Ende die Kunstwelt sogar der bessere Spielplatz? Auf leichtfüßigem Parcours folgt die Ausstellung klassischen Freizeit-Topoi wie Park, Schwimmbad, Badesee, Manege oder Arena bis hin zu Marina, Pferderennbahn oder Club. Sie widmet sich dem Spielen als schöpferischer Erfahrung – vom kindlichen Spiel bis zum Gesellschaftsspiel. Zeigt Puppen- und Schattentheater und findet in den öffentlichen Spielen der Antike, in denen sozial akzeptierter Wettkampf mitunter bis zum Tod führte, die Wurzeln der heutigen Spiel- und Wettkampf kultur. Sie erörtert, warum so viele Künstler von Ernst Ludwig Kirchner über Marcel Duchamp, Man Ray oder Max Ernst bis hin zu Alfred Hrdlicka und François Morellet dem stets mit einer Prise Genialität umwehten Schachspiel ähnlich leidenschaftlich zugetan waren wie dem Boxkampf. Schließlich wendet sie sich der Ars ambulandi, der Ästhetik des Zu-Fuß-Unterwegsseins zu: Sie findet im Gehen den (künstlerischen) Zugang zur Welt, den das Nichtgehen vereitelt, und bietet Besucher*innen Gelegenheit zu Partizipation und körperlicher Ertüchtigung etwa im WortSpielZeug Hans Magnus Enzensbergers oder den humorigen (Park-)Bänken von Jeppe Hein.

 

Führungen: sonntags & feiertags, von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr, 6 Euro pro Person

Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

KUNSTVEREIN SCHWÄBISCH HALL

74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 9780186
E-Mai schreiben
www.kvsha.de

Eintritt frei

Öffnungszeiten: 
Mittwoch - Freitag: 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag / Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

23.01.2022 - 06.03.2022: Esther Hagenmaier - In der Schwebe

Vernissage: Samstag, 22.01.2022, 18 Uhr

Begrüßung: Dr. Sonja Klee, 1. Vorsitzende

Einführung: Dr. Martin Mäntele, Ulm

Esther Hagenmaier fotografiert Architekturelemente und beschneidet diese Fotografien, um neue Bildräume zu generieren. Durch sorgfältig gewählte Perspektiven und einen konzentrierten Prozess des Wegnehmens und Reduzierens entfernt sie gegenständliche Bezüge aus ihren Aufnahmen und löst diese aus den Konventionen des rechteckigen Tafelbildes. Licht und Schatten, Linie und Fläche sind wesentliche Gestaltungsmittel der geometrischen Kompositionen, mit denen sie die konkrete Kunst in die Fotografie überführt. Mit einer ortsspezifischen Installation wird Hagenmaier zudem auf die Besonderheiten des Ausstellungsraumes reagieren. Esther Hagenmaier (*1975) studierte an der HBKsaar in Saarbrücken und lebt in Ulm. 

Homepage der Künstlerin

Kuratiert von Cornelie Heller-Merschroth

VORSCHAU: 20.03.2022 - 08.05.2022: Wolfgang Ganter - Stoffwechsel

Vernissage: 19. März 2022, 18 Uhr

Ganter arbeitet mit Bakterienkulturen auf fotografischem Film und chemischen Reaktionen unter dem Mikroskop. In seinen Arbeiten dringt er tief in die Materie ein und bringt neue Welten ans Licht.

Wolfgang Ganter (*1978 in Stuttgart) studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Andreas Slominski und Anselm Reyle. 2005 wurde er Meisterschüler bei Prof. Andreas Slominski. Er lebt und arbeitet in Berlin. Ganter arbeitet mit Bakterienkulturen auf fotografischem Film und chemischen Reaktionen unter dem Mikroskop. In seinen Arbeiten dringt er tief in die Materie ein und bringt neue Welten ans Licht. Daraus resultieren extrem detailreiche, farbenprächtige und organische Bilder, die im Großformat zur Geltung kommen.

