Ausstellungsübersicht: Schwäbisch Hall

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Sie befinden sich im folgenden Untermenüpunkt:Ausstellungsübersicht

HÄLLISCH-FRÄNKISCHES MUSEUM - HFM -

Das HFM präsentiert eine vielfältige Dauerausstellung sowie wechselnde Sonderausstellungen. Durch Führungen, Vorträge und vieles mehr werden Geschichte und Kultur vermittelt. 

Keckenhof 6
74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 751-289
E-Mail schreiben
www.haellisch-fraenkisches-museum.de

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag, sowie an Feiertagen: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Karfreitag, 24./25. und 31. Dezember geschlossen, 1. Januar ab 13 Uhr geöffnet

11.04.2022 - 19.06.2022: Kunst trotz(t) Ausgrenzung - Eine Wanderausstellung der Diakonie Deutschland zum Thema Ausgrenzung

Vernissage: Sonntag, 10. April 2022, 14 bis 17 Uhr 

"Wir stehen zusammen" - Malaktion mit Künstlerin Ilka Nowicki 

Eine Kooperation zwischen der Erlacher Höhe und dem Hällisch-Fränkischen Museum. 

Im Rahmen der Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ werden Sie herzlich eingeladen, Teil eines wachsenden Kunstwerkes zu werden. Während der Vernissage können Sie Ihren Körperumriss auf einer Stoffbahn hinterlassen. Das Ziel ist eine wachsende „Menschenkette“, die solidarisch zusammen gegen jede Form von Ausgrenzung in der Gesellschaft steht. Die Idee für die Malaktion hatte die Haller Künstlerin Ilka Nowicki, welche am Eröffnungstag die Aktion durchführen wird. Anschließend soll das Projekt mit der Kunstgruppe der Erlacher Höhe und in Zusammenarbeit mit Ilka Nowicki weiterentwickelt werden.

Die Wanderausstellung erteilt eine künstlerische Absage an Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus, an Ideologien von angeblicher Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen.


An der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ beteiligen sich Künstler*innen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Gemeinsam fordern sie den Betrachter dazu heraus, sich mit der Gestaltung einer offenen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Gewinnen Sie neue Perspektiven auf eine Gesellschaft der Vielfalt und finden Sie Ihren eigenen Standpunkt in einer zentralen politischen Debatte. Aktuell ist die Ausstellung in Recklinghausen zu sehen.

Die Wanderausstellung ist Teil eines Projektes zur Demokratieförderung der Diakonie Deutschland. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter kunst-trotzt-ausgrenzung.de.

16.07.2022 - 25.09.2022: Württemberg in Afrika: Fragmente einer deutschen Kolonialgeschichte 

Vernissage: 15. Juli 2022 

Wintergarten-Ausstellung

Deutschlands Geschichte als Kolonialmacht begann spät und war von vergleichsweise kurzer Dauer. Die überseeischen Kolonien blieben im Wesentlichen ein Projekt der politischen, militärischen, administrativen und kulturellen Eliten des 1871 gegründeten Deutschen Reiches. Die breite Masse der Bevölkerung hatte daran, anders als in England oder Frankreich, insgesamt nur wenig Anteil. Mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg ging auch das deutsche Kolonialreich zu Ende. Dennoch lebte die koloniale Idee weiter. Inzwischen ist ein neues Interesse an der kolonialen Vergangenheit Deutschlands erwacht, aber Blickwinkel und Sichtweise haben sich verändert. Die Ausstellung möchte einen kleinen Beitrag zu diesem Thema im Kontext der sich neu entwickelnden Erinnerungskultur leisten. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie regionale Akzente zu setzen versucht, indem sie koloniale Akteure aus dem württembergischen Raum in den Blick nimmt.

Kooperation mit dem Historischen Verein für Württembergisch Franken.

 

VORSCHAU! 09.07.2022 - 23.10.2022: Pendel Marionetten - Die Marionetten als Kunstform

VORSCHAU! 11.11.2022 - 13.11.2022: Kunst - Handwerk - Design: Verkaufsausstellung Bund der Kunsthandwerker

Handwerkskunst vom Feinsten. In der Ausstellung präsentieren Gestalterinnen und Gestalter aus unterschiedlichen Bereichen ihre neuesten Arbeiten und zeigen die Vielfalt des aktuellen Kunsthandwerks. Jedes Objekt wird individuell entworfen und mit Sorgfalt und Präzision in den Werkstätten von Hand gefertigt. Das Ergebnis sind Unikate von bester Qualität. 

