Nachhaltige Mobilität: Schwäbisch Hall

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Mobilität & Verkehr

Die klimafreundliche Gestaltung der Mobilität ist eine der größten Herausforderungen im Blick auf eine klimaneutrale Gesellschaft bis zum Jahr 2050. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und der Ausbau der Fuß- und Radwegeinfrastruktur sind neben der Technologieumstellung von Fahrzeugen Schlüsselelemente einer nachhaltigen Verkehrspoltitik.

Zwar erschwert in Schwäbisch Hall die Topographie mit dem tief in die Hohenloher Ebene eingeschnittenen Kochertal das Fahrradfahren, aber die Entwicklung von E-Bikes und E-Rollern haben eine Entwicklung angestoßen, die es gilt, weiter zu fördern. Für ein gutes Klima liegen die Schwerpunkte der nachhaltigen Mobilität in Schwäbisch Hall auf der Verknüpfung aller Verkehrsmittel, der Förderung des Fuß- und Radverkehrs und auf dem Ausbau des Carsharing-Angebotes.

Einige Projekte zur nachhaltigen Mobilität im Überblick

Städtischer Fuhrpark

Die Stadt Schwäbisch Hall rüstet ihren eigenen Fuhrpark sukzessive auf energieeffiziente und CO2-neutrale Antriebe um. Da die Stadt schon seit vielen Jahren Ökostrom bezieht, liegt der CO2-Ausstoß von Elektrofahrzeugen bei 0 Gramm. Weiterer Vorteil ist die wesentlich geringere Lärmemission.

Derzeit sind sechs Erdgasautos und vier Elektroautos im Einsatz. Darüber hinaus stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung vier E-Bikes für Dienstfahrten zur Verfügung und auch das Kocher-Muli kann für Dienstfahrten genutzt werden. Außerdem hat die Stadt den Stadtbus beim Kauf von Elektrobussen und beim Aufbau der dafür notwendigen Ladeinfratsruktur mit einem sechsstelligen Betrag unterstützt. In Planung sind derzeit der Kauf von Elektrotransport-Fahrzeugen und einer Elektro-Kehrmaschine für die Stadtbetriebe.

Damit die nachhaltigen Fahrzeuge direkt als solche wahrgenommen werden, sind sie mit dem Satz "Ich fahre mit 100 Prozent Strom, 0 Prozent Benzin" beklebt worden. Die Beklebung der Fahrzeuge ist eine Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzkampagne „Für ein gutes Klima - Schwäbisch Hall“ und wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit Mitteln aus der Klimaschutzinitiative gefördert.

Kocher-Muli: E-Lastenrad kostenlos ausleihen

Das Kocher-Muli ist ein Elektrolastenrad, das kostenlos von allen Bürgerinnen und Bürgern ausgeliehen werden kann. Es ist ein gemeinsames Projekt der Stadtverwaltung und der ADFC-Ortsgruppe Schwäbisch Hall. Ziel des Projekts ist es, die nachhaltige Mobilität in Schwäbisch Halls Innenstadt zu stärken und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Alternativen zum Auto es gerade auf Kurzstrecken gibt.

Ob für den Großeinkauf, den Bierkisten-Transport für den Grillabend oder den Familienausflug: Für all diese Gelegenheiten können Bürgerinnen und Bürger auf das Kocher-Muli zurückgreifen. Zulässig sind 100 Kilogramm Ladung in der Transportkiste. Auch Kinder bis sieben Jahre können mit dem Kocher-Muli gefahren werden. Es ist ein Kindersitz mit Gurten für zwei Kinder vorhanden. Es gilt Helmpflicht, sowohl für die Fahrerin oder den Fahrer als auch für transportierte Kinder. Wer noch nie mit einem E-Lastenrad gefahren ist, kann beim ersten Mal eine Testrunde machen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tourist Information sind entsprechend geschult und helfen gerne weiter.