Gezeigt von Monika Pfau

VORSCHAU: 22.05.2022 - 17.07.2022: Anja Schwörer / Anke Völk

Eröffnung: 21. Mai 2022, 18 Uhr

In ihren bildnerischen Prozessen durchaus unterschiedlich verfolgen die in Berlin lebenden Künstlerinnen Anja Schwörer (*1972) und Anke Völk (*1965) beide eine Erneuerung der abstrakten Malerei. Dass die Tradition derselben sich dennoch in ihren starken performativen, haptischen Arbeiten widerspiegelt, macht es nicht weniger spannend, sondern bereichert die bewusste Auseinandersetzung, die den emotionalen, inszenatorischen Möglichkeiten abstrakter Kunst nachspürt und diese zu ganz neuen Ergebnissen führt.

Gezeigt von Sonja Klee.

VORSCHAU: 31.07.2022 - 02.10.2022: 25 Years

Der Kunstverein Schwäbisch Hall wurde 1997 gegründet. Über 110 Ausstellungen wurden seitdem in den Domizilen des Kunstvereins, zunächst in der Hirtenscheuer am Scharfen Eck, dann in den Räumen der ehemaligen Städtischen Galerie am Markt, gezeigt. Die Ausstellung zum Jubiläum, kuratiert von Vorstand und Beirat, präsentiert in einer Rückschau ausgesuchte Positionen vergangener Projekte und kombiniert diese mit Positionen, die Premiere feiern. Tauchen Sie also ein in das Programm der letzten 25 Jahre und entdecken dabei Bekanntes und Neues.

Vernissage: 30. Juli 2022

VORSCHAU: 30.10.2022 - 10.01.2023: Matthias Schaller - Fotografie

Matthias Schaller (*1965 in Dillingen/Donau), seit 20 Jahren in Italien lebender Künstler, studierte Kulturanthropologie und Visuelle Anthropologie, bevor er sich selbst der Fotografie zuwandte. Er gilt unter Kunsttheoretikern als einer der wichtigsten Vertreter der neuen „ikonischen Wende“. Nach Soloausstellungen in Venedig, Mailand, London, Rio de Janeiro und New York wird er vermehrt auch wieder in Deutschland ausstellen. Im Kunstverein Hall mit Werken aus seinen Serien „Das Meisterstück“ – dabei geht es um Paletten berühmter Maler des 19. und 20 Jahrhunderts – und „Leiermann“. In letzterer werden verfallende und vergessene Prunksäle alter Venezianischer Paläste – fotografiert durch ihre halbblinden Spiegel – gezeigt, während im realen Alltag nur noch die Außenfassaden von Millionen Touristen als museale Kulisse bestaunt und fotografiert werden.

Kuratiert von Wolfgang Schwarzkopf

Vernissage: 29.Oktober 2022, 18 Uhr

JOHANNITERKIRCHE

Im Weiler 1
74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 94672-330
E-Mail schreiben
www.kunst.wuerth.com

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen
25. und 26. Dezember und 1. Januar: 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Dauerausstellung: Alte Meister in der Sammlung Würth

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog im Swiridoff Verlag erschienen.

Der ehemals Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz, Donaueschingen, den die Familie Würth 2003 erworben hatte, bildet den Kernbestand dieser hochkarätigen Kollektion. Die Sammlung widmet sich der Kunst des deutschen Südwestens einschließlich des Bodenseeraumes und der Nordschweiz. Die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Konvoluts ist alleine schon deswegen so hoch einzuschätzen, weil die meisten Tafelbilder einer Zeit entstammen, aus der auf Grund des in Schwaben besonders radikal durchgeführten Bildersturmes nur äußerst selten Bilddokumente überliefert sind.