Einblick in den komplexen Prozess der Entstehung, vom Entwurf bis zum fertigen Produkt, geben Ausstellerinnen und Aussteller in Vorführungen und Workshops während der Ausstellung. 

VORSCHAU! Ab 03.12.2022: Weihnachtsausstellung

KUNSTHALLE WÜRTH

Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 94-6720
E-Mail schreiben
www.kunst.wuerth.com

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Täglich 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
24. und 31. Dezember sowie während Umbauzeiten geschlossen
25. und 26. Dezember und 1. Januar: 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
 

13.12.2021 - 26.02.2023: Sport, Spaß & Spiel

Ob ringende Körper oder tänzelnde Akrobatik - die Geschichte körperlicher wie spielerischer Bewegungsformen ist ein Thema, das die Menschheitsgeschichte seit Jahrtausenden begleitet und heute wie damals die Massen anzieht und emotional bewegt. Kein Wunder also, dass sich auch die bildende Kunst dieser unterhaltsamen wie erbaulichen kulturellen Beschäftigung durch alle Zeiten hindurch, besonders aber in der Moderne, bemächtigt hat. Hierfür stehen Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Max Ernst, Willi Baumeister, Philipp Bauknecht, Walter Wörn, Tomi Ungerer und vielen mehr. 

Les Loisirs (Die Freizeit) heißt ein Neuzugang der Sammlung Würth, den der französische Kubist Fernand Léger (1881–1955) im Jahr 1944 schuf. Zu einer Zeit also mitten im Krieg widmet er sich darin dem vergleichsweise jungen Phänomen der Freizeit und seiner Sehnsucht nach Frieden, Unbeschwertheit und Müßiggang für alle. Nach den bleiernen Monaten der Jahre 2020/21 folgt nun, nicht zuletzt angeregt durch dieses Blatt von Fernand Léger, auch die neue Sammlungsausstellung der Kunsthalle Würth den Vergnügungen (wie Überforderungen), die die Freizeit mit sich bringt. Freizeitaktivitäten, ob in Form von Sport oder von Spiel, bieten nicht nur Bewegung und Inspiration, sondern sind als Freiräume des Denkens auch wichtige Faktoren künstlerischer Kreativität. Der Müßiggang jenseits festgelegter Spielregeln, Zerstreuungen in unbekümmerter Freiheit, Tagträume, das SichTreibenlassen, Umherschlendern, Rumhängen, Chillen oder auch Herumalbern prägen unser Freizeitverhalten und finden ihren Niederschlag in unterschiedlichsten künstlerischen Formulierungen. Ist am Ende die Kunstwelt sogar der bessere Spielplatz? Auf leichtfüßigem Parcours folgt die Ausstellung klassischen Freizeit-Topoi wie Park, Schwimmbad, Badesee, Manege oder Arena bis hin zu Marina, Pferderennbahn oder Club. Sie widmet sich dem Spielen als schöpferischer Erfahrung – vom kindlichen Spiel bis zum Gesellschaftsspiel. Zeigt Puppen- und Schattentheater und findet in den öffentlichen Spielen der Antike, in denen sozial akzeptierter Wettkampf mitunter bis zum Tod führte, die Wurzeln der heutigen Spiel- und Wettkampf kultur. Sie erörtert, warum so viele Künstler von Ernst Ludwig Kirchner über Marcel Duchamp, Man Ray oder Max Ernst bis hin zu Alfred Hrdlicka und François Morellet dem stets mit einer Prise Genialität umwehten Schachspiel ähnlich leidenschaftlich zugetan waren wie dem Boxkampf. Schließlich wendet sie sich der Ars ambulandi, der Ästhetik des Zu-Fuß-Unterwegsseins zu: Sie findet im Gehen den (künstlerischen) Zugang zur Welt, den das Nichtgehen vereitelt, und bietet Besucher*innen Gelegenheit zu Partizipation und körperlicher Ertüchtigung etwa im WortSpielZeug Hans Magnus Enzensbergers oder den humorigen (Park-)Bänken von Jeppe Hein.