Das Kocher-Muli kann bei der Tourist Information Schwäbisch Hall zu den Öffnungszeiten reserviert und ausgeliehen werden. Ausleihen kann man das E-Lastenrad für einen Tag (Montag bis Freitag, z.B.: Fr. von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr) oder über das Wochenende (Samstag und Sonntag, z.B.: von Samstag 10:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr). Die Reservierung geht persönlich, per Mail (touristik@schwaebischhall.de) oder per Telefon: 0791-751-246. Aufgrund der hohen Nachfrage bitten wir Sie das Lastenrad entsprechend der Reservierung abzuholen und spätestens 30 Minuten vor Ladenschluss zurückzubringen (17:30 Uhr zwischen Mai und September, ansonsten 16:30 Uhr).

Weitere Infos gibt es in den Downloads rechts.

Rauf aufs Rad

Gerade auf kürzeren Strecken bis fünf Kilometer ist das Fahrrad ein optimales Verkehrsmittel. Die Vorteile gegenüber anderen Fortbewegungsmitteln sind ein zügigeres Vorankommen im Stadtverkehr, keine Parkplatzsuche sowie eine Wegführung ohne Umwege, etwa durch freigegebene Fußgängerzonen. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Bewegung an der frischen Luft und der Umweltschutz. Denn auch unsere Umwelt profitiert von jeder mit dem Fahrrad zurückgelegten Fahrt. Ein mit Fahrrad gefahrener Kilometer spart durchschnittlich rund 140 Gramm CO2 sowie weitere umweltschädliche Treibhausgase ein.

Zur Förderung des Radverkehrs in Schwäbisch Hall und um den Radanteil am Gesamtverkehrsaufkommen zu steigern wurde im Jahr 2012 ein Radverkehrskonzept erarbeitet. Seit Frühjahr 2016 ist die Stadt Schwäbisch Hall auch Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg e.V. (AGFK).

Im Rahmen des Radverkehrskonzeptes wurden Fahrradwege neu geschaffen und vorhandene Lücken geschlossen. An den großen Schulen wurden übderdachte Abstellplätze errichtet und am Bahnhof Hessental eine abgeschlossene Fahrradbox aufgestellt, um den Übergang auf die Bahn für Pendler zu erleichtern.

Beispiele zur Förderung des Radverkehrs

Radabstellanlage Bahnhof Hessental (Bike and Ride)
Am Bahnhof Hessental können Fahrräder und E-Bike überdacht und sicher abgestellt werden. Die abschließbare Anlage bietet Platz für 30 Räder und ist kostenlos nutzbar. Der Zugang erfolgt über ein Kartensystem. Die Karte erhalten Radfahrerinnen und Radfahrer kostenlos bei der Stadt Schwäbisch Hall, Abteilung Stadtplanung, Gymnasiumstraße 4, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. 0791/751-388. Das Projekt ist eine Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept Schwäbisch Hall. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf 25.000 Euro, wovon 9.000 Euro vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative Radkultur Baden-Württemberg übernommen wurden.

Radabstellanlage Schulzentrum West

Fahrradweg Ellwanger Straße

Infobereiche

Kontakt

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Heiner Schwarz-Leuser

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Energiebeauftragter
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Alina Sofie Berger

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Klimaschutzbeauftragte
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Geoportal Schwäbisch Hall

Spätestens seit Google Maps haben Geoinformationssysteme und Geodaten ganz unbewusst Einzug in unser Leben gehalten. Wir nutzen ganz selbstverständlich Daten und Informationen mit Raumbezug für unterschiedlichste Zwecke. Die Stadtverwaltung Schwäbisch Hall stellt Geoinformationen aus unterschiedlichen Fachbereichen der Stadt einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Stadt Schwäbisch Hall baut, unter der Federführung der Abteilung Vermessung, seit 1996 in ihrem städtischen Geoinformationssystem (GIS) konsequent raumbezogene Daten auf.

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