Vor knapp 500 Jahren schuf Hans Holbein der Jüngere (1497/98-1543) in Basel sein Meisterwerk „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ (gen. „Schutzmantelmadonna“), das zu den berühmtesten, bedeutendsten und ohne Zweifel schönsten Gemälden des 16. Jahrhunderts gehört. Ihren Weltruhm vedankt die Tafel, die mit der Sixtinischen Madonna von Raphael verglichen wird, zu gleichen Teilen ihrer langen und komplexen Entstehungsgeschichte, der kühnen Bilderfindung ihres Schöpfers, wie auch ihrem höchst ungewöhnlichen späteren Schicksal.

Ein Highlight in der Johanniterkirche ist der Falkensteiner Altar vom Meister von Meßkirch.
Der Meister von Meßkirch gehört nicht nur zu den bedeutendsten Künstlern der altdeutschen Malerei, sondern auch zu den Rätselhaftesten. Mit dem Erwerb wesentlicher Teile des um 1530 entstandenen Falkensteiner Altarretabels ist nun ein weiteres zentrales Werk des Meisters in die Sammlung Würth gekommen.

Die Johanniterkirche gehört zu den Museen Würth. Alle Aktivitäten der Museen Würth sind Projekte der Adolf Würth GmbH & Co. KG. 

 

Bis zum 06.02.2022 sind die vier Tafeln im Kontext der Dauerpräsentation der Alten Meister in der Johanniterkirche in Hall zu den üblichen Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, mit 2G-Nachweis zu sehen. Der Eintritt ist frei.

WEITERE AUSSTELLUNGEN

28.11.2021 – 23.12.2021, 14.01.2022 - 30.01.2022, Galerie Cyprian Brenner: Winter Feuer von Bruno Kurz

Eröffnung: 28. November 2021, 12 – 18 Uhr

Der Künstler Bruno Kurz positioniert sich mit seiner Malerei als einer der innovativsten Landschaftsmaler in der zeitgenössischen Kunst. Er ist für seine reduzierten und beruhigenden, dennoch leuchtstarken und vielfältigen Landschaftsmalereien bekannt, die technisch durch seine große Freude am Experimentieren mit Untergründen und dem Spiel mit unterschiedlich starkem Farbauftrag sowie seiner malerischeren Freiheit faszinieren. In der neuen Einzel-Show „WINTER FEUER“ möchten wir Ihnen die spannenden und grandios dargestellten Kontraste seiner Herbst-, Winter- und Vulkanlandschaften näherbringen. Sowohl technisch als auch inhaltlich entwickelt sich der Künstler stetig weiter und so erscheinen seine Landschaftsmalereien seit kurzem gegenständlicher. Wo zuvor oftmals nur Horizontalen in den Landschaften zu entdecken waren, lassen sich nun zahlreiche Vertikalen und Verästelungen finden, wodurch Erinnerungen an landschaftliche Formen und Formationen wie Wolken, Berge, Bäume und sogar Naturphänomene wie Eisstürme oder Lavaflüsse geweckt werden. Bruno Kurz schafft es, diese Landschaften als starke, visuelle Eindrücke zusammenzufassen und die eingefangene Emotionalität mit expressiver Farbigkeit auszudrücken. Die feinfühlige Übermittlung von Licht und dessen emotionale Wirkung auf die Betrachter*innen sind Gegenstand und somit das eigentliche Thema der Gemälde von Bruno Kurz. Stets abhängig von tages- und jahreszeitlichen Veränderungen friert er das Lichtspiel wider aller Naturgesetze im Moment des Augenblicks ein. Durch technische Brillanz erschafft er mit einem sorgfältig gewählten Minimum an Mitteln ein Maximum an Wirkungskraft. Während er mit leuchtstarken Farben für wenige, aber landschaftsbildende Strukturen und Ebenen sorgt, sind die reflektierenden Untergründe aus Aluminium essentiell für die Leuchtkraft und Tiefenwirkung seiner Gemälde. Die Konzentration auf Weniges und Wesentliches, was Landschaftsmalerei in einem polaren Spannungsfeld bieten kann, wie etwa helle und dunkle Zonen, Leichtigkeit und Dichte, Stabilität und Dynamik, Nähe, Raum und Horizont, aber auch Transzendenz und Transparenz, kennzeichnen seine sowohl meditative als auch expressive Malerei. Bruno Kurz zelebriert mit uns die Natur als etwas Unbeständiges und macht deren jahreszeitenabhängigen Erscheinungsformen geprägt von Wachstum, Verfall und Wiedergeburt für uns sichtbar. In seinen Landschaften offenbaren sich raue Eleganz und wilde Schönheit. Durch seine träumerischen und verklärten Arbeiten erkennen wir, dass der Kern allen wahren Sehens in der Ruhe liegt. Die Betrachter*innen werden dazu angehalten, das zweidimensionale Bild als mehrdimensionalen Raum zu studieren und zu begreifen, den Augen das Denken zu überlassen und die Emotionen letztendlich über die Vernunft siegen zu lassen.