 

Führungen: sonntags & feiertags, von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr, 6 Euro pro Person

Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

VORSCHAU: FLORA - Es blüht im Kontext der Sammlung Würth

"Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die ringsumher stehen, warum guckst du dich nicht um?"

Gebr. Grimm, Rottkäppchen und der böse Wolf

 

Maria durch ein Dornenwald ging, die von William Shakespeare genüsslich aufgegriffenen Rosenkriege der englischen Adelshäuser York und Lancaster, die Blaue Blume der Romantik, die Weiße Rose oder die Blume des Bösen: Blumen und Blüten waren immer schon mehr als nur das Inbild kreatürlicher Sinnlichkeit und Schönheit. Zu deutlich verströmen sie doch auch den betäubenden Duft der Morbidirät. Und so unterliegen ihre Darstellungen einem kontinuierlichen kulturgeschichtlichen Bedeutungswandel. Vielleicht ist das der Grund, warum ihre Anziehungskraft auch in der Kunst der Gegenwart ungebrochen ist.

KUNSTVEREIN SCHWÄBISCH HALL

74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 9780186
E-Mai schreiben
www.kvsha.de

Eintritt frei

Öffnungszeiten: 
Mittwoch - Freitag: 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag / Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

22.05.2022 - 17.07.2022: Anja Schwörer / Anke Völk - between flow & shape

Eröffnung: 21. Mai 2022, 18 Uhr

In ihren bildnerischen Prozessen durchaus unterschiedlich verfolgen die in Berlin lebenden Künstlerinnen Anja Schwörer (*1972) und Anke Völk (*1965) beide eine Erneuerung der abstrakten Malerei. Dass die Tradition derselben sich dennoch in ihren starken performativen, haptischen Arbeiten widerspiegelt, macht es nicht weniger spannend, sondern bereichert die bewusste Auseinandersetzung, die den emotionalen, inszenatorischen Möglichkeiten abstrakter Kunst nachspürt und diese zu ganz neuen Ergebnissen führt.

Gezeigt von Sonja Klee.

VORSCHAU: 31.07.2022 - 02.10.2022: 25 Years

Der Kunstverein Schwäbisch Hall wurde 1997 gegründet. Über 110 Ausstellungen wurden seitdem in den Domizilen des Kunstvereins, zunächst in der Hirtenscheuer am Scharfen Eck, dann in den Räumen der ehemaligen Städtischen Galerie am Markt, gezeigt. Die Ausstellung zum Jubiläum, kuratiert von Vorstand und Beirat, präsentiert in einer Rückschau ausgesuchte Positionen vergangener Projekte und kombiniert diese mit Positionen, die Premiere feiern. Tauchen Sie also ein in das Programm der letzten 25 Jahre und entdecken dabei Bekanntes und Neues.

Vernissage: 30. Juli 2022

VORSCHAU: 30.10.2022 - 10.01.2023: Matthias Schaller - Fotografie

Matthias Schaller (*1965 in Dillingen/Donau), seit 20 Jahren in Italien lebender Künstler, studierte Kulturanthropologie und Visuelle Anthropologie, bevor er sich selbst der Fotografie zuwandte. Er gilt unter Kunsttheoretikern als einer der wichtigsten Vertreter der neuen „ikonischen Wende“. Nach Soloausstellungen in Venedig, Mailand, London, Rio de Janeiro und New York wird er vermehrt auch wieder in Deutschland ausstellen. Im Kunstverein Hall mit Werken aus seinen Serien „Das Meisterstück“ – dabei geht es um Paletten berühmter Maler des 19. und 20 Jahrhunderts – und „Leiermann“. In letzterer werden verfallende und vergessene Prunksäle alter Venezianischer Paläste – fotografiert durch ihre halbblinden Spiegel – gezeigt, während im realen Alltag nur noch die Außenfassaden von Millionen Touristen als museale Kulisse bestaunt und fotografiert werden.

Kuratiert von Wolfgang Schwarzkopf

Vernissage: 29.Oktober 2022, 18 Uhr

JOHANNITERKIRCHE

Im Weiler 1
74523 Schwäbisch Hall

Telefonnummer: 0791 94672-330
E-Mail schreiben
www.kunst.wuerth.com

Eintritt frei

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen
25. und 26. Dezember und 1. Januar: 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Dauerausstellung: Alte Meister in der Sammlung Würth

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog im Swiridoff Verlag erschienen.