Es gilt die 2G Regel. Bitte den entsprechenden Nachweis mitbringen.

Öffnungszeiten:
Freitag bis Sonntag: 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

27.01.2022 - 18.03.2022, Kunstfoyer der Sparkasse: Skulpturen & Materialcollagen von Gerda Bier

Die Schwäbisch Haller Künstlerin Gerda Bier, Trägerin des Erich-Heckel-Preises und ausgezeichnet mit dem Hohenloher Kunstpreis Werner Grund, gehört zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Süddeutschlands. Ihre Arbeit umfasst vorwiegend Skulpturen, Boden- und Wandobjekte sowie Materialcollagen.

Die Ausstellung kann unter Einhaltung der 2G-Regel zu den Servicezeiten Montag bis Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr, Montag und Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr, sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr besucht werden.

Während des Besuchs der Ausstellung besteht Maskenpflicht (FFP2-Maske).

18.02.2022 - 13.05.2022, Haus der Bildung: Umwandlungen/Verwandlungen

Vernissage: 17.02.2022, 18 Uhr

Anita Oettershagen zeigt in dieser Ausstellung abstrakte Zeichnungen und Stoffobjekte, de - ren gemeinsamer Hintergrund die Hinwendung zur Natur und die Rolle des Zufalls im künstle - rischen Prozess ist. Durch Vernähungen erfährt die geometrische Form einer ein- oder mehrfarbig gestalteten Stoffbahn - im allgemeinen Seide, Filz und Kup - fergewebe - eine Umwandlung in ein plasti - sches Objekt. Die textile Fläche wird Relief und dreidimensionaler Körper, welcher subjektiv gegenständliche Assoziationen, bzw. naturhaf - te Anmutungen zulässt, wie z.B. Muschel, Nest, Haut usw., deren Formen jedoch vorher nicht geplant sind. Auch die Zeichnungen bewegen sich im Span - nungsfeld von Natur und abstrakter Kunst. Pflanzliche Elemente als Zeichengeräte wie Farne, Kiefernnadeln, Samenstände u.a., erzeugen im Prozess des Zeichnens ein abstraktes Abbild ihrer gegenständlichen Form. Liniencharakter und Handhabung des „Stiftes/ Pinsels“ bestimmen die Entstehung und den Ausdruck der Zeichnung im Zeichenprozess mit - sie animieren, inspirieren, fordern. Das bezieht sich auch auf die malerische Erweite - rung der zeichnerischen Mittel und Techniken in Fläche und Raum. Auch in der Zeichnung bleibt das Ergebnis vom Zufall beeinflusst und der Interpretation des Betrachters überlassen.

15.04.2022 - 24.04.2022, Haller Akademie der Künste: Ausstellung Osterferien

Täglich 17-19 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 14.04.2022, 18 Uhr

06.05.2022 - 22.07.2022, Haus der Bildung: Farbspiele: Arbeiten aus der Druckwerkstatt

Vernissage: 05.05.2022, 18 Uhr

Seit 40 Jahren wird in der Druckwerkstatt der VHS gearbeitet. Motive werden seitenverkehrt auf eine Metallplatte gekratzt oder geätzt und eingefärbt, Farbdrucke mit mehreren Druck - platten auf ein Blatt Papier gedruckt. In der dichten kreativen Arbeitsatmosphäre des Kurses am Montagabend sind schöne Arbeiten entstanden, die erstmals in der VHS gezeigt werden

15.05.2022 - 18.09.2022, Dieter-Franck-Haus: Ausstellung „Dieter Franck - Malerei“

Eröffnung am 15. Mai 2022

Tel. 0791-3190

Das Dieter-Franck-Haus widmet sich im Jahr 2022 wieder dem Nachlass seines Namenspatrons: Geboren 1909 auf der Oberlimpurg, begann 1929 Dieter Francks malerische Auseinandersetzung mit der damaligen Welt und der Zeit des späten Expressionismus. Als Student an der Stuttgarter Kunstakademie reüssierte er mit expressiven Holzschnitten und starkfarbigen Akten.
Dann wurde seine Karriere gestoppt durch das Kunstdiktat der NS-Kulturpolitik und die Einberufung als Soldat. Nach der Rückkehr und der Verbindung mit der Malerin Rita Brümmer 1950 ließ er sich auf der Oberlimpurg nieder und baute sich dort ein Atelier. In der ländlichen Umgebung fand er die Ruhe und die Konzentration, die er suchte, um seine ganz eigene geistige Welt und seine eigenwillige malerische Sprache zu entwickeln.
Der Rückzug war für ihn keine Flucht in die Idylle, sondern die Bedingung für seine innere Unabhängigkeit, die ihm sowohl den notwendigen Abstand zu durchlebter Diktatur und Krieg ermöglichte, als auch half, dem Druck zur Anpassung an die Abstraktion der aktuellen Moderne in der Nachkriegszeit zu widerstehen. Hier lebte und malte Dieter Franck bis zu seinem Tod im Jahr 1980.

Die Ausstellung wird kuratiert von Felicitas Franck.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.dieter-franck.de/

Sommerfest und Finissage der Ausstellung am 18. September 2022 

Nähere Informationen folgen

04.06.2022 - 12.06.2022, Haller Akademie der Künste: Ausstellung Pfingstferien

Täglich 17-19 Uhr

Eröffnung: Freitag, 03.06.2022, 18 Uhr

13.08.2022, Haller Akademie der Künste: Abschlussausstellung der Sommerakademie 2022

Geöffnet: 11 - 13 Uhr

17.09.2022 - 25.09.2022, Haller Akademie der Künste: Semesterausstellung 2022

Täglich 17 - 19 Uhr

Eröffnung: Freitag, 16.09.2022, 18 Uhr

21.09.2022 - 31.12.2022, Goethe-Institut: Foto-Ausstellung "The Look of Jazz - Fotos von Frank Schindelbeck"

Nähere Informationen folgen. Im Rahmen des Landesjazzfestivals.

Vernissage: 21.09.2022, 18 Uhr

Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

21.10.2022 – 05.11.2022, Haalhalle: Jahresausstellung der Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins

In der Jahresausstellung zeigen Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins Arbeiten, die im Laufe der letzten beiden Jahre entstanden sind. Die Ausstellung wird so zu einer Bestandsaufnahme über das aktuelle Schaffen der Künstlermitglieder und zeigt - gleich einem Kaleidoskop - die Vielfalt der im Kunstverein vertretenen künstlerischen Positionen. Zur Jahresausstellung werden traditionsgemäß auch Künstlerinnen und Künstler eingeladen, mit denen sich im Laufe des Jahres ein interessanter Dialog entwickelt hat. 

Öffnungszeiten: 

Dienstag - Sonntag: 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr 

Vernissage: Fr. 21.10.2022, 18 Uhr

Finnissage: So. 05.11.2022, 15 Uhr

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