Der ehemals Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz, Donaueschingen, den die Familie Würth 2003 erworben hatte, bildet den Kernbestand dieser hochkarätigen Kollektion. Die Sammlung widmet sich der Kunst des deutschen Südwestens einschließlich des Bodenseeraumes und der Nordschweiz. Die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Konvoluts ist alleine schon deswegen so hoch einzuschätzen, weil die meisten Tafelbilder einer Zeit entstammen, aus der auf Grund des in Schwaben besonders radikal durchgeführten Bildersturmes nur äußerst selten Bilddokumente überliefert sind.

Vor knapp 500 Jahren schuf Hans Holbein der Jüngere (1497/98-1543) in Basel sein Meisterwerk „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ (gen. „Schutzmantelmadonna“), das zu den berühmtesten, bedeutendsten und ohne Zweifel schönsten Gemälden des 16. Jahrhunderts gehört. Ihren Weltruhm vedankt die Tafel, die mit der Sixtinischen Madonna von Raphael verglichen wird, zu gleichen Teilen ihrer langen und komplexen Entstehungsgeschichte, der kühnen Bilderfindung ihres Schöpfers, wie auch ihrem höchst ungewöhnlichen späteren Schicksal.

Ein Highlight in der Johanniterkirche ist der Falkensteiner Altar vom Meister von Meßkirch.
Der Meister von Meßkirch gehört nicht nur zu den bedeutendsten Künstlern der altdeutschen Malerei, sondern auch zu den Rätselhaftesten. Mit dem Erwerb wesentlicher Teile des um 1530 entstandenen Falkensteiner Altarretabels ist nun ein weiteres zentrales Werk des Meisters in die Sammlung Würth gekommen.

Die Johanniterkirche gehört zu den Museen Würth. Alle Aktivitäten der Museen Würth sind Projekte der Adolf Würth GmbH & Co. KG. 

 

Bis zum 06.02.2022 sind die vier Tafeln im Kontext der Dauerpräsentation der Alten Meister in der Johanniterkirche in Hall zu den üblichen Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, mit 2G-Nachweis zu sehen. Der Eintritt ist frei.

WEITERE AUSSTELLUNGEN

30.04.2022 - Ende November, Hospizdienst: Ursula Groh - Tanz des Lebens

Ursula Groh zeigt unter dem Titel „Tanz des Lebens“ beim ambulanten Hospiz-Dienst Collagen. Groh begann den Zyklus ihrer Werke, als sie eine schwerkranke Freundin in einem Hospiz begleitete. In den Collagen variiert sie wiederkehrende Motive.

 

Öffnungszeiten:
montags und mittwochs: 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
owie nach Anmeldung unter Telefonnummer: 0791 / 9463644

06.05.2022 - 22.07.2022, Haus der Bildung: Farbspiele: Arbeiten aus der Druckwerkstatt

Vernissage: 05.05.2022, 18 Uhr

Seit 40 Jahren wird in der Druckwerkstatt der VHS gearbeitet. Motive werden seitenverkehrt auf eine Metallplatte gekratzt oder geätzt und eingefärbt, Farbdrucke mit mehreren Druck - platten auf ein Blatt Papier gedruckt. In der dichten kreativen Arbeitsatmosphäre des Kurses am Montagabend sind schöne Arbeiten entstanden, die erstmals in der VHS gezeigt werden

15.05.2022 - 18.09.2022, Dieter-Franck-Haus: Ausstellung „Dieter Franck - Malerei“

Eröffnung am 15. Mai 2022

Tel. 0791-3190

Das Dieter-Franck-Haus widmet sich im Jahr 2022 wieder dem Nachlass seines Namenspatrons: Geboren 1909 auf der Oberlimpurg, begann 1929 Dieter Francks malerische Auseinandersetzung mit der damaligen Welt und der Zeit des späten Expressionismus. Als Student an der Stuttgarter Kunstakademie reüssierte er mit expressiven Holzschnitten und starkfarbigen Akten.
Dann wurde seine Karriere gestoppt durch das Kunstdiktat der NS-Kulturpolitik und die Einberufung als Soldat. Nach der Rückkehr und der Verbindung mit der Malerin Rita Brümmer 1950 ließ er sich auf der Oberlimpurg nieder und baute sich dort ein Atelier. In der ländlichen Umgebung fand er die Ruhe und die Konzentration, die er suchte, um seine ganz eigene geistige Welt und seine eigenwillige malerische Sprache zu entwickeln.
Der Rückzug war für ihn keine Flucht in die Idylle, sondern die Bedingung für seine innere Unabhängigkeit, die ihm sowohl den notwendigen Abstand zu durchlebter Diktatur und Krieg ermöglichte, als auch half, dem Druck zur Anpassung an die Abstraktion der aktuellen Moderne in der Nachkriegszeit zu widerstehen. Hier lebte und malte Dieter Franck bis zu seinem Tod im Jahr 1980.

Die Ausstellung wird kuratiert von Felicitas Franck.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.dieter-franck.de/

Sommerfest und Finissage der Ausstellung am 18. September 2022 

Nähere Informationen folgen

11.06.2022 - 26.06.2022, Hohenloher Freilandmuseum: Patchwork-Ausstellung

 

Zum 9. Mal laden die Künstlerinnen der Gruppe „Flickwerk im Fachwerk“ am Samstag in das Hohenloher Freilandmuseum, Scheune aus Bühlerzimmern, nach Schwäbisch Hall-Wackershofen ein um Ihre in den letzten Jahren entstandenen textilen Kunstwerke in einer großen Ausstellung zu präsentieren. Unter dem Motto „gestreift und zugenäht“ wurden von den Künstlerinnen hunderte kleiner und großer Quilts und anderer Textilobjekte gefertigt, die nun erstmals im Zusammenspiel zu sehen sein werden. Die Mitglieder der Gruppe "Flickwerk im Fachwerk" verstehen das "Quilten" als ein Spiel mit Farben und Formen, das traditionelle Textilverarbeitung mit modernem Kunsthandwerk verbindet.

Immer wieder begeistern die farbenfrohen, in unterschiedlichster Weise gemusterten oder filigrane über florale bis gegenständliche Motive zeigenden Textilbilder ihre Betrachterinnen und Betrachter, die in der Regel alle drei Jahre stattfindenden Ausstellungen haben bereits eine eigene Fangemeinde, die mit jeder Neuauflage wächst. Eine der Besonderheiten in diesem Jahr: textile „Häuschen“, die inspiriert von den Bildern Friedensreich Hundertwassers, die Präsentation als dreidimensionale Exponate bereichern. Wohin man auch schaut, überall gibt es in der Ausstellung etwas zu entdecken, die detailverliebten kleinen bis riesigen Textilbilder sind in ihrer Einzigartigkeit immer wieder faszinierend!

Am Sonntag, 26. Juni findet der beliebte "Quilt-Markt" mit einer Spontan-Ausstellung statt, bei der die Besucherinnen und Besucher eigene Quilts zeigen können. An diesem Tag, der zugleich die Finissage der Ausstellung sein wird, wird auch ein von der Patchworkgruppe gefertigter Gemeinschaftsquilt verlost. Die Eröffnung am Samstag wird musikalisch umrahmt vom Saxophon-Künstler Markus Zemella.

23.06.2022 - 17.07.2022, Atelierhaus Hirtenscheuer: "c a r e"

Samstags und Sonntags ist die Ausstellung von 11-16 Uhr geöffnet.

Donnerstags ist die Ausstellung von 19 bis 21 Uhr geöffnet.

 

AtelierGespräche:

Die Ausstellung regt zu vielen Gesprächsthemen an. Nehmen wir uns Zeit zum Austausch. 

Die offene Runde wird bereichert durch besondere Gäste.

Jeweils von 19 bis 20.30 Uhr

Donnerstag 30. Juni mit Ruth Steinke

Donnerstag 7. Juli mit Ute-Christine Berger

Donnerstag 14. Juli mit Petra Brüning

 

Gudrun Hölzer schreibt zur Ausstellung: 

Begonnen hat das Projekt in der Bretagne. Ich zeichnete Strandpflanzen und nannte die Serie „care“. Nun wurde das Projekt vom Ministerium gefördert und hat sich umfassend weiterentwickelt. Zu meinem Bedürfnis, unsere Umwelt, und unsere Pflanzenwelt zu respektieren und zu schützen kamen durch die aktuelle Situation andere Themen dazu. Zum Glück habe ich die Kunst, mich  auszudrücken. Nach all den Bedrängnissen, die sich in der Ausstellung in grafischen und malerischen Arbeiten zeigen endet diese Themenreihe mit einem hoffnungsvollen Text von Etel Adnan. Die libanesische Malerin und Schriftstellerin ist mir auf der dOKUMENTA (13) aufgefallen und in Paris bin ich wieder auf sie gestoßen. 

Daneben möchte ich mit diesem Projekt einladen, ins Gespräch zu kommen. Wir alle wissen, dass nur im gegenseitigen Zuhören und Lernen, Lösungen gefunden werden können. Ich hoffe auf meine Zuversicht, dass ich diese auch ausstrahlen und mitteilen kann. Letztlich prägt jeder Einzelne seine Umwelt und pflanzt Keime der Freundlichkeit, der Hoffnung, der Zuversicht, der Liebe. 

20.07.2022 - 15.10.2022, Goehte-Institut: RESPEKT - Comics mit Haltung

Vernissage: Dienstag, 19.07.2022, 17 Uhr

 

«RESPEKT. Internationale Comics», ist ein Comicprojekt das 2011 vom Künstler und Gründer des Internationalen Comicfestivals «KomMissia» Heehoos gemeinsam mit dem Festival-Team und dem Goethe-Institut Moskau ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, mithilfe von Comics eine Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Themen wie Toleranz und Respekt anzuregen.

 

RESPEKT 2.0 ist die Fortsetzung dieses erfolgreichen Comicprojekts des Goethe-Instituts Moskau in Zusammenarbeit mit dem Youth Human Rights Movement und dem Comicfestival «KomMissia». Gefördert wird dieses Projekt von der Europäischen Union.

 

Im Zuge seiner Durchführung an den Goethe-Instituten in Russland, Israel und Mexiko hat RESPEKT bereits mit Künstler*innen aus über zehn Ländern Comics erarbeitet, die als methodisches Material sowohl in staatlichen Bildungseinrichtungen als auch beim informellen Lernen eingesetzt werden und in mehr als 700 Veranstaltungen, darunter Ausstellungen, Workshops und Vorträge an Schulen, Jugendhäusern, Universitäten und sogar in Jugendstrafanstalten zum Einsatz kamen.

2022 wird das Projekt an den Zentren für internationale Kulturelle Bildung an den Goethe-Instituten Schwäbisch Hall, Mannheim, Hamburg, Dresden und Bonn weitergeführt.

 

Durch den Besuch der RESPEKT Ausstellung und in Workshops können sich nicht nur Jugendliche mit eigenen und fremden Vorurteilen, Diskriminierungs-, Rassismus- oder Ausgrenzungserfahrungen auseinandersetzen und einen besseren Zugang zu den oft komplexen Hintergründen und Wirkungsfeldern von Diskriminierung erhalten.

Öffnungszeiten: 
08:00 Uhr bis 17:00 Uhr 

13.08.2022, Haller Akademie der Künste: Abschlussausstellung der Sommerakademie 2022

Geöffnet: 11 - 13 Uhr

17.09.2022 - 25.09.2022, Haller Akademie der Künste: Semesterausstellung 2022

Täglich 17 - 19 Uhr

Eröffnung: Freitag, 16.09.2022, 18 Uhr

21.09.2022 - 31.12.2022, Goethe-Institut: Foto-Ausstellung "The Look of Jazz - Fotos von Frank Schindelbeck"

Nähere Informationen folgen. Im Rahmen des Landesjazzfestivals.

Vernissage: 21.09.2022, 18 Uhr

Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

21.10.2022 – 05.11.2022, Haalhalle: Jahresausstellung der Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins

In der Jahresausstellung zeigen Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins Arbeiten, die im Laufe der letzten beiden Jahre entstanden sind. Die Ausstellung wird so zu einer Bestandsaufnahme über das aktuelle Schaffen der Künstlermitglieder und zeigt - gleich einem Kaleidoskop - die Vielfalt der im Kunstverein vertretenen künstlerischen Positionen. Zur Jahresausstellung werden traditionsgemäß auch Künstlerinnen und Künstler eingeladen, mit denen sich im Laufe des Jahres ein interessanter Dialog entwickelt hat. 

Öffnungszeiten: 

Dienstag - Sonntag: 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr 

Vernissage: Fr. 21.10.2022, 18 Uhr

Finnissage: So. 05.11.2022, 15 Uhr

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